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Eklat im Weißen Haus – Wolodymyrs Ende ist eingeläutet.

 Alea iacta sunt – könnte man seit gestern sagen. Im Oval Office ist eine verheerende Bombe hochgegangen, deren Druckwellen nicht nur finale Konsequenzen für den Präsidenten Wolodymyr Selenskyj haben, sondern ihn auch von seinem „ukrainischen Blutacker“ fegen werden. Die Auswirkungen werden einen radikalen Paradigmenwechsel in Europa auslösen, der sich gewaschen hat.


Der auf offener Bühne ausgetragene Schlagabtausch zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump, seinem Vize-Präsidenten J.D. Vance und dem „kackfrechen“ Wolodymyr hat ein geopolitisches Beben ausgelöst, das nicht nur die Wände von Uschis Büroräumen in Brüssel zum Wanken gebracht hat. Die Schockwelle löste auch eine panische Erklärungshysterie bei den kriegsaffinen Protagonisten in Berlin aus. Das anmaßende und aggressive Verhalten dieses ungehobelten ukrainischen Bauern, der bei seinen Gastgebern aufgetreten ist, als habe er ein moralisches Anrecht, sich an der amerikanischen „Cash Machine“ zu bedienen, fand im Oval Office ein abruptes Ende. Trump setzte den Profibettler kurzerhand vor die Tür. Sämtliche offiziellen Termine wurden gecancelt. 

Die Zäsur oder auch die Zeitenwende kann man in wenige Worte zusammenfassen: Donald Trump, der als äußerst emotional und nachtragend gilt, reagiert auf Respektlosigkeiten und Missachtungen seiner Person bekanntermaßen drakonisch und rigoros. Das hätte der halbgare Schauspieler wissen müssen, zumal ihn Orban zuvor eindringlich gewarnt hatte. Folge: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sich Trump aus dem Ukrainekrieg komplett zurückzuziehen und damit eine radikale Neuausrichtung der transatlantischen Beziehungen vollziehen. Ab jetzt, das kann man ziemlich sicher prognostizieren, wird’s nicht nur in Europa zappenduster. Die USA haben sich eindeutig auch von Deutschland abgewendet.

Kaum ging das Video aus Washington in den Netzwerken viral, in dem Donald Trump dem verstockten Wolodymyr klar und deutlich zu verstehen gab, dass der Ukrainer mit seiner verborten Kriegs-Rhetorik einen dritten Weltkrieg provoziere und Millionen Menschen gefährde, brannte in Berlin die politische Hütte lichterloh. Reflexartig reagierten genau jene auf Krawall gebürsteten „politischen Hardliner“ wie beispielsweise Strack-Zimmermann, Kiesewetter, der grüne Hofreiter und sogar der „noch-lange-nicht-Kanzler“ Merz, auf den amerikanischen „Weltzerstörer“ Trump. 

Jetzt muss schleunigst ein neues Feindbild her. Donald ist nun der erklärte Lump, der die schönen Engagements von Uschi und ihren europäischen Mitgliedern zunichtemacht. Wie konnte er nur den armen ukrainischen Profi-Schnorrer dermaßen brüskieren? Und das vor aller Welt. Und dann auch noch sein Vice-Präsident, der diesen dahergelaufenen Diktator aus dem Osten den Spiegel vorhielt und ihm erklärte, dass er ein großes Problem hat. Ihm fehlen die Soldaten. Selenskyj lasse Abertausende junge Männer zwangsrekrutieren, entreiße sie ihren Familien und verheize sie an der Front. Da saß es nun, das Würstchen im Kampfpullover und verschränkte beleidigt seine Arme über der Brust. Die Reaktion der deutschen Politiker - erwartungsgemäß. 

Trump will einen "Return of Invest". Seltene Erden, Öl, Gas oder was auch immer, er will seine 60 Milliarden Dollar zurück und mit Ausbeutungsrechten noch ein paar Dollar hinzuverdienen. In dieser Hinsicht unterscheidet er sich von europäischen "Geld- und Waffengebern", die nicht kreditieren, sondern dem "verarmten" Selenskyj aus moralischen, humanitären und politischen Beweggründen Leistungen in jedweder Form in den Enddarm schieben. Doch der "Rauswurf" ändert alles.

Plötzlich ist in Deutschland von einer unfassbaren Schuldumkehr die Rede, - von einem US-Präsidenten, auf den man sich nicht mehr verlassen könne, einem Despoten und amerikanischen Antidemokraten, der nicht nur seine eigenen Bürger entsetzt, sondern gleich ganz Europa im Regen stehen ließe und der Ukraine einen „Diktatfrieden“ aufzwingen wolle. Flankierend stimmen unsere „Qualitätsmedien“ mit markigen „Volks-Erziehungs-Headlines“ und „Einordnungskommentaren“ ein, um hierzulande bloß keine Bürger, - genauer gesagt -, keine schlafenden Hunde zu wecken. Denn die eingelullten Bundesbürger könnten, wie Trump, auch auf die naheliegende Idee kommen, diesem Selenskyj zuzurufen: Komm wieder, wenn du Frieden haben willst.

Die Dreistigkeit, mit der hierzulande die Bürger von unseren sogenannten Regierungseliten, und das schon seit Corona -, hinter die Fichte geführt werden, raubt jedem normal denkenden Menschen den Atem. Das Gleiche gilt auch für das Narrativ „Aggressor Putin“ und dessen Angriffskrieg. Die Verteufelung Putins läge in seinem völkerrechtswidrigen Überfall auf die Ukraine, nicht etwa auf die seit Jahrzehnten vorangetriebene systematische NATO-Militarisierung mit mehr als 50 US-Stützpunkten direkt an den russischen Grenzen, die man logischerweise in Russland als immer gefährlicher werdende Bedrohung einstufte.

