Direkt zum Hauptbereich

Endlich wird’s richtig grün – Gas- und Ölheizungen ab 2024 verboten

Geht es nach unserem grünen Vize-Kanzler, sollen ab 2024 in Wohnungen, Häusern, Supermärkten und Einkaufscenter, Produktionsstätten und Lagerhallen die Beheizung mit Öl und Gas verboten werden. Das nenne ich doch mal einen lupenreinen Gedankenblitz, wie er nur einem Hardcore-Grünen widerfahren kann.  

In Habecks Oberstübchen muss unmittelbar nach seiner Ernennung zum Minister irgendetwas Dramatisches passiert sein, das ihn glauben lässt, man könne 40,8 Millionen Haushalte und 2,5 Millionen Firmen mit Strom beheizen. Nun ja, träumen darf ja schließlich jeder hierzulande, das ist jedenfalls nicht verboten. Aber wenn unsere Minister nach zwei Jahren Regierungszeit damit beginnen, zu halluzinieren, dann sollten sich die Bürger ernsthafte Sorgen machen.

Ich will ja nicht unken. Wer da glaubt, er könne in seinem Wohnzimmer eine Feuerstelle einrichten und im Winter Holz sammeln, um es zwischen Oktober und April ein bisschen kuschliger zu haben, der irrt. Angesichts dieser brandneuen Pläne aus dem grünen Thinktank ist es auch nicht erlaubt, Omas uralten  Küchenherd im Keller zu aktivieren und fortan sein Süppchen mit Briketts anzuwärmen. Da heißt es nachdenken.

Habecks genialer Schachzug hat etwas Surreales. Ich halte es aber auch für möglich, dass er irgendwann einmal zu heiß gebadet wurde, aber das ist - wie gesagt -, eine Annahme. Fassen wir also zusammen. Er und seine grüne Religionsgemeinde lassen sämtliche Atommeiler in unserem Land schleifen, Kohle- und Gasheizkraftwerke stilllegen, und sie verzichten überdies auf das wärmende Russengas. Pallets dürfen nicht mehr verfeuert werden und aus Brandschutzgründen sind auch offene Lagerfeuer in den eigenen vier Wänden untersagt. 

Man muss sagen, das Habecksche Gesamt-Paket hat schon etwas Innovatives. Ich fürchte, die Kerzenhersteller in Deutschland werden ihre Kapazitäten verzehnfachen müssen. Wir dürfen sicher sein, die romantischen Wärmespender mit dem Docht werden aufgrund der hohen Nachfrage als Luxusware bei Rossmann oder LIDL zu schwindelerregenden Preisen angeboten werden.

Selbst die Kachelofen-Fetischisten werden sich in Zukunft überlegen müssen, wie sie unbemerkt in benachbarten Wäldern eine ausgewachsene Buche fällen und gegebenenfalls im Schutze der Dunkelheit im Hinterhof den Stamm in handliche Holzscheite zersägen. Doch halt. Vorsicht ist geboten. Ein rauchender Schornstein verrät jedem engagierten Denunzianten, ob der Nachbar in seiner Wohnung gerade eine Heizorgie veranstaltet. Entsprechende Meldestellen soll es ja schon geben. Bleibt als ultimative Lösung nur noch das Auto in der Garage, in dem die Familie in frostigen Nächten dem Erfrierungstod ein Schnippchen schlagen kann.

Doch so einfach kommen wir den Grünen nicht davon. Habeck wäre kein Vollblutgrüner, hätte er nicht nachhaltig vorgesorgt. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren stehen ja längst auf der Verbotsliste. Dann wird es wohl mit dem 3er BMW oder dem AUDI-Kombi und den Liegesitzen vor der Tür auch nichts, schon des Umweltschutzes wegen. Bleibt vermutlich nur noch das Fahrrad, auf dem wir uns bei 10 Grad Minus in der Bude kollektiv warmstrampeln.

Ich sehe es kommen. In den nächsten Wochen wird Habeck eine große Kundgebung vor dem Brandenburger Tor durchführen. Er wird dem versammelten Volk zurufen: "Wollt ihr den totalen Winter". Und das Volk wird brüllen: "JAAA". Nur AfD-Sympathisanten werden "Buh" rufen und somit, wie vorgesehen, als Nazis und Winterleugner von ARD-Kommentatoren gesellschaftlich geoutet. 

