Direkt zum Hauptbereich

Sex mit der Zimmerlinde – oder die Perversion der Öko-Fetischisten

Es gibt auf dieser Welt so allerlei Wunderliches. In Zeiten völlig überfrachteter Nachrichtenfülle und Absurditäten reißt den herkömmlichen Bürger heutzutage fast nichts mehr vom Hocker. Doch am 17. Oktober 2019 stieß ich auf eine Focus-Nachricht, deren Inhalt mich erwägen ließen, mich von der nächsten Autobahnbrücke zu stürzen.


So titelte das „renommierte Fachblatt“ für gesellschaftspolitische Ereignisse mit folgender Headline: „Bizarrer Öko-Trend: Aktivisten haben Sex mit der Natur, um den Planeten zu retten.“ In dem Artikel heißt es weiter, dass bei dem neuen Trend immer mehr Ökosexuelle mit der Natur intim werden, Bäume umarmen, sich wollüstig im Schlamm wälzen und sogar Erdlöcher penetrieren. Nun ja, wer seine überreichliche Libido an der Baumrinde austoben will, findet im Odenwald oder Hundsrück reiche Betätigungsfelder. Okö-Fetischisten jedenfalls haben die Erde zur Geliebten erklärt und wollen unter Einsatz maximalen Sexualtriebes und erotischem Werben die Umwelt retten.

Ich gebe zu, als gelernter Psychologe war ich durchaus häufiger mit merkwürdigen Sexualpraktiken konfrontiert. Mir ist bekannt, dass es Menschen gibt, die Ganzkörperkondome aus Latex und Gummimasken benötigen, um den ultimativen Kick zu erzielen. Auch die Käfighaltung mit anschließender Auspeitschung oder das Fesseln mit Handschellen am Heizungsrohr erfreut sich bei manchen Fetischisten großer Beliebtheit. Andere wiederum lutschen gerne an Zehen oder bringen ihre Geschmacksnerven beim Ablecken von Damenstiefeln zum Jubeln. Insofern ist die Vermutung naheliegend, dass auch so mancher Öko-Anhänger die maximale Lusterfüllung erfährt, wenn er seinen Schniedel in ein Hornissennest schiebt, um den kleinen Viechern höchstes Glück zu bescheren.


Selbstredend hat mich das Thema dermaßen aufgerüttelt, dass ich der Sache auf den Grund gehen wollte. Es war nicht damit getan, dass ich mich mit der "Arte-Reportage" zufrieden geben wollte, die mich im nachfolgenden  "Video-Clip" aufklärte, dass eine Sarabell Eisenfeld davon überzeugt sei, dass ihre Liebe zu Bäumen auf Gegenseitigkeit beruhe. Sie habe die Erde zu ihrer Geliebten gemacht. Alle Wetter! Mir ist zwar bislang nicht bekannt, dass unser Globus lesbisch ist, aber sei’s drum.

Das glauben Sie alles nicht? Ich kann Sie beruhigen, auch mir fehlt es an Vorstellungskraft, wie man die Luftwurzel eines afrikanischen Affenbrotbaums dermaßen in prä-koitale Rage bringt, dass sie einem Liebeswerben nachgibt. Um eine Rotbuche soweit zu bringen, dass sie beim Schmusen errötet, bedarf, zumindest nach meinem Verständnis, einiger schmutziger Worte oder pornographischer Fotos.


Ich will gerne einräumen, dass es sich zuweilen als kompliziert erweisen würde, eine Pappel ins Schlafzimmer zu locken und sie im Bett zu verknuspern. Da bietet sich natürlich ein Koitus vor Ort an. So gewöhnungsbedürftig, wie der Sex mit Maulwurfshügeln oder Hornissennestern auch klingen mag, vor 40 Jahren hat die Kommune 1 in München für den Weltfrieden gevögelt. Wenn die Ökos heute splitternackt durch die Botanik hüpfen, Butterblumen streicheln und die Erde koital zum Beben bringen, sollten wir dafür ein gewisses Verständnis für Klimakranke (Fachbegriff: Hirn-Klimakterium) aufbringen. Und wer da glaubt, das sei ein Fake, möge sich diesen Filmclip ansehen.


Tatsache ist, dass die Anhänger der naturgeilen Öko-Freaks seit 5 Jahren gegen den Klimawandel kämpfen, indem sie bei Bienchen und Blümchen über neue Sexualpraktiken mit Baum, Busch und Felsspalte nachdenken, um dem Globus zumindest eine emotionale Befriedigung zu verschaffen. Freilich müssen männlichen Ökos derweil auf Anouschkas Fingerfertigkeit oder Moniques Französisch-Kenntnisse verzichten. Zum Ausgleich dürften sie in den Baumnestern der Eichhörnchen auf alternative Wohltaten hoffen. Die sind auf Nüsse gerade zur Winterzeit extrem scharf. Allerdings sollten es die Öko-Sexisten nicht zu dolle treiben, denn es besteht die durchaus realistische Gefahr, dass sich unser Planet im lustvoll-orgiastischen Zustand noch stärker erglüht, als uns lieb sein könnte.