Mit der Schuldumkehr ist das ja so eine Sache, zumal unsere Politiker bei der Bedeutungsumkehr von Begrifflichkeiten jahrelange Übung haben. Sei es beispielsweise beim Rassismus, der sich ausnahmslos gegen Schwarze oder Muslime richte, also bei einem messermordenden Islamisten, der aber aufgrund seiner Traumatisierung nach der blutigen Tat zum Opfer mutiert. Die Schuldfrage ist somit von vorneherein klar, zumindest in Deutschland. 

Und selbstredend ist eine deutsche Frau verantwortlich, wenn sie von einer Horde „schutzbedürftiger Sozialgäste" stundenlang vergewaltigt wird, weil sie, anstatt zu Hause zu bleiben, in einem provozierend kurzen Rock und ärmelloser Bluse bei Einbruch der Dunkelheit durch einen Park spazierte. Auch in der Ökonomie unseres Landes kreieren unsere Politiker mit großen Erfindergeist hübsche Umkehrungen. Kredite und Schulden werden auf wundersame Weise zu Sondervermögen und von Menschen bewegte Autos versauen das Weltklima. Doch kehren wir zurück zu unserem kleinen Wolodymyr und dem einzigartigen Schauspiel in den USA.  

"Wir stehen an der Seite der Ukraine und werden das Land weiter mit Waffen und Geld unterstützen", beeilte sich unser aller Olaf unserem Berufsbettler Wolodymyr nach seinem Rauswurf aus dem Weißen Haus mitzuteilen, und das, trotz Trumps und J. D. Vance‘ flammenden Vorwürfen an die Adresse des bockigen Ukrainers. Er provoziere einen atomaren Weltkrieg und setze Abermillionen Menschenleben auf Spiel und gefährde Europa. Und dann stellt dieser ukrainische Wicht trotz der massiven Zurechtweisung auch noch Bedingungen! 

Da darf man schon mal fragen, ob man im Berlin noch des rationalen Denkens fähig ist. Scheinbar nicht, denn man zündelt einfach weiter, legt verbal und materiell weitere Brandsätze, denkt gar darüber nach, weitere Milliardenbeträge locker zu machen, will Taurus-Raketen an einen wahnwitzigen Präsidenten liefern und damit deutsche Bürger einer sehr realistischen Kriegsgefahr aussetzen. Der denkende Bürger ist nur noch fassungslos und staunt.

Und da die Synapsen unserer regierenden Marktschreier offenkundig kollektiv ausgefallen sind und die jeweiligen Parteiführer erkennen, dass sie mit ihrer aggressiven Ukraine-Politik plötzlich ohne Rückhalt der USA dastehen, heißt es: Schadensbegrenzung und eigene Felle retten. Nichts ist jetzt dringender, als die so sorgsam gehätschelten und agitatorisch verbreiteten Feindbilderzählungen und die moralisch verpflichtenden Paradigmen aufrecht zu erhalten, koste es was es wolle. Immerhin ist Gefahr im Verzug und die Bevölkerung könnte erkennen, dass Deutschland mit Vorsatz und mit Schmackes in eine Sackgasse manövriert wurde. Der Gesichtsverlust unserer Noch-Regierenden einschließlich der CDU-Führer dürfte erheblich sein, weil sich die deutschen Bürger betrogen fühlen. Denn der versprochene, ja, der herbeigebetete „Sieg der Ukraine“ bleibt nun (zwar ohnehin - jetzt aber für jeden erkennbar) mit Sicherheit aus.

Schlimmer noch: Die Union, die sich als transatlantischer Hardliner profiliert hat, läuft jetzt akut Gefahr, ihre Rest-Glaubwürdigkeit zu verlieren. Was für diese dilettierende Politikertruppe unvorstellbar war, ist nun bittere Realität. Die USA brechen mit der transatlantischen Politik und setzen auf eine eigene Machtstrategie. Selenskyj ist ab sofort politisch isoliert. Ohne den Schutz der USA droht die ukrainische Regierung ins Chaos und die Ukraine in eine humanitäre Krise zu stürzen.

Dem einher geht, dass von unseren besonders kriegsengagierten Spitzenvertretern der Politik die Ukraine-Unterstützung als alternativlos dargestellt wurde. Nun bricht die schöne Erzählung Dank Donald Trump völlig in sich zusammen. Die Mehrheit der Deutschen glaubt unseren Polit-Protagonisten und den Mainstream-Medien kaum noch ein Wort, jetzt können sie ihr so tatkräftig gepflegtes Image auf der Müllhalde der deutschen Regierungszeit entsorgen. Denn was jetzt folgt, lässt sich leicht absehen. Kritische Stimmen, die zuvor als „russische Propaganda“ diffamiert wurden, dürften nun verstärkt Gehör finden.

Einzig die AfD, die von Beginn an eine deutlich kritische Haltung zu Waffenlieferungen und Milliardenzahlungen an die Ukraine eingenommen hat, dürfte an Zuspruch gewinnen. Die Altparteien mit ihrem dümmlichen und kurzsichtigen Säbelrasseln haben keine Asse mehr im Ärmel. Tempora mutantur, sagten schon die alten Lateiner. Aber diese Redewendung scheint unseren politischen „High Potentials“ nicht geläufig zu sein. Wie schrieb der Kolumnist Thomas Stütz so treffend? Das Ende der alten Weltordnung ist eingeläutet – und dieses Mal haben die USA die Karten in der Hand! Nicht nur die Ukraine, auch Deutschland und auch Europa werden sich fügen müssen.

                                      

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