Direkt zum Hauptbereich

Haben wir einen Staat ohne Regeln, ohne Grenzen und ohne Gesetze?

In was sind wir da nur hineingeraten? Die Frage stellt sich nicht nur, weil gestern ein neues Infektionsschutzgesetz verabschiedet wurde. Denken wir nur ein paar Jahre zurück. 




Dann fällt ins Auge, dass schon seit der Flüchtlingskrise das Vertrauen in den Staat geschwunden ist und sich der Prozess des Vertrauensverlustes seit dieser Zeit dynamisiert hat. Immer mehr Bürger haben bemerkt, dass unsere Regierenden Gesetze brechen, beugen, oder sich darüber hinwegsetzen.  Ob vorsätzlich oder aus Unfähigkeit, das sei dahingestellt. 

Was wir in der Vergangenheit erlebt haben, ist eine Art Kapitulation unserer Politiker und damit die des Staates. Beispielsweise vor einer fremden Kultur, die sich weder integrieren will, noch unsere Gesetze achtet und westliche Werte kategorisch ablehnt. Dabei nutzen nicht nur arabische Klans oder radikale Islamisten den westlichen humanitären Lebensstil zu ihrem Vorteil. Sie rauben unersetzbare Kulturschätze aus dem Grünen Gewölbe oder dem Bodemuseum.

Und damit sich Bürger nicht gegen die irreversible Entwicklung wehren, informiert man sie über Ausmaß, Konsequenzen und langfristige Auswirkung entweder falsch, unzureichend oder gar nicht. Und immer wieder pervertieren Politiker im Verbund mit Medien und Meinungsbildnern die Notwendigkeit des Schutzes von eingeschleusten Menschen, die uns im Gegenzug - sozusagen als Dankeschön -, schamlos ausnutzen. Verknüpft wird die deutsche Verpflichtung mit dem mahnenden Impetus an unsere historische Schuld. Das zieht immer. In der Soziologie nennt man diese politische Vorgehensweise „die Psychologie des sozial erwünschten Verhaltens.“

Wie funktionierte das? Zur Erreichung einer erwünschten Verhaltensweise beim Bürger belegte man die damalige Einwanderungswelle mit dem Neubegriff „Willkommenskultur“. Er ist positiv besetzt, und führte zu glückseligen Empfangsorgien an Bahnhöfen und Grenzübergängen. Nun ja, so ein barmherziges Samariterdasein sorgt eben auf breiter Ebene für soziale Akzeptanz und Bewunderung. Presse und Medien halfen mit schönen Bildern, Journalisten, Moderatoren und TV-Sender suhlten sich im schlammtiefen Wohltätigkeitssumpf. Jeder, der nicht mitzog, galt und gilt auch heute noch gilt als unsozial oder rassistisch.

Als die Wut mit brachialer Wucht über die gesamte Berichterstattung einprasselte und sie von immer mehr Bürgern als „Lügenpresse“ bezeichnet wurde, begann sich reflexartig auch der Staat zu wehren. Sämtliche Sender starteten mit Auftrag aus Berlin umfangreiche propagandistische Aktionen, die kein Mensch ernsthaft glaubte. Plötzlich fanden Migranten gut gefüllte Brieftaschen und gaben sie bei der Polizei ab. Die ans Herz gehende Ehrlichkeit wurde instrumentalisiert. Umso heftiger traf sie der Knüppel der Verurteilung von Fremdenfeindlichkeit. Ursache und Wirkung? Nein, mit einer solchen Frage beschäftigt sich weder ein Abgeordneter noch Minister und schon gar nicht unsere Kanzlerin.

