Direkt zum Hauptbereich

AusgeMerzt! Die SPD bestätigt den Mythos des schwachen Riesen

Eines steht fest: Friedrich Merz, imposante 1,98 Meter groß, dürfte seit wenigen Tagen nicht nur als die längste, sondern auch die bedeutendste politische Mogelpackung in die Geschichte seiner Partei eingehen. Es besteht auch kein Zweifel: Der eloquente Schaumschläger hat sich geradezu lehrbuchhaft entlarvt und gilt Dank der Überschätzung eigener Fähigkeiten und einiger unglücklicher Wählerentscheidungen an der Wahlurne, als Inkarnation professioneller "SelbstausMerzung".

„Wir werden durch Träume groß. Alle großen Männer sind Träumer“, so formulierte es einst der begnadete amerikanische Politiker und Staatsmann Woodrow Wilson. Wie es scheint, hat sich der 2-Meter-Mann Friedrich Merz die Maxime des Amerikaners zu eigen gemacht. Dem Latein kundigen Bildungsbürger schießt angesichts Friedrichs Gang zu Canossa die schöne philosophische Gehässigkeit ins Bewusstsein: „Ut desint vires tamen est laudanda voluntas!“ (Wenn auch die Kräfte fehlen, dennoch ist der Wille zu loben.)

Keinem Parteiführer war bislang das unvergleichliche Glück vergönnt, sich in einer solch atemberaubenden Geschwindigkeit als Scharlatan perfekt in Szene zu setzen und zu „qualifizieren“, außer vielleicht Trampolin-Anni und Märchen-Robby. Dabei standen die Sterne für den Riesen auf tönernen Füßen vor der Bundestagswahl noch relativ günstig, zumal ihm die gülden schimmernde Aureole über seinem Haarbürzel auf der Stirn den Glanz eines knochenharten Machertypus verlieh.

Doch das Kismet war schlecht gelaunt und hatte mit unserem zukünftigen Problembewältiger und dessen großartigen Ambitionen kein Einsehen. Das ruchlose Schicksal schickte Sisyphos in Gestalt der SPD. Jetzt geht es fraglos um Sein oder Nichtsein. Unverschämte Opfergaben wurden verlangt und keine Peanuts. Billionen von Euro! Planwirtschaft mit Verfassungsrang! Willkommenskultur für die kriminelle Verwandtschaft im Rahmen der Familienzusammenführung! Stärkung des Bürgergeldes für verarmte Flüchtlinge! Unterstützung der Migration und der bunten Vielfalt! Auch die Aufwertung regenbogenfarbener Lebensformen, Straßentrommler, Antifa-Helden und queere Geschlechtsverirrte bedürfen wohlwollender Akzeptanz, sofern man die Kanzlerschaft nicht verspielen will. Hoch lebe "the woky lifestyle."

Was tut man nicht alles, um Kanzler zu werden, wird sich Friedrich in einem Moment stiller Einkehr gefragt haben! Er würde es so zu sich selbst gesagt haben: "Man hats nicht leicht ohne Rückgrat. Notfalls muss ich sämtliche feuchten Träume der Grünen erfüllen, um meine überragende Reputation zu beweisen." Es wird auch nicht ausreichen, wird er sich weiter gesagt haben, - "nur die roten und grünen Migrations-Jünger zufriedenzustellen." Auch Robbys Gebläse-Öfen und der massive Ausbau für Katrins Lastenräder, die ursprünglich Bestandteil seines Sanierungsplans waren, müsste er als eine Art Weihegeschenk und als Ausdruck des guten Willens zu neuem Glanz verhelfen.

Merz geht es bei seinen Verhandlungen natürlich ums Ganze! Die Verhinderung einer Korrektur der aktuell von der SPD und Grünen festgelegten Mitte. Dazu gehört nicht nur die Stärkung woker Standortbestimmungen, es gilt auch, feindlich gesinnte Wähler aus dem rechten Lager in Schach zu halten, auch wenn die CDU Milliarden Euros als ihr Scherflein beitragen und er als Zukunftskanzler das Geld als Verhandlungsmasse einbringen muss.   


Die Stimmungslage der Bürger möchte ich an dieser Stelle mit Neukunden beim chinesischen Onlinehändler TEMU vergleichen. Mit erwartungsvollem Hochgefühl haben sie die Hochglanz-Angebote sensationeller Schnäppchen bewundert und sich zu einer spontanen Bestellung hinreißen lassen. Und nun das! Das Geld ist im Orkus, die Ware Schrott, der Ärger grandios, Rückgaberecht ausgeschlossen. Das vermaledeite Mogelpaket kam nicht aus China, soweit zur Aufklärung. Es kam aus Berlin. Der Überraschungssch’Merz‘ könnte bei den Käufern kaum größer sein.

