Direkt zum Hauptbereich

Warum Deutschland von schlichten Geistern regiert wird

Um zu verstehen, weshalb deutsche Bürger schon seit mehr als drei Jahrzehnten von Politikern mit schlichtem Gemüt, unterentwickeltem Verstand und naivem Weltbild regiert werden, muss man einen Blick hinter die Kulissen werfen. Nicht ganz einfach, zugegeben.



Beginnen wir mit den Bedingungen einer Politik-Karriere. Die Mitgliedschaft in einer Partei mit ihren privilegierten Rahmenbedingungen und außerordentlichen Perspektiven bedingen bei jungen Polit-Aspiranten eine diffuse Motivlage und klare Ziele. 

- eine massive Aversion gegen ein geregeltes Arbeitsleben, 
- Verweigerung zur Erlangung echter Sach- oder Fachkompetenz, 
- Vermeidung von nur mühsam anzueignender Berufserfahrung,
- unendlich strapazierfähige Charaktermerkmale und 
- den unstillbaren Wunsch, wichtig oder bedeutend zu sein.

Schauen wir uns zunächst die Parteien, ihre Interessen und Ziele an, die frei von jeder politischen Ausrichtung im Großen und Ganzen die gleichen sind. Faktisch und real sind sie ausschließlich auf Machterwerb und Machterhalt ausgerichtet, genau wie deren neuen Parteianhänger, die aus einer Mitgliedschaft eine ihr Leben beherrschende Politikerrolle anstreben. Immerhin unterstelle ich dem unverdorbenen Partei-Eleven, außer einem solide ausgeprägtem Opportunismus, keine niederen Motive, denn die naive Hoffnung, politisch etwas verändern zu können, ist noch jungfräulich.

Das Hineinwachsen in ein politisches Amt setzt weder besondere Intelligenz oder Kompetenz noch solides Sachwissen oder gar Berufserfahrung voraus. Die Partei ist vielmehr ein Sammelbecken von Menschen, für die verantwortliche Funktionen, Titel und Karrieren im Berufsleben mangels lebhafter Synapsen gar nicht oder nur schwer erreichbar sind. Im Prinzip finden sich „Gesinnungsmitglieder“ zusammen, die in der Zugehörigkeit einer Gruppe Geborgenheit, Akzeptanz und auch Toleranz erfahren, ohne gleichzeitig einer Leistungskontrolle unterworfen zu sein.

Dort fühlt man sich vordergründig aufgehoben und verstanden. Die in Parteien vorherrschende, innere Kumpaneien-Systematik und anbiedernde Netzwerkarbeit tut das ihre. Bar jeder Ethik oder Moral gilt das Motto: Hilfst du mir, helfe ich dir. Es ist eine gängige Methode, sich beliebt zu machen und dabei auf Unterstützung zu hoffen, die man selbst beim anderen natürlich niemals einlösen wird. Hilfreich für jugendliche Polit-Hosenscheißer können auch übergroße Brillen und altkluges Geschwätz sein, wenngleich ein Wähler alles tun würde, solchen Figuren aus dem Weg zu gehen.

Man muss eine Menge Kreide fressen, bevor Aussicht auf die Erlangung eines Listenplatzes besteht. Ab dann wird es ernst, denn bald zeichnet sich ab, dass man ohne die Fähigkeiten wie Heimtücke, Hinterhältigkeit und Verschlagenheit nicht weiterkommt. Sie sind notwendige Grundlagen, um den Parteifreund beim Vorwärtskommen zu hindern und sich selbst in Stellung zu bringen. Doch unethische Attribute und hinterhältiges Mobbing reichen bei weitem nicht, um beim beschwerlichen Sprung in die Landesliste auch einen der oberen Plätze zu erringen. Den Beweis haben für alle ambitionierten Nachrücker schon vor Jahren Claudia Roth, Anton Hofreiter oder auch Frau Göring-Eckart erbracht.