Vielmehr begann die massive Umerziehung der Deutschen. Völlig gleichgültig, ob es sich um Flüchtlingsfragen oder die jetzige Coronapandemie handelt. Die heutige Inquisition heißt Talkshow und die linkswillfährige Presse. Und die Moderatoren? Sie verdienen ihr Brot mit der massiven Indoktrinierung der Bürger und machen sich zum Büttel des Staates. Maximaler Opportunismus sichert im TV-Geschäft das Überleben, Prinzipienlosigkeit in der Berichterstattung und maximaler Konformismus – das sind die Charaktermerkmale unserer Nachrichtenmacher, die 200.000 Euro im Jahr einbringen und mit dem man den eigenen Lebensstil sichert. Andersdenkende werden zu armen Arschlöchern. Pfui Teufel! Den „Lonesome Cowboy“ als Journalist, der angstfrei aus der Hüfte ballert, den gibt es weder im Fernsehgeschäft noch in der Presse.

Doch seit einiger Zeit kommt der Wind aus einer anderen Richtung. Menschen haben sich vernetzt und wissen, dass sie mit ihrer Meinung nicht alleine stehen. Ein weiteres Aufbäumen folgt: Der Begriff 'Fake News' macht die Runde. Ein depperter Justizminister zieht die Reißleine und droht mit Strafen, greift in verbriefte Freiheitsrechte ein, unterdrückte in den sozialen Netzwerken die Meinungsfreiheit, zumal ja nur die Meinung der Regierung die Richtige sein kann. Andersdenkende werden diskreditiert, verbal disqualifiziert und wenn gar nichts mehr hilft, als rechtsradikale Staatszersetzer an den Pranger gestellt. Bei einer Demonstration wird der normale Bürger schnell zum Chaoten und Staatsfeind, weil er nicht weiß, wer in der Messe neben ihm steht.

Gleichzeitig verstärken Regierung und Medien ihre Anstrengungen, die Bürger auf Spur zu bringen, um ihre Sichtweise der Demokratie nach eigenen Vorstellungen umzugestalten. Dieses Mal scheint das Motiv ein anderes. Es geht um die Volksgesundheit. Und wieder verleihen sich Politiker den Nimbus der Allwissenheit, erfinden neue Begriffe und Metaphern, die kein Mensch mehr hinterfragt und zumeist widerspruchslos und denkbefreit in den eigenen Sprachduktus übernommen werden.

Das politische Wohlverhalten bedient sich je nach Bedarf mit schweren Geschützen, die Bürger je nach Thema als Rassisten, Klimaleugner, Verschwörer, Corona-Leugner oder Populist abstempelt. Wer kritisiert, ist ein Irrer, ein Fall für die Klapsmühle oder ein rechter Reichsbürger. Abgeordnete bedienen sich dabei genauso schamlos dämlichster Pauschalurteile, wie manche roten Mitglieder vom schwarzen Block.

Bemerkenswert ist dabei, dass die Medien angesichts ihres Staatsauftrages Begrifflichkeiten wie ihr Unterhemd wechselten. Der Begriff Flüchtling mutierte genauso schnell wie heute ein Coronavirus. Erst hießen sie Kriegsopfer, dann Flüchtling, gefolgt von Migranten. Doch weil der Begriff negativ besetzt war, wurde der Sozialschmarotzer zum Schutzsuchenden. Doch viele der Schutzsuchenden bestreiten heute ihren Lebensunterhalt Diebstahl, Betrug, Raubzügen und Drogengeschäften. Ach, was war ich überrascht, als Politiker bei dem Streit um Einwanderung bei den massenhaften Grenzüberschreitungen von "atmenden Obergrenzen" sprachen. Aha, dachte ich mir damals. Einatmen bedeutet mehr Migranten, ausatmen weniger. Und heute?

Heute dürfen wir Bürger froh sein, wenn wir wegen der Masken überhaupt noch genug Luft bekommen und mit unserem Nachbarn ein paar Worte wechseln dürfen. Nennt man das die neue Demokratie? Ist der wahre Sinn hinter Corona, allgemeine Kommunikation mit verhängten Kontaktverboten zu unterbinden, um alles im Griff zu behalten? Denn spätestens, wenn uns kritische Gedanken umtreiben, wird uns klar: Der Staat ist nicht mein Freund. Man kann ihm nicht mehr vertrauen. Aber kann ich meinem Gegenüber noch vertrauen?

