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Die Schnauze voll – Die Solidarität mit der Ukraine bröckelt

Immer mehr Mitgliedsländer der EU ziehen sich vornehm aus der „Waffen-Solidarität“ mit der Ukraine zurück. Manche klammheimlich, manche mit lauwarmen Argumenten, Lieferschwierigkeiten und fehlenden Ressourcen, andere beteuern ihre Zurückhaltung mit ihrer Neutralität. Klar ist: Österreich, Irland, Ungarn und Malta haben genug. Spanien ziert sich und in Italien rumort es gewaltig.

Die Schweiz weigert sich, Panzer- und Mörsermunition zu liefern, die in der Ukraine zu Kriegszwecken weitergegeben werden sollen. Und wie es scheint, verbreitet sich in immer mehr Ländern eine Art Müdigkeit, Selenskyjs Krieg auf eine unabsehbare Zeit mit horrenden Summer weiter zu finanzieren. Keine Waffen in die Ukraine, so hört man die Bürger immer öfter und immer nachdrücklicher auf den Straßen. 

Von Solidarität mit Selenskyj und seinem Land kaum noch eine Spur. Die Solidaritätsfront bröckelt gewaltig, besonders bei den Bürgern, die diesen Wahnsinn bezahlen müssen. Und in der Tat, es wird von Tag zu Tag schwerer, diesen Selenkyj und seine Schergen zu ertragen. Ein Mann, dem die Gewissenlosigkeit wie ein Kainsmal auf die Stirn geschrieben ist. Bis zum letzten Mann will er kämpfen, wobei sicher ist, dass er sich selbst mit diesem "Einsatzwillen" und "Mut" nicht gemeint hat.

Noch gestern ließ der ukrainische Präsident die Europäische Union wissen, dass seine Soldaten Hundert Mal so viele Panzer, Munition, Raketen und Mörser brauchen. Jetzt benötigen sie auch noch Kampfjets F 16, um die Russen nachhaltig zu vernichten. Doch nach eineinhalb Jahren Blutzoll im Osten wächst in nahezu allen europäischen Städten der Gegendruck auf die Politik. Besonders in Deutschland ist ein Stimmungswechsel deutlich spürbar.

Nicht nur deshalb, weil die Menschen aufgrund der Kriegsfolgen und Sanktionen mit immer größeren Einschränkungen leben müssen. Was einmal mit Stahlhelmlieferungen begonnen hat, ist längst in eine aggressive Beteiligungsdimension angewachsen, bei dem es nur noch eines dummen Anlasses bedarf, um in einen Weltkrieg zu schlittern. Denn, wer Kampfjets liefert, weiß auch, dass sich der Krieg über die Grenzen der Ukraine ausweiten wird. Und zwar nicht nur in Richtung Putin und Russland.

Nahezu jede Politsendung und jede Talshow theamatisiert Selenskyjs aufopfernde Schlachten, zerbombte und zerschossen Städte, obdachlose Mütterchen und verwundete Soldaten. Da werden Wiederaufbau-Programme und Raketenlieferungen in einem Atemzug diskutiert, nur um das Flämmchen der Humanität und der Hilfsbereitschaft am Glimmen zu halten. The show must go on. Im Anschluss gibt es eine Runde Mitleid für die zukünftigen Ofenkäufer, damit sie nicht auf den Gedanken kommen, unseren kriegslüsternen Politikern ein abruptes Ende zu bereiten.

Die Deutschen sind es müde, von unseren öffentlich-rechtlichen System-Posaunen rund um die Uhr mit propagandistischer Feindbildmanipulation und suggestiven Hirnvernebelungssendungen in eine pervertierte Geiselhaft gedrängt zu werden, ohne dass von unseren regierungsverantwortlichen Protagonisten auch der leiseste, diplomatische Versuch unternommen wird, wenigstens eine Waffenruhe herbeizuführen. Ganz im Gegenteil. 