Schon während dieser Zeit werden die Aspiranten fürs Karriere-Trampolin monatlich mit 200 bis 300 Euro zur Kasse gebeten. Und damit die Parteien sich mit dieser Zwangsabgabe nicht in den Fallstricken der Finanzbehörden verheddern, hat das Kind auch einen unverfänglichen Namen: Aktiver Wahlkampfbeitrag. Da nimmt man auch mal ein gefälschtes Abiturzeugnis, einen unzulässigen akademischen Grad oder einen getunten Lebenslauf in Kauf. Eintrittsgelder dagegen sind willkommen. Und wenn so ein schlichter Polit-Parvenu genügend Kollegen und Parteifreunde vor die Wand hat laufen lassen, darf er dabei helfen, das Volk zu regieren. Essentiell ist die Berufung und der Mut, über Themen zu referieren, von denen man nie zuvor gehört und absolut keine Ahnung hat. 

Ganz anders in der normalen Arbeitswelt, in der entwickelte Fähigkeiten, Leistungsnachweise und Konkurrenz den Alltag bestimmen. Die politische Gruppe bietet also Schutz und Gegenwehr und damit auch Sicherheit. Der gemeinsame Feind ist der Wähler, dem man nicht trauen kann und Mitglieder der gegnerischen Partei. Den Blick nach oben gerichtet winkt ein korrumpierendes Versorgungssystem für Spitzenpolitiker und übt naturgemäß eine maximale Anziehungskraft aus, zumal immer wieder Konkurrenten aus eigenen Reihen in den parteiinternen Hierarchien aufsteigen.

Nur wer raffiniert genug ist, und nur, wer mit größter Scheinheiligkeit missliebigen Mitbewerbern das gewetzte Messer in den Rücken rammt, wird es weit bringen, das begreift selbst der unterirdischste Geist im Umgang mit Parteifreunden. Auch beim schlichtesten Gemüt werden hinterfotzige Diffamierungen und intrigante Heuchelei zur zweiten Natur und er begreift, dass damit die Wege nach oben frei werden, solange man sich den kollektiven Parteiinteressen unterordnet. Moderne Parteien ähneln also Franchise-Unternehmen, in denen die entsprechende Programmatik übernommen wird, weil sie notwendigerweise vorgegeben ist. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob sie mit den eigenen Überzeugungen tatsächlich übereinstimmt. Parteiintern nennt man solche unsicheren Partei-Kandidaten linke oder rechte Flügel. Hört sich gut an und entschuldigt gleichzeitig Widersprüche. Trotzdem, kostenlos ist das alles nicht.

Übersetzt heißt das: Hat man sich im Spiel innerparteilicher Täuschungsmanöver und des gegenseitigen Ausbremsens bewiesen und mit seiner hinterfotzigen Schlauheit das Sprungbrett in eine gesicherte Rentenzukunft erreicht, wird’s teuer. Dann heißt es, das Sparkonto plündern oder im Zweifelsfall die liquide Verwandtschaft anzupumpen. Um für den Landtag aufgestellt zu werden, werden zwischen 3.000 und 5.000 Euro fällig, gleichgültig welche Partei. Ein Grüner könnte sofort zu den Schwarzen wechseln, die Bedingungen sind die gleichen und er müsste sich kaum umstellen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob das angestrebte Ziel in den Landtag gewählt zu werden, auch erwünschten Erfolg hat. Selbst wenn, gibt es zwischen einem Karriereschritt in den Landtag und dem Teppichhandel in Izmir kaum einen Unterschied. Man könnte es auch als dubiose Mauschelei unter guten Freunden zu vergleichen. Denn mit dem Mandat sind mit einem gewissen Automatismus lukrative Aufsichtsratsmandate verbunden, deren Einkünfte mit mindestens 10% an die Partei dauerhaft zurückgeführt werden müssen. Jeder, der sich für eine Mitgliedschaft in einer Partei interessiert, weiß das. Insofern spielt es auch keine Rolle, wie hoch der Grad eigener Verblödung ist oder welche innere gesellschaftliche oder parteipolitische Haltung man einnimmt. Im Zweifelsfall keine.

Jetzt, da einer der wichtigen Schritte getan ist, will der ehrgeizige Pateizögling auf dem halben Weg zur Glückseligkeit nicht einfach seine Bemühungen einstellen. Verständlicherweise. Die Verlockung hat einen Namen. MDB! Mitglied des Bundestages. Auch diese Mitgliedschaft muss man erwerben. Möglicherweise kann der Aspirant, - ob Genosse oder Christ - sofern er denn auf der Leiter der Listenplätze die Letzte Sprosse erklommen hat, auf die reiche Erbtante zurückgreifen.

