Direkt zum Hauptbereich

WDR-Kinderchor - Unerträglich! Widerlich! Erbärmlich!

Während sich der WDR zunächst in der Überzeugung brüstete, mit dem Dortmunder Kinderchor und ihrem Klima-Song einen gesellschaftlich „großen Wurf“ gelandet zu haben und das neue, deutsche Liedgut in Asien vor großem Publikum zu präsentieren, ergoss sich ein wahrer Shitstorm über den Sender. Als der WDR versuchte, den infamen Text als Satire zu verkaufen, kochte die Volksseele. Vorsorglich nahm man das Video aus dem Internet.



Mich veranlasste diese unverfrorene und geschmacklose Publikation des Videos an den Rundfunkrat und die Intendanz zu wenden. (rundfunkrat@wdr.de) Denn eines ist klar. Die wahren Hetzer und Spalter sitzen in den Chefetagen, nicht etwa in den sozialen Netzwerken oder hinter den Bildschirmen heimischer Computer.


Mail:

Die übliche “sehr geehrte Damen und Herren-Anrede“ erspare ich mir.


Unerträglich! Widerlich! Erbärmlich! Was denkt sich der Sender, Kinder mit manipulativen und indoktrinierenden Mitteln zu missbrauchen und sie zu instrumentalisieren, um mit einer fragwürdigen Klima-Erziehung ein zahlendes Publikum zu „beglücken“. Das ist keine Satire, auch keine Comedy, wie Sie die soziologisch links gezwirbelte Herabwürdigung verkaufen wollten. Ich nenne den Text des Kinderchors Diskriminierung und Diskreditierung einer ganzen Generation, die einst für uns gesorgt, uns erzogen, behütet, gebildet und mit Fürsorge, Verantwortung und Liebe ins Leben geführt hat und es versuchen, immer noch zu tun. Mit ihrer Hilfe natürlich vergeblich.

Ich nenne die Aktion des Senders und der verantwortlichen Initiatoren dieser unterirdischen Posse eine der übelsten gesellschaftspolitischen Schweinereien, die sich die Programmgestalter des WDR in den letzten Jahren geleistet haben. Ein Sender, der im Namen der Regierung Hassbotschaften, Beleidigungen oder Kränkungen öffentlich geißelt, sie verurteilt und bekämpft, ist sich anscheinend nicht zu schade, selbst satirisch verpackte Hassbotschaften auf Böhmermann’schem Niveau als Erziehungsauftrag zu verbreiten.

Wer das zulässt, darf sich nicht wundern, wenn das alte Sprichwort „wer Wind säht wird Sturm ernten“ zur Wirklichkeit wird. Bereits die WDR-Ankündigung im Programmheft lässt den Schluss zu, dass nicht nur die Texter, sondern auch die Intendanz mit einer Geisteshaltung gesegnet ist, die man als jämmerlich, ja, auch als "asozial" bezeichnen kann. "Sie können singen - und sie können frech" - so die Headline ihrer Vorschau. Ideengeber, Terminologie, Synatx, Semantik, Versmaß und Botschaft des Songs stammen ganz sicher nicht aus der Feder von 8 - 12 jährigen Kidies, die jetzt mal „einen raushauen wollen“, sondern aus bejammernswerten Hirnen ideologischer Demagogen, die das auch noch witzig finden.

Der WDR und deren verantwortlichen Programmgestalter sind zu einem hirnlosen Agitations- und Propaganda-Instrument verkommen, denen offenkundig nichts mehr heilig ist. Es wird höchste Zeit, den Geist eines Landes wieder dorthin zurückzuführen, in dem Anstand, Respekt, Moral und ethische Werte unser Zusammenleben und den Umgang miteinander bestimmen und nicht Agitation, Unterwanderung und gar die Zerstörung unserer Kultur, unserer Traditionen und unserer Wertschätzung für die Leistung früherer Generationen.

