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Marco Wanderwitz – der sprachliche Rückfall in die Naziherrschaft

Wie sagte ein alter, mir unbekannter Römer vor mehr als 2000 Jahren so griffig? Quod licet iovi, non licet bovi. Bildungssprachlich übersetzt weist uns dieser frührömische Aphorismus darauf hin: „Was der Höhergestellte darf, kommt einem niedriger Stehenden nicht zu.“ Alle Wetter, möchte man angesichts des „Hardcore-Politikers“ Marco Wanderwitz und DDR-Stasi-Abkömmling von der CDU ausrufen, der im ungefilterten Nazi-Jargon dem Wahlvolk mitteilt, wie es seiner Meinung nach in Zukunft laufen muss.

Dieser unterirdische Evolutionsfehler will die AfD nicht etwa nur bekämpfen. Er bedient sich vielmehr eines bemerkenswerten Vokabulars, die eine Renaissance düsterster Zeiten einläutet. Man müsse die AfD aufgrund der neuesten Einordnung des Verfassungsschutzes als „gesichert rechtsextremistische Partei“ ausschalten! „Ausmerzen!“, „Beseitigen!“ „Entfernen!“ Unschädlich machen!“ „Vertilgen“! Oder sogar „ausrotten!“ Es sind die Begriffe der übelsten Nazi-Schergen, die seinerzeit bei der Hatz auf die Juden gebräuchlich waren. Ist dieser CDU-Mann von allen guten Geistern verlassen, brandgefährlich, einfach nur blöde oder als Ex-Stasi-Schnüffler der DDR ethisch, moralisch und mental zurückgeblieben?

Ich weiß, es ist müßig, einen Vergleich für einen eigentlich strafbewehrten sprachlichen Tabubruch in der Öffentlichkeit heranzuziehen. Und dennoch möchte ich dies hier tun, zumal das je nach Parteizugehörigkeit verwendete Vokabular interpretatorisch gnadenlos verortet wird. Hätte der AfD-Mann Höcke in Zusammenhang mit der SPD oder der Grünen von „Ausmerzen“ oder „Beseitigen“ gesprochen, wäre ihm eine Gefängnisstrafe gewiss gewesen. Nicht ein einziger CDU-Politiker stand auf und hielt diesen Wanderwitz zurück. Nicht einmal einer der ach so verantwortungsvoll mimenden Koalitionäre schien etwas dabei zu finden, als sich Wanderwitz mit dem schlimmsten Nazi-Jargon an die Öffentlichkeit wendete. 

Man mag es nicht glauben, aber es kommt noch schlimmer. So entblödet sich dieser unselige Wanderwitz nicht, gleich 12 Millionen Bürger pauschal in einer Form zu kriminalisieren, die das Jahr 1933 nicht perfekter wieder hätte aufleben lassen können. „Es sei faktisch unmöglich, die übergroße Zahl der Wählerinnen und Wähler der AfD, auch diejenigen unter ihnen, die kein gesichert rechtsextremistisches Weltbild haben, wieder für demokratische Parteien anzusprechen“, sagte Wanderwitz. „Deswegen müsse die AfD ausgeschaltet werden, wenn wir da Erfolg haben wollen“. 

Der AfD-Verbotseifer, mit dem die "Etablierten" einen verbalen Steppenbrand entzünden und nahezu alles diskreditieren, was ihnen kritisch, zweifelnd und hinterfragend in die Quere kommt, sucht tatsächlich seinesgleichen. Da darf es nicht verwundern, wenn diese jämmerlichen "Wanderwitze" in unserem Land nicht weit sind und in marktschreierischer Manier die Gesellschaft vergiften - und das, um ihre Macht und ihre Pfründe zu retten.

Ich möchte den Vergleich ein wenig ausweiten: Nach der Machtübernahme durch Adolf Hitler und die NSDAP begann der systematische Ausschluss von 525.000 Jüdinnen und Juden die 1933 etwa 0,77 % der Gesamtbevölkerung in Deutschland ausmachten und die exakt mit dem „Wanderwitzschen Begleitvokabular“ aus der Gesellschaft durch Diskriminierung und Verfolgung ausgesondert wurden. Allerdings mit dem kleinen Unterschied: Heute handelt es sich um 12 Millionen AfD-Wähler, die der sprachliche Geisterfahrer und geschichtsvergessene Tropf in einer öffentlichen Plenarsitzung des Bundestages als gesellschaftliche Schädlinge abqualifiziert und aussortieren möchte – weil renitent und nicht mehr ansprechbar. Ein ganz großer "Führer" - dieser Wanderwitz! 