Ab 15.000 Euro Wahlkampfbeitrag kommt ein eloquenter Worthülsen-Artist in den Genuss, in Zukunft mit den großen Hunden pinkeln gehen zu dürfen, auch wenn er das Bein noch nicht so hochheben kann wie ein etablierter Leitwolf. Der nämlich hat bereits seine Lobbyisten, die ihm den Betrag ersetzen. Dem politischen Newcomer dagegen winken mit einer solchen Eintrittskarte stämmige Eichen – genannt Diäten und Rentenansprüche. Massive Aufsichtsratspfosten am Wegesrand nicht mitgerechnet. Deutsche Gerichte haben diese Art von Deals zwar längst verboten. Nutzt aber nichts, denn wer nicht zahlt und überdies mit intelligenten Beiträgen auf sich aufmerksam macht, wird auch nicht aufgestellt.

Letzterer Grund – nämlich Bildung, Wissen, Kompetenz und Weitsicht sind Attribute, die jedem Idioten Angst machen. Schon deshalb werden unterbelichtete Parteischwätzer niemals einen Parteifreund wählen, der ihn nach der Wahl wegen Blödheit kaltstellt. Es bedarf keiner Fantasie sich auszumalen, welche Folgen dieser Mechanismus hat. Eine Partei ist de facto nichts anderes als die bewusste Inzucht begnadeter Dilettanten. Er ist ein Hort des Durchschnitts, naiver Dummheit, maximaler Inkompetenz und armer Profilneurotiker. Echte Koryphäen, kluge Köpfe oder gar hoch kompetente Fachleute haben keine Überlebenschancen in den Reihen verblödeter Parteimitglieder, denn sie bilden die "demokratische" Mehrheit.  Nur so ist zu erklären, dass die Wähler heute mit Parteiführungen konfrontiert sind, die unter normalen Arbeitsbedingungen in Wirtschaftsunternehmen bestenfalls Akten in den Kellerarchiven sortieren dürften, jetzt aber Macht verfügen.

Kein Wunder, wenn bei den schlichten Geistern der Run auf Rente und Versorgung oberste Priorität hat. 7.500 Euro monatliche Zuwendungen winken für Büro für Arbeitsaufwendungen. Dieser Betrag wird als Basis für zukünftige Rentenansprüche einbezogen und sorgt somit für eine sorglose Zukunftsperspektive, egal wie unterentwickelt die Synapsen des neuen Politik-Dödels gestrickt sind. Das Ergebnis? Weinköniginnen, Religionslehrer, Schulabbrecher, glücklose Berufsversager, selbsternannte Akademiker und Halbwüchsige mit gigantischen Brillen bestimmen die Geschicke unseres Landes. Die “Ökopartei“ verzeichnet gar den höchsten Prozentsatz gescheiterter Existenzen. An Figuren wie Joschka Fischer, der kaum seinen Hauptschulabschluss geschafft hat,  will ich lieber nicht erinnern. Aber auch heute finden wir schöne Beispiele in den Führungsriegen der SPD oder den Grünen, die auf ein gediegenes Potential intellektueller Hochstapler und "Koboldverhinderer"  bauen können. 

Kein erfolgreicher Unternehmer würde solche Leute beschäftigen und gar die Bürokosten für solche professionellen Loser in die Rentenberechnung einbeziehen. Nun ja, ich kann‘s ja verstehen, ich würde die Investition in meinen Schreibtisch auch gerne verrentet sehen. Was tut man nicht alles für ein Wassergrundstück in bester Lage und eine sichere Zukunft. So dumm kann niemand sein, allerlei Unwägbarkeiten im Zuge seiner Karriere in Kauf zu nehmen, ohne an den Vorteilen zu partizipieren, auch wenn die eigenen Überzeugungen und Weltanschauungen nichts mit Parteilinien und deren Programmen zu tun haben.

Es ist wie es ist. Ein Frosch in einem Weiher beurteilt das Ausmaß und Komplexität seiner Umgebung und des Himmels nach dem Teich, in dem er hockt. Damit sind auch die Fähigkeiten und Lösungsansätze unserer Politiker hinreichend erklärt. 


Kommentare

  1. Genialer Artikel ! Bitte immer weiter so !!!

    AntwortenLöschen
  2. Klasse geschrieben wie allerdings alles von dir lieber Claudio !!

