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Staatlich organisierte Hetzjagd oder maximales Versagen – das ist die Frage.

Während der Staat sein militantes Wording und verschleierndes Framing im Kampf gegen Corona nahezu täglich aufrüstet und ihre kollektiven Strafmaßnahmen gegen diese verdammten Impfgegner und Kritiker verschärft, bauen sich auf den Kriegsschauplätzen in den Großstädten unvermittelt neue Fronten auf. Die Gewerkschaft VERDI rief an allen Universitätsstandorten in Deutschland zum Streik der Pflegekräfte auf.

 


Sie haben es allmählich satt, die Pflegekräfte. Auf den Balkonen wird geklatscht, am Arbeitsplatz weiter ausgebeutet. Rücksichtslos, schamlos, respektlos. Doch das ficht die Politik, insbesondere Herrn Spahn nicht an. Mit einem Lächeln meint er, man habe schon viel für die „hart arbeitenden Leute in der Pflege“ getan. Es lohnt sich nicht, seinen Terminus „viel“ zu quantifizieren. Was nun geschieht ist folgerichtig.

Der Umgang mit der zum Notstand von nationaler Bedeutung aufgeblähten Krise ist geradezu bizarr, wenn großspurig auftretende Minister mit breitbeinigem Habitus die Bürger vor der angeblich größten Menschheitsbedrohung beschützen wollen. Dass verantwortliche Politiker innerhalb des letzten Jahres 6.800 Intensivbetten in den Krankenhäusern aus Kostengründen haben verschwinden lassen, ist ohne Zweifel einer der handfestesten Gründe für das Volllaufen der Intensivstationen.

Noch grotesker ist die Tatsache, wenn die ministerielle Versagertruppe in konzertierten Aktionen Milliardensummen für Werbefeldzüge und Agitationsveranstaltungen aufbringen, auf der anderen Seite aber seit Jahren sträflich unterbezahlte Pfleger gnadenlos ausbeuten. Nun könnte man auch hier mit den Fingern auf die Pfleger oder die Gewerkschaft zeigen, dass sie ausgerechnet in zu einem Zeitpunkt die Arbeit niederlegen, da Politker die Bürger mit alarmierenden Notstandsmeldungen und exorbitant steigenden Inzidenzen in die schiere Panik versetzen. Was solls. Man schickt ja auch Soldaten in den Krieg nach Afghanistan und hat bei der Evakuierungen nichts falsch gemacht. 

Nun ja, die Dinge haben eben immer zwei Seiten. Doch panisch sollten vielleicht die Protagonisten der Gesundheit werden, weil ganz offenkundig die Immunisierungen eine Halbwertzeit von mittlerweile nur noch 2 Monaten haben und die schönen Milliarden Euro auf den Konten der Pharmaindustrie landen. Panisch auch deshalb, weil der so angepriesene Booster nicht hält, was Politiker und Pharmaverkäufer versprechen. Nun ja, der türkische Gebrauchtwagenhändler in München-Pasing preist seine Schrottkarre auch gerne als zuverlässig an. "Der geht locker übern Tüff", wird er mir im Brustton der Überzeugung sagen. Schwamm drüber. Die Druckmaschinen laufen auf Hochtouren.

Der Zynismus wird von Fernsehsendern und ihren Nachrichtensprechern auf die Spitze getrieben, wenn mit maximal-dramatisierten Bildern lebensrettender Maßnahmen an einem intubierten Corona-Opfer die abendlichen Wohnzimmer geflutet werden. Der Moderator kommentiert den heroischen Einsatz des Rettungsteams mit äußerster Betroffenheit und den Worten: ZITAT „Die Intensivpfleger sind bis zur völligen Erschöpfung belastet. Es ist eine Aufgabe zwischen Leben und Tod…“ Der „Schlechte-Gewissen-Reflex“ auf der einen Seite, die Wut indoktrinierter Impffetischisten auf der anderen Seite erfüllen genau den politischen Zweck der Berichterstattung.

Und weil das Totalversagen des deutschen Gesundheitssystems sich auch darin zeigt, dass man auf Regierungsebene dem Kampf gegen die Pandemie verbal die größtmögliche Bedeutung unserer Zeit beimisst, jedoch aus Wirtschaftlichkeitserwägungen weder Kapazitäten in Krankenhäuser aufbaut, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Und doch gibt es die Steigerung, denn nicht einmal die Pflegekräfte, die an der Front in mörderischen Schichtdiensten einbringen, werden ordentlich bezahlt. Stoisch nimmt die Politik hin, dass die „Lebensretter“ in den Krankenhäusern wegen Überlastung und schändlicher Bezahlung ihrem Arbeitsplatz den Rücken kehren.  

Stattdessen wird von Seiten der politisch Verantwortlichen mit unvermindertem Einsatz der mentale Bürgerkrieg gegen sogenannte Impfverweigerer geführt. Sie besetzen die perfekte Sündenbockfunktion in einem hysterisch-hyperaktiven Polit-Wahnsinn, der sich in einer beispiellosen Hetzkampagne gegen die Verursacher einer immer schneller um sich greifenden Gefahr widerspiegelt. Dem kritischen und reflektierten Bürger, der die Spritze verweigert, wird kurzerhand der Verstand abgesprochen, notfalls auch der Arbeitsplatz, die Reputation oder die Freiheit.

