Direkt zum Hauptbereich

Anne Will - Machiavelli lässt grüßen

Niccolò Machiavelli, einer der bedeutendsten Philosophen im 15.ten Jahrhundert und Verfasser des Werkes „Il Principe“ ist allgegenwärtig, wenn man Verhalten, Vorgehensweise und Machterhalt moderner Politiker beobachtet. In seinen Grundsätzen beschreibt er, dass ein Herrscher, um die Notwendigkeiten eines Staates zu erfüllen, die Gesetze der Moral verletzen müsse, sonst gehe er mit dem Staat unter. Will sagen: Gute Botschaften braucht das Volk, Niederlagen werden nicht erwähnt oder besser noch, als Erfolge „beschrieben“.



Olaf Scholz, politischer Langweiler vor dem Herrn, blass, farblos, blutarm und ohne erkennbare Persönlichkeit, stellte sich wie ein Pennäler Anne Wills Fragen. Das klassische SPD-Gewächs fühlte sich berufen, seine Hamburger Bruchlandung zu rechtfertigen. Innerhalb weniger Minuten gab er in der „sichtbaren“ Sendung von Anne Will das Schulbeispiel der Unschuld, ja, des störrischen Besserwissers und des verkannten Leaders, obwohl der Hamburger Polizist Jan Reinecke, Landesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), eine bittere Bilanz des Polizeieinsatzes während des G-20-Gipfels gezogen hatte. Doch machen wir uns nichts vor, er unterscheidet sich in seiner reflexartigen Reinwaschung seiner eigenen Leistung nicht von unserer Kanzlerin, nicht von Altmeier und schon gar nicht von den allgegenwärtigen Parteischwätzern und Politnullen in den deutschen Medien.

Glücklicherweise brach die Sendung ab, als Altmeier etwas zur Verteidigung des Gipfels und er Kanzlerin sagen wollte. Auch einer jener Politiker, der außer seiner Körperfülle kaum eine weitere Dimension vorzuweisen haben. Für Olaf Scholz kommt, oh Wunder, ein Rücktritt vom Amt natürlich nicht in Frage. Doch mit seinem Statement unterscheidet er sich nicht von seinen politischen Kollegen in der politischen Landschaft. Kein Flop, kein Desaster, keine Fehlleistung unserer Spitzenpolitiker kann groß genug sein, um nach einer Katastrophe, nach einer Blamage oder einer Bruchlandung zur persönlichen Einsicht zu kommen: „Ich bin zu blöd für mein Amt“.

So verwundert es nicht, dass genau jene deutsche Politgrößen, die an Galadinners teilnahmen, sich von Beethoven berieseln und von Kameras ablichten ließen, nur gute Botschaften dem Volk verkünden und ansonsten die Wichtigkeit des Affentheaters machtbesoffener Teilnehmer hervorzuheben.

Wie war das doch gleich mit den Prioritäten? Der Polizist Herr Reinke gab Anne Will Auskunft. „Der Schutz der Bürger hatte Priorität zwei!“ Aha …, denke ich, hat Bürgermeister Scholz nicht vor dem Gipfel vollmundig erklärt, dass sich kein Hamburger Bürger Sorgen machen müsse? Die bittere Wahrheit ist schlimmer, denn die Bevölkerung musste sich nicht nur Sorgen um ihr Eigentum, sondern auch um die Unversehrtheit und das Leben der Polizisten machen. Anerkennende Worte unserer Kanzlerin für den Einsatz sind wohlfeil und müssen in den Ohren der Polizeitruppe wie blanker Zynismus klingen. Und schon erklärte der Vollblutpolizist weiter: „Wir hatten gar keine Chance, die Bürger zu schützen, diese Aufgabe war gar nicht machbar“, sagte der Polizist über den Einsatz. Schon lange vor dem Gipfel sei klar gewesen, „dass wir in ein Dilemma geraten, das nicht zu meistern ist“. Anne Will würgte den Mann geschickt ab, bevor noch Unangenehmeres zu Tage treten konnte.

