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Europas Spiel mit dem Feuer – Das Denken wurde eingestellt

 Das Virus, das Klima und der Russe, das sind die Themen, mit denen der deutsche Bürger permanent in Atem gehalten wird. Und in der Tat, wir haben allen Grund dazu, das Schlimmste zu befürchten. Allerdings nicht, was sich an der Covid-Front abspielt. Auch nicht an die Horrorszenarien eines nahenden, klimatischen Supergaus. Objektiv betrachtet, glauben Deutsche unseren Politikern kein Wort mehr, schon gar nicht, wenn es ums pandemische „Gesundspritzen“ geht.

 


In den letzten beiden Jahren zeichneten sich unsere Politiker mit Lug und Betrug aus. Mit Fälschen, Verschleiern, reichlich dümmlichen Todes-Prognosen und Notstandsmärchen, die mithilfe massiver Polizeieinsätze gegen Spaziergänger und Aushebelungen unserer Grundgesetze in Wahrheiten umgewandelt werden sollten. Zum Glück haben unsere Politiker einen neuen Kriegsschauplatz gefunden, mit dem man die inzwischen etablierte, deutsche Angstpsychose stabilisieren kann.

Russland, Ukraine, Truppenaufmärsche, Überfall, Annexion und schmerzhafte Sanktionen, das sind die Alarm-Vokabeln, die uns auf die nächste Weltgefahr einstimmen sollen. Feindbild-Pflege in seiner schönsten Form, wobei die Verbreiter dieser Botschaften, ganz gleich ob Politiker oder die Presse, stets darauf achten, dass wir bei den Frontnachrichten die Guten sind. Europa und nicht zuletzt unsere Politiker, die mit dem höchstmöglichen Mix an Naivität, intellektueller Schlichtheit und Großmäuligkeit einen Machtpoker inszenieren, der unserem Land und den eigenen Bürgern den maximalen Schaden zufügen kann.

In der sich allwöchentlich wiederholende Propagandasendung bei Anne Will übten sich geradezu beispielhaft für martialisch auftretende Stimmungsmacher im Westen, krankhaft profilgeile Dauer-Protagonisten in der klassischen Schuldumkehr. Der Bösewicht im Osten muss für jede Sauerei in unserer ach so schönen Welt herhalten, selbstredend mit dem Gestus altruistischer Bereitschaft zur Diplomatie und der Hervorhebung von Vermittlungsbemühen, die sie mit tugendhafter Unschuld etikettieren. Die Kriegsgefahr in Europa ist realer, als es sich der Bürger hierzulande vorstellen kann. Und wir? Der „Michel“ reagiert mit verärgerter Besitzstandswahrung und hofft insgeheim, dass alles gut geht, dass es ihn nicht treffen wird.

Die deutschen Bürger wären gut beraten, genau hinzuhören, mit welcher propagandistischen Betrugsmasche sie in die Rolle eines kriegs- und verteidigungsbereiten Volkes manipuliert werden. Regie führt dabei die USA, während sich Europa, die NATO und die gesamte deutsche Politik in unterwürfigem Kadavergehorsam der US-Machtdoktrin unterwirft. Das Orchester wird von Amerika dirigiert und die Wahl der Instrumente von Washington und dem Pentagon bestimmt.

Derweil droht die Präsidentin der europäischen Kommission Frau von der Leyen unverhohlen mit Sanktionen in Richtung Putin. Europa stünde geschlossen bereit. Die vollkommene Abkopplung von den internationalen Finanzmärkten und SWIFT-Transfers beispielsweise, ohne mit einem einzigen Wort zu erwähnen, dass uns diese Maßnahme mit der gleichen Wucht trifft. Eine Annalena Baerbock wiederholt mit dümmlicher Miene und leerem Hirn vorformulierte Bestrafungsfloskeln, ohne zu wissen, über was sie da eigentlich redet. 

