Direkt zum Hauptbereich

Wann räumen Deutsche das Land für Flüchtlinge?

Im grün-regierten Baden-Württemberg macht die Kreisstadt Lörrach Nägel mit Köpfen. Die städtische Wohnbaugesellschaft kündigte über Nacht 40 Mietern die Wohnungen. Grund: "Wir benötigen den Platz für Flüchtlinge."

«Geplant ist, dass etwa zum Jahresende die gesamte Anlage als Flüchtlingsheim genutzt werden kann», hieß es in dem Kündigungsschreiben der Stadt, das die zumeist langjährigen Mieter am Montag erreichte. Man wolle den Mietern neue Wohnungen zuweisen und sie bei den Umzugskosten unterstützen. Doch diese Wohnungen gibt es in Lörrach nicht, schon gar nicht zu den Mietpreisen, die von den jetzigen Bewohnern auch nur annähernd aufgebracht werden könnten. 

Das alles spielt weder beim parteilosen Oberbürgermeister Jörg Lutz, der der SPD nahesteht, keine Rolle. Er sieht sich im Recht, Geflüchtete wegen kommunalen „Eigenbedarfs“ in den kommunalen Wohnungen aus den 50er Jahren unterzubringen und deutsche Bürger rauszuwerfen. Doch wer da glaubt, dies sei ein Einzelfall, irrt. Es ist nicht das erste Mal, dass in der Vergangenheit (vor allem zur Flüchtlingskrise 2015/2016) von einigen „Grün“ regierten Kommunen in Deutschland, heimlich, still und leise und ohne großes Aufsehen Mietern zum Zweck der Unterbringung von Flüchtlingen die Wohnungen gekündigt wurden.

Nur dieses Mal geriet die Nacht und Nebelaktion durch wütende Betroffene in die Schlagzeilen. Aktuell tobt ein Shitstorm in den Netzwerken, der sich gewaschen hat und die Stadtoberen in Lörrach in die Enge treiben. Kündigungsschreiben gehen bei Twitter, Facebook, Instagram und GETTR viral und zwingen den Oberbürgermeister zu hanebüchenen Rechtfertigungsversuchen. Ob diese Schweinerei, anders kann man diesen Umsiedlungsversuch nicht bezeichnen, zumal die „städtische Maßnahme“ betagte Bewohner, Rentner und Personen mit geringen Einkünften betrifft und für die eine Ortsveränderung ohnehin äußerst belastend werden dürfte.

Wie soziale "Unterstüzungen" für Deutsche aussehen und was von behördlichen Zusagen und Versprechungen zu halten ist, hat sich in weiten Bevölkerungsteilen längst herumgesprochen. Da heißt es: Ausziehen bis zur Unterhose. Anträge, Einkommensnachweise, Begründungen, Kontoauszüge der letzten 12 Monate und Rentenbescheide werden einer Prüfung unterworfen. Es wird Wochen, in manchen Fällen Monate dauern, bis auch Geld fließt. Als Ukrainer oder gar als Tunesier, Syrer oder Eriträer hat man hierzulande geradezu paradisische Privilegien. Als solcher muss man im Sozialamt nur laut genug seine "Rechte" anmelden, ob mit oder ohne Pass.

Der Gipfel politischer Unverfrorenheit ist erreicht. Lörrach ist geradezu ein Musterbeispiel dafür, wie man Wut, Verzweiflung und Hass in der Bevölkerung provoziert. Wenn dann irgendein Irrer ausrastet und Flüchtlingsheime anzündet, verwundert das nicht. Das Geschrei über den Anschlag wird bundesweit zu hören sein. Und die Guten sitzen im Rathaus? Oder gar in Berlin im Parlament? Ursache und Wirkung scheint im Oberstübchen des Oberbürgermeisters nicht vorzukommen. Nein, dümmer gehts nimmer. 

„Man sei zur Unterbringung von Flüchtlingen verpflichtet“, so die Stadt und der Landkreis. Das mag ja alles sein. Das zwingt aber die Frage auf, welche Prioritäten setzen deutsche Politiker für ihre Bürger und wie steht es um ihre Rechte? Die Ampelregierung priorisiert mit einem geradezu hemmungslosen Altruismus und einem pervertierten Sozialsystem jeden Migranten, jeden Flüchtling und jeden Asylanten, der ins Land kommt, wohl wissend, dass bundesweit nicht nur die Grenzen der Aufnahmekapazitäten überschritten sind, sondern inzwischen jeden Rahmen sprengen. Nichtsdestoweniger lehnt Innenministerin Nancy Feaser (SPD) eine Obergrenze für ukrainische Flüchtlinge strikt ab.