Das alles passt wie die Faust aufs Auge zum Gesamtbild. Hauptsache, das Cremesüppchen und die Langusten haben geschmeckt und die Suite im Hotel war exklusiv genug. Viele Bürger dürften geahnt haben, dass ihre Belange angesichts brennender Autos, eingeschlagener Scheiben und geplünderter Geschäfte „zweitrangig“ war. Das Bundeskriminalamt, so erfahren wir jetzt vor dem Bildschirm, habe vor dem Gipfel seine Einschätzungen formuliert und an die Politik weitergegeben. Schön, zu wissen, dass den gewählten Repräsentanten ihr eigenes Wohlhöher einstufen als das des Bürgers.

Die Aufgabe in Hamburg war nicht zu meistern. Wie kann man 20.000 Polizisten mit einem miserabel geplanten und unerfüllbaren Auftrag in eine Stadt karren und sie Situationen aussetzen, in denen Leib und Leben unserer Polizeikräfte von marodierenden Links-Faschisten, besser gesagt, Verbrecher, gefährdet werden? Wie ist es möglich, dass Sicherheitskräfte während ihres oft mehr als 20-stündigen Einsatzes nicht einmal Schlaf- und Rückzugsmöglichkeiten hatten und völlig erschöpft auf blankem Betonboden schlafen mussten. Doch diese berückenden Tatsachen sind nur die Spitze des viel zitierten Eisberges. Mir kommt die kalte Suppe hoch, wenn ich daran denke, dass junge Polizisten ihre Knochen für elitäre Feudalpolitiker hinhalten, im Anschluss Bürger auf den Kosten des entfesselten Vandalismus sitzen bleiben, während Scholz bei rauschenden Klängen der "schönen Götterfunken" auf dem samtweichen Sessel der Elbphilharmonie den Abend genießt.

Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals eine Veranstaltung in diesem Gigantismus mit desolateren, ernüchternden, ja schädlicheren Ergebnissen auf unserem Globus stattgefunden hat. Würde man, wie Machiavelli, einen solchen politischen Exhibitionismus positiv ausdrücken, müsste man subsummieren: Merkels G20 war wirklich der Gipfel. Alleine Georg Ressle, Redaktionsleiter und Moderator der ARD-Sendung „Monitor“, brachte es bei Anne Will mit einem einzigen Satz messerscharf auf den Punkt „Dieses Format gehört auf die Müllkippe der Geschichte“. Seine Begründung dagegen und seine Schuldzuweisungen in Richtung Polizei entlarvte ihn schon knapp zwei Sekunden später als linke Kanalratte.

Mein Fazit. Die Sendung war überflüssig, die Teilnehmer entbehrlich. Nicht nur Scholz müsste zurücktreten. Hier stellt sich allerdings die Frage an den Wähler: Was haben Demokratie und Diktatur gemeinsam? Das dumme Volk! Und wer es noch immer nicht verstanden hat und nicht weiß, wem er sich zugehörig fühlt: In der Demokratie wählen die Dummen die Regierung, in der Diktatur wählt sich die Regierung die Dummen. Es wird Zeit, darüber nachzudenken und genau hinzuschauen, bevor man einem Kandidaten die Verantwortung für einen Staat übergibt.


