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Der Bundestag, oder „Spiel mir das Lied vom Corona-Tod“

Die Grenze des Erträglichen ist längst überschritten. Man könnte den Wahnsinn in Berlin und den Parteizentralen inzwischen mit Filmtitel wie: „Die Bestechlichen“ oder „Spiel mir das Lied vom Corona-Tod" beschreiben. Sergio Leone oder Enrico Morricone könnten mit dem Material einen Reality-Thriller abdrehen.

 


Während uns die pandemischen Todesraten von staatskonformen Professoren, Moderatoren, Experten und politischen Armleuchtern rund um die Uhr in die Köpfe gehämmert werden, haben im Bundestag Glücksritter, Abenteurer, Gauner und Scharlatane die Aufgabe übernommen, sich einerseits mit maximaler Entschlusskraft zu bereichern, und andererseits die Bürger für dumm zu verkaufen.

Ehrlich gesagt, man weiß nicht mehr, wo man anfangen soll. Spahns Geistesblitz, die Deutschen allesamt gesund zu spritzen, hintertrieb Angela dessen Vorstoß mit einem moralisierenden Impetus. Zwar zum Nachteil der eigenen Schafe, aber es galt, fremde Herden im Ausland zu retten. Geradezu vorbildhaft verschacherte sie gemeinsam mit Frau von der Leyen, EU-Ratspräsidentin, unsere Gesundheit und verteilte mit maximaler, humanitärer Durchschlagskraft die mit deutschem Geld bezahlten Impfstoffe ins umliegende Ausland. Gleichzeitig gründete Merkel mit ihren Ministerpräsidenten den „CdS“ (Club der deutschen Schließer) und sperrte in einer konzertierten Aktion alles ab, was bei uns Geld verdient und Steuern zahlt.

Dann verbot man alles, was der Gesundheit und der Erholung, der Bildung und der Erziehung förderlich ist oder was Freude bereitet. Schließlich gab und gibt es aus Sicht unserer Kanzlerin auch absolut keinen Grund für das Volk, sich über irgendetwas zu freuen. Wenn schon sie - Angela die Gebenedeite -, grundsätzlich alles ablehnt, was den Anschein von Vergnügen, Genuss, Erholung oder gar Lusterfüllung erweckt, kann das Volk umso leichter darauf verzichten. 

Dagegen stellt sich für die Regierung die Frage, in welchen, regelmäßigen Abständen man die Bürger mit etwaigen Impfungen, Selbsttests, Lieferschwierigkeiten, Maskenverknappung oder Ankündigungen neuer Freiheitsgrade vertrösten kann. Eine Mammutaufgabe, die zu lösen man nur dann schafft, indem man die unabwendbaren Todesgefahren in großen Wellen, - gleich pandemischen Tsunamis -, ankündigt, des Weiteren die Inzidenzwerte durch gezielte Verknappung preiswerter aber schädlicher Vakzine von AstraZeneca eskalieren lässt und dann die Maßnahmen mit bürokratischem Dogmatismus verschärft. Merkel ließ ihren Wirtschaftsminister Hilfs- und Überbrückungsgelder ankündigen, die bis heute bei vielen gar nicht erst ankamen. Nun ja, mit politischen Ankündigungen ist das so ähnlich wie beim Orakel von Delphi. 



Wir müssen schneller werden beim Impfen! Das ist der Politslogan schlechthin, den wir schon seit einem Jahr kennen. Natürlich war er von Anfang an nur ein Motto, sozusagen eine Metapher, wie beispielsweise: „Wir schaffen das“, oder „gemeinsam sind wir stark.“ Auch ein Aufruf zur Solidarität kann wirksam sein, wie z.B. "Auch die nächsten vier Monate werden wir bewältigen." Eine echte Herausforderung, zumal wir in Deutschland dank Merkel so wenig Vakzine haben, dass die Impfzentren vermutlich bis ins Jahr 2030 betrieben werden können. Die Impfstoffe haben ja die anderen.

Ähnliches hatten wir ja bereits bei den Masken. Die wurden erst geliefert, als vernünftige Provisionen zwischen Abgeordnete in Berlin und den Lieferanten ausgehandelt waren. Ich fürchte, mit den Selbsttests, läuft das genauso. Laut Spahn sind 500 Millionen Coronatester sofort abrufbar. Nun könnte mit den Herstellern über Vermittlungstätigkeiten seröse Beteiligungen oder ordentliche Provisionen ausgehandelt werden.

