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Neue Kriminalstatistik 2018 – die maximale Unverfrorenheit

Der Frühling scheint bei unseren Politikern und insbesondere bei den rotgebürsteten Parteien euphorische Gefühle faktenleugnerische Lebenslust und buntfärberischer Gefühlsduselei ausgelöst zu haben. Die Schöngeister der gelebten Unwahrheit ließen mit Tamtam die neueste Kriminalstatistik über alle TV-Sender laufen. Headline: „Deutschland immer sicherer.“ Bei dieser Nachricht musste ich reflexartig meine Hose festhalten, die mir um ein Haar bis zu den Knien heruntergerutscht wäre, obwohl ich auf einem Sessel saß.



Der rückläufige Trend krimineller Straftaten sei so stark wie nie zuvor, die Straftaten seien auf dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten, tönte es dem Bürger um 20 Uhr 17 von der Mattscheibe entgegen. Gleichzeitig meldet aber das LKA für Schwerpunktkriminalität Berlin heute, dass alleine in ihrem Zuständigkeitsbereich mehr als 55.000 Ermittlungsverfahren für Verbrechen nicht bearbeitet worden sind. Ein neuer Rekord. 

Und weil wir erheblich weniger zu befürchten haben als Jahrzehnte zuvor, investiert die Bundesregierung als Folge größerer Sicherheit in unserem Land massiv in mehr Polizei, mehr in Prävention und mehr Sicherheitseinrichtungen. Diese Logik versteht nur ein Politiker! Es würde mich nicht wundern, wenn Angela, Heiko und Horst von RTL als Komiker verpflichtet würden.




Es mag ja ein paar dämliche Fernsehzuschauer geben, die immer noch alles glauben, was der Nachrichtensprecher an einem Fernsehabend so alles von sich gibt, aber die Zahl im Land der „Ungläubigen“ wächst und wächst.  Es liegt mir fern, den Terminus des Ungläubigen weiter zu vertiefen, zumal wir in unserem Lande neuerdings mit Menschen konfrontiert werden, die den Begriff ernst nehmen und Böses im Sinn haben. Immerhin müssen wir akzeptieren, dass aus Sicht unserer "Neubürger" blonde Frauen in engen Hosen oder kurzen Röcken in unserem Land ohnehin nichts zu suchen haben. Christen sind bei uns ebenfalls unerwünscht, Juden übrigens auch. Man möchte sich angesichts dieser Entwicklung vor Übelkeit von der Brücke stürzen.

Deutschland ist nach der Sichtweise unserer Politiker also die Insel der Glückseligkeit, währenddessen die staatlich gelenkten Freudennachrichten auf bundesdeutschen Sofas Lachsalven auslösen, ohne dass Innenminister und Regierung irgendetwas davon etwas bemerken. Nur so ist zu erklären, dass mit maximaler Unverfrorenheit und eingeschränktem Denkvermögen Behauptungen aufgestellt werden, die man wohlwollend betrachtet als humoristisch-satirische Slapsticks einstufen könnte. "Straftaten sollen in Deutschland um 10% gesunken sein.“ Wer das glaubt, der glaubt auch an den Klapperstorch. 

Es sind noch nie so viele Menschen abgestochen worden wie den letzten 4 Monaten. Zu keinem Zeitpunkt wurden mehr Frauen sexuell belästigt, erniedrigt, bedrängt und bedroht worden wie in den letzten drei Jahren. Nie hatten wir mehr Ladendiebstähle, Drogendelikte und schweren Nötigungen als gerade jetzt. Von Diebstahlsdelikten, Prostitution, Sozialbetrug oder Schlägereien will ich erst gar nicht reden. Bandenkriminalität allenthalben.



Gleich darauf setzte der Chef des Bundeskriminalamtes noch eins drauf: "Es gibt in Deutschland keine No-go-Areas." Wer diesen in ganz Berlin verbreiteten politischen Stuhlgang noch schadlos übersteht, dem kann man getrost den Nobelpreis für Gutgläubigkeit verleihen. Nichtsdestoweniger leisten unsere Vertuschungsexperten ganze Arbeit. Scheinbar haben sie in unserem Land Hochkonjunktur." Engagierte Volkserzieher und militante Moralimperialisten werden uns schon noch beibringen, was wir zu glauben und zu denken haben.

