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CDU-Parteitag – Des Kanzlers große Siegesfeier

Ja! So sehen Sieger aus! Fast10 Minuten und 40 Sekunden Applaus der CDU-Parteisoldaten für Friedrich Merz. Nichts, aber auch gar nichts hielt die Jubilierenden zurück, auch wenn dieser baumlange "Über-Fritz" nicht einmal wusste, wie lange der zweite Weltkrieg gedauert hatte. 

Insgesamt bringt mich diese gruppendynamische Enzephalopathie zu der Frage: Wie lange hätten die CDU-Delegierten für den Kanzler geklatscht, wenn er in den ersten Monaten erfolgreich gewesen wäre und etwas für Land und seine Bürger Sichtbares geleistet hätte? Ich vermag mir nicht vorzustellen, was passieren wird, wenn Merz tatsächlich seine Ankündigung wahrmacht und die zweite Reform-Stufe zündet!

Unsere Angela – Ehrengast bei dem CDU-Spektakel – knirschte verbissen lächelnd mit den Zähnen, spendete solidarisch für etwa 47 Sekunden Beifall und verließ dann den Saal. Wahrscheinlich wollte sie ihren Brechreiz angesichts der langanhaltenden Ovationen für ihren Todfeind mimisch und physiognomisch nicht allzu offenkundig zur Schau stellen. Immerhin nimmt sie für sich in Anspruch, die eigentliche Architektin und Ur-Mutter für den sozialistischen Weg ihrer Partei zu sein. 

Sprechen wir es doch offen aus: Dass sich Fritz nur wenige Jahre später mit fremden Federn schmückt und die frenetischen Lorbeeren der Genossen für den Niedergang Deutschlands einheimst, dürfte von unserer Ex-Kanzlerin wie eine persönliche Demütigung empfunden worden sein. Denn ohne ihre Vorarbeit stünde Deutschland nicht dort, wo es heute steht! Doch ein weiteres CDU-High-Light ließ nicht lange auf sich warten.

"Wir haben Björn Höcke gestellt und besiegt" verkündet Mario Voigt mit führungsaffiner Stimme, obwohl der Kanzler beim Parteitag striktes Alkoholverbot angeordnet hatte. Das lässt vermuten, dass der Sitzungssaal zwar ohne Bierausschank und Darreichung klarer Schnäpse ausgestattet war, stattdessen aber die Atemluft mit stimulierenden und hochprozentigen Aerosolen angereichert wurde, anders kann man sich weder den Kantersieg von Fritz, noch den flachsinnigen Trance-Zustand euphorischer Partei-Recken erklären. 

Obwohl die Klatsche für den Thüringer Mario und seine CDU in allen Netzwerken viral gegangen war und sämtliche Staatsmedien darüber berichtet hatten, dass das Land Thüringen den Prozess gegen die AfD schmählich verloren hatte, ließ er sich seine optimistische Laune nicht verderben. Dass Björn Höcke (AfD), - Todfeind aller Wahrheitsvermeider, qua Verfügung des Amtsgerichtes und gegen den Willen des Ministerpräsidenten seine Rede in Dresden trotzdem halten darf, widmete Super-Mario öffentlich in einen persönlichen Erfolg um. Das überrascht nicht, zumal Voigt, - wie einst Jesus in Kana Wasser in Wein verwandelte, in seinem Lebenslauf ein vergleichbares Wunder vollbrachte und Lügen in Wahrheiten zu transformieren vermochte. 

Nun ja, Nachrichten und Berichte, die durch Fakten und Tatsachen belegt werden, gelten politisch in Deutschland ja neuerdings als vollkommen verpönt und im Zweifel als rechtsradikal. So liegt in dieser Feststellung auch eine gewisse Logik, wenn das ZDF gestern, nach Wochen rücksichtsloser Aufarbeitung des KI-"Versehens", eindeutig und unmissverständlich klarstellte: Dunja wusste nicht, dass Leute vor den Bildschirmen saßen und dieser Moderatorin zuguckten. Ich gehe in diesem Zusammenhang einen Schritt weiter in Richtung Wahrheit und Gegendarstellung: Dunja wusste nicht einmal, dass man ihren Beitrag senden würde. Und ja, sie ist somit unschuldig! Konsequenterweise wird nun die Zwangsabgabe für den Rundfunk ab 2027 angehoben, um die wahrheitsgemäße Berichterstattung weiter zu verbessern.