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

ARD und ZDF – Die Steigbügelhalter von Baerbock

  Da wundert sich nicht nur der herkömmliche Fernsehkonsument, da stockt sogar dem Bildungsbürger der Atem. Seit Tagen schwärmen die Staatssender ARD und ZDF öffentlich und unverblümt von Annalena. Der überschwängliche Enthusiasmus über die prospektive Bundes-Pausbacke, nahm in den letzten zwei Tagen gar groteske Züge an, als die ARD in ihrem Twitter-Account auf Annalenas „überragende Bildung“ hinwies.   Ein Arnd Diringer hatte sich in einem Tweet erlaubt, Kompetenz und Bildung der grünen Pausbacke hinsichtlich der Eignung als Kanzlerin ein wenig anzuzweifeln. Das wiederum konnte der Online-Redakteur des Senders so nicht stehen lassen. Nun ja, von ganz weit unten aus betrachtet, kann man ein mäßiges Bildungs- und Wissensniveau durchaus als überragend bezeichnen. Das allerdings zwingt mich wiederum zur Frage: Wie ist es um die Qualifikationen von Mitarbeitern der Öffentlich-Rechtlichen bestellt? Darf da seit Neuesten jeder? Doch dieser Tweet war sogar dem ZDF dermaßen peinlich, dass s

Rassismus und Exhibitionismus - Bei den Grünen herrscht Bombenstimmung

  Es fing alles so harmlos an. Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann hatte sich bei seinem Kumpel Dennis Aogo in einer privaten WhatsApp-Nachricht mit einem grinsenden Smily erkundigt, ob er jetzt bei Sky der Quotenschwarze sei.  Herr Aogo, wohl verärgert, dass Lehmann ihn eher für eine moderierende „Quotenfigur“ als einen qualifizierten Moderationsexperten hält, zog sogleich beleidigt vom Leder und machte den Tweet öffentlich. Was vermutlich als ironische Anspielung für die zwanghaft-bunte Job-Besetzung unserer Fernsehsender eingestuft werden darf, hat der Fußballkumpel Aogo mit seinem „angeborenen“ Gespür einer für ihn vorteilhaften Rassendiskriminierung sofort genutzt. Eine ordentliche Diskriminierung macht heutzutage richtig etwas her und bringt maximale Aufmerksamkeit. Und richtig, es dauerte keine 24 Stunden, dann wurde Lehmann von seinem Aufsichtsratsposten bei Herta BSC entfernt. Gleichzeitig fegte ein Wirbelsturm deutschgrünroter Empörung durch die Netze. So weit, so gut, ließ

Die Grünen – unser neues Evangelium

Wer sich seinen eigenen Gottesdienst wählt, tut gut daran, vorher darüber nachzudenken, wie viel ihm die eigenen Sünden wert sind, die er in Form eines Ablasses in den Klingelbeutel legt. Allerdings wäre es ein Fehler, die Wahl von Frau Baerbock zur Kanzlerin mit der Spendenwilligkeit und der damit verbunden, göttlichen Vergebung zu vergleichen, zumal letztere auf Freiwilligkeit beruht. Denn mit mildtätigen Gaben wird sich Anna, die Gebenedeite, nicht zufrieden geben.   So mancher Kirchgänger wird sich die Augen reiben, wenn auf der Kanzel in der Kirche nicht mehr der gewohnte Pfarrer, sondern die Grüne Annalena wie die neue Heilsbringerin steht und zum Gebet aufruft. Und die Verse aus dem brandneuen Testament, in denen von alternativen Todsünden die Rede ist, die haben es in sich. „Du sollst nicht mit dem Auto fahren“, wird zu hören sein. Oder auch: „Du sollst keine Schnitzel essen“. Mit dem Kauf von 4 Hühnerbrüstchen zum Preis von 1,99 bei Lidl und der Völlerei ist's dann vor

Identitätspolitik für Selbstgerechte, Minderbemittelte und Sonderlinge

Man kann es drehen wir man will, Diskriminierungsopfer, Benachteiligte, Minderheiten und Gedemütigte haben zurzeit ebenso Hochkonjunktur wie die Sonderlinge, die Skurrilen und jene, deren sexuelle Orientierungen mehr oder weniger gewöhnungsbedürftig sind.    Nicht zu vergessen, die unterprivilegierte und emanzipationswütige Fraktion unterdrückter Frauen, die sich an einer vermeintlichen Männersprache austoben und ihren fehlenden Selbstwert mit :innen kompensieren wollen. Ganz egal, welche seltsamen Neigungen oder außergewöhnliche Anliegen diese Spezies für sich als gesamtgesellschaftlich unverzichtbar einfordern, sie dürfen ihr Verlangen lautstark als substantiell und gesellschaftlich bedeutsam für sich persönlich reklamieren. In der Psychologie kennt man dieses Phänomen schon seit Sigmund Freud. Wenn ein junger Schüler morgens um 7 Uhr 30 plötzlich starkes Bauchweh hat, weil in der Schule eine Klassenarbeit droht, kann er sich mit dem vorgeschützten Unwohlsein der mütterlichen