Hier stellt sich die zwingende Frage: Wo ist Frau Faeser? Wo der Verfassungsschutz? Wo sind die Bürger, die angesichts einer dramatischen Entwicklung einer systematisierten und eines im Vollzug befindlichen Demokratieabbaus solchen Menschen Einhalt gebieten? Wo, bitteschön, sind unsere gewählten Abgeordneten, denen man ein Mindestmaß an Sensibilität und geschichtlichem Grundwissen unterstellen müsste, wenn ein intellektuell minderbemittelter Politiker in der Verkleidung eines Christdemokraten das Jahr 1933 und die Naziherrschaft sprachlich wieder aufleben lässt.

Deutschlands Bürger scheinen dem totalitären Umschwung entgegenzudösen, während einige Politiker den Staat als Erfüllungsgehilfen und Gesinnungshandlanger instrumentalisieren und missbrauchen, um einen politischen Gegner „auszumerzen“ und 12 Millionen Bürger und Wähler zu justiziablen Tätern abstempeln. Was wir in Deutschland gerade erleben, ist eine totalitäre Gesinnungspolitik, die zum Ziel hat, den Bürger im Sinne staatsaffiner Untertanen in Schach zuhalten und bei „Zuwiderhandlung“ zu disziplinieren. Selbst der Richterbund warnt vor dem politischen Missbrauch der Justiz. Das scheint aber die Regierenden nicht im Mindesten zu interessieren.

Die Amerikaner, allen voran der US-Präsident Trump, der Vizepräsident J. D. Vance und der Außenminister Marco Rubio, liegen mit ihrer Bewertung, dass Deutschland von innen heraus zersetzt wird, keineswegs daneben und stellen sich mittlerweile offen und unverblümt auf die Seite der AfD. Sie haben den Nerv einer selbstherrlichen und moralisierenden Bundes-Elite getroffen. Selbst ein Viktor Orbán fragt öffentlich und lautstark: Was ist mit Deutschland los? Weshalb stellen sich deutsche Bürger nicht genau diese Frage, angesichts der unübersehbaren Vernichtungskampagne der etablierten Parteien gegen die Alternative für Deutschland?

Eine als geheim eingestufte Bewertung des VS, von der Innenministerin bislang fachlich ungeprüft, der Presse und den Bürgern inhaltlich vorenthalten, dient als sachlich begründete "Exekution", die der AfD ein extrem rechts-radikales Zeugnis ausstellt. Die AfD ist nach dem Willen der Meinungsbildner ab sofort vogelfrei. Die existenziellen Konsequenzen dieser "Verortung" für Tausende Menschen wird billigend in Kauf genommen und die willfährige Presse mitsamt ihren erbärmlichen Journalisten und Moderatoren, die weder Inhalt noch Begründungen des 1200-seitigen VS-Traktats kennen, sie jubeln. Wir zelebrieren hierzulande neuerdings die Perversion in Reinkultur. 

Zum Glück wachen immer mehr unabhängige und kritische Journalisten auf und nehmen kein Blatt mehr vor den Mund. Ob beim Nachrichtensender NIUS oder bei CICERO, es sind die wenigen Mutigen, die mit klarem Blick und scharfem Verstand die "Verschiebung Deutschlands" in ein totalitäres Regime erkennen und anprangern. Das alte, geflügelte Wort: Trau, schau, wem" war nie so aktuell wie gerade jetzt.

Nichtsdestoweniger gibt es einen kleinen Lichtblick. Mittlerweile beobachten uns mit Sorge und großem Misstrauen ein Dutzend demokratische Länder, die mit Entsetzen Faesers Verfassungsschutz-Aktion zur Kenntnis genommen haben und nicht mehr schweigen werden. Wir dürfen gespannt sein, ob ein Herr Merz, sollte er Kanzler werden, von der US-Regierung ultimativ zur Ordnung gerufen und in den Senkel gestellt wird.

                                      

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Kommentare

  1. Die bedeutungslose Charakterpygmäe Wanderwitz ist nur das letzte Aufzucken einer untergehenden Gesellschaft, mit der Wiederkehr des Rechtsstaates durch die AFD werden sich solche Existenzen für die Politik der letzten Jahrzehnte zum Schaden des deutschen Volkes juristisch zu verantworten haben, sie haben also allen Grund, panisch zu werden. 1918, 1945 und 1989 muss es genauso gewesen sein, und Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

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