Direkt zum Hauptbereich

Flüchtlinge - jetzt sagt Maaßen die Wahrheit - Ex-BND-Chef hatte Schüttelfrost

Hans-Georg Maaßen, Ex-Verfassungsschutzpräsident hielt vorgestern im Konferenzraum des Steigenberger-Hotels in Köln vor Mitgliedern der „Werteunion“, die rechts-konservative Abteilung der CDU, eine bemerkenswerte Rede. Und was er zu sagen hatte, löste bei den Anwesenden nicht nur Zustimmung, sondern auch frenetischen Beifall aus. 



Man merkt ihm an, dass er aus seinem Blickwinkel so einige Dinge wie die Willkommenskultur, die Asylgesetzgebung und fragwürdige Loyalitäten deutscher Beamter und Parteimitglieder mit Verve und klammheimlichem Vergnügen zurechtrücken will. 

Maaßen wirkt wie befreit, wenn er seinen Rauswurf aus dem Amt mit der Analogie aus dem Fußball beschreibt. „Es ist immer noch besser, an der Seitenlinie zu stehen, als sich in einem aussichtslosen Match verheizen zu lassen.“ Mit anderen Worten, er fühlt sich jetzt als Zuschauer weitaus wohler. Das kann man ihm nicht verdenken, zumal niemand heimtückischer, verschlagener, verlogener und intriganter ist, als ein Parteifreund.

Etwa 150 Zuhörer spenden Maaßen überschwänglichen Beifall, als er über die so genannte Willkommenskultur spricht. Er habe angesichts der absehbaren Folgen große Kopfschmerzen gehabt. „Es ist mir eiskalt den Rücken heruntergelaufen, als Zigtausende einfach unkontrolliert ins Land einreisen durften.“ Er, der Jurist, der an der deutschen Asylgesetzgebung mitgewirkt hat, und in dem die Steuerung und Begrenzung von Ausländern geregelt wurde, musste nun beinahe hilflos zusehen, wie die Kanzlerin Angela Merkel die Dinge einfach „laufen ließ“, ohne sich um das Gesetz zu scheren.

Mir persönlich ist das Motiv von Hans-Georg-Maaßen, das ihn zu dieser Rede angetrieben hat, weitgehend egal, solange er die Flüchtlingsthematik authentisch beschreibt. Man kann jedoch aus seinem Vortrag, aus seiner Wortwahl und den Formulierungen überdeutlich heraushören, dass er seine Vorwürfe dennoch verklausuliert und direkte Angriffe auf Merkel und Co aus welchen Gründen auch immer vermeidet. Wenn er in seiner Rede davon spricht, dass die Bewältigung sämtlicher Bedrohungen einschließlich der ungeregelten Migration nur eine Frage des demokratischen Umgangs sei, heißt das im Umkehrschluss, dass jener nicht mehr gegeben ist.

Es ist nicht zu übersehen, selbst die vor wenigen Jahren noch ganz und gar „Unpolitischen“ haben sich mehr und mehr „radikalisiert“. Der Verfassungsschutz habe feststellen müssen, dass die allermeisten Tatverdächtigen, die beispielsweise Flüchtlingsheime angegriffen haben, gar nicht aus dem bekannten, rechtsextremen Milieu stammten. Viele seien zuvor niemals polizeilich in Erscheinung getreten. Bei einer solchen Beschreibung könnte jeder mittelmäßige Soziologe erklären, wie sich Polarisierung entwickelt und was sie auslöst. Ursache und Wirkung. Wer heute in der WELT nachliest, dass in Hamburgs Stadtteilen der Ausländeranteil bis zu 70 Prozent beträgt, der kann leicht nachvollziehen, dass man sich dort nicht mehr als Deutscher zuhause fühlt. Über die Auswirkungen einer völligen Überfremdung will selbst ein GRÜNER nicht mehr nachdenken.

Plötzlich lehnten sich „normale Bürger“ auf, so Maaßen, und brüllten Merkel bei ihren Wahlauftritten nieder. Und dann folgt ein Satz, den sich jeder Politiker auf einer Granitplatte einmeißeln und auf seinen Schreibtisch stellen sollte. „Die allermeisten politisch denkenden Menschen seien «nicht blöde», und sie wollen auch nicht als blöde verkauft werden. «Viele haben Angst, ihre Meinung frei zu äußern, weil sie nicht in die rechte Ecke gestellt werden wollen. Wenn die Bürger aber den Eindruck hätten, sie könnten ihre Meinung nicht mehr frei äußern, weil diese tabuisiert sei, dann gebe es ein Demokratieproblem.»


Maaßen und die Medienschelte

Dass Maaßen auch die Medien nicht „außen vor“ lässt, ist ebenso bemerkenswert. Die Politiker haben eine panische Angst vor negativer Berichterstattung. Wortwörtlich: Deutschland hat ein Medienproblem. Damit hat er recht. Und das nicht erst seit dem Fall Relotius und seinen rot-gebürsteten Kollegen im Spiegel. Die Lügenpresse trägt zu Recht den Namen, denn die überwiegende Mehrheit der Bürger sind davon überzeugt, dass sensible Tatsachen in manipulativer Weise auch heute noch politisch optimiert unter die Leute gebracht werden.