Immerhin, es gibt Licht am Ende des Tunnels. Strom, bzw. Wärme-Energie und Wärmepumpen. Natürlich auch Windräder und Sonnenkollektoren. Nehmen wir an, wir könnten drei Viertel der gesamten Grünflächen in Deutschland mit Energie-Modulen bedecken, wären wir schon einen Schritt weiter. Flankierend holzen wir den Spessart, den Harz, den Schwarzwald, das Fichtelgebirge und die Rhön ab, um ausreichend Platz für Windkraftanlagen zu schaffen. Nachhaltigkeit steht - wie wir wissen, im Fokus unseres grünen Heilsbringers. 

Zwar sehen Zehntausede Windräder auf kahlen Bergrücken nicht sehr schön aus, sind aber zweifelsfrei ökologisch und entsprechen der grünen Philosopie. Insofern könnten wir mit Glück darauf hoffen, die strengsten Wintermonate mit Pelzen oder warmen Wintermänteln zu überbrücken. Fehlen aber noch die Wind und Stromtrassen von Nord nach Süd, West und Ost. Aber auch das lässt sich mit engagierter grüner Politik realisieren, sofern noch Platz für die riesigen Strommasten vorhanden ist.

Allerdings, daran haben bislang sicher die wenigsten Bundesbürger gedacht, gäbe es durchaus wärmende Alternativen. In Südafrika und Brasilien beispielsweise, herrschen während der europäischen Wintermonate sommerliche Temperaturen, was von Oktober bis März einen bundesweiten Ortswechsel durchaus attraktiv machen könnte. Bedauerlicherweise lassen sich mit den Tausenden von fliegenden Wärme-Shuttles der Firma Airbus flächendeckende, ökologische Fußabdrücke nicht vermeiden. Aber was tut man nicht alles, um die Umwelt und das Klima in Deutschland zu schützen. Schließlich sind unsere Klimakleber mit gutem Beispiel vorangegangen und haben sich in Bali aufgewärmt. Es geht also, wenn man will.

Wir sollten uns bei diesem gigantischen Vorhaben auf eine Übergangszeit von zwanzig Jahre einrichten. Denn so lange dürfte es mindestens dauern, bis jeder Haushalt auf Wärmerückgewinnungsanlagen und Wärmepumpen umgerüstet ist, bevor wir mit bezahlbarem Strom unser trautes Heim, in dem angeblich das Glück zuhause ist, auf wohlige 20 Grad aufheizen können. Bis dahin wird der Strom kontingentiert und zugeteit.

Bei einer deutschlandweiten Umsiedlung in warme Hemisphären wäre wenigstens in den Wintermonaten das erhebliche Unterbringungsproblem von Millionen Flüchtlingen und Sozialgästen gelöst - oder zumindest entspannter. Man könnte sie in unseren vier Wänden problemlos einquartieren und unsere Wohnungen und Häuser stünden in dieser Zeit nicht leer, Migranten hätten ein adäquates Zuhause und müssten nicht in Zelten schlafen. 

Mit einer solchen Doppelnutzung wäre auch unserer Regierung gedient, die in den nächsten Jahren mit einer weiteren, deutlichen Zuwanderung rechnet. Ob in der grünen Parteizentrale für 2024 nach dem amerikanischen Vorbild der Schwarzfußindianer oder den Cheyenne abgeschlossene Reservate für Deutsche in Planung sind, darf in Anbetracht des akuten Wohnungsnotstandes vermutet werden. Aber ich will hier nicht spekulieren.

Ich wills mal so sagen: Noch gibt es keinen Grund zur Panik, denn Habecks Masterplan ist allumfassend. Dennoch, die Hausbesitzer sollten jetzt schon vorsorgen und sich ein sogenanntes Wärmesparkonto für die umfangreichen Umrüstungen einschließlich der Handwerkerkosten anlegen. Für Mieter stellt sich die Frage nicht so akut, zumal die Hauseigentümer die Investitionen auf die Mieten aufschlagen und der Mieter in kleinen, zusätzlichen Raten die kostspielige Aufrüstung abstottern kann. Ich empfehle daher: Auswandern. Wie gesagt - Brasilien und Südafrika sind echte Alternativen.

Für jene Bürger, die sich keine Flugtickets und eine Zweitwohnung in Kapstadt oder Sao Paulo leisten können, dürfte der Gartengrill die Lösung des vorrübergehenden Problems sein. Achtung: Beim Kauf von Holzkohle dürfte mit Hamsterkäufen zu rechnen sein. Also: Rechtzeitig zugreifen. Wir schaffen das!

                                        

Für eine Patenschaft mit einem monatlichen Betrag bin ich sehr dankbar. Selbst die kleinste Spende hilft mir, diesen völlig unabhängigen Blog stets aktuell, spannend und informativ zu halten. 