Rainer Wendt – Polizeigewerkschaftler für Demokratie-Entsagung

  Das war doch einmal was für unseren obersten Gewerkschaftschef der deutschen Polizisten. Sein jüngstes Interview in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ machte endlich klar. Der Bürger, insbesondere der herkömmliche Coronaverweigerer, hat eindeutig zu viele Grundrechte. Man ist bestürzt. Irgendjemand muss diesen Mann unter Androhung von Folter, psychischen Misshandlungen und Ankündigung von Pensionsverlust "umgedreht" haben. Im Anschluss musste er mit einem systemtreuen Zeitungsschmierfink in Osnabrück" ein vertrauliches Zwiegespräch" führen, das dann von der Redaktion ein wenig "staatsoptimiert" wurde. Denn gleich nach den Berliner und Frankfurter 1.-Mai-Demos ließ Wendt wissen, dass man das Demonstrationsrecht eigentlich massiv einschränken müsse. Natürlich lieferte er auch gleich die passende Begründung dazu. Keine andere Veranstaltung würde die körperliche Unversehrtheit seiner Beamten mehr gefährden als die der Querdenkerszene. Nur noch die AFD ist gef

Berlin – politisches Auffanglager für Versager, Nieten und verkrachte Existenzen.

Corona wirkt wie ein Brennglas, eine von Politkern gern verwendete Metapher für Schwächen in der Gesellschaft. Ja, stimmt. Corona entlarvt jedoch gnadenlos das kollektive Versagen der Polit-Elite. Sei es hinsichtlich der Führung, sei es persönliche Integrität oder auch die Moral. Vom organisierten Impfchaos will ich erst gar nicht reden. Der „Verwässerungsbedarf“ eigenen Könnens ist bei den Top-Kräften erheblich , wenn es darum geht, konkret zu werden, zu erklären oder die Karten auf den Tisch zu legen oder gar tragfähige Strategien zu entwickeln. Derzeit betreiben unsere hilflosen und völlig überforderten Protagonisten einen beispiellosen, medialen Aufwand, um vom eigenen Dilettantismus abzulenken. Ich kenne kaum eine Krise, die deutlicher, die brutaler und erbarmungsloser die Unfähigkeit einer ganzen Berufsgruppe ans Tageslicht bringt, als die Pandemie. Und nicht nur das. Der selbstverliebte Markus Söder schreckt nicht einmal davor zurück, die angeblich todesgefährliche Pandemie fü

König Steinmeier der Erste. Für den Klimaschutz mit dem Jet nach Neumünster

Wie kommt es eigentlich, dass man von den Medien nichts sieht und hört, wenn unser Bundespräsident im Namen des Klimaschutzes die Veranstaltung „Fridays vor Future“ von Berlin nach Hamburg und von dort mit dem Heli „jettet“. Frank-Walter Steinmeier, umjubelter Star der Jugendlichen, ließ sich nicht zwei Mal von jungen Schulschwänzern bitten, am Rathaus von Neumünster einige Schüler zu begrüßen, die dort eine Mahnwache für den Klimaschutz abhielten.  Nun ja, die einen jetten für Rassismus, die anderen für die Demokratie, Steinmeier eben für das Klima oder einen Privatbesuch beim Schwiegervater. Für ganze 350 Kilometer bemühte er vor drei Tagen wieder einmal, den Airbus A 380 „Adenauer II“ mitsamt Crew, weiblicher Flugbegleitung, einem Dutzend Claqueure aus der Journaille und seine Pressesprecherin, um die Schüler für ihr Engagement zu loben. Vermutlich war ihm gar nicht klar, dass die Teenies gegen CO 2 in der Atmosphäre demonstrierten. Altväterlich strich er mit der Hand über d

