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Unser Covid-Impf-Vorrat reicht bis ins Jahr 2213

Würde man monatlich 100.000 Impflinge mit einer Dosis beglücken, würden die eingelagerten Vorräte bis ins Jahr 2213 ausreichen. Insgesamt verfügt der Bund mit heutigem Datum noch über 227 Millionen Impfstoffdosen mit einem Warenwert in Höhe von 5 Milliarden Euro, die in geheimen Kühllagern des Bundes vor sich hinfrieren.

Und wer da glaubt, das wäre schon alles, der irrt. Karies-Karl hat in vorauseilender Impf-Euphorie für die nachfolgenden 50 Jahre verpflichtende Bestellgarantien über weitere 110 Millionen Covid-19-Einheiten abgegeben, sodass auch noch die fünfte Generation nach Uğur Şahins Biontech im Jahre 2265 noch einen hübschen Umsatz verzeichnen darf. Insgesamt stehen nämlich noch Lieferungen für etwa 2,5 Milliarden Euro aus, zu deren Abnahme die Bundesregierung über die EU-Verträge verpflichtet ist. Das geht aus den internen Unterlagen unseres Gesundheitsministeriums hervor.

Abgeordnete der AfD, aber auch der Linken kommentierten diese astronomischen Zahlen mit den Worten: „Die Gesundheitsminister der beiden letzten Bundesregierungen, Spahn und Lauterbach, haben in einem unfassbaren Kontrollverlust Impfstoffe geordert, die über jede Vorstellungskraft hinausgeht." Dass nahezu stillschweigend auch für knapp 100 Millionen Euro Masken im ökologisch unbedenklichen Verfahren entsorgt wurden, weil sie dem Verfallsdatum anheim gefallen sind, ist ohnehin kaum jemandem aufgefallen, weil der Betrag einfach zu mickrig ist.

Nun ja, „Kontrollverlust“ ist ein relativ gemäßigter Terminus, da man davon ausgehen muss, dass in Bälde Covid-Vakzine für 7,5 Milliarden Euro den Entsorgungsbach hinunterfließen werden, in dem dann wenigstens sämtliche Fische in unseren Weltmeeren auf der Stelle immunisiert wären. Aber wer weiß, möglicherweise benötigen wir das Zeug noch, weil in Kürze eine Fußpilzepidemie ausbricht.

Zwei parlamentarische Anfragen des Bundestagsabgeordneten Thomas Dietz (AfD) bringen einen überaus verschwenderischen Umgang der Bundesregierung mit dem Geld der Steuerzahler zum Vorschein. Das Haus von Minister Karl Lauterbach (SPD) antwortete dem Parlamentarier auf dessen Anfrage, dass Stand Ende Februar „116,4 Millionen Covid-19-Impfstoffdosen in den Beständen des Bundes eingelagert“ sind. Weiter heißt es: „Derzeit steht noch die Lieferung von insgesamt ca. 110,6 Millionen Impfstoffdosen mit einem Wert von rund 2,5 Milliarden Euro aus. Angesichts dieser Zahlen sträubt sich mein Innerstes, auf den gewaltigen Energiebedarf der Kühlungen hinzuweisen.

Dagegen nimmt sich der 500 Millionen-Euroskandal unseres damaligen Verkehrsministers Andreas Scheuer, der mit seinen faulen Autobahn-Maut-Verträgen wochenlang die rote Presse in wahre Hysterie-Orgien versetzte, geradezu harmlos aus. Folgen hatte dieses Desaster selbstverständlich keine. Geriet vor hundert Jahren ein Unternehmer, aus welchen Gründen auch immer, in den Konkurs, nahm er seinen geladenen Revolver aus der Schreibtischschublade und setzte seinem Leben mit einem beherzten Schuss in den Schädel ein schnelles Ende.