Ich wills mal so sagen: Es gibt Hetzportale, denen nicht an Aufklärung liegt, sondern an faktenfreier Stimmungsmache - so unser aller MP Günther aus Schleswig-Holstein. Auf der anderen Seite gibt es Politiker, die Hass und Hetze geradezu provozieren und mit ihrer gnadenlosen Inkompetenz die Lebensgrundlage der Bürger unterminieren und mit ihren bunt-humanistischen Unterstützungsleistungen identitätsloser Sozialgäste ein vernünftiges gesellschaftliches Miteinander torpedieren. Da heißt es von Staats wegen hinsichtlich Fremdenhasses und Rassismus: Einschreiten! Und zwar gnadenlos. Es kann nicht sein, dass deutsche Rentner, alleinstehende Mütter, Geringverdiener und miserable Steuerzahler bessergestellt sind, als marokkanische Hilfsbedürftige und afghanische Verfolgte, die sich den Kauf einer Machete vom Munde absparen müssen.

Deutsche Bürger versauen zunehmend die Stimmung im Land, was selbst von Politikern mit hoher Integrität kaum noch in die richtigen, - also in sozialistische Bahnen, umgelenkt werden kann. Unvergessen in diesem Zusammenhang der CDU-Ministerpräsident Daniel Günther, der in der Sendung bei Markus Lanz forderte, „missliebige Medien“ zensieren zu wollen. Wie sich erst nach einem gewaltigen Shitstorm herausstellte, war Günther mutmaßlich gar nicht in der Sendung anwesend, und wenn doch, dann nur als Einbildung des Publikums. So ist das eben in der neuen Wahrheitswelt von CDU-Politikern, die man – das versteht sich von selbst, nicht anzweifeln darf. Anderenfalls hat das empfindliche juristische Folgen.

Zurück zur selbst beweihräuchernden CDU-Partei-Orgie in Stuttgart, die von wegweisenden Forderungen und Zukunftsvisionen des Kanzlers gekennzeichnet war. „Deutschland muss zur Höchstform auflaufen!“ Einer der bemerkenswertesten Sätze lautete: "Ja, ich will freimütig einräumen: „Wir müssen schneller werden bei dem, was wir uns vornehmen wollen!“ Jeder Verbal-Gourmet wird sich diesen sinninhaltlichen Leckerbissen auf der Zunge zergehen lassen. Denn er bedeutet nichts anderes, dass unser Kanzler noch gar nicht weiß, was er will, nichtsdestoweniger aber dabei an Tempo zulegen möchte.    

Immerhin zeigte Fritz bei der Grundrechtskosmetik klare Kante. Die sozialen Medien werden als Gefahr für die erfolgreich Regierenden und damit als subversiv und staatsfeindlich wahrgenommen. Und das von Kindern und Jugendlichen. Daher ist es nur schlüssig, wenn Fritz auf umstürzlerischen Plattformen zukünftig - und zwar für alle -, überprüfbare Klarnamen fordert, an den deutschen Grenzen jedoch nicht. Eine solche Maßnahme würde in diesem Kontext kontraproduktiv wirken. Die implizite Botschaft unseres Kanzlers: Die Netzwerk-Innovation soll Frauen vor Diskriminierungen und Verbalattacken in den zu bekämpfenden Portalen schützen, zumal der betroffene Personenkreis aus schierer Angst vor gewalttätigen Übergriffen und Gruppen-Vergewaltigungen unserer „Sozial-Besucher“ zuhause bleibt.  

Sprechen wir es doch offen aus: Die Delegierten des CDU-Parteitags haben Flagge gezeigt und unserem Kanzler mit knapp 91,7 Prozent aller Stimmen den Rücken für zukünftige Misserfolge gestärkt. Ein solch überragendes Ergebnis hat zwar Honecker, - Gott hab ihn selig, nicht aber Angela Merkel – der Herr möge sich einst ihrer Seele erbarmen – in ihrem politischen Leben erreicht. 

Aber was weiß denn ich? Vielleicht nimmt Angela bei den nächsten Wahlen noch einmal ihre Chance wahr und schlägt den Erich doch noch posthum. Liebe Leser, lassen Sie es mich so sagen: Wir sind auf einem guten Weg. Hoch lebe der Sozialismus - hoch lebe der Arbeiter- und Bauernstaat. Würde Carsten Linnemann mich nicht noch einmal nachdrücklich daran erinnert haben, dass Millionen Migranten und nicht etwa Bio-Deutsche einst unser Land in seine Blütezeit geführt haben, würde ich vermutlich immer noch in der intellektuellen Diaspora dahinsiechen.  

                                           

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