Anne Will und ihre Gäste – Zumutung oder Heimsuchung

Wieder einmal hat Anne Will eine illustre Runde von Propagandisten, Weltuntergangspropheten und Notstandsfetischisten versammelt. Und wieder einmal grüßte das Corona-Murmeltier in Gestalt von Markus Söder, der gewohnheitsgemäß voll des Lobes über die eigenen Leistungen war. Dann schob er nach: Es sei derzeit sinnlos, irgendetwas zu öffnen. Bis jetzt hätten nur 8 Prozent der Impflinge ihre zweite Dröhnung erhalten, das lohne sich eh nicht für die Gastronomen.   Christine Lambrecht, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz (SPD) dagegen erläuterte dem Publikum, dass Grundrechte für manche gelten sollen, für andere aber nicht und sorgte mit ihrer juristisch spitzfindigen Interpretation von Lockerungen und Freiheitsgraden für Geimpfte eher für gedämpfte Stimmung im Saal. Das dürfte insbesondere die Senioren in den Alternsheimen freuen, die seit einem halben Jahr durchgeimpft sind, dennoch in Isolationshaft dahindämmern, ohne zu wissen wie ihnen geschieht. Wir müssten uns

Martin von Mauschwitz - der Fleisch gewordene WDR-Systemling

Selten hat eine Aktion von 50 bekannten Schauspielern, man könnte auch sagen Fernsehlieblingen, mehr Wellen in die sozialen Medien geschlagen, als die satirische Regierungskritik #allesdichtmachen.  Und selten wurde deutlicher, wie massiv der vom Staat ausgeübte Anpassungsdruck auf Moderatoren, Journalisten und sogenannte Meinungsbildner der TV-Sender in Deutschland ausgeübt wird. WDR-Moderator von Mauschwitz ist geradezu ein Paradebeispiel für duckmäuserische und willfährige Unterwürfigkeit. Ja, man kann spätestens nach dem Interview mit Jan Josef Liefers behaupten: Staats-Opportunismus hat einen Namen: Martin von Mauschwitz, Moderator des bekannten Formats „Aktuelle Stunde“. Nun ja, der Zungenschlag dieses Herrn erinnert frappant an die „Aktuelle Kamera“, die "kommunistische Tagesschau“ der DDR. Dort war man knallhart auf Linie, wenn es darum ging, den Klassenfeind zu diskreditieren und das Volk "auf Spur" zu halten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Offen gestand

WDR und ihre Macher – Nichts weiter als ein Lynchmob?

Jetzt werden Exempel statuiert! Wie es scheint, beginnen ZDF und damit auch der WDR jetzt mit Disziplinierungsorgien, die unsere Gesellschaft in Deutschland nur in ziemlich braunen Zeiten erlebt hat. Unfassbar, wie unverhohlen und bar jeder demokratischer Einstellung sich Politik und öffentlich-rechtliche TV-Sender jetzt den Knüppel aus dem Sack ziehen und auf Kritiker eindreschen. So heißt es in der offiziellen Verlautbarung aus dem WDR : „Jan Josef Liefers und Tukur u.a. verdienen sehr viel Geld bei der ARD, sind deren Aushängeschilder. Auch in der Pandemie durften sie ihrer Arbeit z.B. für den Tatort unter bestem Schutz nachgehen. Durch ihre undifferenzierte Kritik an ‚den Medien‘ und demokratisch legitimierten Entscheidungen von Parlament und Regierung, leisten sie denen Vorschub, die gerade auch den öffentlich-rechtlichen Sendern gerne den Garaus machen wollen.“ Da haben wohl die fünfzig Schauspieler und Macher des 'allesdichtmachen-Videos  die Regierenden an einer ganz wun