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Münchner Sicherheitskonferenz - Die Russen-Legende muss leben

Das Pokerspiel um Macht, Einfluss, Abschreckung und Abhängigkeiten in München rangiert, wenn man mit klarem Verstand und der gebotenen Sachlichkeit auf die Akteure und deren Botschaften sieht und ein Fazit ziehen will, irgendwo zwischen Bluff, Irreführung, Kasperperltheater, Selbstbeweihräucherung und Zynismus.

Es nötigt dem gelangweilten Zuschauer am Rande der Sicherheitskonferenz angesichts der lächerlichen Muskelspiele schwachbrüstiger Europäer, nur noch ein müdes Lächeln ab. Unsere Schwafler, Dampfplauderer und Phrasendrescher blasen sich mit markigen Statements auf, als seien sie furchteinflößende Schwergewichtskämpfer in einer Schlammarena. 

Man könnte vermuten, dass sich Deutschland mit ihrer Europa- und Verteidigungspolitik Politik mit oberlehrerhaft erhobenen Zeigefingern kilometerweit in Abseits katapultiert hat. Wehrtechnisch gesehen haben wir bei der Bundeswehr ohnehin nicht viel mehr anzubieten, als leere Waffenarsenale, intakte Kinderkrippen, eine bejammernswerte Personaldecke unter den Soldaten und eine bemerkenswert woke-bunte Kampfbereitschaft. Aber das soll sich ja bald ändern, wie man hört.

Trotzdem ergehen sich unsere politischen Berufs-Loser Klingbeil und Wadephul, ähnlich wie unser granitharter Fritz, in martialisch klingendem Vokabular, präsentieren sich als verbale Kraftprotze, nicht nur, um Donald Trump und Wladimir Putin, sondern nicht zuletzt auch das eigene Publikum zuhause mit propagandistischem Impetus zu beeindrucken. Der angeordnete Applaus der heimischen Presse darf ihnen sicher sein.

Während der kuschelflauschige Sozialist Lars sanft in die Mikrofone flötet, Washington habe „eine Grenze überschritten“ und von „klarer Kante“ fabuliert, verwahrt sich unser Außenminister Wadephul mit harschen Sätzen gegen die Häme des US-Präsidenten. „Man benötige keine guten Ratschläge“ aus den USA, wettert er laut in Richtung Trump, weil dieser Europa und insbesondere Deutschland als "lost place" bezeichnet hat. Die Wähler zu Hause sollen endlich erkennen, was für ein taffes Kerlchen unser Außenminister ist. Anscheinend lebt dieser in der Annahme, irgendjemand würde ihm die Rolle des furchtlosen Verbalterminators abnehmen. 

Ich wills mal so beschreiben: Unsere politischen „Mickerlinge“ gebärden sich gewohnt arrogant, besserwisserisch und überheblich und unter maximaler Realitätsverweigerung vor den Kameras, als seien sie plötzlich zu allem entschlossene ethisch einwandfreien Titanen mutiert. Sie fordern gar den Aufbau eines deutschen Atomschilds, wohlwissend, dass unser Land am 1. Juli 1968 den Atomsperrvertrag unterschrieben hat. Dümmliche Waschweiber proben mit geheuchelter Empörung den Aufstand, möchte man meinen. 

Die Kraftmeierei in München mutet an, als würden sich ein paar rotzfreche Hänflinge des örtlichen Kindergartens gleichzeitig gegen den "Hells-Angel-Rocker-Präsidenten" und einen "120 Kilo schweren russischen Türsteher" vor einer Disko erheben wollen. Das Missbrauchsopfer? Der hoch korrupte und kriminelle Selenskyj, den man mit deutschen Steuermilliarden zuschüttet, für die eigenen "hehren" Interessen instrumentalisiert und dafür sorgt, dass der Krieg gegen den Russen nicht allzu früh endet. Dabei lässt man keine Gelegenheit aus, uns zu suggerieren, dass Europa vor Putin geschützt werden muss. Ich sage nein. Die Bürger müssen sich vor den eigenen charakterlosen Politikern schützen. 

Putin ist in München in allen Köpfen mental allgegenwärtig. Er, der Aggressor, der Massenmörder, der Todfeind aller Demokratien und die Ausgeburt allen Übels, ihn gilt es mit vereinten Kräften zu vernichten. Zu diesem Zweck sitzt die Elite europäischer Volksplünderer in München zusammen und inszenieren sich als Verteidiger der Demokratie. Im gruppendynamischen Stuhlkeis machen sie sich gegenseitig Mut und entwerfen in ihren abstrusen Wolkenkuckucksheimen Kampfbereitschaft. Und mittendrin der ukrainische Profi-Bettler Selenskyj, der von den am Rande der Staatspleite befindlichen Teilnehmern Geld, Waffen und Unterstützung einfordert.