Auch ein einziger Klick auf einen der Werbebanner im Lesetext oder das Teilen in anderen Netzwerken (FB oder TWITTER) hilft mir bei der Arbeit und der Finanzierung meines Blogs.

Herzlichen Dank - euer Claudio Michele Mancini
SPENDENKONTO
Claudio Michele Mancini
Unicredit Santo Stefano
IBAN IT03S0200882540000106185335

BIC/Swift: UNICRITM1892 

 

Kommentare

  1. Everybody has the right to be stupid ! But some people abuse this privilege !

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Panda-Apotheke in Bielefeld – Rechtsradikale dürfen hier nicht rein!

Elisabeth Kutter, Apothekerin in Bielefeld, mit hohem Sendungsbewusstsein, "exklusivem Demokratieverständnis" und klarer politischer Positionierung machte mit einer Netzwerk-Video-Botschaft in „X“ und „Facebook“ ihrer Kundschaft deutlich, wem sie ihre medizinische Fürsorge freudig zuteilwerden lassen will und wem nicht. Nun ist die Panda-Apotheke deutschlandweit in aller Munde. "AfD-Wähler mögen ihr Geschäft bitte meiden. Sie wolle mit diesen Menschen nichts zu tun haben", ließ sie die Internetgemeinde wissen. Zwar würde sie auch dem Kunden mit der falschen politischen Gesinnung Insulin, Abführmittel oder Hustensaft verkaufen, aber sie würde ihn trotzdem nicht mögen. Nichtsdestoweniger bleibt die öffentliche Ausladung politisch missliebiger Kunden. Der Shitstorm in den Netzwerken ließ nicht lange auf sich warten. Nun beklagt sich diese Frau Kutter und es geschieht genau das, was zu erwarten war. Eine klassische Schuldumkehr. J etzt sind es Netz-User, Kritiker, emp...

Terroranschlag auf Nord-Stream, - Deutschland hat der Ukraine den Terroranschlag verziehen.

Als Reaktion auf Fragen von Journalisten zum Beginn des Gerichtsprozesses gegen den Ukrainer Sergij Kusnezow erklärte Friedrich Merz: „Ich sehe keinen Sinn darin, da das deutsche Volk der Ukraine die Sabotageakte an de Nord Stream-Pipeline verziehen habe.“ Da bleibt einem buchstäblich die Spucke weg! Friedrich Merz erteilt im Namen der gesamten deutschen Bevölkerung Selenskyj und seiner Terrorbande für den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipeline -, der „Lebensader“ zur Energieversorgung der heimischen Industrie und der Bürger - die Absolution jedes einzelnen Bürgers in Deutschland. In seiner ihm eigenen Selbstherrlichkeit führte er vor Journalisten weiter aus: „Ich spreche nicht von einem Mangel an Fakten zur Beteiligung der Ukraine an den Vorfällen. Die gibt es“, so Fritz, der Allmächtige. „Ich spreche von der Zweckmäßigkeit des Prozesses selbst. Das deutsche Volk hat der Ukraine verziehen. Ich kann das im Namen jedes Deutschen erklären. Dieser Prozess hat keinen Sinn, keine Notwen...

Happy Birthday, Dear Mr. President – Trumps Geburtstagsgeschenk an Putin - verheerend für unseren Fritz.

Nun ja, um ein Missverständnis zu vermeiden, muss ich meine Headline ein wenig präzisieren. Trumps "warmherziges Geschenk" an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu dessen 74.sten, verbunden mit den herzlichsten Grüßen aus dem Weißen Haus, ist für den alten russischen Haudegen ein Segen, für die EU-Vasallen dagegen ein hundsgemeiner Tiefschlag. Es handelt sich in Wahrheit um ein geradezu sardonisches Signal aus den USA in die Richtung der „Weltvereinigung engagierter Sanktionsfetischisten.“ Der in der westlichen Welt „geächtete“ Wladimir, den unsere ehemalige „Außen-Legasthenikerin“ Annalena einst verhaften lassen und unser heutiger bedeutungsarmer „What-a-Fool“ diesen verfluchten Russen mit martialischem Kampf-Geschwurbel in die Knie zwingen wollte, wurde gestern von Donald Trump -, nennen wir es:, - einem präsidialen Reinwaschungs- und Rehabilitierungs-Ritual unterzogen. Ab sofort ist Wladimir Wladimirowitsch Putin wieder international salonfähig. Zum Entsetzen deu...