Direkt zum Hauptbereich

Das Volk muss dumm bleiben - unter allen Umständen

Es ist ja nicht so, als sei Deutschland eine langweilige Republik. Mitnichten. Aus der Entfernung betrachtet darf man im Vergleich zu den Nachbarländern feststellen: Das deutsche Parlament beherbergt unter ihrem Dach mit Abstand die gefürchtetste Chaostruppe in Europa. Im Ausland kann man sich an uns ein Beispiel erfolgreichen Versagens nehmen.

 


Welcher Regent kann schon von sich behaupten, Minister und Ministerinnen zu beschäftigen, die Herausforderungen und sich anbahnende Katastrophen so lange unterschätzen, bis sich jeder Rettungseinsatz und jede Hilfe völlig erübrigt. Doch die Zeiten haben sich inzwischen geändert und damit auch die strategischen Ziele.

Noch nie war es so offensichtlich wie in den letzten beiden Jahren der Pandemie. Das nagelneue Credo lautet: Das Volk muss unter allem Umständen dumm bleiben, jedenfalls dümmer als Politiker, was angesichts der neuen Regierungsmitglieder auf eine kaum bewältigbare Schwierigkeit stößt. Ergo muss man Zeit gewinnen. Seit nunmehr 22 Monaten agiert die Politik mit Ablenkungsmanövern. Chaos, Verwirrung, alternative Wahrheiten, gut koordinierte Hilflosigkeit und gezielte Teil- und Falschinformationen sind die angewendeten Mittel, in der Hoffnung, es merkt keiner.

Irgendwie behalten sie recht in ihren Überlegungen, diese Polit-Eliten. Selbst der durchschnittliche Bildungsbürger ist kaum noch in der Lage, mit den über uns hinwegrollenden Heimsuchungen Schritt zu halten, die den nach Hilfe und Errettung lechzenden Bürger nach jedem neuen griechischen Buchstaben erneut mit vernichtender Wucht traf. Eine Zwangsmaßnahme jagte die Nächste, angefangen mit Vermummungsauflagen, Lockdowns und anschließenden Konkursanträgen, sowie existenzvernichtenden Arbeitsverboten. 

Sicherheitshalber wurden auch Einschränkungen und präventive Schutzmaßnahmen wie Heirats-, Böller-, Tanz-, Stadion-, Bestattungs- und Saufverbote verfügt. Homeoffice und Schulschließungen, Schwimm- und Sportverbote folgten, zumal unsere Wissenschaftler schon wegen ihrer berufsbedingten Hypochondrie nicht einschätzen können, wo, wann, weswegen und ob sich überhaupt ein Virus in der Öffentlichkeit herumtreibt. Und wenn doch, um welchen handelt es sich dabei...

 


Flankiert von furchterregenden Todeszahlen, behördlicher Ächtung von Spaziergängern und Meinungsverbote kritisch denkender Mitbürger bis hin zur maximalen Bekämpfung gewaltbereiter Impfgegner mussten auch alle symptomfreien Zeitgenossen der akuten Todesgefahr Tribut zollen. Eine besondere Herausforderung stellen die völlig überlasteten Krankenhäuser dar, von denen in den letzten beiden Jahren wegen zu hoher Kosten vorsorglich etwa 30 Prozent geschlossen und deren Personal freigesetzt wurden. 

Bevor nun die restlichen Helfer und Pfleger wegen Unterbezahlung, Frustration oder Burnout kündigen, wird jetzt ein Ausgleich und zur Motivationshilfe ein kleiner Bonus - jedoch nur an geimpfte Mitarbeiter ausgeschüttet. Manche erhalten vom Kanzler sogar ein Dankschreiben.  

Die politisch erwünschte Verdummungskampagne hat Dank leistungsfähiger Werbeagenturen und zur Übertreibung neigender Nachrichtensender ein sprachliches Gefährdungsniveau erreicht, bei dem sogar unser deutsches Vokabular in die Knie geht. Mich wundert inzwischen, dass bei der derzeit grassierenden Omikron-Seuche und der über uns hereinbrechenden Mutantenflut die Solidargemeinschaft in unserem Land noch nicht aufgefordert wurde, an den Stadträndern vorsorglich Massengräber auszuheben. Immerhin könnten dort den Covid-Opfern auf den letzten Freiflächen unseres zu dicht bewohnten Landes eine würdige Bestattung zuteilwerden.

Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Perfektion deutsche Fachkräfte auf Ministersesseln der Welt beweisen: »Wir wissen zwar, wie Probleme gelöst werden, ziehen es aber vor, erst zu beobachten, dann zu analysieren, um danach zu bewerten, wie viele Opfer wir zu beklagen hätten, würden wir rechtzeitig eingegriffen haben. Erst dann können wir sicher sein, dass unsere Einsatzstrategien erfolgreich gewesen wären, wenn die Flutwelle früher als erwartet eingetroffen wäre.

Dieses systematische Vorgehen hat sich, wie wir wissen, beispielsweise in Ahrweiler bewährt«, so der damalige Regierungssprecher Seibert. »Wo kämen wir hin, wenn wir bereits eine Woche vor einer angekündigten Katastrophe kostspielige Vorkehrungen treffen, wenn wir noch gar nicht wissen, ob sich Flutopfer eventuell hätten selbst retten können.« Stimmt - so gesehen ist es sicher besser, man zählt hinterher die Opfer, bevor man wegen unhaltbarer Prognosen ahnungslose Menschen warnt.


Ähnlich verfährt man auch hinsichtlich der Covid-Seuche. Es ist ja nicht so, dass nur unsere politischen High-Potentials mit spektakulären Denkmodellen aufwarten. Auch unser neuer Kanzler, glühender Anhänger unseres -Professors Lauterbach, arbeitet an der Fortsetzung des politischen Traums von Angela Merkel mit klaren Zahlen, Fakten und Voraussagen. Ziel: Ein Volk von Laborratten, das man geimpft bis zur Halskrause in kleinen, abgesperrten Hasenställen hält und abrichtet. Da und dort eine schmackhafte Belohnungs-Möhre, das muss reichen.

Überhaupt hat man in letzter Zeit das Gefühl, dass für unsere Bundesregierung die Anzahl von Kollateralschäden, Verstorbenen, Verstümmelten, Dahinsiechenden oder Ruhiggestellten eine wichtige Kenngröße für zukünftige Problem-Bewältigungs-Strategien sind, obwohl weder das RKI noch die Gesundsheitämter Personal beschäftigt, die vier Grundrechenarten einwandfrei beherrschen. Über deren technischen Ausstattungen schweigt des Sängers Höflichkeit.

 


Immerhin, Teilerfolge sind sichtbar. Die Idee mit der Vermummung hat Früchte getragen und zwei Drittel der 80 Millionen Testanten haben sich mit mithilfe von Ordnungsgeldern, Polizeiknüppel, Berufsverboten und Impfpflichtandrohungen ihre „Gen-Aufheller“ abgeholt. Nun werden sich ein paar der Geimpften sagen: Besser jetzt geimpft als in drei Jahren gestorben. Andere wieder lösen 3-Monatsabonnements für die nächste Ansteckung.

Ähnlich vorausschauend agieren auch unsere Klima-Experten. Allen voran deren geistige Eliten Baerbock und Habeck, die testhalber erst einmal die gesamte deutsche Industrie in die Knie zwingen, Verbrennungsmotoren abschaffen, Flugreisen nach Mallorca verbieten und Bürger zu Veganern umerziehen wollen. 

Auch Faschingsverkleidungen für Kinder, Luftballonfeste in Kinderhorten oder unanständige Lieder wie: „zehn kleine Negerlein“ müssen ein für alle Mal ausgemerzt werden. Von der Errettung der „getigerten Beutelratte“ oder der „gemeinen Gelbbauchunke“ will ich erst gar nicht reden. Auf den Parteitagen der Grünen rätselt man, ob die frische Luft in Deutschland für 80 Millionen Bürger zum Überleben ausreicht. So gesehen machen natürlich in Pandemiezeiten Verbote von Spaziergängen in Innenstädten oder lautes Singen in Kirchen durchaus Sinn.

 


Selbstredend muss auch darüber nachgedacht werden, ob Einfamilienhäuser enteignet, abgerissen und auf den geräumten Grundstücken Windkraftanalagen aufgestellt werden und ob man gleichzeitig rund um die Ventilatoren auch Gemüsefelder anpflanzen könnte. Die Frage ist umso dringlicher, weil gerade drei Atomkraftwerke dichtmachen und Kohlekraftwerke demnächst abgeschaltet werden. Weshalb grüne Geistesgrößen auch noch die Nase rümpfen, wenn der Russe über Northstream II sein Gas ans kalte Deutschland liefen will, ist eines der noch ungelösten Geheimnisse der Partei.

