Direkt zum Hauptbereich

Trump – Putin und unser aller Olaf - Politik aus einem anderen Blickwinkel

Die Erfahrung lehrt, dass einfache Botschaften von der Bevölkerung nicht nur leichter verstanden, sondern auch angenommen werden. Worte, besonders in „Expertensprache“ sind kompliziert – Bilder vereinfachen die meisten Sachverhalte. Mehr als ein vollkommener Satz bringt bereits viele an den Rand der geistigen Leistungsfähigkeit. Daher, - auf vielfachen Wunsch, - ein Märchen.

Machen wir uns nichts vor – Die Netzwerke werden mehr und mehr zum Eldorado für Kätzchenbilder und Welpen-Fotos, besonders für die massenhaft auftretenden „Schlicht-User", die es sich schon seit Jahren im intellektuellen Untergeschoss gemütlich gemacht haben. Auch deshalb, des besseren und leichteren Verständnisses wegen und auch, um die Brisanz des politischen Geschehens einfacher zu machen, heute mein Gleichnis in Bildersprache. 

Jeder kennt die Situation aus seiner Jugendzeit, als „Discos“ noch "Sehnsuchtsorte“ waren und „wummernde Bässe“, die auf die Straße hinausdrangen, eine maximale Anziehungskraft aufs Leben hatten. Meistens jedoch versperrten zwei martialisch aussehende Türsteher, ach, was sag ich, zwei etwas über 1,90 Meter große, muskelbepackte Kassenschränke, – mit grimmiger Miene, den Eingang ins Paradies der Selbstdarstellung. Dieses Bild hat jeder von uns noch im Kopf, doch dieses Bild lässt sich auch exakt auf die politischen Ereignisse übertragen, die gerade in München, Berlin und Riad stattfinden.

Wolodymyr, der Ex-Eigentümer der dubiosen "Partylocation", hat einigen Freunden unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ein heißes Wochenende versprochen. Jetzt aber stehen zwei  „Spielverderber“ vor der Tür ins Glück und wollen partout nicht jeden in die „Disco“ hineinlassen. Bei den beiden Berserkern handelt sich um einen Russen und einen Amerikaner, die schon wegen ihrer gewaltigen Bizeps und furchterregenden Brustmuskulatur auf kleine, dümmliche, vorlaute Idioten abschreckend wirken. Doch zeichnen wir das Bild weiter. Denn die Disco wird neuerdings von reichen Arabern bewirtschaftet. Geschlossene Gesellschaft!

Vor dem "Vergnügungstempel", formiert sich in Begleitung dieses verschlagenen Wolodymyrs aus Kiew eine kleine Gruppe halbwüchsiger Großmäuler, die einen ultimativen Abend mit ihrem "Freund" aus der Ukraine erleben wollen. Es ist offensichtlich, dass die jämmerliche Truppe von der Evolution nicht nur hinsichtlich ihrer Körperkräfte sträflich vernachlässigt wurde, auch im Oberstübchen brennen bei ihnen nur trübe Funzeln. Und was die Finanzen angeht, sieht es auch nicht besonders vielversprechend aus. Für die meisten reicht es nur noch für ne Cola.

Aber für das, was man bei einem aufregenden Discoabend mit scharfen Mädels erleben will, brauchte man eben eine gewisse finanzielle und körperliche Reputation. Nichtsdestoweniger aber haben sie eine große Klappe und fühlen sich wie unwiderstehliche Gigolos aus Milano. Nennen wir die Spinner der Einfachheit halber Olaf, Robby, Frieder und Boris. Sie haben zwar zur Verstärkung ein paar Freunde aus benachbarten Ländern mitgebracht, um ihrer gespielten Potenz mehr Nachdruck zu verleihen. Aber das soll uns an dieser Stelle nicht weiter interessieren, zumal sie sich alle im Hintergrund halten. Spannender ist, was sich nun entwickelt.