Um den Zynismus auf die Spitze zu treiben, fordert Prof. Dr. med. Wolfram Henn in einem Syposium ein Ausreiseverbot für Ungeimpfte. Die Forderung birgt eine gewisse Logik in sich. Denn wenn so ein ungeimpftes Subjekt einfach unbemerkt ins Ausland verschwindet, fehlt Umsatz in der Kasse. Währenddessen gestand das RKI gestern ein, dass die Geimpften einen wesentlichen Einfluss auf die epidemische Lage haben. Dann geht es wohl nun nach dem Motto: Jetzt erst recht?


Ich wills mal so sagen: Wenn ich mich weigere, einen Porsche zu kaufen, weil ich der Meinung bin, dass ein solcher Sportwagen wegen seiner schieren Kraft und Schnelligkeit eine potentielle Gefahr für alle Smartfahrer darstellt, bin ich dann ein unbelehrbarer Porscheverweigerer? Vielleicht auch noch ein Straßenverkehrsschädling? Wenn ich etwas ablehne, kann ich gute Gründe dafür haben, die mein Gegenüber vielleicht nicht hat. 

Seis drum. Ich verlange von niemandem, dass er genauso denkt, fühlt und handelt wie ich. Ich nehme auch nicht für mich in Anspruch, dass meine persönliche Lebenseinstellung das Maß aller Dinge ist. Aber ebenso wenig ist die Meinung, Einschätzung oder die Überzeugung eines sich selbst überschätzenden Politikers für mich das Evangelium. Vor allem dann nicht, wenn er mir seit zwei Jahren bewiesen hat, dass er permanent falsch lag.

Nichts von alledem, was in der nunmehr zwei Jahren andauernden Coronazeiten prognostiziert oder uns als unumstößliche Wahrheit oder Tatsache "verkauft" wurde, hat sich als verlässlich oder richtig erwiesen. Der semantische Kunstkniff, die politische Achterbahnfahrt stets mit dem sich ständig ändernden Wissensstand zu begründen, ist nichts weiter als dämliche Rhetorik mit „Entschuldungscharakter“. Denn Schuld haben stets Andere und wenn sich niemand finden lässt die Umstände.

Doch weil Politiker nicht mit Umständen hadern wollen, wird nahezu jeder kriminalisiert, der Einwände zur staatlich angeordneten Volksgesundung öffentlich vorbringt. Die mediale und politische Hetzjagd auf Ungeimpfte geht nun in ihre Enphase. Politiker, Medienschaffende, Meinungsbildner und vom Staat alimentierte Gesundheitskoryphäen lenken mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln von den wahren Kriegsschauplatz ab. Die eigentlichen Schlachtfelder tragen Namen wie Versagen, Inkompetenz, Unfähigkeit, Anmaßung und Überheblichkeit. Sie heißen Dogmatismus und Kritikresistenz. Und genau auf diesen Felder werden gesetzliche Machtdemonstrationen zu aufoktroyierten Wahrheiten.

Früher mussten Nachrichtensprecher bei Kommentierung von Straftaten jeglicher Art das Wort "mutmaßlich" verwenden. Das gilt jetzt nur noch bei islamistisch motivierten Attentaten mit mindestens 3 Opfern. Der kriminalisierte Impfverweigerer und aktive Sozialschädling wird in allen Medien, Talkshows und politischen Statements als verantwortungsloser Pandemietreiber stigmatisiert. Und damit das Kainsmal auch öffentlich wird, haben infame Staatsdiener Dinge wie 2G und 3G erfunden. Damit wird für jeden Kellner, für jede Aufsichtsperson, für jeden Kontrolldödel der Schädling sofort sichtbar. Derweil wird mit Impfstoffen von Staats wegen weiter hantiert, als gäbe es kein morgen mehr.

Die Österreicher setzten noch einen drauf, dort werden massenhaft Kinder „wild“ geimpft, obwohl es noch keine europäische Zulassung gibt. Im Alpenland haben die Politiker nun sämtliche ethischen und moralischen Hemmungen abgelegt und zeigen seinem bayerischen Nachbarn, was mit nachhaltigem Durchgriff auf die Schwächsten in der Gesellschaft noch alles möglich ist. 

Vermutlich wird der bayerische Ministerpräsident Söder mit großem Interesse beobachten, ob sich die Maßnahmen im Alpenland bewähren und bei uns durchsetzen lassen. Er braucht den Endsieg so dringend wie die Österreicher den "großen Braunen" im Caféhaus in Wien. Wir dürfen gespannt sein, was im Land der Duckmäuser, Denunzianten und saturierten Opportunisten noch so alles passiert.

 

 

 

Kommentare

  1. Stimmt genau. Die Wähler sind aber daran Schuld, denn sie wissen was sie wählen und schicken trotzdem immer wieder die Selben nach Berlin.

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