Direkt zum Hauptbereich

Berlin – politisches Auffanglager für Versager, Nieten und verkrachte Existenzen.

Corona wirkt wie ein Brennglas, eine von Politkern gern verwendete Metapher für Schwächen in der Gesellschaft. Ja, stimmt. Corona entlarvt jedoch gnadenlos das kollektive Versagen der Polit-Elite. Sei es hinsichtlich der Führung, sei es persönliche Integrität oder auch die Moral. Vom organisierten Impfchaos will ich erst gar nicht reden.


Der „Verwässerungsbedarf“ eigenen Könnens ist bei den Top-Kräften erheblich, wenn es darum geht, konkret zu werden, zu erklären oder die Karten auf den Tisch zu legen oder gar tragfähige Strategien zu entwickeln. Derzeit betreiben unsere hilflosen und völlig überforderten Protagonisten einen beispiellosen, medialen Aufwand, um vom eigenen Dilettantismus abzulenken.

Ich kenne kaum eine Krise, die deutlicher, die brutaler und erbarmungsloser die Unfähigkeit einer ganzen Berufsgruppe ans Tageslicht bringt, als die Pandemie. Und nicht nur das. Der selbstverliebte Markus Söder schreckt nicht einmal davor zurück, die angeblich todesgefährliche Pandemie für sein Kanzlergezocke zu missbrauchen. Mit jedem Tag wird klarer, was die politischen Führungskräfte in Berlin und in den Parteizentralen in den letzten zehn Jahren strukturell versemmelt haben. Das wird uns gerade vor Augen geführt. 

Kaum einer dieser erbärmlichen Politnasen traue ich zu, den gegenwärtigen Herausforderungen gewachsen zu sein. Schon gar nicht den Zukünftigen. Die politische Landschaft hat sich zum zentralen Auffanglager von jämmerlichen Versagern, Nieten und geldgeilen Existenzen entwickelt. Man wird den Eindruck nicht los, von Lebensformen regiert zu werden, die in unserer freien Marktwirtschaft keinen nennenswerten Beitrag erwirtschaften könnten. Sie würden in die Bedeutungslosigkeit abrutschen.

Mit einer kaum noch steigerbaren Einfallslosigkeit gibt es für die Staatsführer nur eine Dimension zur Verschleierung eigner Inkompetenz: Beschränken, anordnen, befehlen, disziplinieren, vorschreiben und einsperren. Politisches Personal wie das unsere, das hat keine anderen Mittel zur Verfügung, um Kritik, Zweifel und unbequeme Fragen auf eine beherrschbare Größe einzudämmen oder abzuwürgen. Schließlich will so ein Politiker nicht den Eindruck hinterlassen, dass man ihn für einen ausgemachten Idioten hält und dass er keinen blassen Dunst hat, worüber er gerade bei Anne Will oder Maischberger wortreich referiert.

Und damit das auch alles klappt mit dem Beschränken, Anordnen, Befehlen, Disziplinieren und Einsperren, fahren unsere Berufsschwätzer immer martialischere Geschütze auf. Im täglichen Wechsel werden kompanieweise Experten an die Front geschickt. Virologen, Epidemiologen, Bakteriologen, Pulmologen, seit neuesten sogar Aerosol-Wissenschaftler - selbstredend alles Professoren und hoch dekorierte Wichtigmacher – von denen jeder eine differenzierte Alternative in die Welt bläst, um die eigene Popularität zu erhöhen. Flankierend werden uns von Staatsendern hanebüchene Statistiken vor Augen geführt, die uns deutlich machen sollen, wie lange wir noch überleben.

And by the way…, nichts ist einem deutschen Beamten heiliger als ein Formblatt, für eine Behörde nichts bedeutsamer als ein schriftlicher Antrag. So auch bei unserem Impfdesaster, mag die Situation noch so dramatisch sein. Das deutsche Beamtenmotto: Formblatt vor Menschenleben. Ich wills mal so sagen: Wer nicht in der Warteschlange als behördlich anerkannter Impfling die 8-seitige Selbstauskunft lückenlos ausfüllt, hat im Impfzentrum oder beim Arzt keine Chance. Das wäre so, als dürfte ich einen Schwerverletzten bei einem Verkehrsunfall erst dann wiederbeleben, wenn ich vorher das Formblatt IIV-117/A24 der Sanitätsverordnung von 1987 ausgefüllt habe. 