Diese pubertierenden und auf halbstark markierenden Schwachmaten glauben allen Ernstes, dass sie an dem russischen Bären Wladimir und am amerikanischen Super-Wrestler Donald ungeschoren vorbeikommen, um in der Disco eine Party nach ihren eigenen Regeln zu feiern. Klar ist, die zwei Kraftprotze lassen in den Musikschuppen nur Erwachsene und VIP's, aber auch nur dann, wenn aus Sicht des russischen und amerikanischen „Rausschmeißers“ die politische Kleiderordnung stimmt und wenn sie ausreichend Kohle dabeihaben. Undenkbar, dass man Typen wie Anton aus dem Bayerischen oder Robby, den Holsteiner über die Schwelle des Amüsierschuppens ließe.

Schwamm drüber: Jetzt ist guter Rat teuer. Wer macht den Vorstoß, um Einlass zu bitten? Olaf zählt sicherheitshalber noch einmal seine Moneten im Geldbeutel. Drei Euro fuffzich! Die anderen geben jeweils noch ein paar Euronen dazu. Doch damit kann Olaf auch keinen großen Staat machen. „Kann mir einer von euch ein paar Scheine pumpen?“ Die anderen schütteln kollektiv den Kopf. "Wir haben unseren ganzen Schotter schon als Provision beim Ukrainer abgedrückt", meint Frieder frustriert. 

Wie stellt ihr euch das vor?, entgegnet Olaf weinerlich, nahm sich aber erneut ein Herz und startete den nächsten Versuch, um sich in die Partylocation zu mogeln. „Muscle-Donald“ macht ihm unmissverständlich klar: „Verschwinde, du Knirps. Du kommst hier nicht rein!“ Sichtlich genervt dreht der kleine Olaf ab, geht ein paar Schritte und brüllt aus sicherer Entfernung wütend den beiden Höllenhunden zu: „Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt! Wir sind 8 Mann! Wenn wir wiederkommen, hauen wir euch aufs Maul!“

Schallendes Gelächter aus der Richtung der Disco. Wladimir knurrt in Richtung seines Kumpels. "Bin mal gespannt, ob sie sich trauen. Wenn ja, gehen sie ohne Zähne nach Hause zu Mami. "Genau", grinst Donald. "Alle für einen und einer für alle!"

"Der Kindergarten, den du mitgebracht hast, kann seine Kohle hierlassen und verschwinden", ruft Donald von der Disco-Tür aus dem Schrumpfgermanen Olaf hinterher und lacht. Natürlich würde Olli nie ernsthaft den Mut aufbringen, sich mit Wladimir oder Donald anzulegen. Sicherheitshalber stellt er sich aber auf seine Zehenspitzen, bläst sich noch einmal auf, um gewaltig Eindruck zu schinden. Er fühlt sich verpflichtet, wenigstens zu zeigen, dass er mit der rüden Abweisung nicht einverstanden und mit ihm jederzeit zu rechnen ist. Und das alles nur, weil er bei der blonden Rädelsführerin Uschi, die ununterbrochen aus dem Hinterhalt stichelt und provoziert, nicht in Ungnade fallen will. 

Doch jetzt fasst Boris Mut und versucht sein Glück bei den beiden Rambos an der Tür. „Es ist nicht akzeptabel, uns einfach draußen stehen zu lassen“, begehrt er auf. Vergebens. Auch er hört nur ein mitleidiges „Verpfeif dich, du Klappstuhl.“ Donald lässt für den aufdringlichen Schwätzer wortlos seinen angespannten Trizeps spielen. Boris rückt seine Brille zurecht. "So war es doch gar nicht gemeint", murmelt er kaum hörbar und versucht, sich mit entschlossenem Gang aus der Gefahrenzone zu bringen. 

Den halbgaren und blutarmen Jugendlichen bleibt nur noch die Wahl, ihrem Freund Wolodymyr zu erklären, dass er bei der Party nicht mitmischen darf. Bedauerlicherweise gibt es eine Planänderung und wir dürfen bei den heißen Discoklängen nicht mitfeiern. Derweil bereiten sich die "Erwachsenen" im Foyer des Discotempels auf den langen Abend vor. 

Wie sagt der Volksmund so treffend? Außer Spesen nix gewesen, denn Wolodymyr weigert sich, die vorab gezahlte Provision zurückzugeben. Da bleibt nur noch, sich fürs nächste Mal Mut zu machen und mehr Geld mitzubringen.

                                    

Für eine Patenschaft mit einem monatlichen Betrag bin ich sehr dankbar. Selbst die kleinste Spende hilft mir, diesen völlig unabhängigen Blog stets aktuell, spannend und informativ zu halten. 

