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Al Zain-Klan - jetzt wird in Deutschland aufgeräumt

 Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Razzien allerorten. Erst die Reichsbürger, nun die Libanesen. Am frühen Mittwochmorgen stürmten in einer bundesweiten Razzia ca. 300 schwer bewaffnete Polizeikräfte mehrere Gebäude des berüchtigten Al-Zain-Clans, unter anderem auch die Leverkusener Millionen-Villa des Clanchefs Mahmoud Al-Zein.

 


Dem libanesisch-türkischen Familienverbund werden unter anderem Geiselnahme, Schutzgelderpressung, Geldwäsche, Zwangsarbeit, Sozialleistungsbetrug in der Höhe von knapp einer halben Million Euro vorgeworfen. Dutzende, über Scheinfirmen angemietete und geleaste Luxusschlitten, sorgten für schöne Nettogewinne, indem man sie mit neuen Papieren ausstattete und an zahlungskräftige Käufer verhökerte. Hinzu kommen gewerbsmäßige Bandenhehlerei und Urkundenfälschung sowie erhebliche Einnahmen beim Betrug von Corona-Soforthilfen.

Man darf also mit Fug und Recht feststellen, dass von den Mitgliedern der „Familie“ das „Angebot“ möglicher, schwerstkrimineller Straftatbestände – einschließlich schwerer Gewalttaten wie Totschlag, Entführung und Körperverletzungen aller Art, nahezu vollkommen abgedeckt wurde. Das wirft natürlich die Frage auf, weshalb man gegen die gerichtsbekannten Verdächtigen und Täter nicht längst hart durchgegriffen hat.

Beinahe könnte man annehmen, dass Mitbürger muslimischer Religionszugehörigkeit den so genannten "Unberührbaren" angehören, bei denen sich nicht nur grüne und sozialaffine Politiker und Medien schwer tun, Vorwürfe gegen Straftäter zu erheben, die nicht unserem Kulurkreis angehören. Selbst unsere Polizei zeigt in übel beleumundenten Revieren,  wie Marxloh, Neukölln und anderenorts, gewisse "Berührungsängste" bei etwaigen Strafverfolgungen. Doch da einige Clans zur Übertreibung neigen und ihre Schutzbedürfnisse ein wenig zu großzügig auslegen, musste der Staat wohl endlich handeln, zumal immer mehr deutsche Bürger beunruhigt sind. 

Die aufgeführten Vorwürfe gegen den türkisch-libanesischen Familienverbund sind ganz sicher nur die Spitze des Eisbergs, die gegen die Nummer Zwei in der bundesweiten Al-Zein-Hierarchie und seine mutmaßlichen Komplizen erhoben werden. Seit mehr als 10 Jahren führen die aus Gründen humanitärer Rücksichtnahem bislang mit Samthandschuhen behandelten Besucher aus der Fremde, unsere Polizei und die Gerichte mit unzählbar vielen unterschiedlichen Identitäten an der Nase herum. Der gestrige Zugriff ist zweifellos überfällig gewesen.

Schwerpunkt der Razzia ist Nordrhein-Westfalen. In Solingen und Düsseldorf gibt es acht Zugriffe, aber auch Bochum, Solingen, Dortmund griffen die Ermittler zu. Ausbeute bei den Hausdurchsuchungen: Kriegswaffen, unter anderem Kalaschnikows, Pistolen mit üppig Munition und Datenträger zuhauf. Steuerfahnder sind derzeit dabei, Immobilien und erhebliche Vermögenswerte des Clans zu beschlagnahmen. An die millionenschweren Immobilienbesitze der Mitglieder in der Türkei wird man jedoch nicht so schnell herankommen.

Beispielhaft steht ein Modell, mit dem der Leverkusener Al Zein-Clan mithilfe von Hartz-IV-Leistungen den Ankauf einer Villa in Leverkusen-Rheindorf zu finanzieren. So haben Badia Al Zein, der Bruder und Hartz-IV-Empfänger des Clanchefs im Mai 2021 mit einem Partner zusammen ein Grundstück für den Bau eines Hotels im türkischen Badeort Izmir erworben haben. Kostenpunkt: 3,5 Millionen Euro. Dessen ältester Sohn, ebenfalls Bezieher staatlicher Stütze, soll eine 160 Quadratmeter große Penthouse-Wohnung in der Türkei gekauft haben. Dagegen muss eine deutsche Rentnerin trotz Unterstützung unseres Sozialamtes lange stricken, bis sie sich einen Kurzurlaub in Izmir im "Hotel Al Zain" leisten kann.

Mit geschätzt etwa 3000 Mitgliedern zählt der Al-Zein-Clan neben dem berüchtigten Remmo-Clan zu den führenden Großsippen und rangiert mit deren Protagonisten mit diversen Alias-Namen und derzeit 431 Straftaten auf Rang Zwei in der Skala der bestverdienenden Kriminellen. An der Spitze stehen kriminelle Zweige der Omeirats mit knapp 700 Fällen, die nach wie vor ein munteres und unbeschwertes Leben hierzulande führen.

Man will ja nicht unken, aber nachdem vor einigen Tagen unsere Sicherheitsbehörden einer Methusalem-Gang mit über 3.000 Beamten auf die Pelle rückte, um Deutschland vor dem Umsturz zu bewahren, müsste unsere Presse objektiverweise der Libanesen-Gang eine etwas größere Bedeutung beimessen.

So ist man derzeit der libanesischen „Abteilung“ Geldwäsche auf der Spur, die nun auch bei der Kölner Staatsanwaltschaft kurz vor dem Abschluss der Nachforschungen steht. Wie Behördensprecherin Miriam Margerie mitteilte, stehen 61 Bandenmitglieder auf der Beschuldigtenliste. „Es geht um Geldwäsche von Drogengeldern von zig-Millionen Euro -, hauptsächlich aus den Niederlanden und Großbritannien.“ 

Von unseren Medien hört man von solchen „spektakulären Einsätzen“ gegen "fremde Kulturträger" nichts bis sehr wenig, zumal ganz oben auf der Agenda die Rollator-Bande Deutschland in Atem hält. Scheinbar wurde in der Politik der Begriff  "Verhältnismäßigkeit" den Termini "Fremdenfeindlichkeit" und "Willkommenskultur" für die türkisch-libanesischen Besucher geopfert. Dem ZDF und der ARD, wie auch die bekannten Nachrichtensender "ntv" und "WELT" waren jedenfalls die Razzien bei den Libanesen-Clans ganze 15 Sekunden wert. Nun gut, zum Ausgleich werden wir rund um die Uhr über die neuste Entwicklung an der Rentnerfront auf dem Laufenden gehalten. 

Ob unsere Freunde mit Migrationshintergrund jemals wieder den Weg in ihre Heimat antreten werden, dürfte eine Frage sein, die Dank der wohlwollenden Politik unserer rot-grünen Koalitionäre erst in ferner Zukunft beantwortet werden wird.

                                         

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