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Der porentief reine Pleonasmus unserer politischen Elite

Deutschland fliegt heute wieder fast 200 "frische Afghanen" ein. Ich weiß, "frisch" klingt ein wenig nach dem Import gereifter Bananen in unsere Republik, aber es handelt sich tatsächlich um "notleidende" Menschen, die aus Islamabad kommend in NRW gerade landen. Dieses Mal, so beteuert das Außenministerium, soll es sich um besonders gefährdete junge Männer handeln, die von hoch motivierten, grünen NGOs ausgewählt wurden. Sozusagen handverlesen.

Der erwartungsfreudige und neugierige TV-Konsument darf sich in unseren vertrauenswürdigen Nachrichtensendungen davon überzeugen, dass unsere Frau Baerbock nicht rastet und nicht ruht, den migrantischen Engpass in unserem Land mit frischen Kräften zu ergänzen. Natürlich ist alles bestens organisiert, wie man hört. NGOs suchen die Migranten aus, schulen sie in dem, was sie der Botschaft erklären sollen, und geben die Namensliste an die Bundesregierung weiter. Die wiederum bestellt die Flüge. Kostenpunkt je Flug: 180.000 Euro.

Es versteht sich von selbst, dass auch gefälschte Dokumente dem „strengen" Prüfungsverfahren standhalten. Denn nach einer Direktive der Außenministerin Baerbock an die deutsche Botschaft in Pakistan, wird alles akzeptiert, was gedruckt, gemalt, gebastelt oder handschriftlich vorgelegt wird. Dass die NGOs vor Ort gewisse Probleme haben, weil sie weder der 49 verschiedenen Landessprachen in Afghanistan mächtig sind, noch irgendein Dokument auf seine Gültigkeit überprüfen können. Wegen einer bereits anhängigen Visa-Affäre gegen unsere "Höhenflug-Ministerin" ermitteln seit fast einem Jahr die Staatsanwaltschaften in Cottbus und Berlin. Schwamm drüber. Kehren wir zurück zu unseren Neu-Afghanen.

Es kommen nur die kräftigsten jungen Männer, denen man zutrauen darf, unseren Sozialämtern angemessen zur Last zu fallen und nur wenig Freude an integrativen Maßnahmen haben. Ganz zu schweigen, was Arbeiten angeht. Gemach, Gemach, Friedrich Merz hat uns versprochen, dass Deutschland vor der Migrationswende steht und kein "Hilfsbedürftiger" mehr über die Grenze kommt und Asyl erhält, wenn er nicht einmal weiß, wer er ist. Wie es aber aussieht, haben ihm die SPD und die Grünen längst diesen Zahn gezogen. 

Und während in Berlin bei den Koalitionsverhandlungen um jeden afghanischen oder syrischen Neuzugang gerungen wird, nutzt unsere Annalena, - entgegen der Merz’schen Ankündigung, die Grenzen hermetisch abriegeln zu wollen, die Gunst der Stunde, Afghanistan schrittweise, aber nachhaltig zu entvölkern. Wir dürfen also gespannt sein, was am 1. Tag der Merz’schen Kanzlerschaft an den Grenzen geschieht.

Ich wills mal so sagen: Es ist ja nicht so, als sei in Deutschland jeder Bürger über den Zustrom neuer Sozialgäste begeistert, nichtsdestoweniger werden wir "in Memoriam an Angela" dazu angehalten, es schaffen zu müssen. Schließlich ist Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit in Deutschland verboten und man hat gefälligst beim bejammernswerten Anblick der in Markenklamotten gekleideten Ankömmlinge Mitleid zu haben.

Die Art und Weise der uns aufklärenden Berichterstattung ist dabei ein wesentliches Element, um der viel gerühmten, deutschen „Willkommenskultur“ ein gewisses Basismitleid zu vermitteln. Wir erinnern uns, als vor genau 3 Jahren ein deutsches Reporterteam am türkischen Strand von Tuz Gölü ein knappes Dutzend Flüchtlinge, in Gummireifen steckend, eindrucksvoll hat posieren ließ. Regieanweisung über Megafon: "Schreien, weinen, panischer Gesichtsausdruck, bitte...!"