    AntwortenLöschen
  3. Wir finanzieren Menschen, die Projekte haben, aber keine Ressourcen für deren Umsetzung haben.
    -------------------------------------
    * Finanziell
    * Hypothekendarlehen
    * Investitionsdarlehen
    * Autokredit
    * Schuldenkonsolidierung.
    * Kreditmarge
    * Zweite Hypothek
    * Einlösung des Guthabens
    * Persönliches Darlehen
    E-Mail: Axabanquebelge@outlook.fr
    WhatsApp-Nummer: +33780725269

    AntwortenLöschen

Kommentar posten

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

ARD und ZDF – Die Steigbügelhalter von Baerbock

  Da wundert sich nicht nur der herkömmliche Fernsehkonsument, da stockt sogar dem Bildungsbürger der Atem. Seit Tagen schwärmen die Staatssender ARD und ZDF öffentlich und unverblümt von Annalena. Der überschwängliche Enthusiasmus über die prospektive Bundes-Pausbacke, nahm in den letzten zwei Tagen gar groteske Züge an, als die ARD in ihrem Twitter-Account auf Annalenas „überragende Bildung“ hinwies.   Ein Arnd Diringer hatte sich in einem Tweet erlaubt, Kompetenz und Bildung der grünen Pausbacke hinsichtlich der Eignung als Kanzlerin ein wenig anzuzweifeln. Das wiederum konnte der Online-Redakteur des Senders so nicht stehen lassen. Nun ja, von ganz weit unten aus betrachtet, kann man ein mäßiges Bildungs- und Wissensniveau durchaus als überragend bezeichnen. Das allerdings zwingt mich wiederum zur Frage: Wie ist es um die Qualifikationen von Mitarbeitern der Öffentlich-Rechtlichen bestellt? Darf da seit Neuesten jeder? Doch dieser Tweet war sogar dem ZDF dermaßen peinlich, dass s

Rassismus und Exhibitionismus - Bei den Grünen herrscht Bombenstimmung

  Es fing alles so harmlos an. Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann hatte sich bei seinem Kumpel Dennis Aogo in einer privaten WhatsApp-Nachricht mit einem grinsenden Smily erkundigt, ob er jetzt bei Sky der Quotenschwarze sei.  Herr Aogo, wohl verärgert, dass Lehmann ihn eher für eine moderierende „Quotenfigur“ als einen qualifizierten Moderationsexperten hält, zog sogleich beleidigt vom Leder und machte den Tweet öffentlich. Was vermutlich als ironische Anspielung für die zwanghaft-bunte Job-Besetzung unserer Fernsehsender eingestuft werden darf, hat der Fußballkumpel Aogo mit seinem „angeborenen“ Gespür einer für ihn vorteilhaften Rassendiskriminierung sofort genutzt. Eine ordentliche Diskriminierung macht heutzutage richtig etwas her und bringt maximale Aufmerksamkeit. Und richtig, es dauerte keine 24 Stunden, dann wurde Lehmann von seinem Aufsichtsratsposten bei Herta BSC entfernt. Gleichzeitig fegte ein Wirbelsturm deutschgrünroter Empörung durch die Netze. So weit, so gut, ließ

Die Grünen – unser neues Evangelium

Wer sich seinen eigenen Gottesdienst wählt, tut gut daran, vorher darüber nachzudenken, wie viel ihm die eigenen Sünden wert sind, die er in Form eines Ablasses in den Klingelbeutel legt. Allerdings wäre es ein Fehler, die Wahl von Frau Baerbock zur Kanzlerin mit der Spendenwilligkeit und der damit verbunden, göttlichen Vergebung zu vergleichen, zumal letztere auf Freiwilligkeit beruht. Denn mit mildtätigen Gaben wird sich Anna, die Gebenedeite, nicht zufrieden geben.   So mancher Kirchgänger wird sich die Augen reiben, wenn auf der Kanzel in der Kirche nicht mehr der gewohnte Pfarrer, sondern die Grüne Annalena wie die neue Heilsbringerin steht und zum Gebet aufruft. Und die Verse aus dem brandneuen Testament, in denen von alternativen Todsünden die Rede ist, die haben es in sich. „Du sollst nicht mit dem Auto fahren“, wird zu hören sein. Oder auch: „Du sollst keine Schnitzel essen“. Mit dem Kauf von 4 Hühnerbrüstchen zum Preis von 1,99 bei Lidl und der Völlerei ist's dann vor

