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Ab Dezember ist für Deutsche der Spaß vorbei

Jetzt wird es richtig hart. Wenn die Regierungseliten in den Nachrichtensendern den „neuen Zukunftsplan“ vorstellen, darf man angesichts der 24-stündigen Framing-Orgien unserer Staatssender vom Schlimmsten ausgehen. Was so harmlos, ja hoffnungsvoll-positiv daherkommt, nennen unsere Sprachstrategen im Kanzlerbunker und die "Profi-Framer" in unseren TV-Sendern die „Sicherstellung der Energieversorgung.“

 


Diese hübsche Formulierung vernebelt die gravierenden Folgen, die durch die Enteignung der russischen Gas-und Ölversorger Gasprom und Rosneft provoziert werden. In der ARD und im ZDF lautet der Satz. „Rosneft und Gasprom stehen ab sofort unter der Treuhandverwaltung der Bundesnetzagentur.“ Dazu gibt es dann noch eine erwartungsfrohe Erklärung: „So wird eine bundesweite Versorgung gewährleistet, dass wir wahrscheinlich gut über den Winter kommen.“

Treuhand – der Terminus erinnert uns an seriöse Notare, die uns, was deren Arbeit anbetrifft, Sicherheit, Vertrauenswürdigkeit und Redlichkeit vermitteln. Versuchen wir es mit einem anderen Bild. Wenn ein Schüler auf dem Schulhof einem anderen mit der geballten Faust aufs Auge haut, muss er damit rechnen, dass der Getroffene mit voller Wucht zurückschlägt, besonders wenn er doppelt so stark ist. Denn wie man hört, hat Putin bereits seine Faust geballt und auf die „Enteignung“ durch die Bundesrepublik reagiert. Da darf der deutsche Bürger die treuhänderische Sicherheit, Vertrauenswürdigkeit und Redlichkeit getrost vergessen und wird die Zeche bezahlen. Das allerdings wird nicht mit einem blauen Auge abgehen, so viel ist sicher.

Ob Scholz den Herrn Putin beim letzten Telefonat beeindruckt hat, als er ihm gegenüber drohte, man werde in Kürze eine Öl-Pipeline von Nigeria über Marrokko ans Mittelmeer planen, um sich von dort mit Öl zu versorgen? Kinderkram, kann man da nur sagen, leere Phantasien mit Märchenbuchpotential, von Habeck geschrieben und Olaf vorgetragen. Man darf diese infantilen Ankündigungen nicht zu Ende denken.

Ob angesichts der Enteignung in naher Zukunft über die „Druschba-Pipline“ außer heißer Luft noch irgendetwas anderes nach Schwedt durchfließen wird? Kaum anzunehmen. Auch wenn unsere politischen High-Potentials in Sachen Sanktion und Schwachsinn dem Russen gleich noch ankündigen, dass ab dem 1. Januar 2023 das Öl-Embargo in Kraft treten wird, könnte das genauso ablaufen, wie auf unserem Schulhof. Putin schlägt gnadenlos zurück. Und zwar nicht nur aufs Auge, sondern auch in die Magengrube. Denn er dürfte das Öl noch im September abstellen, bevor wir in der Lage wären, unsere Speicher für den kommenden Winter aufzurüsten und zu füllen.

Und schon tönt unser aller Pleite-Habeck aus dem Hintergrund, die Bürger müssten sich auf einen Vierstelligen Betrag bei ihren Heizrechnungen einstellen. Ob im niedrigen, mittleren oder höheren vierstelligen Bereich, das hat Habeck aus taktischen Gründen verschwiegen. Die panische Angst vor dem nächsten „Shitstorm“ sitzt ihm noch im Nacken. Mit Recht, denn was jetzt auf die Regierenden zukommt, könnte man mit dem amerikanischen Hollywood-Western High Noon vergleichen, in dem Garry Cooper die Colts rauchen lässt.

Scholz, Habeck, Baerbock und Lindner, sie ahnen Ungemach, denn laut letzter Umfrage haben 80 Prozent der Bevölkerung Angst vor einem Arbeitsplatzverlust, zumal die Pleitewelle wie ein ungeheurer Tsunami heranrollt. Nicht nur die ersten Traditionsunternehmen und große Arbeitgeber hat es schon erwischt, Tausende Klein- und Mittelständische Unternehmen haben angekündigt, ihre Produktionen einzustellen. Fabiken werden reihenweise ihre Pforten schließen. Logistik-Unternehmen werden ohne den unverzichtbaren Dieselzusatz „Ad blue“ ihre LKW’s stilllegen. Viele Lebensmittelhersteller sind ohne Kohlensäure und Gas dem Untergang geweiht und werden im besten Falle noch zwei bis drei Wochen durchhalten können. Handelsverbände warnen unisono und lautstark vor leeren Lebensmittelregalen in Supermärkten und bei den Bäckern.