Doch jetzt gehts in den Endspurt. Weil man den Endsieg über das Volk sicherstellen will, haben unsere politischen Überflieger seit vorgestern als vorletztes Bollwerk zur Rettung der politischen Macht den Verfassungsschutz eingeschaltet und die Protestbewegung gegen die Corona-Maßnahmen als Verdachtsfall eingestuft. Damit ist es der Behörde nun möglich, die Gruppierungen auch unter dem Einsatz nachrichtendienstlicher Mittel wie dem Anwerben von V-Leuten oder das Überwachen der Kommunikation von Bürgern zu beobachten, berichtet das ARD-Hauptstadtstudio unter Berufung auf Sicherheitskreise. Wir dürfen gespannt sein, wann die Panzer in den Innenstädten die Volksgesundheit schützen. 

                                  Wir erinnern uns! Frau Merkel hat sich wohl auch erinnert.

Gleichzeitig werden wir über das Textlaufband des ntv- und WELT-Senders darüber informiert, dass es in Indien während einer Feier in Mumbai Tausend neue Ansteckungen gegeben hat. Nun ja, bei 1,5 Milliarden Menschen, sind das 0,0001%. Man könnte natürlich zum Vergleich erwähnen, dass dort jährlich 10 Prozent, also 150 Millionen wegen Herzkrankheiten ihr Leben aushauchen, aber schließlich will man unsere Todesgefahren nicht relativieren. Und deshalb sprechen unsere politischen Wortakrobaten auch von einer Inzidenz von 150 und nicht von 0,15 Prozent auf Hunderttausend.

Und wenn beim Bürger das Bombardement geballter Fach-Idiotie nicht auf fruchtbaren Boden fällt, dann werden drakonischere Maßnahmen ergriffen. Und da hat man so Einiges im Köcher. Karl Lauterbach – die pandemische Allzweckwaffe. Es folgen Diskreditierung, Diskriminierung, Schuldzuweisungen und Kriminalisierung. In schweren Fällen werden Polizisten von Mord, Totschlag, Vergewaltigungsdelikten oder Clankriminellen abgezogen und gegen staatsgefährdende Maskenverweigerer, nächtliche Spaziergänger, notfalls auch gegen einen Ornithologen auf einem Hochsitz eingesetzt, weil der als ortsbekannter Corona-Leugner in den frühen Morgenstunden gerade das Liebesleben des Goldkehlchens beobachtet.

Darin sind unsere Eliten wahrlich geübt, zumal sie auf Heerscharen journalistischer Zeitgeistnutten und eine abhängige Medienlandschaft setzen können. Was in Deutschland geschieht, kann man mit Fug und Recht als nationale Gehirnwäsche bezeichnen, wenn es um die virulenten Themen geht, die seit einem Jahrzehnt in der Bevölkerung brodeln. Dümmlicher Genderismus, verfehlte Flüchtlingspolitik mit der damit verbundenen Kriminalitätsrate und jetzt die Pandemie.

Kaltschnäuzig und überheblich verkaufen Rosstäuscher, Taschenspieler, Schaumschläger und Gauner den deutschen Lemmingen vor heimischen Bildschirmen, Deutschland sei eine überlegene, reiche und erfolgreiche Nation. Da bleibt einem nur noch der Griff zur Schnapsflasche, denn dem Fernsehzuschauer stehen die Bilder von maroden Schulen, mittelalterlicher Digitalisierung und desolater Bundeswehr genauso vor Augen, wie verarmte Rentner oder unterbezahlte Pflegekräfte. Doch es wird immer enger für unsere Katastrophenbeschwörer, denn in Krankenhäusern, Seniorenresidenzen und Altenheimen werfen derzeit Hunderte Pfleger wegen niedriger Löhne den Bettel hin. 

Nun ja, unsere Regierung wären nicht dort wo sie seit 20 Jahren ist, würden sie nicht seit geraumer Zeit mit allen Macht-Instrumenten an der Umerziehung der Bürger arbeiten. Seit etwa drei Jahren werden wir zu Denunzianten erzogen. Die Weichen sind längst gestellt, die uns, wie in düsteren Zeiten, wieder Blockwarte, Spitzel und IM's bescheren wird. Längst sind wir umgeben von Duckmäusern, von heuchlerischen Kriechern, von echten Untertanen und willfährigen Pharisäern, die sich bei den Wahlen hoch bezahle Bauernfänger ausgewählt und an die Macht gebracht haben und sich ihnen heute beugen.

