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Warum Deutschland von schlichten Geistern regiert wird

Um zu verstehen, weshalb deutsche Bürger schon seit mehr als drei Jahrzehnten von Politikern mit schlichtem Gemüt, unterentwickeltem Verstand und naivem Weltbild regiert werden, muss man einen Blick hinter die Kulissen werfen. Nicht ganz einfach, zugegeben.



Beginnen wir mit den Bedingungen einer Politik-Karriere. Die Mitgliedschaft in einer Partei mit ihren privilegierten Rahmenbedingungen und außerordentlichen Perspektiven bedingen bei jungen Polit-Aspiranten eine diffuse Motivlage und klare Ziele. 

- eine massive Aversion gegen ein geregeltes Arbeitsleben, 
- Verweigerung zur Erlangung echter Sach- oder Fachkompetenz, 
- Vermeidung von nur mühsam anzueignender Berufserfahrung,
- unendlich strapazierfähige Charaktermerkmale und 
- den unstillbaren Wunsch, wichtig oder bedeutend zu sein.

Schauen wir uns zunächst die Parteien, ihre Interessen und Ziele an, die frei von jeder politischen Ausrichtung im Großen und Ganzen die gleichen sind. Faktisch und real sind sie ausschließlich auf Machterwerb und Machterhalt ausgerichtet, genau wie deren neuen Parteianhänger, die aus einer Mitgliedschaft eine ihr Leben beherrschende Politikerrolle anstreben. Immerhin unterstelle ich dem unverdorbenen Partei-Eleven, außer einem solide ausgeprägtem Opportunismus, keine niederen Motive, denn die naive Hoffnung, politisch etwas verändern zu können, ist noch jungfräulich.

Das Hineinwachsen in ein politisches Amt setzt weder besondere Intelligenz oder Kompetenz noch solides Sachwissen oder gar Berufserfahrung voraus. Die Partei ist vielmehr ein Sammelbecken von Menschen, für die verantwortliche Funktionen, Titel und Karrieren im Berufsleben mangels lebhafter Synapsen gar nicht oder nur schwer erreichbar sind. Im Prinzip finden sich „Gesinnungsmitglieder“ zusammen, die in der Zugehörigkeit einer Gruppe Geborgenheit, Akzeptanz und auch Toleranz erfahren, ohne gleichzeitig einer Leistungskontrolle unterworfen zu sein.

Dort fühlt man sich vordergründig aufgehoben und verstanden. Die in Parteien vorherrschende, innere Kumpaneien-Systematik und anbiedernde Netzwerkarbeit tut das ihre. Bar jeder Ethik oder Moral gilt das Motto: Hilfst du mir, helfe ich dir. Es ist eine gängige Methode, sich beliebt zu machen und dabei auf Unterstützung zu hoffen, die man selbst beim anderen natürlich niemals einlösen wird. Hilfreich für jugendliche Polit-Hosenscheißer können auch übergroße Brillen und altkluges Geschwätz sein, wenngleich ein Wähler alles tun würde, solchen Figuren aus dem Weg zu gehen.

Man muss eine Menge Kreide fressen, bevor Aussicht auf die Erlangung eines Listenplatzes besteht. Ab dann wird es ernst, denn bald zeichnet sich ab, dass man ohne die Fähigkeiten wie Heimtücke, Hinterhältigkeit und Verschlagenheit nicht weiterkommt. Sie sind notwendige Grundlagen, um den Parteifreund beim Vorwärtskommen zu hindern und sich selbst in Stellung zu bringen. Doch unethische Attribute und hinterhältiges Mobbing reichen bei weitem nicht, um beim beschwerlichen Sprung in die Landesliste auch einen der oberen Plätze zu erringen. Den Beweis haben für alle ambitionierten Nachrücker schon vor Jahren Claudia Roth, Anton Hofreiter oder auch Frau Göring-Eckart erbracht.