Identitätspolitik für Selbstgerechte, Minderbemittelte und Sonderlinge

Man kann es drehen wir man will, Diskriminierungsopfer, Benachteiligte, Minderheiten und Gedemütigte haben zurzeit ebenso Hochkonjunktur wie die Sonderlinge, die Skurrilen und jene, deren sexuelle Orientierungen mehr oder weniger gewöhnungsbedürftig sind.    Nicht zu vergessen, die unterprivilegierte und emanzipationswütige Fraktion unterdrückter Frauen, die sich an einer vermeintlichen Männersprache austoben und ihren fehlenden Selbstwert mit :innen kompensieren wollen. Ganz egal, welche seltsamen Neigungen oder außergewöhnliche Anliegen diese Spezies für sich als gesamtgesellschaftlich unverzichtbar einfordern, sie dürfen ihr Verlangen lautstark als substantiell und gesellschaftlich bedeutsam für sich persönlich reklamieren. In der Psychologie kennt man dieses Phänomen schon seit Sigmund Freud. Wenn ein junger Schüler morgens um 7 Uhr 30 plötzlich starkes Bauchweh hat, weil in der Schule eine Klassenarbeit droht, kann er sich mit dem vorgeschützten Unwohlsein der mütterlichen

Rainer Wendt – Polizeigewerkschaftler für Demokratie-Entsagung

  Das war doch einmal was für unseren obersten Gewerkschaftschef der deutschen Polizisten. Sein jüngstes Interview in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ machte endlich klar. Der Bürger, insbesondere der herkömmliche Coronaverweigerer, hat eindeutig zu viele Grundrechte. Man ist bestürzt. Irgendjemand muss diesen Mann unter Androhung von Folter, psychischen Misshandlungen und Ankündigung von Pensionsverlust "umgedreht" haben. Im Anschluss musste er mit einem systemtreuen Zeitungsschmierfink in Osnabrück" ein vertrauliches Zwiegespräch" führen, das dann von der Redaktion ein wenig "staatsoptimiert" wurde. Denn gleich nach den Berliner und Frankfurter 1.-Mai-Demos ließ Wendt wissen, dass man das Demonstrationsrecht eigentlich massiv einschränken müsse. Natürlich lieferte er auch gleich die passende Begründung dazu. Keine andere Veranstaltung würde die körperliche Unversehrtheit seiner Beamten mehr gefährden als die der Querdenkerszene. Nur noch die AFD ist gef

Berlin – politisches Auffanglager für Versager, Nieten und verkrachte Existenzen.

Corona wirkt wie ein Brennglas, eine von Politkern gern verwendete Metapher für Schwächen in der Gesellschaft. Ja, stimmt. Corona entlarvt jedoch gnadenlos das kollektive Versagen der Polit-Elite. Sei es hinsichtlich der Führung, sei es persönliche Integrität oder auch die Moral. Vom organisierten Impfchaos will ich erst gar nicht reden. Der „Verwässerungsbedarf“ eigenen Könnens ist bei den Top-Kräften erheblich , wenn es darum geht, konkret zu werden, zu erklären oder die Karten auf den Tisch zu legen oder gar tragfähige Strategien zu entwickeln. Derzeit betreiben unsere hilflosen und völlig überforderten Protagonisten einen beispiellosen, medialen Aufwand, um vom eigenen Dilettantismus abzulenken. Ich kenne kaum eine Krise, die deutlicher, die brutaler und erbarmungsloser die Unfähigkeit einer ganzen Berufsgruppe ans Tageslicht bringt, als die Pandemie. Und nicht nur das. Der selbstverliebte Markus Söder schreckt nicht einmal davor zurück, die angeblich todesgefährliche Pandemie fü

