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Debatte über den Leoparden – gefährlich – dumm – überflüssig

Nicht nur die grünen Friedensfanatiker, vegan, intellektuell impotent, defizitär im Denken und stets mit Einkaufstaschen aus Jute und selbst gehäkelter Zwergerlmütze unterwegs, stürzen sich mit maximalem Engagement ins verbale Kampfgetümmel, als handele es sich im Donbas um ein Videospiel, bei dem es darum geht, das nächst höhere Level zu erreichen.

Aus dem grünen Führungsbunker in Berlin tönen die Heilsbringer, endlich diesem Selenskyj die gewünschten Leopard Kampfpanzer zu liefern, damit er seinen Soldaten das Leben retten kann, - hilfreich unterstützt vom öffentlich-rechtlichen Grünfunk. Diese dämliche Kriegsrethorik aus den Sendern, Mündern und Bildschirmen ist umso überraschender, da man bislang keinen dieser Anhänger der Griesbreifraktion kennt, der jemals bei der Bundeswehr gedient hat. Die Angriffe auf ihre schöne, bunte Welt beantworteten sie bislang mit ihrer kindischen Kampfansage, dem Russen aus humanitären Gründen zu zeigen, wo der Bartel den Most holt.

Vor einem klitzekleinen Virus - möglicherweise aus Wuhan -, hatten unsere grünen Kriegstreiber unlängst noch die Hosen gestrichen voll. Jetzt wollen sie den russischen Atomraketen trotzen sich mutig dem Strahlenpilz stellen. Vor einigen Wochen noch wollten sie jedes Menschenleben mit Maske, Tests und Spritzen retten, jetzt möchten sie den ganzen Kontinent glühen lassen und Hundert Millionen von Menschen opfern.

Unterstützung erhalten diese weichgespülten Lebensformen von einer skrupellosen Journaille, die mit ihrem unreflektierten Kriegsgebrüll aus der sicheren Deckung ihres Solidaritätssumpfes unsere Regierenden systematisch in ein nicht mehr einzuschätzendes Weltkriegsrisiko treiben. Was um Himmels Willen will man mit den Lieferungen der Panzer erreichen? Doch nicht etwa Verhandlungsbereitschaft? Was stellen sich diese roten Kampfschreiber vor? Glaubt irgendjemand allen Ernstes, man könne mit 25 Kampfpanzern den Donbass oder die Krim zurückerobern? Oder will man Russland gar ganz besiegen?

Ich wills mal so sagen: Es gibt ein paar unangenehme Wahrheiten, die in den deutschen Medien übrigens so gut wie gar nicht publiziert werden. Was in der Ukraine betrieben wird, ist ein blutiger Abnutzungskrieg, der mit weiteren Panzern noch Jahre dauern wird. Bis jetzt hat das Gemetzel 200.000 gefallene und verwundete Soldaten auf beiden Seiten gekostet, nicht zu sprechen über die 50.000 zivilen Toten und Millionen von Flüchtlingen.

Militärische Fachleute - die wissen, was unter den Geheimdiensten läuft, wie es vor Ort aussieht und was Krieg wirklich bedeutet - werden weitestgehend aus dem Diskurs ausgeschlossen. Sie passen nicht zur medialen Meinungsbildung. Wir erleben weitgehend eine Gleichschaltung der Medien, wie ich sie so in der Bundesrepublik so noch nie erlebt habe. Das ist pure Meinungsmache und lächerliche Bürger-Agitation. Und zwar nicht im staatlichen Auftrag, wie es aus totalitären Regimen bekannt ist, sondern aus reiner Selbstermächtigung.

Die Mehrheit der Deutschen, und das ist evident, ist ausdrücklich gegen weitere Waffenlieferungen in die Ukraine. Doch darüber gibt es ebenso wenig einen offenen Diskurs wie zu den schrecklichen Kriegsverbrechen, auch auf Seiten der Ukraine. Doch was bei den Regierenden und insbesondere bei den Grünen offenkundig nicht ins Kleinhirn dringt ist die Tatsache, dass militärische Operationen immer an den Versuch gekoppelt sein müssen, politische Lösungen herbeizuführen. Mir wird himmelangst angesichts kriegsgeiler Schreiberlinge und den naiven Figuren der politischen Kaste, die uns in ihrer grenzenlosen Selbstüberschätzung in einen Krieg hineinschreien.

