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Karl – der neue Aerospace-Wahnsinnsknabe

Ich wills mal so sagen: Was liegt näher, wenn unsere neue Regierung einen ehemaligen Gesundheitsminister, der unschuldige, gesunde deutsche Bürger immunisiert hat, jetzt im wissenschaftlichen Ausschuss für Forschung, Technologie und Raumfahrt unterbringen will. Die Idee: Karl hat Deutschland gesund gespritzt, jetzt ist die Galaxis dran.

Offen gestanden, ein wenig skeptisch bin ich schon. Ich kann einen unschönen Vergleich partout nicht verdrängen, wenn ich Karl in Zusammenhang mit medizinischer Kompetenz bringe. Da denkt man doch unwillkürlich ans 17.te Jahrhundert und an Doktor Eisenbarth aus Oberviechtach. Zweifellos war der berüchtigte Doktor eine Kapazität auf dem Gebiet der Handwerkschirurgie des Barocks. Leider war sein Ruf nicht der beste.

In dieser Hinsicht ist unser Spritzen-Karl diesem Doktor Eisenbart jedoch ebenbürtig. Wollen wir doch mal ehrlich sein: Wundärzte im 17. und 18. Jahrhundert, deren Patienten, – um nicht Opfer zu sagen, – den Schädelbohrern, Knochenbrechern und Wundbehandlern ausgeliefert waren, begriffen den „Medicus“ als wahres Himmelsurteil oder als göttliches Strafgericht, auch wenn er da und dort ab und zu Erfolge hatte. Da wurden nutzlose Salben, fragwürdige Heilkräuter, dubiose Essenzen und wunderliche Tinkturen auf den Märkten verhökert, bis den Kranken und Siechen nach der Anwendung die Knie nachgaben. Gut, gut, damals steckte die Medizin noch in den Kinderschuhen, aber damit laufen unsere Politiker in Berlin mental und intellektuell betrachtet auch heute noch herum.

Was soll ich sagen: Viel hat sich nicht geändert. Denn so wenig die Essenzen, die in Kellern und Hütten von Kräuterhexen zusammengerührt wurden, dem Patienten auf die Beine halfen, so wenig nutzten die von einem Türken zusammengemischten Biotech-Vakzine. Und schon damals herrschte die Meinung, wenn ein Patient verstarb, konnten nur höhere Mächte schuld sein, oder man war von Gott gestraft und vom Teufel geholt worden. 

Dieser Geist herrscht übrigens auch heute noch bei Politikern, Gerichten und engagierten Impfärzten, wenn sie Karls Impfopfer wegen schwerer und schwerster Impfschäden das Recht auf Entschädigung verweigern. Dabei müsste es bei jedem Thrombosegeschädigten oder jedem Krebsbefallenen und jedem Verstorbenen völlig klar sein, dass man die Pandemie nicht für die von Karls initiierten Schicksalsschläge verantwortlich machen kann. Wie schon erwähnt - Karl war halt ein Himmelsurteil und das müssen wir verinnerlichen.

Nun ja, jetzt wird unser Viren-Karl die Unendlichkeit des Raumes raketentechnisch erobern und sich dort neuen Aufgaben stellen. Ziel: Interstellare und interplanetare Patienten immunisieren. Ich will ja nicht unken, aber das wäre ungefähr so, als würde man Annalena Baerbock als Deutschlehrerein auf unsere Kleinen loslassen oder diese Agnes Zack-Strickermann zu Friedensgesprächen nach Moskau schicken. 

Schwamm drüber – bei uns in Deutschland gilt die Devise: Wer in der Lage ist, gesunde Menschen davon zu überzeugen, sich heilen zu lassen, der kann auch qualifizierte Forschung für die Raumfahrt betreiben und Aliens gesundspritzen. Wir kennen unseren Karl nur zu gut. Er wird nicht rasten und ruhen, bis er in seiner Funktion als Weltraumvirologe auf der Suche nach Impfleugnern den Orbit vollkommen durchkämmt hat. Immerhin hat unser kariöser Tausendsassa wegen hitzebedingter Todesgefahren rechtzeitig Kühlräume in Deutschland etabliert und sich damit auch als Klimatologe einen Namen gemacht. Dass diese urdeutsche Logik, fachfremdes Personal in Schlüsselpositionen zu installieren, zwingend erfolgreich ist, haben wir auch mit Robby, dem Ofenbauer, am eigenen Leib erfahren dürfen.

Erst hat er Märchenbücher geschrieben und Kindergeschichten erfunden, dann mithilfe seines Wirtschaftsministeriums Lastenfahrräder, Windmühlen und Solarpanels eingeführt, das Klima und jede Menge Gelbbauchunken gerettet und im Anschluss erfolgreich Deutschland ruiniert. Dass er sich jetzt zurückgezogen hat und nun vorzeitig von seinen Rentenbezügen leben will, kann man zwar kritisieren, nichtsdestoweniger ist der Verlust seiner Innovationskraft und seiner Weitsicht zu bedauern, auch wenn die eine oder andere Firma pleite gegangen ist.

Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass auf der Ebene unserer politischen Entscheider irgendetwas nicht in Ordnung sein kann. Und nein! Das ist ganz und gar nicht komisch, das ist Deutschland in seiner Blüte. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass es unsere hochqualifizierten Astro-Wissenschaftler, Raumfahrt-Experten und Raketenantriebsingenieure in München-Garching kaum noch erwarten können, endlich von unserem Karl neue galaktische Impulse zu erhalten. Also, liebe Leser, nur nicht den Mut verlieren und machen wir das Beste draus. Wer kann schon wissen, wozu Karl noch alles fähig ist und welche schönen Bücher er noch schreiben wird.

                                     

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Kommentare

  1. Mit der "richtigen Haltung" (gegen Rechts) kann man im Ministeramt die größte Scheiße gebaut haben und fällt trotzdem weich auf einen entsprechenden Versorgungsposten . Ist denn das nicht ein gelungenes Beispiel für die Integration geistig minderbemittelter Menschen in das Erwerbsleben?

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