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Frau von der Leyen – von Blindheit geschlagen

...wenn Frau von der Leyen jetzt nach Devotionalien in Kasernen suchen lassen will, weshalb lässt sie nicht vorher die Beschriftung der "Rommel-Kaserne" entfernen? Der Name des berühmten Nazi-Generals hängt bis heute an der Rommel-Kaserne in Augustdorf und in Dornstadt. Man könnte jetzt Frau von der Leyen bei ihrem im harten Durchgreifen eine gewisse Inkonsequenz vorwerfen, die aber wiederum setzte Wissen über die Nazi-Vergangenheit voraus. Aber mangelnde Bildung, fehlendes, Kenntnisse über Hitlerdeutschland ist in Berlin weit verbreitet. 

Aber sei's drum..., Hauptsache die Frisur sitzt, das rosa Kostümchen ist flott und die Kameraeinstellung stimmt, während die Säuberungswelle auf Hochtouren läuft.



Ach, - eh ichs übersehe, da gäbe es auch noch die "General Fritsch-Kasernen" in Pfullendorf, Breitenburg, Hannover, Itzehoe, Celle und Koblenz. Es macht mich angesichts dieser Hatz auf alte Stahlhelme einigermaßen sprachlos, dass Frau Saubermann, die bis vor zwei Jahren die Rangzeichen ihrer Offiziere nicht unterscheiden konnte, jetzt auch noch von rechtsradikalen Umtrieben in der Bundeswehr spricht. Sie scheint aber vor allem nicht zu wissen, wer die wahren Nazigrößen in der Vergangenheit waren. Ihr Vater hätte ihr alle Namen nennen können.

Ja, und wenn ich schon mal bei meiner Aufzählung bin, sollte Frau von der Leyen auch einmal über die „MÖLDERS-Kasernen“ in Visselhövede und Braunschweig nachdenken. Werner Mölders war "erfolgreicher" Jagdflieger der Nazi-Wehrmacht, von Hitler hoch dekoriert. Ging mit MG- und Raketenwaffen zu Luft und zu Lande gegen den Gegner vor.

Dann hätten wir noch die „RÖTTIGER-Kaserne“ in Hamburg im Angebot. Der General der Panzertruppen Hans Röttiger war 1943-44 Chef des Generalstabes der Heeresgruppe "Südukraine" der Wehrmacht. Wie dem auch sei, ich erwarte ja nicht, dass man eine Kaserne nach Sigmar Gabriel, Peter Altmeier oder Toni Hofreiter benennt, aber ich kanns nicht verhehlen, Claudia-Roth-Kaserne, das hätte was...

Und während man in den Unterkünften unserer Soldaten nach Wehrmachtsreliquien sucht, stolziert Frau von der Leyen mit ihrer 4-Sterne-Entourage durchs Tor der „KÜBLER-Kaserne“ in Mittenwald. Da stellt sich doch die Frage nach ihren Geschichtskenntnissen der Nazi-Zeit. Man muss schon unterirdische Hard-Core-Dummheit und vorsätzliche Ignoranz an den Tag legen, wenn man angesichts glorifizierender Kasernen-Namen aus dem Dritten Reich jetzt die Unteroffiziersstuben einer modernen Bundeswehr durchstöbert und dort verherrlichende Devotionalien sucht.

Zum besseren Verständnis: Ludwig Kübler, Generalmajor, nahm am Überfall auf Polen teil und erhielt 1939 von Hitler das Ritterkreuz für "schneidiges Eindringen nach Polen". Er war Befehlshaber der Operativen Zone "adriatisches Küstenland". Dort wurde er der Adria-Schreck genannt. 1945 ließ er jugoslawische, österreichische und italienische Partisanen jagen und ermorden. Jugoslawien verurteilte ihn zum Tode; er starb in der Haft, wurde nicht gehenkt.

Ach ja, die Frau von der Leyen... beinahe hätte ich hole Nuss geschrieben... sie lässt vorher ankündigen, eine Durchsuchung der Unterkünfte durchzuführen, um möglichst nachhaltig verdächtige Wehrmachtsrelikte vorzufinden. Wie weitsichtig! Auch an diesem Beispiel "souveräne Führung einer Truppe"  kann man ableiten, Minister oder Ministerinnen, seien sie noch so einfältig strukturiert, schrecken vor keiner, aber wirklich gar keiner Kompetenz zurück. Die Lächerlichkeit, mit der sich unsere Verteidigungsministerin auszeichnet, wird zunehmend unerträglich.


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