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Wenn es in Deutschland dunkel wird

Endlich liegt die lang ersehnte Verbotsliste von Robert Habeck auf dem Tisch. Geht man die einzelnen Positionen der grünen Unterjochung durch, darf man den Vergleich zu den Kriegsnächten 1944 durchaus ziehen, denn auf Deutschlands Straßen wird’s zappenduster.

 


Nun fallen ja seit 1945 in Deutschland keine Bomben mehr auf Großstädte. Deshalb war es bislang auch nicht mehr nötig, in der Nacht Innenstädte völlig zu verdunkeln und in Wohnungen die Fenster mit Pappe oder Licht undurchlässigen Vorhängen zu verschließen. So fanden damals die feindlichen Flugzeuge kein Ziel. Doch das ist jetzt vorbei. Die Grünen haben uns gefunden. Ab sofort müssen wir Bürger erneut das Land verdunkeln, damit wir nicht mehr bemerken, was diese Regierung so alles treibt. Denn bei Lichte betrachtet, würde uns allen schlecht werden, angesichts unserer Duckmäuserei.

Nicht nur die Ladenbesitzer in Innenstädten knipsen Punkt 20 Uhr das Licht aus. Straßenbeleuchtungen entfallen und auch in Parks, auf Straßen und Gassen werden die Lichtschalter umgelegt. Denkmäler, Plätze und Brücken in werden in undurchdringliches Schwarz gehüllt. Und da die Türen aller Restaurants und Ladengeschäfte, Bars, Discos, Schnellimbiss- und Fast-Food-Ketten in Winternächten hermetisch verrammelt sein müssen, könnte es so manchem Fußgänger, so mancher jungen Frau, die ohne Begleitung von der Arbeit nachhause gehen muss, verdammt mulmig in der Magengegend werden. Fluchtwege gibt es nicht mehr, sollte sie von jemandem bedrängt werden, den man nachts aus biologischen Gründen noch schlechter sieht als einen biodeutschen Unhold. Draußen wird niemand mehr sein, der im Notfall einer Frau zu Hilfe eilt.

Es ist ja in Deutschland nicht so, als könne man zu jeder Nachtzeit unbehelligt und sicher den Hund Gassi führen oder einen romantischen Spaziergang durch Parkanlagen oder Flussufer unternehmen, zumal manche Gegend von Heerscharen junger, männlicher Sozialbesucher stark frequentiert wird, oft genug von Zeitgenossen, die vor lauter Testosteron kaum noch aufrecht gehen können. 

Auch das eine oder andere verarmte Klan Mitglied mit arabischen Wurzeln könnte die Gunst der unbeleuchteten Stunde nutzen, um sich illegal zu bereichern. Denn Museen, Juweliere, Banken oder Geldautomaten gibt es in den Städten zuhauf. Bleibt zu hoffen, dass Strom für die Alarmanlagen zur Verfügung steht.

Aber es wird in Deutschland nicht nur dunkel, sondern auch kalt. Laut Habecks Verordnung dürfen Arbeitsräume für „körperlich leichte und überwiegend im Sitzen ausgeübte Tätigkeiten bis 19 Grad Celsius, für „körperlich schwere Tätigkeiten“ zwölf Grad geheizt werden. Ausnahmen gelten nur für Ministerbüros und das Kanzleramt, zumal es für den Personenkreis, die nicht arbeitet und nicht denkt, keine ausdrückliche Vorschrift erlassen wurde.

Besonders zu beachten ist die kollektive Solidaritätseinschränkung für die Ukraine. So heißt es im Habeck-Papier: Boiler und Durchlauferhitzer dürfen zur Warmwasseraufbereitung zum Händewaschen nicht mehr genutzt werden. Mieter von Wohnungen sind überdies verpflichtet, nur noch „angemessen“ zu heizen oder zu lüften, um „Substanzschäden“ zu verhindern wie etwa Schimmelbildung. Ich sehe es kommen, dass ab Oktober die Familien in ihren Wohnungsecken herumkriechen, um dem Schimmel rechtzeitig aufzulauern.

