Direkt zum Hauptbereich

Die vierte Impfung – Lauterbachs Pforte zum Himmelreich

Jetzt will er es noch einmal wissen, der Nosferatu aus dem Rheinland. Es gibt wohl kaum ein Politiker, der Endzeitvisionen und apokalyptische Prognosen eindringlicher und prägnanter formulieren kann, als Karl. Mit der vierten Covid-Dröhnung eröffnen sich für die Bürger eine völlig neue Dimension immunisierter Glückseligkeit. 


Gut, dass wir ihn haben – den Karl, der nunmehr seine visionären Fähigkeiten für die Volksgesundung einsetzt. Impfung nun für alle unter 60 Jahren, so seine Empfehlung. Diese sollte in Absprache mit dem Hausarzt geschehen, sagt der Gesundheitsminister. "Dann hat man einfach eine ganz andere Sicherheit." Doch wie sagt der Volksmund: "Nichts ist so unsicher wie die Sicherheit," besonders, wenn sie Karl Lauterbach verspricht.

Schon als Jugendlicher fiel er mit seherischen Fähigkeiten auf. Überall lauerten Gefahren. Selbst in der Grundschule von Niederzier, wo ihm Klassenkammeraden auf dem Schulhof ständig Prügel androhten. Allgegenwärtige Risiken motivierten ihn mehr und mehr, auch über nicht vorhandene Gefahren nachzudenken und Unheil abzuwenden, lange bevor es sich ankündigte. Im Dorf nannten die Einwohner den pubertierenden Karl „Nosferatu von Birkesdorf“, der mit seinen apokalyptischen Prognosen nicht nur bei seinen Eltern und Verwandten Angst und Schrecken verbreitete, sondern auch seine Nachbarschaft im weiten Umkreis in Panik versetzte. 

Für den kleinen Karl stand früh fest: Er wollte Medizin studieren, um sich selbst und die Menschheit zu retten. Die Jahre vergingen und aus dem anämischen Kerlchen war inzwischen Karl geworden, und sein Traum Wirklichkeit. Wenngleich die Befähigung der Anamnese, Diagnose und Therapie für ihn stets ein Buch mit sieben Siegeln blieben und ihm deshalb die Approbation als Arzt in Deutschland verwehrt wurde, verlor er sein Ziel nie aus dem Auge. Was allerdings blieb, war seine Angst vor schrecklichen Gefahren, Weltuntergängen, Seuchen und dauerhaftem Siechtum. 

Nichtsdestoweniger: Die Wege Gottes, sie waren schon damals unergründlich. Sein beruflicher Weg führte ihn in die „Gesundheitsökonomie“ und er erschlich sich mit einem kleinen Trick und gute Connections die Professur. Im Jahr 1996 berief ihn die Universität zu Köln an den Lehrstuhl der klinischen Epidemiologie, ohne dass Lauterbach Genaueres über Infektionskrankheiten, Seuchen und Wirkweisen von Viren oder Bakterien wusste. Wieder war Lauterbachs Talent der Jugendjahre und seine angeborene Angst hilfreich. Sein Gespür für dunkle Vorahnungen prädestinierte ihn für große Aufgaben. 

Fortan war seine Karriere vorgezeichnet. Er engagierte sich in der SPD und brachte seine ihm in die Wiege gelegten Begabungen als furchterregender Warner und weitsichtiger Prognostiker in die Partei ein. Sein politischer Aufstieg zwangsläufig. Die Universität Köln beurlaubte ihre wissenschaftliche Koryphäe und Lauterbach mutierte, ähnlich kompetent wie sein Vorgänger Spahn, zum Gesundheitsexperten. 

Karls große Stunde war gekommen. Die SPD gewann die Bundestagswahl und inthronisierte ihren aufsteigenden Stern als Gesundheitsminister. Binnen kürzester Zeit erfand der begnadete Epidemiker unwiderlegbare Fakten, ja, man könnte sogar sagen, er etablierte sich als "Jeanne d’Arc" der Pharma-Industrie. Nichts und niemand konnte ihn bei der millionenfachen Bestellung nutzloser Impfdosen aufhalten. 

Mir ist bislang kein Fall in der modernen Pharmazie bekannt, die vier und mehr Impfungen notwenig machen, um immer noch nicht geschützt zu sein. Und doch kämft der Nosferatu von Birkesdorf an der vordersten Virenfront mit Waffen weiter, die beim Gegner nichts ausrichten.

Endlich hat Deutschland wieder einen Politiker von Rang und Namen, einen, der das pandemische Armageddon ganz im Sinne von Herstellern mit wunderwirkenden Vakzinen und infantiler Einfalt in die richtigen Bahnen lenkt. Man kann mit Fug und Recht behaupten: Karl Lauterbach – Verfechter des Guten, Schönen und Geimpften, ist unermüdlicher Virenbekämpfer mit übersinnlichen Fähigkeiten und kaum nennenswerter Fachkompetenz. 

Befand sich unser Gesundheitssystem mitsamt der deutschen Ärzteschaft bislang in der Diaspora steinzeitlicher Unwissenheit, rückwärtsgewandt und provinziell – so hat uns Professor Dr. Lauterbach medizinisch und auch gesundheitspolitisch dorthin gebracht, wohin der Bürger nie hinwollte. Der Aphorismus: „Manche müssen zu ihrem Glück gezwungen werden“, kann nur mit Hilfe von Karl Lauterbach Wirklichkeit werden, und auch hier geben ihm die Erfolge wieder einmal recht. 