Noch jämmerlicher wird das Ganze, wenn der WDR mit einer Erklärung daherkommt, die dazu geeignet ist, das Publikum auch noch als dämlich hinzustellen. "Es sei eine Zuspitzung gewesen. Man habe das Video gelöscht, weil die Kritik der Instrumentalisierung von Kindern als unerträglich empfunden wurde." Alle Wetter. Sich auf diese Weise der Kritik, der Diskussion oder auch der Auseinandersetzung  zu entziehen, ist erbärmlich, feige und zeugt von grenzenloser Arroganz.


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die CDU schlägt zurück! Amthor wird Bundeskanzler!

Das war zu erwarten. Nachdem für die Dauersieger der CDU die Wahlen erst in Sachsen-Anhalt krachend verloren gingen und nun der altehrwürdigen Partei auch in Mecklenburg-Vorpommern ein nie dagewesenes Schreckensszenario droht, hat man sich in der Parteispitze zum ultimativen Gegenschlag formiert, um die AfD zu pulverisieren. Philipp muss es richten und die CDU zur alten Stärke zurückführen. Um den Einsatz dieser personellen Vernichtungswaffe zu verstehen, muss man zweifellos einen Blick auf den Lebensweg des aller letzten Heilsbringers der einstmals christlichen Partei werfen. Begonnen hatte alles am 10. November 1992 in der vorwinterlichen Nacht der pommerschen Kleinstadt Ueckermünde. Noch bevor der kleine Erdenbürger von der Nabelschnur getrennt war, fiel er durch einige Merkwürdigkeiten auf. Das brüllende Wesen unterschied sich signifikant von allen anderen Babys, die in Ueckermünde und auch anderswo jemals entbunden worden waren. Der Kleine erblickte mit einer übergroßen Horn...

Susan Sziborra-Seidlitz – eine hiob‘sche Heimsuchung oder nur eine Laune der Natur?

Kinners, wir sind ja politisch gesehen in letzter Zeit so Einiges gewohnt. Im bunten Schmelztiegel arbeitsverweigernder Bildungsabstinenz und intellektueller Entsagung hat sich im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt eine furchterregende Vertreterin in den Fokus der Sendeanstalten bis ganz nach vorne gekämpft.  Susan Sziborra-Seidlitz, Grünen-Kandidatin und evolutionärer Unfall, führt als "schadstoffarme Galionsfigur" den Werbefeldzug der Bündnis-Verirrten gegen das „rechtsradikale Gesindel“, die „Nazis“ und deren wählende Sympathisanten an. Wenn sie ihre "humorvolle" Stimme am Rednerpult erhebt, bleibt kein "rechtsradikales Auge" trocken! Mit ihrem subversiven Aufruf: "Bildet Banden, Schwestern!" scheut sie sich auch nicht, ihre Geschlechtsgenoss:innen, die (alten, weißen) Männer zu unterjochen, um stattdessen potenten Besuchern aus dem Süden eine angenehmere und "lustvollere" Lebensperspektive zu bescheren.     Und während die „TAZ“ unter Au...

Der Abgesang. Die letzte Rede des Kanzlers

Deutschland und nicht nur Deutschland wurde heute Zeuge einer der sinnbefreitesten, substanzlosesten und erbärmlichsten Reden eines Kanzlers, dessen einzige hoffnungsvolle und positive Feststellung für unser Land darin gipfelte, dass aus seiner Sicht die Armenspeisung, die Suppenküchen und die Archen noch funktionieren, wohl wissend aber, dass VW mehrer Werke schließen will, 50.000 Mitarbeiter entlassen muss und drauf und dran ist, pleite zu gehen.   Man möchte sich als Deutscher und vor allem als denkender Bürger vor Scham heimlich aus dem Land stehlen und sich irgendwo verstecken, wenn der zweithöchste Amtsträger jenseits aller Realitäten und entkoppelt von jeder Tatsache rhetorisch wie inhaltlich öffentlich sein eigenes politische Grab und das seiner Partei schaufelt. In den Mienen der eigenen Parteifreunde machte sich ungläubiges, teilweise fassungsloses Entsetzen und Resignation breit, das selbst vom letzten Höflichkeitsapplaus nicht darüber hinwegtäuschen konnte: Das war’s...