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Einbürgerungsrekord – die neue olympische Disziplin?

Deutsche können endlich wieder stolz sein. Mit großen Lettern wartet heute das „Volksblatt BILD“ als das am meisten gelesene Printmedium mit der Titelüberschrift auf: 

„BERLIN SCHAFFT DEN EINBÜRGERUNGSREKORD“ 

und verweist mit dem Blick Städte wie Hamburg, Frankfurt, München oder auch Stuttgart auf die Plätze. Das klingt nicht nur wie ein Sieg, das ist einer!

Bei dieser sensationellen Meldung wabern -, befreiend und euphemistisch zugleich ,- Merkels unvergessene Kanzlerinnenworte durch den humanistischen Dunstschleier der linksgrünen Bürger-Ganglien. Wir erinnern uns alle daran, auch wenn wir sie gerne vergessen würden. 

Wir schaffen das! Leute – es ist Olympia! 

Gut, gut, unsere Olympioniken sind in Italien, was den Medaillenspiegel in der Nationenwertung angeht, nicht besonders erfolgreich.

Doch nun überrascht uns Berlin mit einer bemerkenswerten Rekord- Meldung in der erst kürzlich eingeführten olympischen „Einbürgerungsdisziplin“. Fürwahr - das dürfte jeden deutschen Buntbürger sprachlos machen. Nein, Leute -, das macht uns so schnell keiner nach. Ich wills mal so sagen: Die mäßigen Erfolge unserer deutschen Recken bei den Winterspielen in Mailand, Livigno und Cortina d‘Ampezzo trugen bei uns zuhause nicht gerade zu Begeisterungsstürmen bei. 

Doch seit heute sehen wir wieder Licht am Ende des Tunnels. Das Manko einer dünnen Medaillenausbeute haben die strengen „Referees“ in den Amtsstuben des BAMF dankenswerterweise ausgeglichen. Veni, vidi, vici, wird sich so mancher Afghane oder Syrer gedacht haben, als er seine Teilnahmedokumente beim Sachbearbeiter für Eindeutschungsfragen in Berlin-Tegel vorlegte und wenige Minuten später als naturalisierter Zeitgenosse die Ziellinie Berlin, Stuttgart, Frankfurt oder München überquerte. 

Denn die Berge von Einbürgerungsanträgen auf den Schreibtischen sind so gigantisch hoch, dass unsere Behörden zu neuen, effektiveren  Prüfungsverfahren übergehen mussten, um die von unserer Regierung vorgegebenen Mindestleistungen und Kriterien überhaupt zu erfüllen. Ich sage es einfach einmal wie es ist: Die Motivation verbeamteter Leistungsträger bei der zügigen Bewertung von Identitäten, Herkunftsnachweisen, Fluchtgründen oder Qualifikationsbelegen trägt endlich Früchte, was auch einem moderneren Ausleseverfahren zuzuschreiben ist. 

Erledigt durch Genehmigung – das ist der neue Leistungs-Booster“ für BAMF-Mitarbeiter. Ein mit Elan aufgedrückter Stempel auf die neuen Dokumente und der Drops ist gelutscht. Das amtliche Turbosiegel macht nicht nur die Wettbewerbssituation für Migranten aus Syrien, Afghanistan, Marokko oder Eritrea erheblich transparenter und fairer, man vermeidet damit auch ärgerliche Störfaktoren rechtsgerichteter Kritiker aus dem gegnerischen Lager der AfD.

Auch wenn die Einbürgerungsanzahlen in Hamburg beispielsweise noch zu wünschen übriglassen, kann die Hansestadt dennoch ein schönes Ergebnis vorweisen. So stieg die dortige migrantische „Eindeutschungsquote“ zwischen 2023 und 2025 von 7.700 auf 11.000. Neubürger. Berlin als Spitzenreiter erzielte, das darf sich die Hauptstadt mit Stolz auf die Fahne schreiben, einen sogenannten Kantersieg. Die Steigerungszahlen der Hauptstadt beliefen sich zwischen 2023 und 2025 laut offizieller Statistik von 9.000 auf nunmehr 40.000 Passdeutsche. Spitzenleistungen, mit denen sich nun auch deutsche Beamte schmücken dürfen.

Diese enormen „Einbürgerungszugewinne“, das möchte ich hier ausdrücklich betonen, sind natürlich auch dem Umstand geschuldet, dass sich die „Bewerber“ für eine erfolgreiche National-Transformation mindestens 5 Jahre unerkannt im Untergrund verstecken müssen, damit sie ihre „Zulassungs-Qualifikation“ zur Deutschwerdung nachweisen können. Eine echte Herausforderung, der nicht jeder gerecht werden kann, weil er versehentlich in die Fänge der Polizei geraten könnte. 

Aber schauen wir zum Vergleich zurück in die vergangenen Jahre. Schon im Jahr 2023 verzeichnete Deutschland einen historischen Rekord bei den Einbürgerungen. Laut offiziellen Angaben wurden im letzten Jahr mehr als 200.000 Menschen eingedeutscht, so viele wie nie zuvor in einem Kalenderjahr. Dieser Anstieg ist vor allem auf vereinfachte Verfahren und geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen zurückzuführen.

Man könnte die Rekordzahlen natürlich auch auf die höheren „Bewerberzahlen“ mit einer deutlich angewachsenen Leistungsdichte und einer höheren Anspruchshaltung erklären, mit der sich Migranten zu neuen deutschen Staatsbürgern "umetikettieren" lassen wollen. Aber so einfach ist das nicht. Die Gründe für den Einbürgerungsrekord sind vielfältig. Neben dem verstärkten Migrations- und Einwanderungsinteresse spielen insbesondere pekuniäre Chancen eine Rolle und größere "Handlungsspielräume" bei eventuellen Verurteilungen vor unseren Gerichten für begangene Straftaten. 

Die Einbürgerung eröffnet den Aspiranten nicht nur neue und vor allem bequemere Einnahmequellen, sondern fördert auch eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Deutschland, zum Beispiel mit dem Kauf eines angemessenen Mittelklassefahrzeugs aus deutscher Produktion. Ein weiterer Nebeneffekt zügiger Auswahlverfahren für die Einbürgerung dürfen wir dabei nicht unterschätzen, hat er doch auch eine besondere gesellschaftliche Relevanz. 

Immerhin können wir mit diesen beeindruckenden Erfolgszahlen erleichtert konstatieren, dass unsere Kriminalstatistiken in Zukunft nicht mehr von Migranten, sondern von integrierten Deutschen Tätern „bereichert“ werden. Ein schöner gesellschaftlicher Zusatznutzen, der auch die bestehenden Ressentiments unter den Biodeutschen gegenüber Fremden obsolet werden lassen. Hier spielen die unseligen Debatten über Stadtbilder und die Vermüllung „sozialer Brennpunkte eine herausragende Rolle. Fremdenfeindliche und diskriminierende Sicherheitsdiskussionen hinsichtlich Vergewaltigungen oder gar sexuelle Belästigung unserer Frauen gehören in Bälde der Vergangenheit an, da wir es nicht mehr mit einem ausländischen Phänomen zu tun haben werden. 

All diese ärgerlichen Themen dürften sich zunehmend von selbst erledigen, da es sich in Zukunft um typisch deutsche Probleme handeln wird. Ich kann nur rufen: Weiter so, endlich befinden wir uns wieder auf der Siegerstraße. Endlich eröffnet sich wieder die Perspektive: Deutschland ist eine Nation, in der wir gut und gerne leben.  

                                           

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