 

 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Lage ist komplex – Anarcho-Truppen stürzen Berlin ins Chaos

Es ist ja nicht so, als hätten wir nicht schon Probleme genug in unserem politischen „Wunderland“, das von unseren geistigen Top-Eliten an der Spitze unserer Nation mit gewaltigem Einsatz den eigenen Bürgern den Garaus macht. Während sich dumme Länderchefs in der westlichen Hemisphäre der Stärkung ihrer Wirtschaft und dem Wohlergehen ihrer Bürger widmen, verfolgt unser „Über-Fritz“ mit seinen roten Genossen eine antizyklische Strategie. Deutschland wird nun mit der Brechstange abmontiert.   Bei winterlich-knackigen Minusgraden frönen seit dem frühen Samstagmorgen gut situierte Bunt-Bürger, grün-woke Hochleistungsmoralisten und dekadente Migrationsfetischisten mit Hang zum linken Milieu in ihren hochnoblen Villen, teuren Altbau-Domizilen und gepflegten Anwesen aus der Gründerzeit dem totalen Energie-Blackout. Die gegen rechts kämpfenden Omas müssen, überwältigt von der eigenen Bedeutungslosigkeit, nun neue griffige Slogans erfinden, um auf den Straßen die immer seltener werdende...

Kai Wegner und seine Kältestrategen schmieden neue Rettungspläne

Im Sitzungssaal des Berliner Bürgermeisters herrschte eisige Stimmung, ja, man kann sogar sagen, Kai Wegners politischer Sensenmann saß bereits am Kopfende des Konferenztisches und schärfte mit einem Wetzstein genüsslich die gebogene Schneide seines Arbeitswerkzeugs. „Ich hab‘ eine Idee“, durchbrach eine zaghafte Stimme die Friedhofstille im Sitzungssaal. Alle Senatsaugen richteten sich hoffnungsvoll auf das Blondchen Iris Spranger, Innensenatorin und rote Speerspitze des regierenden Bürgermeisters. Während Kai angesichts der hoffnungslosen Frostlage und des scharfen Gegenwindes aus der CDU-Parteispitze in tiefer Agonie und mit gequälter Miene dumpf vor sich hinbrütete, kicherte Franziska Giffey glucksend auf.          „Wir hatten seit der Senatsbildung noch nie eine gute Idee“ , gab sie mit ihrer Kleinmädchenstimme zu bedenken. Giffeys Galgenhumor traf auf wenig Resonanz, was sie dazu veranlasste, noch einmal nachzulegen. „Wir haben ja geseh...

Markus Lanz und Daniel Günther – Die Nachlese.

Markus Lanz, Berufs-Schönling, Hochleistungsopportunist und narzisstischer Power-Talker ist nach der Medien-Verbotsschlacht und den abstrusen Einlassungen des Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Daniel Günther, um die Meinungs- und Pressefreiheit in aller Munde.  Ähnlich wie ein Kletterakrobat, der ohne Seil, Haken und Ösen den Annapurna im Himalaya-Massiv im Handstand bezwingt und die Physik der Schwerkraft ausbremst, hat er die akustische, die visuelle und die inhaltliche Wahrnehmung seiner Zuschauer ad absurdum geführt. Fake News - der ultimative Killerbegriff, mit der eine Aussage zur Unhaltbarkeit einer These erklärt wird und zum Synonym des links-bunten Besserwissers geworden ist. „Ego-Markus“ bewies dem Millionen-Publikum, zu welch grenzwertigen Leistungen er befähigt ist, wenn es darum geht, einerseits seine Profilneurose in ein glänzendes Licht zu erheben und andererseits bei einem eventuellen Fehltritt sämtliche Fakten, Tatsachen und Realitäten bis zur Unkenntlich...