Direkt zum Hauptbereich

Habecks russisches Gas – Die Gas-Bekenntnisse eines Molekular-Schwurblers

Man ist schlichtweg nur noch verzweifelt über grün-intellektuelle Störfälle auf Ministerebene. Der mediale Dauerbeschuss, der durch die Bildschirme täglich 24 Sunden lang in den Wohnzimmern der Bürger einschlägt, Deutschland sei von russischen Gaslieferungen nicht abhängig, nimmt inzwischen groteske Formen an.

Stellen wir fest: Ohne russische Öl- und Gasversorgung könnten in Zukunft nicht nur die Heizungen und die Lichter in Deutschland ausgehen, sondern auch der lebensspendende "Saft" für Millionen neuer Wärmepumpen und für die Strom verzehrenden E-Autos. Die Frage umfassender Versorgungssicherheit und die individuelle Mobilität beschäftigt nun die ganze Nation, allerdings ohne dass wir eine einzige, beruhigende oder gar zufriedenstellende Antwort erhalten.

Jedem Bürger hierzulande ist natürlich vollkommen klar, dass der komplette Einkaufsboykott russischer Energieträger auf irgendeine Weise kompensiert werden muss, wenn Deutschland nicht mit Schmackes in die industrielle Steinzeit zurückfallen soll. Das Verbrennen fossiler Energie, wie auch die Verwendung von Holzscheiten oder Pellets in Kaminöfen, stehen in den Märchenbüchern der grünen Zukunfts-Agenda ebenso auf dem Verbots-Index wie Deutschlands Kernkraftwerke. Und jetzt auch, um die nächsten Winter "perfekt" zu machen, die Öl- und Gasheizungen.

Nahezu gleichlautend erklären Politiker aller Parteien wie auch die gleichgeschalteten Medien, dass an der Energie-Mangellage, und an der damit verbundenen Inflation, an den Lieferengpässen und den abwandernden Unternehmen, einzig und alleine der Russe schuld sei, weil Putin einen unmenschlichen Krieg gegen die Ukraine führt. Richtig ist aber: Deutschland hat sich selbst den Energiehahn abgestellt und unzweifelhaft die jetzige Situation herbeigeführt, ganz gleich, welches Motiv für die prekäre Situation bemüht wird.

Und nein, es ist auch nicht der unmittelbar bevorstehende und gern angedrohte Weltuntergang unseres vielzitierten, verhunzten Klimas, das die Situation weiter verschärft. Die Ursache –, und da beißt die Maus den Faden nicht ab, ist der altruistische Verzicht auf Energie aus dem Osten, der mit exorbitanten Staatskrediten und maximaler Bürgerschröpfung finanziert wird und damit die Politshow unserer Staatsdilettanten in einen Ritt auf der Rasierklinge verwandelt hat. Unsere Politiker nennen die Kappung der Öl-und Gaszufuhr freilich "humanitäre Solidarität", die das Potential hat, Deutschlands Wirtschaft den Garaus zu machen. 

Längst laufen die Staatsfinanzen aus dem Ruder. Kredite von Hunderten Milliarden Euros werden in "Schattenhaushalten versteckt und Habeck hat keinen blassen Schimmer, woher das Geld und die "Fördermilliarden" für den Umstieg auf Co2-neutrale Heizungen für ein 80-Millionen Volk oder 34 Millionen Haushalte kommen soll, 

Während im Norden unseres Landes LNG-Terminals geplant und auch mit Hochdruck gebaut werden, damit wir uns in den nächsten Jahren mit dem extrem umweltschädigenden und drei Mal so teuren, amerikanischen Fracking-Gas versorgen können, tragen auch diese pervertierten Bemühungen nicht zur Beruhigung Deutschlands bei. Jedes noch zu bauende LNG-Schiff kostet eine Milliarde Euro und die Bauzeit dauert knapp 2 Jahre. Nichtsdestoweniger verkaufen uns die grünen Heilsbringer eine Lösung mit derzeit LNG-3 Schiffen, die ganz Deutschland versorgen sollen. Den Rest der benötigten Energie sollen Windräder liefern, für die es noch keine Transportleitungen gibt. 

