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Covid 19 - Sein oder nicht sein – das ist die Frage.

Kein Zitat, als das von William Shakespeare scheint mir angemessener zu sein, als das aus Hamlets Tragödie. Seitdem uns die Covid-Pandemie regelrecht überrollt hat geht es nicht kleiner. 




Unter Politikern und Virologen ist eine erbitterte Überbietungsschlacht um den dramatischsten Begriff für die pandemische Gefahrenlage in Deutschland ausgebrochen. Mittlerweile gibt das deutsche Vokabular keine Steigerung mehr her, um die Masseninfektionen und Sterbefälle angemessen zu beschreiben.

Seitdem Markus Söder den Katastrophenfall ausgerufen hat, ist nichts mehr so, wie es war. Aber wir sehen Licht am Horizont. Zumindest vermittelt uns die Regierung eine hoffnungsvolle Botschaft, um dem Bürger den Lockdown schmackhafter zu machen. Ab Mitte Januar sollen wir vielleicht gerettet werden. Wenn nicht, dann eben im April oder Mai, so ganz genau weiß man das noch nicht. Jedenfalls nicht unsere Politiker. Stattdessen hält man uns mit Willenserklärungen bei Laune und motiviert die Bevölkerung mit so griffigen Formulierungen wie: wir müssten, wir könnten, wir würden, wir sollten und hätten wir damals schon gewusst… Allerdings kenne ich bislang niemanden, der mit Konjunktiven die Welt gerettet hätte.  

Apropos wissen… Wer wen, wann und weshalb und unter welchen Umständen und wie oft jemand einen Anderen ansteckt oder nicht, das wissen unsere Politiker trotzdem nicht, zumal unsere Virologen, Epedimiologen, Seuchen-Experten und andere Tierärzte auch nichts Genaues wissen. Das Erstaunliche dabei ist, dass auf Grundlage von Nichtwissen, Ahnungslosigkeit und Mutmaßungen nicht nur alles zugesperrt wird. Nein..., unsere begnadeten Wissenschaftler haben sogar auf der Basis vager Einschätzungen funkelnagelneue Impfstoffe entwickelt, von denen sie bis heute nicht so genau sagen können, ab wann wir mit welchen Nebenwirkungen rechnen dürfen und ob wir daran verenden.

Ich wills mal so sagen: Schon im Mittelalter gab es unter dem fahrenden Volk jede Menge Scharlatane, die irgendwelche Tinkturen gegen Nesselsucht, Durchfall, Fußpilz oder Krähenfüße zusammenmischten und den Leuten die Goldtaler aus dem Säckel lockten. Heute betreiben die gleichen Quacksalber Pharmakonzerne und verhökern ihre Heilwässerchen für viele Millionen Golddukaten an Regierungen, die sie uns vorher weggenommen haben. Da kann man schon misstrauisch werden, wenn wie Phönix aus der Asche heute in hastig errichteten Impfzentren ein neues Serum unter die Leute gebracht wird, das man gestern weder kannte noch brauchte.

 


Wie formulierte es unser Virenminister Herr Jens Spahn so kompetent. Mindestens 60 Prozent aller Deutschen müssen geimpft werden, um eine Herdenimmunität herzustellen, obwohl er gar nicht weiß, ob wir als Geimpfte weiterhin ansteckend sind. Sein Kollege jedenfalls, dieser Karl Lauterbach, auch so eine Koryphäe, der hat gestern beklagt, dass unter dem medizinischen Personal, also Ärzte und Pflegekräften, eine sehr geringe Impfbereitschaft herrsche. Nun ja, spontan würde ich sagen: Die wissen warum. Mindestens aber trauen sie dem Frieden -, besser gesagt - den Quacksalbern, nicht über den Weg.

Gleichzeitig gab der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer einen Satz zum Besten, den früher seine Untertanen in Granit gemeißelt hätten. ZITAT: „Man muss die Unschuldigen vor den Infizierten schützen.“ Mit anderen Worten: Infiziert gleich schuldig. Nun ja, wenn man es genau nimmt, ist es in unserem Gesellschaftsklima von Schuldigen zum rechtsradikalen Impfverweigerer mit nationalsozialistischem Migrationshintergrund nicht mehr weit. Was soll man dazu noch sagen? Allesamt in den Knast mit diesen Verschwörern, diesen Impfgegnern, Corona-Leugnern und Staatsfeinden. Ich bitte um Nachsicht, ab Mittwoch sind wir das ja alle, anderenfalls würden wir ja nicht weggesperrt werden.

Immerhin wird uns für den täglichen Bedarf Freigang gewährt. Und wenn wir uns dann alle im Impfzentrum eingefunden haben, in dem uns dann nach der Medikation ein gewisses Maß an Lockerungen winkt, müssen wir uns wieder ranhalten und uns einen neuen Job suchen. Ja, das Leben kann hart sein. Für einige sogar noch härter, wenn man bedenkt, dass man für die 60-prozentige Quote der Durchimpfung nach heutigem Stand der Herstellung und Verteilung von Vakzinen etwa 3 Jahre veranschlagen muss. 

Dennoch - lasst euch nicht unterkriegen, irgendwann seid ihr alle dran.

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