"Wir haben keine Ukrainekrise, wir haben ein Russlandkrise", so Baerbocks Analyse. Nun ja, Analyse ist in diesem Fall ein Euphemismus. Sie plappert eben über etwas, das ihre Synapsen bei weitem überfordert. Liebes Lehnchen, wir reden im Falle eines Falles über eine Europa- genauer gesagt über eine Deutschlandkrise, zumal wir vollständig vom rusischem Gas und Öl abhängig sind. Es muss klar sein. Im Falle des Falles wird Europa leiden, nicht etwa die USA, Afrika, Australien oder Asien. 

Denn die Realisierung der angekündigten Sanktionen von Europa würde Russland unweigerlich dazu zwingen, einen Krieg auf ganz Europa auszudehnen, um zu überleben. Die Lagerbestände US-amerikanischer Atomwaffen in Deutschland sind hervorragend bestückt. Da weiß der Russe, wohin er seine Raketen lenken müsste. Die USA freilich müssen sich zuhause über derlei Folgen – wie immer - keine Sorgen machen. Sie sind 6.000 Kilometer weit weg vom Geschehen und werden selbstredend Deutschland erst frieren, dann bluten lassen. Wir dürfen nur hoffen, dass in einem solchen Fall noch ausreichend Helme und Wintermäntel in unserem Land vorrätig sind.

Ich fürchte, dem deutschen Bürger ist nicht klar, was er sich da an die politische Spitze gewählt hat. Wir haben es mit einem Konglomerat von Möchtegerns zu tun, die sich an unsere Geschichte weder erinnern können noch wollen und sich gleichzeitig aufführen, als hätten sie für sich ein Kartell des Besserwissens, der Weitsicht und der Überlegenheit errichtet. Hysterisierte Medienmacher heizen mit martialischen Kriegsvokabular die Akteure an und legitimieren kurzsichtige Politiker, die sich mit unterentwickeltem Denkvermögen in den eigenen Rundumschlägen suhlen.

Geschichtsbücher existieren für sie nicht. Von Moral, Ethik und Verantwortung will ich erst gar nicht reden. Anders ausgedrückt, Platzhirsche intellektueller Unfälle treffen Entscheidungen, für deren Folgen in erster Linie die eigenen Bürger zu leiden haben. „Putin muss wissen, dass er im Fall eines Angriffs auf die Ukraine bestraft wird.“ In Sanktionsdeutsch: Lieferungen nach Russland werden gekappt. Aha…! Unternehmen mit langfristigen Lieferverträgen dürfen keine Waren mehr in den Osten schicken. Da werden sich deutsche Arbeitnehmer an deutschen Fließbändern freuen, wenn der Russe bestraft wird und sie selber am Ende entlassen werden.

Übrigens: Kriege sind auch Cyberkriege. Und Russland verfügt über exzellente Hacker, die voraussichtlich deutsche Industrienetze, Kraftwerke, Hospitäler, Regierung angreifen und lahmlegen. Es könnten nicht nur sehr kalte Winter werden. Ein schlichtes Verteidigungsmuttchen, ein Kanzler, der agiert, als seien ihm nicht nur die Füße eingeschlafen und eine Außenministerin, für die es kein passendes Attribut gibt, sie „verimpfen“ uns das furchterregende Feindbild Russland mit dem Attribut der Machterweiterung. Sie wollen Sicherheitsgarantien, die ihnen Amerika und Europa schlichtweg verweigern.

Selbstredend werden deutsche Bürger nicht gefragt, obwohl er die eventuellen Folgen ausbaden muss. Das ist genauso, wie bei den Spritzen, die uns angeblich wieder "gesund" machen sollen und uns schützen. Da hat man uns auch nicht gefragt. Gott sei uns gnädig, wenn die Amis uns zu Hilfe eilen müssten, weil der Russe kommt. Dann werden wir bald hören, dass „wir“ den Gürtel enger schnallen müssen. Weil Baerbock oder ein farbloser Kanzler das wollen? Leute! Wacht auf und schaut unseren Politikern genauer auf die Finger.

 

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