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Habeck sollte mal Goldman Sachs fragen…

…die verstehen wenigstens etwas von Geld, Konjunktur, sie wissen auch, was eine Pleite ist und könnten unserem Robert nicht nur einige Details über Konkurse, sondern ihm da und dort ein paar einfache, wirtschaftspolitische Zusammenhänge erklären. Ob es hülfe - man weiß es nicht.

 


Aber was will man zu unserem derzeitig regierenden Kompetenzteam schon sagen. Wir haben eine Verteidigungsministerin, die mit Amtsantritt zum ersten Mal in ihrem Leben eine Haubitze gesehen hat und kennt erst seit wenigen Monaten die Rangabzeichen der Dienstgrade. Zu unseren weiteren Experten, wie beispielsweise den Gesundheitsminister Lauterbach, sage ich nichts. Er spricht als Fleisch gewordener Virus und Inkarnation vollkommen verseuchter Landstriche für sich selbst. 

Dann wäre da noch ein Wirtschaftsminister, der nichts von Wirtschaft versteht, aber Kinderbücher schreiben kann. Jetzt berät er sich mit einem Finanzminister, der vom Hausmeister nahtlos zum Unternehmensberater reüsierte und im Anschluss seine eigene Firma in die Pleite geritten hat. Da schrammte er haarscharf am betrügerischen Konkurs vorbei, wobei seine Schuldner auf ihren Forderungen sitzen blieben. 

Zur Abrundung des Kabinetts verfügen wir in der Regierung über eine Außenministerin, die besser Trampolinspringen kann als Olaf Scholz - von Ricarda Lang will ich erst gar nicht reden. Ich würde ihr auch nicht gerne beim Hüpfen zusehen wollen. Doch zurück zu den wirklich harten Fakten aus der Bankenwelt.

"Goldman Sachs erwartet, dass 40 Prozent der chemischen Industrie in Europa für immer verschwinden, sollte in Kürze kein Rettungspaket kommen. Weiter sagen deren Analysten, - und die wissen im Gegensatz zu Robert, ganz genau, worüber sie reden -, nämlich dass Deutschland einen nie dagewesenen Zusammenbruch erfahren wird, sollten die Gaspreise nicht schnellstens unter 70 Euro je Megawattstunde fallen. Zum Vergleich: In den USA liegen die Gaspreise derzeit um 30 Mal niedriger als in Deutschland.

Überhaupt sind sich auch die internationalen europäischen Banker einig, dass insgesamt gesehen die kaum noch aufzuhaltende De-Industrialisierung Europas mehr 11 Millionen Arbeitsplätze eliminieren und Kosten von 1,6 Billionen Dollar auflaufen werden. Rund 8 Prozent der europäischen Industrieproduktion stehe vor der Wegrationalisierung. Das bedeutet den Todesstoß für Deutschland, wenn kein Wunder geschieht.

Allmählich ahnen auch unsere grünen Genossen, was deren Uhr geschlagen hat. Annalena legt sich mit ihren intellektuellen Hochleistungsauftritten in deutschen Städten so richtig ins Zeug. Eines muss man konstatieren. Ihren Worten zu lauschen, erfordert vom Publikum maximale Opferbereitschaft und Contenance. Überhaupt erfreuen sich unsere grünen Polit-Koryphäen in jüngster Zeit nachlassender Beliebtheit. Denn am Montag meldet die WELT: Grüne verstecken Habeck vor den Wählern. Dennoch ist er ist in Hannover aufgetreten. Allerdings in einer Kneipe, in die nur handverlesene Grüne Eintritt hatten. Kritiker mussten draußen bleiben.

Übrigens, das sei am Rande vermerkt, war Erfurt bei Annalenas Aufritt mit Doppelzäunen und mehrere Polizeiketten gesichert, obwohl in allen einschlägigen Medien unsere aller Baerbock zur beliebtesten Politikerin auserkoren wurde. Und während Annalenas Worte in Erfurt nachhallten, als sie auf offener Bühne Polen würdigte, weil es bei der Wiedervereinigung Deutschlands geholfen habe, ging der Rest ihres Gestammels im gellenden Pfeifkonzert der Bürger unter. In der Presse gabs zum Ausgleich Lobeshymnen für die deutlichen Worte unserer Expertin für grüne Hüpfburgen.

Man könnte neidisch auf die Koreaner werden. Dort werden die Bürger zwar gezwungen, tagtäglich stundenlang Staatspropaganda anzuhören. Hier werden wir dagegen gezwungen, dafür auch noch Gebühren zu bezahlen. Immerhin, man hörte in den Nachrichten, dass Olaf Scholz mit den Länderchefs über die selbst herbeigeführte Energiekrise debattierte. Was ließ er uns heute Morgen wissen? Man sei auf einem guten Weg und die Gespräche konstruktiv gewesen. Aha...! Die ratlosen Gesichter vor den Mikrophonen waren ebenso ratlos wie ich nach Olafs Botschaft. Nun ja, ich hätte vermutlich auch nicht viel mehr zu sagen, wenn ich wüsste, dass am Montag mehr als 100.000 Bürger in Deutschland auf der Straße waren, um Olaf zu motivieren, das Land zu verlassen.  

Konstruktiv, also - da weiß jeder, was dieser Satz bedeutet. „Wir haben haben nicht mehr erwartet. Schließlich haben ja Robert und Christian." Und während man das Volk bis zur nächsten MPK hinhalten wird, weil man nach der Sitzung – wie der Ministerpräsident von Sachsen erläuterte -, noch rein gar nicht wisse, und schon gar nicht, wie man das mit dem Gas und der Versorgung, mit dem Deckel und diesem Rettungsschirm anfangen soll. Allerdings wissen wir nun, dass unsere Politiker nicht wissen, was unbedingt wissen sollten: Das wird für sie ein heißer Tanz im Winter.  

Vor wenigen Tagen verkündete die Bundesregierung noch vollmundig, die Gasspeicher seien hierzulande wieder fast alle vollständig gefüllt. Doch ein kleines, entscheidendes Detail verschwieg man der Öffentlichkeit. Das Gas in den Gasspeichern gehört gar nicht der Bundesrepublik, sondern ist in weiten Teilen Eigentum von Gashändlern und -lieferanten, die europaweit agieren. Und was unseren Strom angeht, davon geben wir schon seit einiger Zeit die Hälfte an Frankreich ab.

Selbst das Gas, das die Trading Hub Europe mit Staatshilfe einkauft und im enteigneten Gazprom-Speicher in Rehden (umfasst 20 Prozent des Gesamtspeichervolumens) eingelagert hat, ist nicht für Bundesrepublik Deutschland reserviert. Dieses Gas kann von allen nationalen und internationalen Unternehmen, die im bundesdeutschen Gasmarkt registriert sind, gekauft werden. Habeck erklärte dazu, er wisse auch nicht, an wen die Händler das Gas verkaufen. Wir können uns aber trösten. Selbst wenn wir das ganze, schöne Gas nur für unser Land einsetzen würden, reichte es nur für 36 Tage. wir werden den Frühling vorverlegen müssen.

Wie gut, dass unser Frank Walter am Tag der deutschen Einheit erst geschmeidig ein paar Orden verlieh, dann mit seinen Staatskomplizen beim ökumenischen Gottesdienst unseren Herrn um Hilfe bat und anschließend den Bürgern mitteilte, dass man sich nunmehr verstärkt um Flüchtende und Hilfsbedürftige in aller Welt kümmern müsse. Von Gas und vom nahenden Hungertod deutscher Bürger war jedenfalls nicht die Rede. Schwamm drüber.    

                                          

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