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Europa macht ernst. Macron und Merkel bekämpfen ab sofort Terroristen

Man nehme ein paar Eier, etwas Zucker und schlage mit einem Schneebesen etwa 8 Minuten lang den Schlunz zum luftig-leichten Schaum. Und zack…. schon hat man eine Makrone, besser gesagt, einen französischen Präsidenten.

 


Dieser knusprig-fluffige Liebling aller Frauen, wenn man einmal von Marin Le Pen absieht, verdirbt ja schon seit Jahren seine bessergestellten Franzosen den Appetit auf Süßes, vor allem aber den arbeitslosen Bewohnern der Bonlieurs. Selbst unsere Bundekanzlerin wollte sich in der Vergangenheit einfach nicht verführen lassen. Ja, man kann sagen, die französische Schaumschlägerei taugt einfach nicht als die Lieblingsspeise seiner Bürger. Fast möchte man ausrufen: Le suicide français doux.

Aber betrachten wir es einmal bundesrepublikanisch: Der Selbstmord auf Raten ist ja nicht nur ein französisches, sondern, seit unsere Angela für unser Land spektakuläre Pläne schmiedet, längst auch ein deutsches Problem. Ich will ja nicht verallgemeinern, aber man kann mit Fug und Recht behaupten: Sobald Politiker vom Schlage Seehofer dem Senilen, Lauterbach, dem Intellektuellen, Heiko, dem Schmächtigen oder Angela, die Queen Mom aller Hilfsbedürftigen Pläne schieden, sollten sämtliche Alarmglocken schrillen.

Ich will nicht weiter abschweifen, aber nach den Anschlägen in Wien, Nizza und Dresden haben Deutschland, Frankreich und Österreich beschlossen, entschieden gegen den islamistischen Terror vorgehen. Das verkündete unsere allseits geschätzte Angela in einer Videokonferenz. Es gehe vor allem "um den Schutz der Außengrenze" der Europäischen Union, meinte die Bundeskanzlerin. Ich könnte ja jetzt sagen, man hätte sie erst gar nicht in unser Land reinlassen sollen. Aber man soll ja positiv denken.

Jetzt sollen unsere Terroristen und Staatsgefährder gnadenlos rausgeworfen werden, sofern sie sich nicht gerade im Krankenstand befinden oder sich ein Herkunftsland weigert, ihren Bombenleger wieder aufzunehmen. Aber das ist noch längst nicht alles. In der Angelas Videokonferenz mit allen europäischen Schwergewichten stellte man übereinstimmend fest, allen voran die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, dass die Passkontrollen an den Außengrenzen unzureichend seien. Ich bin ja schon längst der Meinung, dass sich jeder Terrorist und jeder Sprengstoff-Experte und jeder ambitionierte Massenmörder zwingend an den Grenzen ausweisen müsste. Schließlich dürfen wir Bürger auch nicht mehr so einfach Restaurants, Bars und Kneipen betreten, ohne dass wir Anschrift und Telefonnummer hinterlassen.

Doch Pustekuchen. Unsere Angela hat wie gesagt, einen Plan. Sie meinte gestern: Bürger im Schengen-Raum müssten sich vorerst nicht auf „mehr“ Kontrollen einstellen. Selbst unsere Euro-Uschi bestätigte: Derzeit werden beim Eintritt in die EU " 20 Prozent aller Passagiere“ – den Terminus Passagiere muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – systematisch kontrolliert". Dabei gehe es um einfache Maßnahmen wie das Durchziehen eines Passes durch ein Lesegerät. Nun ja, wie wir wissen, haben diese Passagiere mit dem Reiseziel Sizilien oder Kanarische Inseln durchweg Pässe griffbereit, um am Strand von Lampedusa mittels Lesegerät identifiziert zu werden.  

Und dann kam der Österreicher dazu. Bundeskanzler Kurz äußerte sich besorgt über Dschihadisten, die in europäischen Gefängnissen sitzen und demnächst freigelassen werden. "Das sind tickende Zeitbomben", sagte er. "Es braucht ein robusteres Vorgehen gegenüber Gefährdern in Europa." Wenn man bedenkt, dass der Attentäter aus Tunesien, der vor knapp zwei Wochen in einer Kirche in Nizza drei Menschen getötet hatte, nach seiner Ankunft Italien einfach am Pass-Lesegerät vorbeigeschlendert ist und dann nach Frankreich einreiste, geschah das doch ganz im humanitären Geiste unserer Frau Merkel und Europas.

Auch in Wien hatte ein 20-jähriger Islamist am Montag vergangener Woche vier Menschen getötet. Da darf man schon mal vorsichtig nachfragen, ob die Pläne von Politikern nicht ganz zu Ende gedacht werden. Aber bleiben wir positiv. Immerhin hat Macron einen bahnbrechenden Vorstoß gewagt. Hassbotschaften im Internet müssen gezielter bekämpft werden, meinte er. Sie müssten künftig innerhalb einer Stunde aus dem Netz verschwinden.

Offen gestanden, ich wäre dankbar, wenn man mir diese Widersprüche erklären würde. Erst hat man Attentäter, Bombenleger, Messerstecher oder Gefährder hierzulande unkontrolliert aufgenommen. Dann haben unsere Sozialämter unseren identitätslosen Besuchern eine Anschubfinanzierung für ihre Grundausstattung gewährt, und jetzt sollen unangemessene Kommentare in den sozialen Netzwerken gnadenlos bekämpft, gelöscht und sanktioniert werden. Aber mal ehrlich, wo kämen wir in unserer zivilisierten Gesellschaft hin, wenn wir arabische Klans und zornige Anhänger Allahs mit Hass und Diskriminierung überziehen, zumal den Verfassern von Hassbotschaften gar nicht bekannt ist, wen sie bei durchschnittlich 8 verschiedenen Identitäten überhaupt meinen.

 

 

 

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