Die Presse hat einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung einer links-grünen Ideologisierung, die mit pseudomoralischem Impetus und intellektueller Überlegenheit dem Bürger buchstäblich eingehämmert wurde. Spiegel-Relotius ist nur die Spitze des Eisberges, davon bin ich zutiefst überzeugt. Immer noch liefern links-indoktrinierte und politisch korrekte Schreiberlinge genau jene „Ware“ ab, die von oben gewünscht wird. Es ist nicht abzusehen, wann sich diese Polit-Hochstapler besinnen. Noch fühlen sie sich in ihrem „Refugee Welcome-Wahn“ berufen, und glauben allen Ernstes, dass sie ihren mentalen Gutmenschen-Mainstream durchsetzen können.

Hans-Georg Maaßens Rede darf sich immer noch großen Sympathien erfreuen, umso mehr, da er sich aus dem Blickwinkel der Bürger in einer Opferrolle befindet. Umso wichtiger war vielleicht seine Rede, gerade weil er das Paradebeispiel infamer Partei-Intrigen darstellt. Einem solchen Mann hört man zu.


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Panda-Apotheke in Bielefeld – Rechtsradikale dürfen hier nicht rein!

Elisabeth Kutter, Apothekerin in Bielefeld, mit hohem Sendungsbewusstsein, "exklusivem Demokratieverständnis" und klarer politischer Positionierung machte mit einer Netzwerk-Video-Botschaft in „X“ und „Facebook“ ihrer Kundschaft deutlich, wem sie ihre medizinische Fürsorge freudig zuteilwerden lassen will und wem nicht. Nun ist die Panda-Apotheke deutschlandweit in aller Munde. "AfD-Wähler mögen ihr Geschäft bitte meiden. Sie wolle mit diesen Menschen nichts zu tun haben", ließ sie die Internetgemeinde wissen. Zwar würde sie auch dem Kunden mit der falschen politischen Gesinnung Insulin, Abführmittel oder Hustensaft verkaufen, aber sie würde ihn trotzdem nicht mögen. Nichtsdestoweniger bleibt die öffentliche Ausladung politisch missliebiger Kunden. Der Shitstorm in den Netzwerken ließ nicht lange auf sich warten. Nun beklagt sich diese Frau Kutter und es geschieht genau das, was zu erwarten war. Eine klassische Schuldumkehr. J etzt sind es Netz-User, Kritiker, emp...

Terroranschlag auf Nord-Stream, - Deutschland hat der Ukraine den Terroranschlag verziehen.

Als Reaktion auf Fragen von Journalisten zum Beginn des Gerichtsprozesses gegen den Ukrainer Sergij Kusnezow erklärte Friedrich Merz: „Ich sehe keinen Sinn darin, da das deutsche Volk der Ukraine die Sabotageakte an de Nord Stream-Pipeline verziehen habe.“ Da bleibt einem buchstäblich die Spucke weg! Friedrich Merz erteilt im Namen der gesamten deutschen Bevölkerung Selenskyj und seiner Terrorbande für den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipeline -, der „Lebensader“ zur Energieversorgung der heimischen Industrie und der Bürger - die Absolution jedes einzelnen Bürgers in Deutschland. In seiner ihm eigenen Selbstherrlichkeit führte er vor Journalisten weiter aus: „Ich spreche nicht von einem Mangel an Fakten zur Beteiligung der Ukraine an den Vorfällen. Die gibt es“, so Fritz, der Allmächtige. „Ich spreche von der Zweckmäßigkeit des Prozesses selbst. Das deutsche Volk hat der Ukraine verziehen. Ich kann das im Namen jedes Deutschen erklären. Dieser Prozess hat keinen Sinn, keine Notwen...

Happy Birthday, Dear Mr. President – Trumps Geburtstagsgeschenk an Putin - verheerend für unseren Fritz.

Nun ja, um ein Missverständnis zu vermeiden, muss ich meine Headline ein wenig präzisieren. Trumps "warmherziges Geschenk" an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu dessen 74.sten, verbunden mit den herzlichsten Grüßen aus dem Weißen Haus, ist für den alten russischen Haudegen ein Segen, für die EU-Vasallen dagegen ein hundsgemeiner Tiefschlag. Es handelt sich in Wahrheit um ein geradezu sardonisches Signal aus den USA in die Richtung der „Weltvereinigung engagierter Sanktionsfetischisten.“ Der in der westlichen Welt „geächtete“ Wladimir, den unsere ehemalige „Außen-Legasthenikerin“ Annalena einst verhaften lassen und unser heutiger bedeutungsarmer „What-a-Fool“ diesen verfluchten Russen mit martialischem Kampf-Geschwurbel in die Knie zwingen wollte, wurde gestern von Donald Trump -, nennen wir es:, - einem präsidialen Reinwaschungs- und Rehabilitierungs-Ritual unterzogen. Ab sofort ist Wladimir Wladimirowitsch Putin wieder international salonfähig. Zum Entsetzen deu...