Saudumm, dass ausgerechnet jetzt CDU-Abgeordnete eine Art Ehrenerklärung abgeben mussten. Das verhagelt nicht nur das Geschäft, es gefährdet auch noch wegen böswilliger Rufschädigung die Wahlen. Ich wills mal so sagen: Auf der anderen Seite sollten wir Bürger froh sein, dass Jens noch nicht genügend von diesen Dingern hat einkaufen dürfen, zumal man seit Neuestem weiß, dass sie nicht so funktionieren wie sie sollen. Je nachdem, was man vorher getrunken hat, ob nun Orangensaft, Cola, Red Bull, grünen Tee oder Bier, dann bist du beim Spuck- oder Gurgeltest garantiert positiv. Geht übrigens auch mit Mango, Avocado, Salami oder Pizza quattro staggione. Ärgerlich, aber nicht zu ändern.

Doch seit gestern wird der herkömmliche Bürger misstrauisch. Nicht etwa, weil unser Bundestierarzt und der Medienguru Karl Plauderbach schon von der 4. Welle träumen – nein -, man stutzt hierzulande, weil Norwegen, Dänemark, Estland, Litauen, Luxemburg, Rumänien und Island das Impfen mit dem Wundermittel AstraZeneca seit vorgestern eingestellt haben. Italien scheint sich auch zu besinnen. Nebenwirkungen wie Thrombosen, Embolien, Blutgerinnsel mit tödlichem Ausgang sind der Grund. Wenn man es genau nimmt, ist das Argument populistisch, zumal das Thromboserisiko erst mit zunehmendem Alter relevant ist. Also beispielsweise in Altersheimen und Seniorenstiften. Aber die haben dort eh nicht mehr allzu lange, da stellt das Impfen eher eine Erlösung dar.

Wir in Deutschland können ja absolut beruhigt sein. Wie teilte man uns in den Nachrichten telegen mit? Man gehe weiterhin davon aus, dass der Nutzen des Impfstoffs größer sei als seine Risiken. Nun ja, die Risiken an Corona zu sterben, sind ja auch nicht optimal, um nicht zu sagen verbesserungswürdig. Nur Frauen, die die Pille nehmen, sollten sich vielleicht ein paar Gedanken mehr machen, wenn sie zur Impfstation gehen. Vögeln oder Impfen - eine Alternative gibt es nicht. denn wie jede Frau weiß, die Pille erhöht das Thromboserisiko ganz erheblich. Dann lässt man doch lieber der Oma den Vortritt bei der Immunisierung. Aber wie schon gesagt, Termine sind rar und die Hausärzte kriegen eh keine Vakzine. Das hat der Ethikrat entschieden, der erst die Leute mit Thromboserisiken und Vorerkrankungen impfen lassen will.

Also unsereiner blickt nicht mehr durch. Zu allem Überfluss beschwert sich nun Kanzler Kurz in Österreich darüber, dass in Brüssel gekummelt wurde. Recherchen des Wiener Kanzleramtes hätten ergeben, dass es bei der Verteilung der Impfstoff-Dosen unter den 27 EU-Mitgliedstaaten wie in einem türkischen Basar zugegangen sei. Nun ja, wir sind ja nicht betroffen, Angela Merkel hat die Impfstoffe zwecks größtmöglicher Verlängerung des Shutdowns anderen Nationen überlassen. Amerika will seine Vakzine selber behalten und hat ein Export-Stopp verfügt.

Wir bekommen von denen erst etwas ab, wenn alle 320 Millionen Amis beglückt wurden. In der Zwischenzeit kriegen wir stattdessen eine Überwachungs-App, damit wir stets wissen, wo wir nicht sind oder nicht hindürfen.

Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Mancini,
    ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre ausgeklügelten Kolumnen, die einen ganz besonderen "Reiz" an sich haben. Ich gestatte mir Ihnen einen Link zu senden, der aufzeigt wie es nicht nur in DE 2030 aussehen soll. Nach dem bitteren Genuss des Lesens, bin ich zu dem Schluss gekommen, das es für mich, ich bin jetzt 67, nicht erstrebenswert scheint, diese Zeit erleben zu wollen. Aber ich fürchte das Schlimmste für meine 3 Kinder & 4 Enkelkinder. Vielleicht können Sie etwas daraus machen, was die Menschen wachrüttelt.
    https://antonymueller.medium.com/keine-privatsph%C3%A4re-kein-eigentum-die-welt-im-jahr-2030-6fd414cb4827

    Ich bedanke mich nochmals Herzlich- bitte bleiben Sie gesund & beste Grüße Anna Winefeld

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