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Sarkozy muss in den Knast

Das sind Schmerzen ...! Damit hat Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy so gar nicht gerechnet. Das Gericht hat ihn heute wegen illegaler Wahlkampffinanzierung zu einem Jahr ohne Bewährung verknackt. Doch ein kleines Privileg hat er noch. Er darf die Haftstrafe mit einer elektronischen Fußfessel zu Hause antreten und muss nicht wie ein gewöhnlicher Knacki seine Zelle mit Zuhältern, Autodieben und Dealern eine Zelle teilen.

 


Ich will ja nicht hämisch sein, aber bei diesem Urteil könnte einem Bürger unseres Landes durchaus der Gedanke kommen, dass Staatsanwälte ein wenig in Berlin und anderenorts wegen dubioser Verwechslung von Wahlzetteln ein wenig genauer nachsehen sollte. Da gäbe es ganz sicher das eine oder andere, was man bei uns strafbewehrt nennt.  

Aber Gemach, Gemach, …hierzulande werden Politiker äußerst selten vor den Kadi geschleift. Selbst, wenn sie 500 Millionen Euro Steuergelder in den Sand setzen, wie beispielsweise der schöne Andreas aus Bayern. Unsere Gerichte juckt es nicht im Geringsten, wenn eine Kanzlerin Grundgesetze missachtet, ministerielle Maskendeals an der Coronafront abgeschlossen oder falsche Doktortitel wie Monstranzen vor sich hergetragen werden. 

Es interessiert keinen Staatsanwalt, wenn eine grüne Autorin schwerwiegende Urheberrechtsverletzungen begeht und halbe Bücher Wort für Wort abschreibt oder ihren Lebenslauf fälscht. Das mag heutzutage für eine deutsche Partei keine Relevanz mehr haben, aber beim Bürger, der die glänzende Karriere einer Politikerin zum Anlass hätte nehmen können, die Dame zu wählen, bei dem hat es sehr wohl eine Relevanz. Betrug ist und bleibt Betrug. Bei uns in Deutschland allerdings hakt sogar die Presse solche Vorkommnisse als Kinkerlitzchen ab. Der Bürger soll sich schon mal nicht so haben... 

Aber wenn der gleiche Bürger ohne Maske im Zug erwischt wird, wird er gnadenlos an den Pranger gestellt und ein saftiges Bußgeld erhoben. Und wenn sich eine Kindergärtnerin nicht impfen lässt oder die Auskunft über den Nichterhalt zweier Dröhnungen verweigert, entzieht ihr unser Staat die Lebensgrundlage. Die Dame wird gekündigt. Sollte sie Schnupfen bekommen und irgend ein windiger Sachbearbeiter bei der Krankenkasse die Schniefnase als Covid-Erkrankung im Aktenvermerk festhalten, hat sie gleich noch schlechtere Karten. Da schlagt unser Gesetzgeber zu. Ohne Ansehen der Person - so lange sie kein Politiker ist, oder eine dunkle Hautfarbe hat. Nun ja, andere Länder, andere Sitten, so sagt man. Aber das wäre nur die halbe Wahrheit.

Quod licet iovi, non licet bovi – ein lateinisches Sprichwort, was so viel heißt: Was dem „Herrgott erlaubt ist, ist dem Rindvieh noch lange nicht erlaubt. Der Aphorismus trifft ganz besonders auf Deutschland zu, zumal im neuen Bundestag nahezu 800 Götter sitzen werden, die von uns Rindviechern gerade gewählt wurden. Sie werden uns auch in Zukunft rund um die Uhr an der Nase herumführen und sich so ziemlich alles herausnehmen, was dem Volk verboten ist.

Selenruhig stellt sich ein halbes Bataillon von roten Socken vor die Kameralinsen, lassen sich eng zusammengerückt allesamt ohne Masken ablichten, obwohl in geschlossenen Räumen strikte Maskenpflicht herrscht. Die allerdings wird von den Kameraleuten eingehalten. Stattdessen werden kleine Kinder dazu verpflichtet, stundenlang im Kindergarten mit Maske herumzurennen und Schüler in Klassenräumen dazu verdonnert. Wer da nicht jeden Glauben an die Ernsthaftigkeit von Verordnungen und Vorschriften verliert, dem ist nicht zu helfen.

Angesichts solcher Bilder wünscht man sich in Deutschland glatt die französische Justiz. Zu gerne würde ich so manchen Ministerpräsidenten, Parteiführer oder Abgeordneten hinter Schloss und Riegel sehen. Nach Gründen müsste man bei den meisten kaum suchen.


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