Die Sozialkassen sind buchstäblich leergeplündert, die Kommunen massiv unterfinanziert, der Wohnungsmarkt vor dem Kollaps, die einhergehende Kriminalität kaum noch beherrschbar und die massiven Auswirkungen auf das soziale Leben unserer Gesellschaft stehen vor einer gefährlichen Zerreißprobe. Und schon adaptieren nach dem Vorbild Lörrachs viele Städte und Gemeinden das Vorhaben, auf dem Rücken deutscher Bürger den dogmatisierten Humanitätswahn unserer Ampelkoalition auszutragen. Wer gebietet diesen anmaßenden und völlig weltfremden Eliten Einhalt, die sich im grenzenlosen Solidaritätskampf die Lorbeeren moralischer Überlegenheit um die Ohren schlagen.

Wann, so frage ich, wird irgendein außer Rand und Band geratener Politiker den Vorschlag unterbreiten, deutsche Städte von deutschen Bürgern zu räumen und sie in Notunterkünfte unterbringen, damit drei, vier oder fünf Millionen weitere Flüchtlinge in angemessenen Wohnungen und Häusern leben können? Wenn das Lörracher „Model“ Schule machen sollte, sind die Schleusentore geöffnet, die niemand mehr schließen kann.

Die Kündigung traf die Lörracher Mieter völlig unvorbereitet. «Ich bin geschockt», so die 61-jährige Mieterin. «Ich wohne hier seit 30 Jahren, bekomme nur 600 Euro Grundsicherung und Rente, zahle rund 375 Euro kalt. Ich kann mir keine höhere Miete leisten.» Ein 34-jähriger Mieter sagt: «Es ist eine Sauerei, wie hier mit uns umgegangen wird. Wir haben drei Jahre auf die Wohnung gewartet und wohnen gerade mal fünf Monate hier.»

Die Reaktion der Stadtoberen ist so infam wie zynisch. Die Häuser würden ohnehin bis spätestens 2028 abgerissen werden, da sie im schlechten Zustand seien. Nun aber stellt sich heraus, dass die Stadt Lörrach Millionensummen investieren will, um die Wohnungen an die Flüchtlinge in einem „ordentlichen Zustand“ zu übergeben. Diese Wohnungen für die derzeitigen Mieter und eigenen Bürger in einen „ordentlichen“ Zustand zu versetzen, darauf wären wohl weder der Gemeinderat und die städtische Wohnbaugesellschaft, als auch der Bürgermeister gekommen.

Glaubt der Oberbürgermeister etwa ernsthaft, dass solche asozialen "Aktionen" die Ressentiments gegen Migranten und sogenannte Hilfsbedürftige sang und klanglos verschwinden lassen? Geht er davon aus, dass auf diese Weise die immer wieder öffentlich angeprangerte Fremdenfeindlichkeit abnimmt? Ist er gar der Annahme, dass der Solidaritätsgedanke von der Gesellschaft mitgetragen wird, wenn man den Bürgern die Wohnungen, in denen sie sich seit Jahren geborgen und zuhause fühlen, wegnimmt?

Die grün-rot-ideologisierte Presse schweigt oder berichtet mit einem Zungenschlag, dass einem übel werden kann. Auf das Schicksal und die Sorgen der noch in den Häusern wohnenden Mieter geht auch der Bürgermeister mit keinem Wort ein. De facto – so wird es wohl sein, haben die Mieter keine Chance. «Grundsätzlich erfordert die Kündigung des Vermieters einen Kündigungsgrund», sagt die Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins, Wibke Werner. Dazu zähle auch ein «besonderes öffentliches Interesse», wenn Wohnraum für die Erfüllung öffentlicher Aufgaben benötigt werde. Beispielsweise wenn öffentlicher Wohnraum für Obdachlosen- oder Asylbewerberunterkünfte, für Botschaften oder Regierungstätigkeit gebraucht wird.

Was das in der Realität aller Deutscher bedeutet, wird schnell klar, angesichts des schwammigen Begriffes „öffentliches Interesse“, mit dem man so ziemlich alles begründen kann, was der Kommune in den Kram passt. Mieter von städtischen Wohnungen in ganz Deutschland sind hochgradig gefährdet, bei öffentlichem Interesse zwangsumgesiedelt zu werden, sollte sich der Flüchtlingszuwachs in unserem Land weiter verschärfen. Machen wir uns nichts vor: Behördlich würde auf Dauer bei der „angeordneten Einquartierung“ – denn anders kann man das Vorgehen nicht nennen -, nicht zwischen Ethnie unterschieden. Ich sehe es kommen, bald werden für Bio-Deutsche Zeltstädte und Conainer-Dörfer auf der grünen Wiese aufgestellt werden. Wo ist Deutschland nur gelandet?