Nun ja, auf so manchen Leser wird der Vögel-Trend mit Mutter Natur befremdlich wirken, zumal er sich so gar nicht vorstellen kann, wie „Mann“ eine Zimmerlinde zum Höhepunkt bringt oder eine Espe derart in die Ekstase treibt, dass sogar ihr Laub erzittert. Wie wir aus der Reportage erfahren, ist eine Gaia Müller-Erbsenroth beim Anblick eines strammen Stamms derart erregt, dass sie ihn inbrünstig umschlingt. „Wenn ich mit meinem Herzen hinhöre, habe ich das Gefühl, der Baum freut sich über meine Umarmung“. Das wiederum kann ich gut verstehen. 

Dennoch dürfte es unserem Leser schwer fallen sich vorzustellen, wie man mit einer Brombeerhecke kopuliert und dabei die maximale Lusterfüllung erfährt. Das ist dann doch eher etwas für die Naturliebhaber der Sado-Maso-Fraktion.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Panda-Apotheke in Bielefeld – Rechtsradikale dürfen hier nicht rein!

Elisabeth Kutter, Apothekerin in Bielefeld, mit hohem Sendungsbewusstsein, "exklusivem Demokratieverständnis" und klarer politischer Positionierung machte mit einer Netzwerk-Video-Botschaft in „X“ und „Facebook“ ihrer Kundschaft deutlich, wem sie ihre medizinische Fürsorge freudig zuteilwerden lassen will und wem nicht. Nun ist die Panda-Apotheke deutschlandweit in aller Munde. "AfD-Wähler mögen ihr Geschäft bitte meiden. Sie wolle mit diesen Menschen nichts zu tun haben", ließ sie die Internetgemeinde wissen. Zwar würde sie auch dem Kunden mit der falschen politischen Gesinnung Insulin, Abführmittel oder Hustensaft verkaufen, aber sie würde ihn trotzdem nicht mögen. Nichtsdestoweniger bleibt die öffentliche Ausladung politisch missliebiger Kunden. Der Shitstorm in den Netzwerken ließ nicht lange auf sich warten. Nun beklagt sich diese Frau Kutter und es geschieht genau das, was zu erwarten war. Eine klassische Schuldumkehr. J etzt sind es Netz-User, Kritiker, emp...

Terroranschlag auf Nord-Stream, - Deutschland hat der Ukraine den Terroranschlag verziehen.

Als Reaktion auf Fragen von Journalisten zum Beginn des Gerichtsprozesses gegen den Ukrainer Sergij Kusnezow erklärte Friedrich Merz: „Ich sehe keinen Sinn darin, da das deutsche Volk der Ukraine die Sabotageakte an de Nord Stream-Pipeline verziehen habe.“ Da bleibt einem buchstäblich die Spucke weg! Friedrich Merz erteilt im Namen der gesamten deutschen Bevölkerung Selenskyj und seiner Terrorbande für den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipeline -, der „Lebensader“ zur Energieversorgung der heimischen Industrie und der Bürger - die Absolution jedes einzelnen Bürgers in Deutschland. In seiner ihm eigenen Selbstherrlichkeit führte er vor Journalisten weiter aus: „Ich spreche nicht von einem Mangel an Fakten zur Beteiligung der Ukraine an den Vorfällen. Die gibt es“, so Fritz, der Allmächtige. „Ich spreche von der Zweckmäßigkeit des Prozesses selbst. Das deutsche Volk hat der Ukraine verziehen. Ich kann das im Namen jedes Deutschen erklären. Dieser Prozess hat keinen Sinn, keine Notwen...

Happy Birthday, Dear Mr. President – Trumps Geburtstagsgeschenk an Putin - verheerend für unseren Fritz.

Nun ja, um ein Missverständnis zu vermeiden, muss ich meine Headline ein wenig präzisieren. Trumps "warmherziges Geschenk" an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu dessen 74.sten, verbunden mit den herzlichsten Grüßen aus dem Weißen Haus, ist für den alten russischen Haudegen ein Segen, für die EU-Vasallen dagegen ein hundsgemeiner Tiefschlag. Es handelt sich in Wahrheit um ein geradezu sardonisches Signal aus den USA in die Richtung der „Weltvereinigung engagierter Sanktionsfetischisten.“ Der in der westlichen Welt „geächtete“ Wladimir, den unsere ehemalige „Außen-Legasthenikerin“ Annalena einst verhaften lassen und unser heutiger bedeutungsarmer „What-a-Fool“ diesen verfluchten Russen mit martialischem Kampf-Geschwurbel in die Knie zwingen wollte, wurde gestern von Donald Trump -, nennen wir es:, - einem präsidialen Reinwaschungs- und Rehabilitierungs-Ritual unterzogen. Ab sofort ist Wladimir Wladimirowitsch Putin wieder international salonfähig. Zum Entsetzen deu...