Die verlogene Doppelzüngigkeit unserer rot-grünen Eliten sucht seinesgleichen, wenn unsere militanten Umweltfetischisten plötzlich mit dem Verweis auf die Russenschuld in Kauf nehmen, dass die mit Schweröl betriebenen Großtanker die „Energie“ über tausende Meilen über den Ozean schippern und gigantische Mengen an Co2 freisetzen.

Man muss kein Mathematiker, Physiker oder Energieexperte sein, um zu wissen, dass mit einer halben Handvoll Tanker weder unsere Industrie  annähernd versorgt werden kann, noch ein ganzes Land und ihre Bürger. Das weiß Herr Habeck ebenso gut, wie ein aufgeweckter Schüler der zehnten Klasse einer Hauptschule. Trotzdem hält nicht ein einziger verantwortlicher Politiker für einen Moment inne und denkt nach. Im Gegenteil. Damit dem deutschen Verbraucher das Gesäß vor schierer Zukunftsangst nicht auf Polar-Eis geht, sedieren uns unsere begnadeten Verantwortungsträger -, ähnlich wie der Pfarrer in einer Dorfkirche die Gläubigen mit salbungsvollen Glaubensbekenntnissen, mit Wind- und Solargleichnissen.

Doch klammheimlich hat Robert, unser geistiger Führer für Wunder und Gottesgeschenke, seine ganz eigenen Lösungen, dem wirtschaftlichen Untergangs-Countdown deutscher Industrielandschaften paradiesische Zukunftsperspektiven mit  Co2-gereinigten Landschaften, autobereinigten Blumenwiesen und lebenswerten Armutsverhältnissen anzupreisen. 

Habeck kauft mittlerweile in gigantischen Mengen Gas aus Frankreich und Belgien, ohne dabei zu erwähnen, dass die beiden Länder laut einem Bericht von "Business Insider“ nicht nur weiterhin “Stammkunden” russischer Gaslieferanten sind, sondern die Geschäftsbeziehungen zu Putin stabilisiert haben und das nämliche russisches LNG-Gas direkt nach Deutschland weiterleiten. Selbstredend mit saftigen Aufpreisen, und um im Gleichklang die grünperfide Öko-Diktatur und den damit verbundenen Zwangssanierungen vor der Bevölkerung und den Wählern auf Gedeih und Verderb zu rechtfertigen. 

Denn bei unseren Nachbarn hat man nicht etwa die Lieferungen des “Feindes” reduziert, sondern sie mehr als verdreifacht – schon der günstigen Konditionen wegen einerseits, und nicht zuletzt auch des gigantischen Bedarfs Deutschlands andererseits. Wie viel von Habecks hilflos wirkender Schaumschlägerei zu halten ist, wurde in dem Pressegespräch am Samstag, das in einem Videoclip in den Netzwerken unmittelbar nach Beendigung viral ging, überdeutlich. Ein gewaltiger Shitstorm brach sich bei Twitter & Co Bahn.

"Denn er wisse nicht, woher das Gas genau käme. Erst mit einer molekularischen Analyse könne man möglicherweise die Herkunft des Gases nachweisen." 

Die ideologische Solidaritäts-Schimäre, Deutschland sei nun unabhängig von Putins Gas, erreicht in den Netzwerken günstigstenfalls das Niveau kabarettistischer Flachwitze, mit dem unser grüner Sektenführer mit seinem verzweifelt wirkenden Muskelspiel beim Wähler den Anschein rationalen Handelns und technologischer Überlegenheit wecken will. In diesem Szenario auch noch Pläne für das Verbot von Öl- und Gas-Heizanlagen in Privathäusern aus seiner „Denkwerkstatt“ vorzustellen, löst bei jedem Haus- und Wohnungsbesitzer, die schiere Empörung aus, weil nun weitere, astronomische Kosten bei der Umrüstung „der Häuser“ anstehen würden.