Schon während dieser Zeit werden die Aspiranten fürs Karriere-Trampolin monatlich mit 200 bis 300 Euro zur Kasse gebeten. Und damit die Parteien sich mit dieser Zwangsabgabe nicht in den Fallstricken der Finanzbehörden verheddern, hat das Kind auch einen unverfänglichen Namen: Aktiver Wahlkampfbeitrag. Da nimmt man auch mal ein gefälschtes Abiturzeugnis, einen unzulässigen akademischen Grad oder einen getunten Lebenslauf in Kauf. Eintrittsgelder dagegen sind willkommen. Und wenn so ein schlichter Polit-Parvenu genügend Kollegen und Parteifreunde vor die Wand hat laufen lassen, darf er dabei helfen, das Volk zu regieren. Essentiell ist die Berufung und der Mut, über Themen zu referieren, von denen man nie zuvor gehört und absolut keine Ahnung hat. 

Ganz anders in der normalen Arbeitswelt, in der entwickelte Fähigkeiten, Leistungsnachweise und Konkurrenz den Alltag bestimmen. Die politische Gruppe bietet also Schutz und Gegenwehr und damit auch Sicherheit. Der gemeinsame Feind ist der Wähler, dem man nicht trauen kann und Mitglieder der gegnerischen Partei. Den Blick nach oben gerichtet winkt ein korrumpierendes Versorgungssystem für Spitzenpolitiker und übt naturgemäß eine maximale Anziehungskraft aus, zumal immer wieder Konkurrenten aus eigenen Reihen in den parteiinternen Hierarchien aufsteigen.

Nur wer raffiniert genug ist, und nur, wer mit größter Scheinheiligkeit missliebigen Mitbewerbern das gewetzte Messer in den Rücken rammt, wird es weit bringen, das begreift selbst der unterirdischste Geist im Umgang mit Parteifreunden. Auch beim schlichtesten Gemüt werden hinterfotzige Diffamierungen und intrigante Heuchelei zur zweiten Natur und er begreift, dass damit die Wege nach oben frei werden, solange man sich den kollektiven Parteiinteressen unterordnet. Moderne Parteien ähneln also Franchise-Unternehmen, in denen die entsprechende Programmatik übernommen wird, weil sie notwendigerweise vorgegeben ist. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob sie mit den eigenen Überzeugungen tatsächlich übereinstimmt. Parteiintern nennt man solche unsicheren Partei-Kandidaten linke oder rechte Flügel. Hört sich gut an und entschuldigt gleichzeitig Widersprüche. Trotzdem, kostenlos ist das alles nicht.

Übersetzt heißt das: Hat man sich im Spiel innerparteilicher Täuschungsmanöver und des gegenseitigen Ausbremsens bewiesen und mit seiner hinterfotzigen Schlauheit das Sprungbrett in eine gesicherte Rentenzukunft erreicht, wird’s teuer. Dann heißt es, das Sparkonto plündern oder im Zweifelsfall die liquide Verwandtschaft anzupumpen. Um für den Landtag aufgestellt zu werden, werden zwischen 3.000 und 5.000 Euro fällig, gleichgültig welche Partei. Ein Grüner könnte sofort zu den Schwarzen wechseln, die Bedingungen sind die gleichen und er müsste sich kaum umstellen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob das angestrebte Ziel in den Landtag gewählt zu werden, auch erwünschten Erfolg hat. Selbst wenn, gibt es zwischen einem Karriereschritt in den Landtag und dem Teppichhandel in Izmir kaum einen Unterschied. Man könnte es auch als dubiose Mauschelei unter guten Freunden zu vergleichen. Denn mit dem Mandat sind mit einem gewissen Automatismus lukrative Aufsichtsratsmandate verbunden, deren Einkünfte mit mindestens 10% an die Partei dauerhaft zurückgeführt werden müssen. Jeder, der sich für eine Mitgliedschaft in einer Partei interessiert, weiß das. Insofern spielt es auch keine Rolle, wie hoch der Grad eigener Verblödung ist oder welche innere gesellschaftliche oder parteipolitische Haltung man einnimmt. Im Zweifelsfall keine.

Jetzt, da einer der wichtigen Schritte getan ist, will der ehrgeizige Pateizögling auf dem halben Weg zur Glückseligkeit nicht einfach seine Bemühungen einstellen. Verständlicherweise. Die Verlockung hat einen Namen. MDB! Mitglied des Bundestages. Auch diese Mitgliedschaft muss man erwerben. Möglicherweise kann der Aspirant, - ob Genosse oder Christ - sofern er denn auf der Leiter der Listenplätze die Letzte Sprosse erklommen hat, auf die reiche Erbtante zurückgreifen.