Überall hocken sie in ihren Löchern, die kriegsgeilen Scharfmacher, die scheinheiligen Humanitätsfetischisten, Energie-Dealer, die sich bei bewaffneten Konflikten die Taschen vollstopfen, Uschi und Agnes eingeschlossen. Die Perversion findet darin ihren Höhepunkt, dass selbst die gesamte Kunstszene auf das lukrative Trittbrett öffentlicher Solidaritätsbekundungen aufgesprungen ist und Künstler, ganz gleich, um wen es sich dabei handelt, ihre Engagements und damit ihre Einnahmen sichern. Die Scheinheilgkeit kennt keine Grenzen. PR-Agenturen bewerben mit ukrainischen Landesfarben jedes nur denkbare Drecksprodukt, um mit dem Motto der Solidarität schöne Umsätze zu generieren.

Krieg ist sozusagen zum letzten Rettungsgeschäft geworden. Benefizkonzerte sorgen für Stimmung und werden zum Event, wenn die Band auf der Bühne im Anschluss ukrainische Fahnen schwenkt und eine Lightshow das Brandenburger Tor illuminiert. Währenddessen schert sich das "solidarische Publikum" keinen Deut darum, dass zur gleichen Zeit das Blutbad in Bachmut, das zweite Stalingrad -, fröhliche Urständ feiert. Vorne spielt die Musik - nicht hinten.

Europa sorgt nicht nur dafür, dass sich der Krieg in der Ukraine auf eine unbestimmte Zeit verlängert, sondern löst ganz nebenbei weitere, gewaltige Migrationsbewegungen aus, die auf die Dauer zu einer gesellschaftlichen Katastrophe heranwachsen. Geldentwertung, Energiekosten sinkende Wirtschaftsleistungen und ansteigende Zinsen kommen als nicht mehr zu kontrollierende Gemengelage hinzu, die der jetzt bereits schon angeschlagenen Industrie die Motivation liefern, ihre Investitionen in bezahlbare Regionen zu verlegen.

All das spüren nicht nur jene Länder, die darüber nachdenken, die Notbremse hinsichtlich solidarischer Hilfeleistungen in Richtung Ukraine zu ziehen, die über die vorgenannten „Wirtschafts- und Vermögenskiller“ hinaus auch noch mit einer künstlich angefeuerten Klimakrise belastet werden, die die Bürger qua Steuern und Abgaben unter den vorherrschenden Bedingungen niemals aufbringen können. Mit Panzern und Raketen Frieden schaffen? Es ist ebenowenig möglich, mit Sex wieder eine Jungfrau zu werden, auch wenn man sich dabei noch so anstrengt.  

Es ist unübersehbar, dass auch die mediterranen Länder am Ende der Fahnenstange angekommen sind. Wenn der Selbstvernichtungs-Virus nicht bald massiv bekämpft wird, wird Europa ein Armenhaus werden. Damit macht sich auch die EU obsolet. Pandemie, Migration, Inflation, Energiechaos, Klima - als wenn das nicht schon genug wäre. Und dann kommt noch dieser Habeck mit seiner Ofen-Nummer um die Ecke und nimmt sich dabei sogar noch ernst. 

Es wird Zeit, darüber nachzudenken, wie man unfähige Politführer los wird, und den aus dem Ruder gelaufenen und ineffizienten Moloch in Straßburg und Brüssel am schnellsten an die Kandare nimmt. Ich fürchte, das läst sich nur mit einem „Dexit“ bewerkstelligen. Möglicherweise wäre letzteres sogar der Rettungsring.  

                                           

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Kommentare

  1. Bevor Deutschlands und Europas Bürger sich nicht aus ihrer selbstmörderischen Abhängigkeit von US - amerikanischer Politik befreit haben werden wir Europäer weiterhin für für US- amerikanische Interessen, für ihre Aggressionskriege skrupellos benutzt und letztlich genau so gewissenlos verheizt wie die Bürger der Ukraine im derzeitigen Krieg der USA gegen Russland.

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