Ob nun die ukrainische Kriegsmotivation grüner Panzerfetischisten, die einen Angriffskrieg gegen Russland für unerlässlich halten, oder der üppige Bestandschutz, migrantischer Messermörder, grüner und roter Partei-Luschen, auch hier muss Merz einen Obolus mit Milliarden Euros erbringen. Man könnte seine Macht erhaltenden Zugeständnisse auch mit dem grünen Naturschutzgesetz vergleichen, bei dem gefährdete Tierarten wie beispielsweise Wanderameisen oder die gemeinen Feldhasen eines besonderen Schutzes bedürfen. Auch auf die Gefahr hin, dass kein Wähler ernsthaft glaubt, dass der Russe morgen an den Grenzen bei Freilassing oder Kufstein steht oder Putin in Kürze das Kanzleramt in Berlin zur Außenstelle der föderalen Staatsduma erklärt, es geht kein Weg an der Aufrüstung der Bundeswehr vorbei.  

Ich will ja nicht unken, aber heutzutage ist es nicht einfach, ohne die SPD und die Grünen Kanzler zu werden, - von erfolgreich will ich hier erst gar nicht reden. Erfolg ist etwas für Träumer, wie ich bereits eingangs erklärte. Wir wissen alle, die intellektuelle Konkurrenz schläft nicht. Denn nicht nur Saskia, eine mutmaßlich weibliche Vertreterin der knallharten Verhandlungsrunde der SPD, liegt auf jeder erdenklichen Lauer, sondern auch die Profi-Versager der Grünen geben die Hoffnung nicht auf. Schließlich gilt es immer noch, die deutsche Industrie und lästige Bürger mit klimatologischen Sanktionen in die Knie zu zwingen. 

Erschwerend kommt auch hinzu, dass Friedrichs Hardcore-Anhänger in der CDU ihm mehr oder weniger spontan die Gefolgschaft kündigen. Das sogenannte TEMU-Syndrom -, einem chinesischen Versuchslabor entsprungen -, befällt die allzu leichtfertigen und nun mehr geprellten Abnehmer politischer Versprechen und könnte Lauterbach erneut zu unerwarteten Meriten verhelfen. Man könnte auch sagen: Den CDU-Wählern dämmert es allmählich, dass sie verraten und verkauft wurden. Nur der Frieder macht gute Miene zum bösen Spiel. 

Aber halt. Es droht nach wie vor die realistische Gefahr, dass Olaf, „die geschasste Aktentasche“, gemeinsam mit Anni und Robby die Geschicke der christlichen Parteien weiterhin bestimmen könnten. Machen wir uns nichts vor -, es lauern noch ganz andere Gefahren, die zur ultimativen "Selbst-Aus-Merz-ung" eines politischen Rohrkrepierers führen könnten - im Volksmund auch Suizid genannt. Allen Gefahren zum Trotz schlägt er sich immer noch wacker. Denn noch sind die Koalitionsverhandlungen mit den renitenten Sozis in vollem Gange und er hat noch einige Asse im Ärmel, die er opfern könnte.     

Es bedarf schon herausragender charakterlicher Eigenschaften, sich siegesgewiss und voller Optimismus vor den abgehalfterten Wahlverlierern in den Staub zu werfen. Zwar hat man noch bis vor kurzem in Personalunion mit den Grünen und den Sozis die propagandistischen „Wartungsarbeiten“ für die Brandmauern übernommen, was uns allerdings nicht den Blick versperren sollte, dass die Baumaterialien allmählich ausgehen. Bleiben wir also hoffnungsvoll, dass die AfD hilfreich in die Bresche springt und nach Beseitigung des Abraums und der Trümmerreste die erheblichen Einsparungspotentiale nutzen wird.

Dann hat es sich nicht nur "ausgemerzt", dann dürften auch überschüssige Politbestände zügig ab- und die Staatsgrenzen wieder aufgebaut werden. Bleibt zu hoffen, dass alles noch rechtzeitig vor der totalen Volksverarmung geschieht. Leider fehlt mir der Glaube.

                                               

Für eine Patenschaft mit einem monatlichen Betrag bin ich sehr dankbar. Selbst die kleinste Spende hilft mir, diesen völlig unabhängigen Blog stets aktuell, spannend und informativ zu halten. 