Das Fake kam zwar dummerweise heraus, aber es machte trotzdem auf dem Bildschirm etwas her, - beim deutschen, sozial engagierten Sofasitzer, der drauf und dran war, damals mitzuweinen. Kinder und Frauen nach vorn, rief der Kameramann, um das Level des Mitgefühls humanitätsaffiner Zuschauer noch ein wenig anzuheben. Solch schön inszenierten Bilder sind geradezu prädestiniert, die Gastlichkeit hierzulande nicht nur zu stabilisieren, sondern noch menschlicher zu machen.

Es versteht sich von selbst, dass alle auf diesem Weg nach Deutschland gelangten Afghanen Anspruch auf den Nachzug ihrer Familien haben. Wenn alles gut geht, dann wird die nächste Million "verzweifelter" Afghanen und Syrer bald bei uns eintreffen. Selbstredend mit Amnesie, aber ohne Papiere. Doch abgesehen von solchen Petitessen darf man sich schon die Frage stellen. „Wo sollen sie denn auch hin, die armen Afghanen, wenn die restlichen Mitgliedsländer der EU sich weigern, die in Not geratenen Opfer aufzunehmen.“

Die schiere Anzahl an Deutschland interessierter Migranten macht Hoffnung, dass die afghanische Bevölkerung bald bei uns in Sicherheit sein wird. Insgesamt hat die Bundesregierung seit der Installierung des Bundesaufnahmeprogramms in kürzester Zeit bereits 35.800 Afghanen eingeflogen. Zwar warnte ein hochrangiger Regierungsbeamter, der mit den Prüfungs-Verfahren betraut ist, man habe den Überblick über jene verloren, die einen Reiseantrag gestellt hätten und uns nun mit dem deutschen Privatjet besuchen wollen.

„Die Auswahl ist völlig intransparent“, gab er bereits bei Gericht in Cottbus zu Protokoll. „In vielen Fällen ist die Identität nicht nachweisbar, völlig unklar oder teilweise plump gefälscht.“ Zuletzt landeten eigens vom Außenministerium gecharterte Flugzeuge am 25. Februar, drei Tage nach der Bundestagswahl, sowie am 12. März in Deutschland. Unter den 157 Afghanen des März-Fluges waren nur zwei Ortskräfte. Insgesamt brachten sie elf Angehörige mit. Mir scheint, da haben wir noch einmal Glück gehabt.

Doch wie das Außenministerium mitteilt, ist noch nicht aller Tage Abend. Etwa weiteren 3.000 Afghanen hat das Auswärtige Amt die Aufnahme in Deutschland aufgrund der dubiosen Empfehlungen der linken NGOs bereits zugesagt. Sie sollen alle noch eingeflogen werden. Während sie auf den Flug nach Deutschland warten, kümmert sich die von der Regierung finanzierte Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) um die Migranten. Die Kosten für Unterbringung, Versorgung, medizinische Leistungen und psychosoziale Betreuung in Pakistan beziffert man für die Jahre 2022 bis 2024 auf 82,7 Millionen Euro.

Nun ja, wenn sie erst einmal hier sind, wird’s natürlich billiger. Schließlich können sie bei uns kostenlos wohnen. Nebenkosten wie Müll, Energie, Wasser, Telefon sowie Lebensmittel und Taschengeld sind in unserer Gastfreundschaft selbstredend inbegriffen. Wir sind schließlich die Moralweltmeister.

                                        

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Kommentare

  1. „In vielen Fällen ist die Identität nicht nachweisbar, völlig unklar oder teilweise plump gefälscht.“
    Bei Baerbock sind der Lebenslauf, die unter Verschluss gehaltene, vermutlich nicht existente Magisterarbeit und ihr Copy and Paste-Buch "Jetzt!" ebenfalls nicht nachweisbar, völlig unklar oder teilweise plump gefälscht. Vielleicht hat die Frau, die bei Scrabble immer verliert, deswegen solche Sympathie für diese Leute.

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