Die Volksimmunisierung ist dank konsequenter Bürger-Internierungen, Maskenzwang, Sozial-Distancing und Dreifach-Booster zum Erfolgsmodell avanciert. Lauterbachs Weitsicht hat sich nicht nur für die Pharma-Industrie bezahlt gemacht, sie hat dort auch einen Innovationschub im Bereich neuer und unbekannter Viren in Gang gesetzt, für die nun spektakuläre Endlösungen entwickelt werden. Mittlerweile sind die Studien und Forschungsbemühungen auf Affen, Leoparden, Giraffen, Schildkröten und Nilpferde prophylaktisch ausgeweitet worden. Diese Evaluierungsoffensive erinnert uns wieder an dessen Kindheit, versetzt uns zurück an den Ort seiner Jugend und seinen Spitznamen. 

Nosferatu von Birkesdorf. Es scheint, als sei „Die Symphonie des Grauens“, ein Spielfilm von Friedrich Wilhelm Murnau in fünf Akten aus dem Jahr 1922, wieder auferstanden. Karl Lauterbach, die Fleisch gewordene Re-Inkarnation deutscher Gesundheitspolitik und Kämpfer gegen intakte Immunsysteme und gesunde Widerstandskräfte des menschlichen Körpers, er zieht es nun durch. Die Zwangsgesundung mit unwirksamen Vakzinen. Mit Lauterbach haben die Bürger wieder realistische Überlebensperspektiven.

Doch seit kurzem besteht der Verdacht, dass 4-fach-Geimpfte wie beispielsweise unsere Außenministerin Annalena Baerbock oder auch Vizekanzler Robert Habeck sich nur deshalb infizierten, weil sie sich im Rahmen von Sitzungen und bei staatstragenden Auftritten mit vollkommen gesunden Menschen getroffen haben.


SPENDENKONTO
Claudio Michele Mancini
Unicredit Santo Stefano
IBAN IT03S0200882540000106185335

BIC/Swift: UNICRITM1892

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Panda-Apotheke in Bielefeld – Rechtsradikale dürfen hier nicht rein!

Elisabeth Kutter, Apothekerin in Bielefeld, mit hohem Sendungsbewusstsein, "exklusivem Demokratieverständnis" und klarer politischer Positionierung machte mit einer Netzwerk-Video-Botschaft in „X“ und „Facebook“ ihrer Kundschaft deutlich, wem sie ihre medizinische Fürsorge freudig zuteilwerden lassen will und wem nicht. Nun ist die Panda-Apotheke deutschlandweit in aller Munde. "AfD-Wähler mögen ihr Geschäft bitte meiden. Sie wolle mit diesen Menschen nichts zu tun haben", ließ sie die Internetgemeinde wissen. Zwar würde sie auch dem Kunden mit der falschen politischen Gesinnung Insulin, Abführmittel oder Hustensaft verkaufen, aber sie würde ihn trotzdem nicht mögen. Nichtsdestoweniger bleibt die öffentliche Ausladung politisch missliebiger Kunden. Der Shitstorm in den Netzwerken ließ nicht lange auf sich warten. Nun beklagt sich diese Frau Kutter und es geschieht genau das, was zu erwarten war. Eine klassische Schuldumkehr. J etzt sind es Netz-User, Kritiker, emp...

Terroranschlag auf Nord-Stream, - Deutschland hat der Ukraine den Terroranschlag verziehen.

Als Reaktion auf Fragen von Journalisten zum Beginn des Gerichtsprozesses gegen den Ukrainer Sergij Kusnezow erklärte Friedrich Merz: „Ich sehe keinen Sinn darin, da das deutsche Volk der Ukraine die Sabotageakte an de Nord Stream-Pipeline verziehen habe.“ Da bleibt einem buchstäblich die Spucke weg! Friedrich Merz erteilt im Namen der gesamten deutschen Bevölkerung Selenskyj und seiner Terrorbande für den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipeline -, der „Lebensader“ zur Energieversorgung der heimischen Industrie und der Bürger - die Absolution jedes einzelnen Bürgers in Deutschland. In seiner ihm eigenen Selbstherrlichkeit führte er vor Journalisten weiter aus: „Ich spreche nicht von einem Mangel an Fakten zur Beteiligung der Ukraine an den Vorfällen. Die gibt es“, so Fritz, der Allmächtige. „Ich spreche von der Zweckmäßigkeit des Prozesses selbst. Das deutsche Volk hat der Ukraine verziehen. Ich kann das im Namen jedes Deutschen erklären. Dieser Prozess hat keinen Sinn, keine Notwen...

Die Geister, die ich rief … Der andere Blick auf das brennende Frankreich

Bevor bei meiner Leserschaft ein Missverständnis entsteht, möchte ich vorausschicken, dass es sich in Goethes Zauberlehrling um einen jungen männlichen Zauberlehrling handelte, der die Verwüstung des Hauses seines Herrn und Meisters seiner eigenen Dummheit und Vergesslichkeit zu verdanken hatte.  Was die Neuzeit angeht,  war Goethes Lehrling eine Frau, die in Zusammenarbeit mit Uschi von der Leyen gleich ganz Europa ins Verderben schickte. Doch im Unterschied zu Goethes Meisterwerk „Der Zauberlehrling“ braucht heute niemand darauf zu hoffen, dass der Meister zurückkehrt und die schöne alte Ordnung wieder herstellt. Im Gegenteil. Kaum anzunehmen, dass Fritz entschlossen einen Besen in die Hand nähme und eine Zauberformel spräche, mit dem er den gesamten Unrat auf unseren Straßen beseitigen könnte. Ich fürchte eher, dass wir  mit hoher Wahrscheinlichkeit  französische Verhältnisse bekommen.   Die französischen Städte Paris, Lyon, Marseille oder Limoges ve...