Ab 15.000 Euro Wahlkampfbeitrag kommt ein eloquenter Worthülsen-Artist in den Genuss, in Zukunft mit den großen Hunden pinkeln gehen zu dürfen, auch wenn er das Bein noch nicht so hochheben kann wie ein etablierter Leitwolf. Der nämlich hat bereits seine Lobbyisten, die ihm den Betrag ersetzen. Dem politischen Newcomer dagegen winken mit einer solchen Eintrittskarte stämmige Eichen – genannt Diäten und Rentenansprüche. Massive Aufsichtsratspfosten am Wegesrand nicht mitgerechnet. Deutsche Gerichte haben diese Art von Deals zwar längst verboten. Nutzt aber nichts, denn wer nicht zahlt und überdies mit intelligenten Beiträgen auf sich aufmerksam macht, wird auch nicht aufgestellt.

Letzterer Grund – nämlich Bildung, Wissen, Kompetenz und Weitsicht sind Attribute, die jedem Idioten Angst machen. Schon deshalb werden unterbelichtete Parteischwätzer niemals einen Parteifreund wählen, der ihn nach der Wahl wegen Blödheit kaltstellt. Es bedarf keiner Fantasie sich auszumalen, welche Folgen dieser Mechanismus hat. Eine Partei ist de facto nichts anderes als die bewusste Inzucht begnadeter Dilettanten. Er ist ein Hort des Durchschnitts, naiver Dummheit, maximaler Inkompetenz und armer Profilneurotiker. Echte Koryphäen, kluge Köpfe oder gar hoch kompetente Fachleute haben keine Überlebenschancen in den Reihen verblödeter Parteimitglieder, denn sie bilden die "demokratische" Mehrheit.  Nur so ist zu erklären, dass die Wähler heute mit Parteiführungen konfrontiert sind, die unter normalen Arbeitsbedingungen in Wirtschaftsunternehmen bestenfalls Akten in den Kellerarchiven sortieren dürften, jetzt aber Macht verfügen.

Kein Wunder, wenn bei den schlichten Geistern der Run auf Rente und Versorgung oberste Priorität hat. 7.500 Euro monatliche Zuwendungen winken für Büro für Arbeitsaufwendungen. Dieser Betrag wird als Basis für zukünftige Rentenansprüche einbezogen und sorgt somit für eine sorglose Zukunftsperspektive, egal wie unterentwickelt die Synapsen des neuen Politik-Dödels gestrickt sind. Das Ergebnis? Weinköniginnen, Religionslehrer, Schulabbrecher, glücklose Berufsversager, selbsternannte Akademiker und Halbwüchsige mit gigantischen Brillen bestimmen die Geschicke unseres Landes. Die “Ökopartei“ verzeichnet gar den höchsten Prozentsatz gescheiterter Existenzen. An Figuren wie Joschka Fischer, der kaum seinen Hauptschulabschluss geschafft hat,  will ich lieber nicht erinnern. Aber auch heute finden wir schöne Beispiele in den Führungsriegen der SPD oder den Grünen, die auf ein gediegenes Potential intellektueller Hochstapler und "Koboldverhinderer"  bauen können. 

Kein erfolgreicher Unternehmer würde solche Leute beschäftigen und gar die Bürokosten für solche professionellen Loser in die Rentenberechnung einbeziehen. Nun ja, ich kann‘s ja verstehen, ich würde die Investition in meinen Schreibtisch auch gerne verrentet sehen. Was tut man nicht alles für ein Wassergrundstück in bester Lage und eine sichere Zukunft. So dumm kann niemand sein, allerlei Unwägbarkeiten im Zuge seiner Karriere in Kauf zu nehmen, ohne an den Vorteilen zu partizipieren, auch wenn die eigenen Überzeugungen und Weltanschauungen nichts mit Parteilinien und deren Programmen zu tun haben.

Es ist wie es ist. Ein Frosch in einem Weiher beurteilt das Ausmaß und Komplexität seiner Umgebung und des Himmels nach dem Teich, in dem er hockt. Damit sind auch die Fähigkeiten und Lösungsansätze unserer Politiker hinreichend erklärt. 


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