Das Pressegespräch entlarvte nicht nur eine geradezu bemitleidenswerte Unfähigkeit der Chef-Grünäkologen, sondern auch dessen Hilflosigkeit, der besser beim Schreiben von Kinderliteratur geblieben wäre, als sich ausgerechnet das Amt eines Ministerpräsidenten und Vizekanzlers für ein Land auszusuchen, das er eigentlich erfolgreich in die Zukunft führen sollte. Er ist, wie seine Parteifreundin Annalena, zweifellos die schwerwiegendste Fehlbesetzung eines Ministeramtes, die Deutschland je aufzuweisen hatte.

Dummerweise haben Energieexperten, die das gelieferte Gas regelmäßig auf Qualität und Brennwerte untersuchen, festgestellt, dass Belgien und Frankreich russisches Gas in unsere Leitungen pumpen und damit Habeck ziemlich dumm haben dastehen lassen. Was folgte, war ein peinliches Verteidigungsgestammel des schwurbelnden Ministers, dem es angesichts der Erklärungsnot sichtbar heiß wurde.

Zitat: „Es mag sein, dass über die LNG-Terminals der Nachbarstaaten, über die ja Gasmengen kommen, russische Moleküle im Gas-Mix sind. Das ist weder zu kontrollieren noch auszuschließen. Die deutschen Unternehmen kaufen aber kein LNG-Gas bei russischen Unternehmen oder in Russland ein. Insofern ist es eine leicht, äh…, wäre es eine leicht zu ersetzende Molekül-Bestandteils, äh…, versch…, wie soll ich sagen - ähm, Bestandteil des, des Gases. Also im Prinzip sind wir unabhängig von russischem Gas.“

Bei dieser sinnbefreiten Semantik, dieser unterirdischen Eloquenz und präziser Formulierungskunst würden sich jedem Germanisten oder jeder Deutschlehrerin sämtliche Fußnägel nach oben verformen. 

Ich erspare es mir, die habeck‘schen Ausführungen an dieser Stelle weiter zu kommentieren. Nur so viel, dass die Regierungsmitglieder Bürger, Unternehmen, Industrie und Medien mit allen zu Verfügung stehenden Mitteln hinters Licht führen, um nicht nur sich selbst zu retten, sondern auch das immer bedrohlicher werdende Desaster zu vertuschen. Eine weitere, bittere Erkenntnis ist auch, dass unser grüner Minister nicht einmal beim Lügen eine besonders gute Figur macht.

                                        

Für eine Patenschaft mit einem monatlichen Betrag bin ich sehr dankbar. Selbst die kleinste Spende hilft mir, diesen völlig unabhängigen Blog stets aktuell, spannend und informativ zu halten. 

Auch ein einziger Klick auf einen der Werbebanner im Lesetext oder das Teilen in anderen Netzwerken (FB oder TWITTER) hilft mir bei der Arbeit und der Finanzierung meines Blogs.

Herzlichen Dank - euer Claudio Michele Mancini

SPENDENKONTO
Claudio Michele Mancini
Unicredit Santo Stefano
IBAN IT03S0200882540000106185335

BIC/Swift: UNICRITM1892 

Kommentare

  1. Habeck ist wie die meisten Grünen eine gut abgestimmte Mischung aus Dummheit,Arroganz,moralischer Überheblichkeit und fachlicher Inkompetenz.Jeder ,der noch ein bißchen kritisch denken kann und ein wenig Ahnung von Physik und Technik hat,muß erkennen daß die grüne Energiewende ein unrealistisches Wunschdenken ist und krachend scheitern wird . Wenn ich auf der einen Seite Industrie ,Heizung und Verkehr "dekarbonisieren "will hat das auf der anderen Seite einen drastisch gesteigerten Strombedarf zur Folge .Diesen allein durch "erneuerbare Energien " decken zu wollen geht vollkommen an der Realität vorbei ,zumal schon der heutige Strombedarf nicht annähernd von diesen unberechenbaren und unzuverlässigen Energieformen zu decken ist und das erst recht nicht ohne riesige Energiespeicher .Weil unsere grünen Traumtänzer das nicht hören wollen,versuchen sie mit immer autoritäreren Maßnahmen entsprechende Kritiker zu diffamieren und nur noch auf solche "Experten " zu hören die ihre Auffassungen von der grünen Energiewende bestätigen.Fazit :dumme Fürsten werden selten klug beraten.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Obermessdiener und Chefopportunist in Mainz ist alles andere, nur nicht lustig.