Gleichzeitig bemüht sich unser Kanzler Fridrich Merz dem Adressaten Putin. den zahnlosen Nato-Tiger als verteidigungsfähiges Bollwerk und als zukünftig, führende Militärmacht zu verkaufen. Blicken wir doch den Tatsachen ins Auge: Der Verein großspurig auftretender Schwätzer steht militärisch, finanziell, wirtschaftlich und gesellschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Die Wokeness ist weitgehend gescheitert, der klimatologische Supergau taugt kaum noch zur Verhaltenserpressung, die Viren-Epidemie als Reglementierungsprojekt entlarvt und Putin als weltweit gefürchteter Friedens-Gefährder kaum noch glaubwürdig vermittelbar.

Nichtsdestoweniger treiben die europäischen Protagonisten in München mit Verve und indoktrinatorisch das Feindbild Russland voran, um, - allen voran Frankreich und Deutschland -, mit martialischen Angstszenarien ihren eigenen Bürgern qua Steuern und Abgaben die letzten finanziellen Ressourcen herauszupressen. Europa verliert massiv an Wirtschaftskraft. Der Spitzenreiter unter den „Phlebotomisten“ ist zweifellos Deutschland. Dank unseren „politischen Hochleistungsversagern“ leiden wir unter einem beispiellosen ökonomischen Aderlass und einer galoppierenden Pleite-Welle, mit denen furchterregende Steuereinbrüche und explodierende Sozialkosten einhergehen.

Jetzt, nachdem die Kassen leer sind, geht es den Bürgern an den wirtschaftlichen Kragen. Das umso schamloser und dreister, weil die USA sich als größter Waffenlieferant und Geldgeber im Ukrainekrieg knallhart zurückzieht und irgendjemand diesen Selenskyj finanzieren muss, wenn die Legende der russischen Welt-Gefahr nicht in sich zusammenbrechen soll. Nun soll es nach Friedrich Merz ein „neues Bündnis“ mit den USA richten, was immer er damit beschwören will.

Klar ist und bleibt: Dirigent des Macht-Orchesters ist die USA. Wir sind nichts weiter als Flötisten und Pfeifenheinis, die im Orchestergraben hocken und dem Taktstock des Dirigenten folgen. Die Münchner Sicherheitskonferenz, ohne Putin, Trump, Xi-Ping oder dem Inder Modi ist eine gigantische Show selbstherrlicher Moralsimulanten und humanistischer Taschenspieler, die auf heimischen Boden auf die Pauke hauen. Störend dabei ist nur, dass Außenminister Rubio -, Donald Trumps Sprachrohr -, die Anwesenden europäischen Großmäuler wie gehorsame Marionetten aussehen lässt.

Dann legt Marco Rubio den Finger in die europäische Wunde und watscht unseren Kanzler ab: „Die Deindustrialisierung in Europa ist „nicht unvermeidlich", sondern sie ist das „törichte Ergebnis einer Nachkriegs-Illusion." Auch bei Migration findet er klare Worte: „Massenmigration ist kein Randthema, sondern destabilisiert die westlichen Gesellschaften. Europa muss die Kontrolle über die eigenen Grenzen zurückgewinnen. Das ist kein Akt der Fremdenfeindlichkeit, sondern nationale Souveränität.“ 

Rubio verurteilte die links-grüne Klimapolitik, die Deindustrialisierung und forderte eine Rückkehr zu Gas, Kohle, Öl. Er mahnte Deutschland, sich nicht von "Schuld und Scham fesseln" zu lassen, sondern stolz zu sein auf Geschichte und kulturelles Erbe. Für so eine Rede würde ein Deutscher normalerweise vom Verfassungsschutz beobachtet und von der Polizei verhaftet werden. Standing ovations von CDU, SPD und Grünen Protagonisten, die offenkundig nicht begriffen haben, was Rubio geißelte, obwohl sie von ihm serienweise amerikanische Tiefschläge einstecken mussten. Peinlich, peinlich. 

Was nach München bleiben wird, ist das ungute Gefühl, dass Deutschland von den Mächtigen und Klugen weiterhin als allmählich verhungernde Milchkuh im Stall gehalten wird. Und jene, die für diesen Wahnsinn „bürgen“,  - auch für das Migrationsdesaster - (daher ja auch der Name: Bürger), werden sie mit den letzten Grashalmen auf ihren Bankkonten für die lebenserhaltenden Maßnahmen der dahinsiechenden Mutterkuh geradestehen müssen.

                                           

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