Was sich in einem grünen Kopf so alles abspielt, mag man an Habeck gewaltiger Wortschöpfung ablesen. Ab sofort gibt es eine „Kurzfristenenergiesicherungsverordnung“. Man fasst es nicht. Das klingt beinahe so wie: „fristgerechtes Dünnschissvermeidungsgesetz zur Optimierung amtsbedingter Behördenverrichtung.“ Da weiß man doch sofort, wo es lang geht, in Deutschland. Immerhin sollen Schornsteinfeger und Rohrleitungsbauer erlaubt werden, sich Zutritt in Wohnungen - notfalls auch zwangsweise, zu verschaffen. Man darf gespannt sein, wie das werden wird, wenn der "schwarze Glückbringer" mit der Polizeistreife anrückt. Dann werden Heizungsanlagen, Pumpen, Thermen und Rohrleitungen unter Polizeischutz kontrolliert. Anscheinend sind bei Habeck die Synapsen implodiert. 

Es muss die Frage erlaubt sein, ob dieser Vizegrüne plant, die im Grundgesetz verankerte Unverletzlichkeit der Wohnung aufzuheben, um die Polizei die Wassertemperatur am Boiler, in der Badewanne oder im Pool amtlich messen zu lassen? Und was kommt da noch? Wollen die städtischen Ordnungskräfte bei der Überprüfung der Badezimmer einen Nachweis, ob für alle Familienangehörigen ausreichend viele Waschlappen vorhanden sind. Vermutlich wird Habeck und Kretschmann bald eine Gesetzesanpassung vornehmen, wonach wie beim Warnkreuz, das im Auto mitzuführen ist, jeder Bewohner einen Lappen mit Namensschild vorweisen muss.   

Klassenräume in Schulen dürfen selbstverständlich auf 19 Grad erwärmt werden, Flure, Gänge, Pausen- und Warteräume selbstredend nicht. Gitta Connemann (CDU), die Chefin der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, beschwerte sich gegenüber der „Bild“: „Hält Habeck die Ladeninhaber und Geschäftsinhaber für Trottel oder Kleinkinder? Die Betriebe sparen schon Energie, wo sie können. Sie brauchen keine Diktate, sondern eine Regierung mit gesundem Menschenverstand.“ Ich sage ja. Die halten uns für blöd. Und ich sage nein - der gesunde Menschenverstand dürfte bei den Grünen ein völlig unbekannter Terminus sein. 

Doch wenn die Politik derzeit für Strom, Wasser und Öl allgemeine Sparsamkeit anordnet, stellt sich die zwingende Frage, wer für den Energiebedarf für 3 Millionen Migranten in Deutschland aufkommt. Hätten wir einen Engpass, wären jene Besucher gar nicht in unserem Land? Oder würde gar die erhobene Gasumlage für die Bürger vollkommen entfallen können? Denn rechnet man für jeden Hilfsbedürftigen durchschnittlich 150 Euro für den monatlichen Energie und Wasserbedarf, reden wir über 5,5 Milliarden Euro jährlich, in etwa der Betrag, den die Bürger jetzt zur Rettung der Gaskonzerne aufbringen müssen. 


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Kommentare

  1. Wie verträgt sich eigentlich die von den Grünen geförderte Masseneinwanderung mit Habecks irren Energiesparplänen ? Schließlich verbraucht jeder Migrant auch zusätzliche Energie und Rohstoffe. Ich denke da z.B. an den Bau von gewünschten 400000 Wohnungen pro Jahr von denen sicherlich ein Großteil für "Schutzsuchende" gedacht ist. Diesen rot-grünen Wirrköpfen ist scheinbar nicht klar ,welche gigantischen Umweltbelastungen damit einhergehen .Was hat das noch mit Ökologie und Klimaschutz zu tun?

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    1. Rechnet man für jeden Hilfsbedürftigen durchschnittlich 150 Euro für den monatlichen Energie und Wasserbedarf, reden wir bei 3 Millionen Zuwanderer über 5,5 Milliarden Euro jährlich.

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