Der Sitzungspräsident des Mainzer Karnevalsvereins Andreas Schmitt, physiognomisch gesehen einem drall gefütterten Hausschwein näher als einem frommen Betbruder, hat in der Bütt wieder einmal nachhaltig bewiesen, dass die Mainzer Fasnacht so viel mit Humor zu tun hat, wie der dümmliche Kampf der Omas gegen rechts. Nein ..., bei diesem Herrn vergeht einem das Lachen. Da hilft nur noch ein Stoßgebet gen Himmel. "Mainz wie es singt und lacht" ist für ihn und die humorbefreiten Berufskarnevalisten an seiner Seite eine todernste Angelegenheit. Ich wills mal so sagen: Das, was Schmitt als Büttenredner zelebriert, ist weder komisch, oder humoresk, noch witzig oder auch nur anasatzweise amüsant. Noch nicht einmal intelligent.  Mir drängt sich bei dem "närrischen Vortrag" Schmitts inhaltlich wie optisch unwillkürlich die Karikatur der „Reformation und Totenfresser“ von Pamphilus Gengenbach aus dem Jahr 1620 auf. Das Bild zeigt Bischöfe und Mönche, die sich an einer festli...

Politische Schwurbelfachkräfte, Fake-News-Meister und ideologische Leistungsträger

Alter Falter – in diesen Tagen kommt man bei der Berichterstattung politischer Paukenschläge kaum hinterher. Wenn der unschuldige Bürger bei seinem morgendlichen Informationsanliegen versehentlich auf den Kanälen unserer Qualitätsmedien landet, erhält er gegen eine bescheidene Monatsgebühr weit mehr, als er mental jemals verkraften kann. So ging es mir heute Morgen. Kaum hatte ich die Fernbedienung meines TV-Gerätes betätigt, erreichten mich die neuesten Verbal-Pläne unseres Kanzlers. Ja, man kann sagen, Friedrich Merz hatte wieder einmal als intimer Kenner seiner eigenen Gedanken vor einem großen Publikum den großen Auftritt beim „politischen Aschermittwoch“ in Trier. Erlauben Sie mir, liebe Leser, dass ich zu diesem Anlass kurz in die Antike abschweife. Alle kennen ja das berühmte geflügelte Wort der alten Römer, - so um die Zeit von Kaiser Nero -, das sich bei Fritz als verlässliche Verhaltensnorm tief verankert hat und uns regelmäßig zum Staunen bringt. 𝐐𝐮𝐢𝐝𝐪𝐮𝐢𝐝 𝐚𝐠𝐢...

Unsere Annalena mit Völkerrechtshintergrund verschiebt Grönlands Grenzen.

Annalena hat in ihrem glanzvollen Talk-Auftritt bei Maischberger wieder einmal einen ihrer weltpolitischen Rohrkrepierer gelandet. Man könnte auch sagen: Wir und Dänemark sind haarscharf an einer bearbock‘schen Eingemeindung Grönlands vorbei geschreddert. Immerhin, wie die "Diplom-Volksrechtlerin" (WIKIPEDIA) und Präsidentin der UN-Generalversammlung messerscharf und unmissverständlich feststellte, sind Grönländer auch Bürger. Nur wohin sie genau gehören, das ist unserer Vorzeigepolitikerin nicht so ganz geläufig. Politische Landesgrenzen jedenfalls spielen in einem grünenbunten Weltbild keine große Rolle. Was Annalena sagt, ist in Stein gemeißelt. Basta! Die gefährlichsten Potentaten und gewieftesten Staatsführer wie Putin, Xi Ping, Trump, Netanjahu oder Orban können ein Lied von den Begegnungen mit unserer EX-Außenministerin singen. Wenn sie vom Leder zieht, bleibt kein Auge trocken.. Wenn man es genau nimmt, hat hierzulande das Publikum des beliebten Polit-Talks von San...