Solche martialischen Abgänge sind natürlich längst aus der Mode gekommen. Schade eigentlich. Heute gibt es insbesondere auf der Regierungsebene keinen Skandal, der von einer solchen Tragweite sein könnte, dass sich ein Versager aus Schande von einer Autobahnbrücke stürzen würde. Im Gegenteil. Es scheint beinahe so, als hätte sich die Korrelation Misserfolg und Schicksal ins Gegenteil verkehrt. Sie lautet heute: Je größer der Schaden, desto erfolgreicher der Verursacher. 

Nicht nur die Höhe eines Milliarden-Verlustes, sondern auch die kriminelle Qualtät entscheiden heute darüber, ob man bei der EU einem Loser eine wichtige Versorgungsposition in Aussicht stellt oder nicht. Und nicht allen Politikern winken Ausnahmekarrieren wie die von Ursula von der Leyen, - da braucht es schon außergewöhnliche Persönlichkeiten mit exorbitantem Versagerpotential. 

Denn was sind schon Spahns und Lauterbachs Euro-Vernichtungs-Erfolge im Vergleich zu den Schäden des „Ich-weiß-von-nichts-Kanzlers“. In diesem Zusammenhang darf man an die "Cum-Ex"-Steuergeschäfte und ähnliche illegale Betrugssysteme erinnern, deren Schäden laut Medien-Recherchen deutlich höher liegen, als bislang angenommen. Die Summe belaufe sich auf rund 150 Milliarden Euro. Da nehmen sich die 3 Milliarden der Wire-Card-Pleite oder der 8-Milliarden-Covid-Schaden im Vergleich zum Steuerdesaster geradezu lächerlich aus.

Ich erspare es mir, den permanenten Flüchtlingsschaden aufzusummieren, der uns mit Unterhaltskosten noch jahrelang ins Haus steht, erhalten bleiben wird, zumal sich Hubertus Heil und Nancy Faeser gerade mächtig ins Zeug legen, weitere Hunderttausende Fachkräfte und Experten aus Afrika für Deutschland gewinnen zu wollen. Die beiden Minister verfahren ganz nach dem Motto: Es gibt nichts, was man nicht noch besser machen könnte. Denn deren Maxime kann ja nur lauten: Was Habeck und Baerbock können, das können wir noch besser.

Inzwischen zeigt die vorherrschende Inkompetenz deutscher Spitzenpolitiker, die weder einen Bezug zu Geld oder zu Vermögenswerten der Bürger haben, traditionelle Züge, zumal sich der Zulauf ausgemachter Blindgänger in politische Ämter in den letzten Jahrzehnten außerordentlich positiv entwickelt hat.

Mittlerweile hat man auf Ministerebene den Trend zum Dilettantismus durch die Besetzung grüner und roter Politiker so weit optimiert, dass sich der Bürger perspektivisch gesehen, auf relativ hoffnungslose Zukunftsaussichten einstellen darf. Immerhin haben unsere Staatsführer meist praxisnahe Lösungen. Was fast immer funktioniert sind Kredite, die neuerdings in „Sondervermögen“ umgewandelt werden und damit inflatorische Freuden bei der Bevölkerung auslösen.

Ebenso bemerkenswert ist auch, dass unsere zuverlässigen Qualitätsmedien stets darauf bedacht sind, selbst die gravierendsten Fehlleistungen unserer Regierungsmitglieder entweder in einem milden Licht erscheinen zu lassen, um Schaden vom Urheber einer Katastrophe abzuwenden, oder im etwas  günstigeren Fall, den politischen Griff in die Kloake uns Bürgern als überragenden Erfolg zu beschreiben. Tempora mutantur, kann man konstatieren. Die Welt der Politiker unterliegt dem gleichen Wandel wie das Klima, jedoch mit dem Unterschied, dass man nun mit aller Macht gegen den Temperaturanstieg ankämpft, nicht aber gegen die Nullen in Berlin.

Wollen wir hoffen, dass die Fische in den Weltmeeren die lauterbach'schen Dröhnungen überleben, wenn die Plörre in den Orkus der Abwasserkanäle fließt.

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