Hinzu kommen abgedunkelte Städte und rabenschwarze Parkanlagen. Unsere Freunde mit dunkleren Pigmenten, Clan-Mitglieder und sonstiges Gesindel wirds freuen. Was erwartet uns noch? Rationierungen von Strom und Warmwasser, Öl- und Treibstoffmangel und Lebensmittelknappheit, kalte Wohnungen sehr, sehr viel Wut in der Bevölkerung. Was unsere Politiker in schierer Selbstüberschätzung und gottgleichem Anspruch moralischer Überlegenheit dem eigenen Volk aufzwingen, ohne jemals gefragt zu haben, hat die kriminelle Dimensionen überschritten, wenngleich die politischen Entscheidungen in geschmeidiges Vokabular gekleidet werden.

Der Bürger wähnt sich in Berlin angesichts eines drohenden Blackouts, der bevorstehenden Vernichtung und der Verelendung der deutschen Gesellschaft, als Passagier auf der gerade absaufenden Titanic. Auf dem feudalen Luxusdeck spielt die Kapelle und die Protagonisten feiern bei Schampus, Häppchen und Kaviar ihre eigene Herrlichkeit, während den Menschen im Unterdeck das Wasser bereits am Hals steht. Nur Scholz beugt sich ab und zu über die Reling und ruft den armen Schweinen unten: „Wir haben ein Rettungspaket für euch geschnürt.“  Dann stimmt die Kapelle den Song "Spiel mir das Lied vom Tod" an...

Einmalzahlungen, Inflationsprämien, Unterstützungsgelder für notleidende Betriebe, dümmliche Ankündigungen, hoffnungsverbreitende Metaphern, deren Realisierung sich so lange hinauszieht, bis auch der letzte Passagier als Fischfutter das Meer als unerwartete Nahrungquelle bereichert. Und oben, am Oberdeck - genauergesagt im wirtschaftministerium? Da heißt es:Augen zu und durch. Doch stellen wir einmal einen Vergleich an, das verdeutlich auch noch eine andere Dimension. 

Während das kleine Österreich Stromenergie in einer Größenordnung von 320 Gigawatt für etwa 10 Millionen Verbraucher puffert, wartet das flächenmäßig 40-mal größere Deutschland mit gerade einmal 3,6 Gigawatt für 80 Millionen Verbraucher auf. Laut Experten reicht die Menge für etwas mehr als eine Stunde. Danach ist es zappenduster. Grund genug für unsere politischen Suizidal-Gurus in Berlin, jetzt eilig eine Wärmekommission einzuberufen. Wieder so ein Terminus, der den aberwitzigen Aktionismus hierzulande unterstreicht.

Mit ideologischer Verbohrtheit klammern sich unsere gewählten Staatsrepräsentanten an die Wahnvorstellung, Russland mit überlegener Moral und selbstmörderischer Kasteiung des eigenen Volkes zum Frieden zwingen zu wollen, obwohl wir – um beim Bild des Schulhofes zu bleiben, nichts weiter als eine kleine Rotznase sind, die einem Muskelprotz zeigen will, wo es lang geht. Und die Knirpse rundherum, die anfänglich noch dem kleinen Arschloch ihre Hilfe zugesichert und die Rotznase angefeuert haben, sie verkrümeln sich allmählich. Einer nach dem anderen. Ungarn, Polen, Schweden, Italien, Frankreich, Spanien, sie alle bringen sich schon aus Eigeninteresse „politisch“ in Sicherheit. Hoch lebe die Moral.

Und das sind sie, unsere politischen Kapazitäten, die ein 84-Millionen-Land führen und Schaden vom Volk abwenden sollen. 

 

Man könnte die Liste noch um ein Dutzend "hoch kompetenter" Personen in Schlüsselfunktionen der deutschen Politik erweitern. Und noch eines. Man kann inzwischen mit Fug und Recht behaupten. Die Grünen haben sich mithilfe der SPD zu einer faschistoiden, absolutistischen und totalitären Partei entwickelt, deren einziges Ziel es ist, die eigene, repressive Ideologie den Bürgern aufzuzwingen. Schlimmer noch. Sie profilieren sich sogar zur aktivsten Kriegstreiberpartei Deutschlands, die mit Verve und Marktschreierei den Kanzler zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine animieren.  

Und während man sich noch mit grünschwurbelnder Aura scheinheilger Humanität umgibt und mit einer anmaßenden Attitüde den Bürgern suggerieren will, man habe alles im Griff und werde gegen den Aggressor im Osten obsiegen, steht schon jetzt eine Spezialeinheit auf Abruf, Demonstrationen wütender Bürger aufzulösen, Unruhen niederzuschlagen und Plünderungen zu verhindern. So jedenfalls die offizielle Lesart aus dem Innenministerium von Nancy Faeser. Siehe auch den aktuellen LINK zum "Tagesbefehl der Bundeswehr"

https://www.bundeswehr.de/de/aktuelles/meldungen/tagesbefehl-aufstellung-des-territorialen-fuehrungskommandos-5447044

Da wird das Kanzlerzitat „you never walk alone“ vermutlich bald zum „Gassenhauer“, wenn Polizei, Sicherheitskräfte und Spezialeinheiten der Armee zum Knüppel und möglicherweise auch zur Waffe greifen. Wie sagte einst Gorbatschow – Gott hab in selig - ? "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben." Ich fürchte, deutsche Bürger verweigern die Tasache, dass sie sich bereits verspätet haben, und zwar gründlich. Ich fürchte, es wird für sie ein sehr bitterer Winter.


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