  

Kommentare

  1. Lieber Claudio, ich bin von den letzten 3 Artikeln hellauf begeistert.
    Einfach super geschrieben !!!!!!!!!!!!!
    Bitte machen Sie weiter so ...........
    M.Klein

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Obermessdiener und Chefopportunist in Mainz ist alles andere, nur nicht lustig.

Der Sitzungspräsident des Mainzer Karnevalsvereins Andreas Schmitt, physiognomisch gesehen einem drall gefütterten Hausschwein näher als einem frommen Betbruder, hat in der Bütt wieder einmal nachhaltig bewiesen, dass die Mainzer Fasnacht so viel mit Humor zu tun hat, wie der dümmliche Kampf der Omas gegen rechts. Nein ..., bei diesem Herrn vergeht einem das Lachen. Da hilft nur noch ein Stoßgebet gen Himmel. "Mainz wie es singt und lacht" ist für ihn und die humorbefreiten Berufskarnevalisten an seiner Seite eine todernste Angelegenheit. Ich wills mal so sagen: Das, was Schmitt als Büttenredner zelebriert, ist weder komisch, oder humoresk, noch witzig oder auch nur anasatzweise amüsant. Noch nicht einmal intelligent.  Mir drängt sich bei dem "närrischen Vortrag" Schmitts inhaltlich wie optisch unwillkürlich die Karikatur der „Reformation und Totenfresser“ von Pamphilus Gengenbach aus dem Jahr 1620 auf. Das Bild zeigt Bischöfe und Mönche, die sich an einer festli...

Politische Schwurbelfachkräfte, Fake-News-Meister und ideologische Leistungsträger

Alter Falter – in diesen Tagen kommt man bei der Berichterstattung politischer Paukenschläge kaum hinterher. Wenn der unschuldige Bürger bei seinem morgendlichen Informationsanliegen versehentlich auf den Kanälen unserer Qualitätsmedien landet, erhält er gegen eine bescheidene Monatsgebühr weit mehr, als er mental jemals verkraften kann. So ging es mir heute Morgen. Kaum hatte ich die Fernbedienung meines TV-Gerätes betätigt, erreichten mich die neuesten Verbal-Pläne unseres Kanzlers. Ja, man kann sagen, Friedrich Merz hatte wieder einmal als intimer Kenner seiner eigenen Gedanken vor einem großen Publikum den großen Auftritt beim „politischen Aschermittwoch“ in Trier. Erlauben Sie mir, liebe Leser, dass ich zu diesem Anlass kurz in die Antike abschweife. Alle kennen ja das berühmte geflügelte Wort der alten Römer, - so um die Zeit von Kaiser Nero -, das sich bei Fritz als verlässliche Verhaltensnorm tief verankert hat und uns regelmäßig zum Staunen bringt. 𝐐𝐮𝐢𝐝𝐪𝐮𝐢𝐝 𝐚𝐠𝐢...

Unsere Annalena mit Völkerrechtshintergrund verschiebt Grönlands Grenzen.

Annalena hat in ihrem glanzvollen Talk-Auftritt bei Maischberger wieder einmal einen ihrer weltpolitischen Rohrkrepierer gelandet. Man könnte auch sagen: Wir und Dänemark sind haarscharf an einer bearbock‘schen Eingemeindung Grönlands vorbei geschreddert. Immerhin, wie die "Diplom-Volksrechtlerin" (WIKIPEDIA) und Präsidentin der UN-Generalversammlung messerscharf und unmissverständlich feststellte, sind Grönländer auch Bürger. Nur wohin sie genau gehören, das ist unserer Vorzeigepolitikerin nicht so ganz geläufig. Politische Landesgrenzen jedenfalls spielen in einem grünenbunten Weltbild keine große Rolle. Was Annalena sagt, ist in Stein gemeißelt. Basta! Die gefährlichsten Potentaten und gewieftesten Staatsführer wie Putin, Xi Ping, Trump, Netanjahu oder Orban können ein Lied von den Begegnungen mit unserer EX-Außenministerin singen. Wenn sie vom Leder zieht, bleibt kein Auge trocken.. Wenn man es genau nimmt, hat hierzulande das Publikum des beliebten Polit-Talks von San...