Auch ein Klick auf einen der Werbebanner im Lesetext oder das Teilen in anderen Netzwerken (FB oder X) hilft mir bei der Arbeit und der Finanzierung meines Blogs.

Herzlichen Dank - euer Claudio Michele Mancini

SPENDENKONTO
siehe auch SPENDENLINK
Claudio Michele Mancini
Unicredit Santo Stefano
IBAN IT03S0200882540000106185335

BIC/Swift: UNICRITM1892  

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Wer ist der große Energie-Gatsby? Was steckt hinter dem 3-Euro-Dieselpreis?

Immer mehr Autofahrer bezweifeln, dass es an den Tankstellen mit rechten Dingen zugeht, ja, nicht zugehen kann, erinnert sich das mobile Volk noch zu genau an die vergangenen Corona-Zeiten, als man von Merkel, Spahn, Lauterbach und Konsorten mit täglichen Seuchenwarnungen und Corona-Inzidenz-Märchen in Schach gehalten wurde.  Jetzt erfolgt wohl der zweite Anlauf. Wie es scheint, ist die Politik mit uns noch nicht ganz fertig! Das jedenfalls werden sich Millionen Bürger denken, zumal sich unsere gewählten Politiker in den letzten Jahren redlich und erfolgreich bemüht haben, ihre Glaubwürdigkeit vollkommen zu verspielen. Eines ist klar: Bei dauerhaften 3 Euro für einen Liter Dieselkraftstoff wird Deutschland endgültig zum Dritte-Welt-Land. Wir erinnern uns: Mit Maskenzwang, Abstandsregeln, Versammlungs- und Feierverboten bis hin zu "bundesweiten Hausarresten" (Lockdown) legten vor 4 Jahren unsere Regierungspolitiker nicht nur die Republik lahm, sie beraubten die Bürger auc...

Ein Ruck muss durchs Land gehen – Friedrich Merz macht ernst!

„Diejenigen, die arbeiten, die fleißig sind, die sogar vielleicht bereit sind, ein bisschen mehr zu tun, für die wird am Ende des Monats auch etwas mehr übrigbleiben.“ Das waren die Ostereier, die “Worthülsen-Fritz“ den Bürgern ins Nest gelegt hat. Während sich aufgrund der grassierenden Pleitewelle  mehr und mehr Bürger fragen, ob sie morgen noch einen Arbeitsplatz haben, die Energie- und Spritpreise durch die Decke gehen, die CO2-Abgaben demnächst explodieren und damit zehntausende Existenzen vernichtet werden, möchte Merz, dass am Monatsende für Fleißige mehr rausspringt. Etwa mit Entlastungen oder Steuersenkungen? So weit käme es noch. Jetzt heißt es: „Ärmel hochkrempeln.“  Schon unser ehemaliger Bundespräsident Roman Herzog sagte einst: Es muss ein Ruck durch Land gehen. Fritz hat diesen Apell von damals aufgegriffen und ihn mit allerlei  Ankündigungen und Versprechungen verknüpft. Friedrich Merz hat überdies mehrfach den Aufschwung angekündigt und nun soll er wahr...

Wir haben ihn gewählt – jetzt müssen wir ihn ertragen!

... Oder sollte ich sagen: Wir haben ihn nicht gewählt und dennoch haben wir ihn am Hals? Kaum anzunehmen, dass Paul Mustermann, 52 Jahre alt, subalterner Cheflagerist bei Müller & Co, nicht besonders helle im Oberstübchen, aber mit einer großen Klappe gesegnet und daher bei seinen Kumpels in der Firma beliebt, dass man ausgerechnet ihn in die Führungsspitze als Vorstandsvorsitzender eines deutschen Autokonzerns berufen würde. Iris, Mathilde und Rosi, Sachbearbeiterinnen bei Müller & Co allerdings lieben „ihren“ Paul, weil er mit seinen 1,95 etwas hermacht, immer einen guten Spruch auf Lager hat, stets Erwartungsfreude vermittelt und bei Betriebsversammlungen gerne das große Wort führt, was auch einige "helle" Mitarbeiter am Band und in den Büros beeindruckt. Was also lag näher, dass Iris, Mathilde, Rosi und einige andere den unbelehrbaren aber unverdrossenen Pausenclown bei den Wahlen zum Betriebsratsvorsitzenden gekürt und ihn gar zum Chef ernannt haben, auch wen...