Die Lösungsansätze unserer aktuellen Außenpolitik sind jedoch nur noch schwer zu ertragen, sofern sie überhaupt betrieben werden. Unser ganzes politisches Handeln ist auf Waffenlieferung fokussiert. Die Hauptaufgabe der Außenpolitik aber ist und bleibt Diplomatie, Interessenausgleich, Verständigung und Konfliktbewältigung. Doch in dieser Hinsicht hat unsere Außenministerin Annalena Baerbock intellektuell und persönlich noch weniger zu bieten als unsere noch agierende Verteidigungsministerin Lambrecht.  

Man muss sich die numerische Überlegenheit der Russen gegenüber der Ukraine vor Augen führen. Russland kann bis zu zwei Millionen Reservisten mobil machen, die Ukraine höchstens noch 100.000. Der Westen könnte 100 Marder und 100 Leoparden hinschicken, sie ändern an der militärischen Gesamtlage nichts, zumal ein Grünenhirn sich nicht vorstellen kann, dass alleine das Donbasbecken 60.000 Quadratkilometer umfasst. Für jeweils 600 Kilometer einen kompletten Panzer? Was soll das? Das wäre ungefähr so, als wolle man Deutschland mit 2 Panzern verteidigen, denen spätestens nach zehn Minuten die Munition ausgeht.

Wie man von Rheinmetall hört, wäre man ohnehin erst Ende 2024 lieferfähig und mehr als 20 Panzer könnten auch bis dahin nicht ausgeliefert werden. Abgesehen davon muss, bevor irgend ein Monteur bei dem Rüstungsbetrieb auch nur einen Schraubenschlüssel in die Hand nimmt, die milliardenschwere Vorfinanzierung für den Aufbau der Panzer geregelt werden. 

Nicht nur deshalb ist die alles entscheidende Frage wahrlich nicht die zu liefernden Waffensysteme. Die Frage ist, wie man einen derartigen Konflikt mit einer kriegerischen Nuklearmacht - wohlbemerkt der stärksten Nuklearmacht der Welt - durchstehen will, ohne einen Dritten Weltkrieg zu riskieren. Und genau das geht in die Köpfe deutscher Politiker und Journalisten nicht hinein! Und während unsere grünen Weicheier bei der Schlacht in den Schlammwiesen rund um Lützerath im Schlamm versinken und den Beweis antreten, auf welchem intellektuellen Level sie ihren Willen durchsetzen wollen, streiten sich unsere Politiker auf einer ähnlichen Geistesebene hinsichtlich Panzerlieferungen und Bürgereinschränkungen.

Dass Putin nicht verhandeln will, ist unglaubwürdig. Beide Parteien, die Russen und Ukrainer waren am Anfang des Krieges Ende März, Anfang April 2022 zu einer Friedensvereinbarung bereit. Daraus ist durch das Betreiben der Amerikaner nichts geworden. Dennoch konnte man auch während des Krieges das Getreideabkommen von den Russen und Ukrainern unter Einbeziehung der Vereinten Nationen fertig verhandeln. Nun geht das verdammte Sterben weiter.

Wenn die Russen durch massive westliche Intervention dazu gezwungen würden, sich aus der Schwarzmeerregion zurückzuziehen, dann würden sie, bevor sie von der Weltbühne abtreten, mit Sicherheit zu Nuklearwaffen greifen. Ich finde den Glauben naiv, ein Atomschlag Russlands würde niemals passieren. Nach dem Motto, ‚Die bluffen doch nur‘.  

By the way…, was bleibt von der Ukraine noch übrig, wenn wir Putin mit weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine provozieren und er sich zum Äußersten gedrängt fühlt? Er wird nötigenfalls 2 Millionen Reservisten einberufen und die Ukraine dem Erdboden gleichgemachen. Vermutlich ist das ohnehin schon sein Kriegsziel. 

Der Schlüssel für die Lösung des Konfliktes liegt nicht in Kiew, er liegt auch nicht in Berlin, Brüssel oder Paris, er liegt in Washington und Moskau. Es ist lächerlich zu behaupten, die Ukraine müsse das entscheiden. Auch deshalb ist jeder deutsche Boykott und jede Sanktionierung völlig obsolet.

                                    

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Kommentare

  1. Hallo Herr Mancini, Sie haben es wieder einmal hervorragend auf den Punkt gebracht. Ich würde all den rot-grünen Kriegshetzern zusammen mit der FDP-Hexe Flak-Zimmermann mal ein Praktikum als Front-Sanitäter empfehlen ,inclusive Leichenbergung nach Schlachtende,damit sie sich selber mal ein Bild von der Wirkung von Geschossen und Granatsplittern auf Menschen machen können.

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