Wir können heilfroh sein, dass Frau von der Leyen Atomkraftwerke wiederbeleben will und sie zur grünen Energie erklärt. Zwar wird der verfügte, vorherige Rückbau dieser Energiespender etwa 30 bis 40 Milliarden Euro kosten, aber dafür werden wir sie mangels Strom und Heizung hinterher wieder aufgebauen. Immerhin hat man die Energielieferanten in der Zwischenzeit für die Gewinnausfälle mit 10 Milliarden abgefunden. Aber während in China derzeit 216 neue Großflughäfen und an die 100 Atomstrom-Meiler in die landschaft setzt, Frankreich und Italien ein Dutzend Kernkraftwerke planen, setzt unsere grüne Regierungsfraktion auf Lastenfahrräder und mit Solarstrom betriebene Infrastruktur.

 


Die Frage, die man berechtigterweise nun stellen muss: Merkt in Deutschland noch irgendein Bürger irgendetwas, bevor uns der Gnadenstoß durch Covidmutanten Omega ereilt. Oder waren die Bemühungen unserer Politiker, uns vollkommen zu verblöden, bereits jetzt schon erfolgreich?

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Jens Spahn und die Inkarnation schamloser Dekadenz

Die Top-Meldung, Jens Spahn und Ehemann Daniel Funke seien Eltern geworden, ist für sich gesehen für jeden „normalen“ Mann und jede „normale“ Frau, die in unserem Kulturkreis eine Ehe im Sinne naturrechtlicher und traditioneller Einrichtung eingehen, ethisch und moralisch verwerflich. Und nicht nur das. Je nach Grad gesellschaftlicher, traditioneller, religiöser oder kultureller Verankerung beurteilen christlich sozialisierte Menschen die käuflich erworbene „Kindsbeschaffung“ schwuler oder lesbischer Paare als widernatürlich bis abartig, im günstigsten Fall als Sünde, Sakrileg und Tabubruch. Denn die Frage, wie es dem Kind in einer Gesellschaft ergeht, die sich weitestgehend an traditionellen Werten und erlernten moralischen Parametern orientiert, ist bei solchen Paaren zumeist völlig nachrangig. Das Kindeswohl wird zur Farce, Mobbing, Ausgrenzung und Diskriminierung in Kindergarten und Schule oder in Gesellschaft mit Gleichaltrigen in Kauf genommen. So weit, so schlecht. Der schw...

Abdul, der Vielfältige, begeht tödlichen Terroranschlag auf die Vielfalt!

Anis Amri, Allah hab ihn selig, dürfte Pate bei dem neuerlichen Terroranschlag in Berlin gestanden haben. Abdul D. – Amris Bruder im Geiste -, hat keine Zeit verloren. Gleich nach Verbüßung einiger schwerer Straftaten und seiner vorzeitigen Entlassung aus dem Knast hat er mit einem angemieteten Kleintransporter ein blutiges Massaker auf dem CSD angerichtet. Doch ganz anders als in früheren Fällen, handelte es sich dieses Mal um einen „deutschen Abdul“, wie der Bundestagsabgeordnete Burkard Dregger eilig in den WELT-Nachrichten betonte. Mit Migration -, so der CDU-Politiker, - habe das Ganze nichts zu tun. Nun ja, der herkömmliche Deutsche neigt angesichts Tausender Terrortaten in unserem Land nur allzu leichtfertig dazu, mit diskriminierenden Vorurteilen das Land zu spalten. Insofern ist es wichtig und notwendig, wenn unsere Politiker und verantwortlichen Leitfiguren die Schuldzuweisungen islamistisch-motivierter Blutbäder sofort regierungskonform einordnen und verbal in die richtig...

Es geht wieder aufwärts

Friedrich Merz ist der beliebteste Politiker des Landes, - das hat die neueste Umfrage im Auftrag des Kanzleramtes ergeben. Mehr als 72 Prozent unter den 41 zuvor sorgfältig ausgesuchten CDU-Mitgliedern gaben dem Kanzler die Note "sehr gut" und beurteilen dessen Empathie-Werte als überragend. Auch was dessen Arbeitsqualität, Produktivität und Zuverlässigkeit angeht, erhielt Fritz gute Noten.  Die valide Stichprobe erfolgte unter Einhaltung wissenschaftlicher Methodik, bei der jene Zufallsgruppe befragt wurde, bei der Mitglieder jener Zufalssgruppe befragt wurden, die sich für ein Ministeramt unter dem neu zu bildenden Kabinett des Kanzlers berechtigte Chancen ausrechneten. Der Auswertungserfolg gab den anonym antwortenden Umfrageteilnehmern der Forschungsstudie recht, denn die euphorischen Mienen (siehe Foto) bei der gestrigen Pressekonferenz geben uns allen wieder Hoffnung. Nach dem plötzlichen und unerwarteten Ausscheiden von Jens Spahn war Friedrich Merz gezwungen, die...