König Steinmeier der Erste. Für den Klimaschutz mit dem Jet nach Neumünster

Wie kommt es eigentlich, dass man von den Medien nichts sieht und hört, wenn unser Bundespräsident im Namen des Klimaschutzes die Veranstaltung „Fridays vor Future“ von Berlin nach Hamburg und von dort mit dem Heli „jettet“. Frank-Walter Steinmeier, umjubelter Star der Jugendlichen, ließ sich nicht zwei Mal von jungen Schulschwänzern bitten, am Rathaus von Neumünster einige Schüler zu begrüßen, die dort eine Mahnwache für den Klimaschutz abhielten.  Nun ja, die einen jetten für Rassismus, die anderen für die Demokratie, Steinmeier eben für das Klima oder einen Privatbesuch beim Schwiegervater. Für ganze 350 Kilometer bemühte er vor drei Tagen wieder einmal, den Airbus A 380 „Adenauer II“ mitsamt Crew, weiblicher Flugbegleitung, einem Dutzend Claqueure aus der Journaille und seine Pressesprecherin, um die Schüler für ihr Engagement zu loben. Vermutlich war ihm gar nicht klar, dass die Teenies gegen CO 2 in der Atmosphäre demonstrierten. Altväterlich strich er mit der Hand über d

Anne Will und ihre Gäste – Zumutung oder Heimsuchung

Wieder einmal hat Anne Will eine illustre Runde von Propagandisten, Weltuntergangspropheten und Notstandsfetischisten versammelt. Und wieder einmal grüßte das Corona-Murmeltier in Gestalt von Markus Söder, der gewohnheitsgemäß voll des Lobes über die eigenen Leistungen war. Dann schob er nach: Es sei derzeit sinnlos, irgendetwas zu öffnen. Bis jetzt hätten nur 8 Prozent der Impflinge ihre zweite Dröhnung erhalten, das lohne sich eh nicht für die Gastronomen.   Christine Lambrecht, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz (SPD) dagegen erläuterte dem Publikum, dass Grundrechte für manche gelten sollen, für andere aber nicht und sorgte mit ihrer juristisch spitzfindigen Interpretation von Lockerungen und Freiheitsgraden für Geimpfte eher für gedämpfte Stimmung im Saal. Das dürfte insbesondere die Senioren in den Alternsheimen freuen, die seit einem halben Jahr durchgeimpft sind, dennoch in Isolationshaft dahindämmern, ohne zu wissen wie ihnen geschieht. Wir müssten uns

Martin von Mauschwitz - der Fleisch gewordene WDR-Systemling

Selten hat eine Aktion von 50 bekannten Schauspielern, man könnte auch sagen Fernsehlieblingen, mehr Wellen in die sozialen Medien geschlagen, als die satirische Regierungskritik #allesdichtmachen.  Und selten wurde deutlicher, wie massiv der vom Staat ausgeübte Anpassungsdruck auf Moderatoren, Journalisten und sogenannte Meinungsbildner der TV-Sender in Deutschland ausgeübt wird. WDR-Moderator von Mauschwitz ist geradezu ein Paradebeispiel für duckmäuserische und willfährige Unterwürfigkeit. Ja, man kann spätestens nach dem Interview mit Jan Josef Liefers behaupten: Staats-Opportunismus hat einen Namen: Martin von Mauschwitz, Moderator des bekannten Formats „Aktuelle Stunde“. Nun ja, der Zungenschlag dieses Herrn erinnert frappant an die „Aktuelle Kamera“, die "kommunistische Tagesschau“ der DDR. Dort war man knallhart auf Linie, wenn es darum ging, den Klassenfeind zu diskreditieren und das Volk "auf Spur" zu halten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Offen gestand

WDR und ihre Macher – Nichts weiter als ein Lynchmob?

Jetzt werden Exempel statuiert! Wie es scheint, beginnen ZDF und damit auch der WDR jetzt mit Disziplinierungsorgien, die unsere Gesellschaft in Deutschland nur in ziemlich braunen Zeiten erlebt hat. Unfassbar, wie unverhohlen und bar jeder demokratischer Einstellung sich Politik und öffentlich-rechtliche TV-Sender jetzt den Knüppel aus dem Sack ziehen und auf Kritiker eindreschen. So heißt es in der offiziellen Verlautbarung aus dem WDR : „Jan Josef Liefers und Tukur u.a. verdienen sehr viel Geld bei der ARD, sind deren Aushängeschilder. Auch in der Pandemie durften sie ihrer Arbeit z.B. für den Tatort unter bestem Schutz nachgehen. Durch ihre undifferenzierte Kritik an ‚den Medien‘ und demokratisch legitimierten Entscheidungen von Parlament und Regierung, leisten sie denen Vorschub, die gerade auch den öffentlich-rechtlichen Sendern gerne den Garaus machen wollen.“ Da haben wohl die fünfzig Schauspieler und Macher des 'allesdichtmachen-Videos  die Regierenden an einer ganz wun