NACHTRAG: Jetzt werden sogar schon Kinder für die Flüchtlinge geopfert: Siehe Schreiben der Gemeinde Seegräben.

                                         

Für eine Patenschaft mit einem monatlichen Betrag bin ich sehr dankbar. Selbst die kleinste Spende hilft mir, diesen völlig unabhängigen Blog stets aktuell, spannend und informativ zu halten. 

Auch ein einziger Klick auf einen der Werbebanner im Lesetext oder das Teilen in anderen Netzwerken (FB oder TWITTER) hilft mir bei der Arbeit und der Finanzierung meines Blogs.

Herzlichen Dank - euer Claudio Michele Mancini
SPENDENKONTO
Claudio Michele Mancini
Unicredit Santo Stefano
IBAN IT03S0200882540000106185335

BIC/Swift: UNICRITM1892 

Kommentare

Kommentar veröffentlichen

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Panda-Apotheke in Bielefeld – Rechtsradikale dürfen hier nicht rein!

Elisabeth Kutter, Apothekerin in Bielefeld, mit hohem Sendungsbewusstsein, "exklusivem Demokratieverständnis" und klarer politischer Positionierung machte mit einer Netzwerk-Video-Botschaft in „X“ und „Facebook“ ihrer Kundschaft deutlich, wem sie ihre medizinische Fürsorge freudig zuteilwerden lassen will und wem nicht. Nun ist die Panda-Apotheke deutschlandweit in aller Munde. "AfD-Wähler mögen ihr Geschäft bitte meiden. Sie wolle mit diesen Menschen nichts zu tun haben", ließ sie die Internetgemeinde wissen. Zwar würde sie auch dem Kunden mit der falschen politischen Gesinnung Insulin, Abführmittel oder Hustensaft verkaufen, aber sie würde ihn trotzdem nicht mögen. Nichtsdestoweniger bleibt die öffentliche Ausladung politisch missliebiger Kunden. Der Shitstorm in den Netzwerken ließ nicht lange auf sich warten. Nun beklagt sich diese Frau Kutter und es geschieht genau das, was zu erwarten war. Eine klassische Schuldumkehr. J etzt sind es Netz-User, Kritiker, emp...

Terroranschlag auf Nord-Stream, - Deutschland hat der Ukraine den Terroranschlag verziehen.

Als Reaktion auf Fragen von Journalisten zum Beginn des Gerichtsprozesses gegen den Ukrainer Sergij Kusnezow erklärte Friedrich Merz: „Ich sehe keinen Sinn darin, da das deutsche Volk der Ukraine die Sabotageakte an de Nord Stream-Pipeline verziehen habe.“ Da bleibt einem buchstäblich die Spucke weg! Friedrich Merz erteilt im Namen der gesamten deutschen Bevölkerung Selenskyj und seiner Terrorbande für den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipeline -, der „Lebensader“ zur Energieversorgung der heimischen Industrie und der Bürger - die Absolution jedes einzelnen Bürgers in Deutschland. In seiner ihm eigenen Selbstherrlichkeit führte er vor Journalisten weiter aus: „Ich spreche nicht von einem Mangel an Fakten zur Beteiligung der Ukraine an den Vorfällen. Die gibt es“, so Fritz, der Allmächtige. „Ich spreche von der Zweckmäßigkeit des Prozesses selbst. Das deutsche Volk hat der Ukraine verziehen. Ich kann das im Namen jedes Deutschen erklären. Dieser Prozess hat keinen Sinn, keine Notwen...

Die Geister, die ich rief … Der andere Blick auf das brennende Frankreich

Bevor bei meiner Leserschaft ein Missverständnis entsteht, möchte ich vorausschicken, dass es sich in Goethes Zauberlehrling um einen jungen männlichen Zauberlehrling handelte, der die Verwüstung des Hauses seines Herrn und Meisters seiner eigenen Dummheit und Vergesslichkeit zu verdanken hatte.  Was die Neuzeit angeht,  war Goethes Lehrling eine Frau, die in Zusammenarbeit mit Uschi von der Leyen gleich ganz Europa ins Verderben schickte. Doch im Unterschied zu Goethes Meisterwerk „Der Zauberlehrling“ braucht heute niemand darauf zu hoffen, dass der Meister zurückkehrt und die schöne alte Ordnung wieder herstellt. Im Gegenteil. Kaum anzunehmen, dass Fritz entschlossen einen Besen in die Hand nähme und eine Zauberformel spräche, mit dem er den gesamten Unrat auf unseren Straßen beseitigen könnte. Ich fürchte eher, dass wir  mit hoher Wahrscheinlichkeit  französische Verhältnisse bekommen.   Die französischen Städte Paris, Lyon, Marseille oder Limoges ve...