Auch ein Klick auf einen der Werbebanner im Lesetext oder das Teilen in anderen Netzwerken (FB oder X) hilft mir bei der Arbeit und der Finanzierung meines Blogs.

Herzlichen Dank - euer Claudio Michele Mancini

SPENDENKONTO
siehe auch SPENDENLINK
Claudio Michele Mancini
Unicredit Santo Stefano
IBAN IT03S0200882540000106185335

BIC/Swift: UNICRITM1892 


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Lage ist komplex – Anarcho-Truppen stürzen Berlin ins Chaos

Es ist ja nicht so, als hätten wir nicht schon Probleme genug in unserem politischen „Wunderland“, das von unseren geistigen Top-Eliten an der Spitze unserer Nation mit gewaltigem Einsatz den eigenen Bürgern den Garaus macht. Während sich dumme Länderchefs in der westlichen Hemisphäre der Stärkung ihrer Wirtschaft und dem Wohlergehen ihrer Bürger widmen, verfolgt unser „Über-Fritz“ mit seinen roten Genossen eine antizyklische Strategie. Deutschland wird nun mit der Brechstange abmontiert.   Bei winterlich-knackigen Minusgraden frönen seit dem frühen Samstagmorgen gut situierte Bunt-Bürger, grün-woke Hochleistungsmoralisten und dekadente Migrationsfetischisten mit Hang zum linken Milieu in ihren hochnoblen Villen, teuren Altbau-Domizilen und gepflegten Anwesen aus der Gründerzeit dem totalen Energie-Blackout. Die gegen rechts kämpfenden Omas müssen, überwältigt von der eigenen Bedeutungslosigkeit, nun neue griffige Slogans erfinden, um auf den Straßen die immer seltener werdende...

Kai Wegner und seine Kältestrategen schmieden neue Rettungspläne

Im Sitzungssaal des Berliner Bürgermeisters herrschte eisige Stimmung, ja, man kann sogar sagen, Kai Wegners politischer Sensenmann saß bereits am Kopfende des Konferenztisches und schärfte mit einem Wetzstein genüsslich die gebogene Schneide seines Arbeitswerkzeugs. „Ich hab‘ eine Idee“, durchbrach eine zaghafte Stimme die Friedhofstille im Sitzungssaal. Alle Senatsaugen richteten sich hoffnungsvoll auf das Blondchen Iris Spranger, Innensenatorin und rote Speerspitze des regierenden Bürgermeisters. Während Kai angesichts der hoffnungslosen Frostlage und des scharfen Gegenwindes aus der CDU-Parteispitze in tiefer Agonie und mit gequälter Miene dumpf vor sich hinbrütete, kicherte Franziska Giffey glucksend auf.          „Wir hatten seit der Senatsbildung noch nie eine gute Idee“ , gab sie mit ihrer Kleinmädchenstimme zu bedenken. Giffeys Galgenhumor traf auf wenig Resonanz, was sie dazu veranlasste, noch einmal nachzulegen. „Wir haben ja geseh...

Markus Lanz und Daniel Günther – Die Nachlese.

Markus Lanz, Berufs-Schönling, Hochleistungsopportunist und narzisstischer Power-Talker ist nach der Medien-Verbotsschlacht und den abstrusen Einlassungen des Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Daniel Günther, um die Meinungs- und Pressefreiheit in aller Munde.  Ähnlich wie ein Kletterakrobat, der ohne Seil, Haken und Ösen den Annapurna im Himalaya-Massiv im Handstand bezwingt und die Physik der Schwerkraft ausbremst, hat er die akustische, die visuelle und die inhaltliche Wahrnehmung seiner Zuschauer ad absurdum geführt. Fake News - der ultimative Killerbegriff, mit der eine Aussage zur Unhaltbarkeit einer These erklärt wird und zum Synonym des links-bunten Besserwissers geworden ist. „Ego-Markus“ bewies dem Millionen-Publikum, zu welch grenzwertigen Leistungen er befähigt ist, wenn es darum geht, einerseits seine Profilneurose in ein glänzendes Licht zu erheben und andererseits bei einem eventuellen Fehltritt sämtliche Fakten, Tatsachen und Realitäten bis zur Unkenntlich...