Die Merkel’schen Geschenke sollen nun in beispielloser Verharmlosung beim Deutschen Frühlingsgefühle erzeugen. Allerdings sieht die Wahrheit anders aus. Man kann an keinem Bahnsteig mehr stehen, ohne mit dem Gefühl im Nacken, von irgendeinem Bereicherer auf Bahngleis gestoßen zu werden. Ob nun gefühlt oder nicht gefühlt spielt keine Rolle. An der Tatsache einer stark anwachsenden Kriminalität aufgrund starker Zuwanderung gibt es nichts zu deuteln.

Linksgrün-verseuchte Systempresse und vernebelte Gutmenschen auf Regierungsbänken sind aktive Kollaborateure für eine Kampagne, die ihresgleichen sucht. Ach, um ein Haar hätte ich vergessen zu erwähnen, als der Nachrichtensprecher anfügte, dass die gefühlte Unsicherheit größer sei, als die reale. Mit anderen Worten, dem Bürger wird unterstellt, er könne zwischen subjektivem Gefühl und objektiver Tatsache nicht unterscheiden. Das surreale Panoptikum der Mediengestalter feiert Pinocchio ohne rot zu werden. 

Selbst der bekannteste Kriminologe Professor Pfreiffer wurde zur Untermauerung der neuesten Zahlen bemüht. Bei seinen Verlautbarungen vor der Kamera assoziierte ich eine unangenehme Krankheit. Bei  dem „Pfeifferschen Drüsenfieber“ handelt es sich um zwar eine harmlose Viruskrankheit, begleitet von Fieber, Schwindel und Orientierungsstörungen, das im Normalfall nach drei Monaten vollständig überstanden ist. Nicht so bei dem SPD-kontaminierten Kriminologen. Bei ihm kommen als Begleiterscheinungen erschwerend verharmlosende Wahrnehmungen und latente Realitätsverluste hinzu, die ihm den Blick auf komplexe Zahlenwerke statistischer Natur verstellen.

Er begründete den neuesten Kriminalitätsschwund mit dem mittlerweile stark eingedämmten Flüchtlingsstrom nach Deutschland. Erinnern wir uns an die Sendung vom 30.11. 2017 mit Frau Maischberger, die unter anderen den Kriminalwissenschaftler zu Wort kommen ließ. In der damaligen Sendung behauptete er steif und fest: „Werden Straftaten von Migranten mit denen der Gesamtbevölkerung in Deutschland verglichen, ist kaum eine Auffälligkeit zu sehen. Mit Flüchtlingen hätten die vergangenen Zuwächse nichts zu tun". Aha, denke ich mir, der Kerl hat sich eine neue Variante der Begründung zurechtgelegt.

Wollen wir doch einmal festhalten: Zwischen 2014 und 2016 stieg die Zahl polizeilich registrierter Gewalttaten in dem Bundesland um 10,4 Prozent. Zu 92,1 Prozent sei diese Zunahme Flüchtlingen zuzurechnen. Ich gebe zu, wenn jetzt plötzlich sämtliche illegalen Grenzüberschritte und die kriminellen Straftaten in Ausländerunterkünften aus den Statistiken herausnimmt, jaaah dann… Nein, ich argumentiere lieber nicht weiter, auch wenn im ersten Quartal 2018 sich kein echter Trend für eine Verbesserung nachweisen lässt. Allerdings hätten die Gewalttaten signifikant zugenommen, schließt der Moderator in der Mattscheibe und wechselt das Thema.

Wie einst in Heinz Rühmanns Feuerzangenbowle, in dem der oft zitierten Satz fiel: „jetzt stellen wir uns mal janz dumm“ -, genauso wirken unsere roten Agitationssender, wenn sie uns die aktuellen Messerattacken, Vergewaltigungen, Amokläufe und Schießereien mit psychisch labilen Einzeltätern erklären. Nein, ich habe längst kein Vertrauen mehr in unsere Polit-Elite. Im Gegenteil. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird uns verkündet, dass Mord und Totschlag für Mitglieder muslimischen Glaubens nur noch Bagatelldelikte sind und in Statistiken nicht mehr aufgeführt werden. Dann stimmen wenigstens die Zahlen wieder...






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