Während unser "Bundes-Fritz" mit unheilschwangerem Timbre einen Sondergipfel der Koalition im Kanzleramt einberufen hat, wird im stillen Einvernehmen der Bundesregierung und latent gefährdeter Altparteien die Abrissbirne eingesetzt, um die in die Jahre gekommene Demokratie abzureißen. Die "Alternative Demokratie" ist auf dem Vormarsch. Zur besseren Erklärung, wie die politische Schadstoffsanierung störender Freiheitsrechte voranschreitet, habe ich an dieser Stelle zwei virulente Themen verknüpft.
Mein erstes Beispiel bezieht sich auf die demokratische Entsorgung von Wahl-, Grund- und Bürgerrechten. Freilich durchgeführt erst einmal in Gegenden, in denen man ohne großes Tamtam das SPD-Abbruchunternehmen probeweise einsetzen kann. Dieses Mal trifft es Uwe Detert, Spitzenkandidat der AfD in der Stadt Lage. Was soll ich sagen - der Kleinstadttest ist für die sozialistische Heimsuchung reibungslos verlaufen.
Wie sich die Dinge doch gleichen. Zwei rigorose Federstriche des SPD- und von Grünen dominierten Kreiswahlausschusses Lippe beendeten, wie kürzlich auch in Ludwigshafen beim Spitzenkandidat Joachim Paul, dessen Wahl- und Grundrechte, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. Und wie auch im nämlichen Fall, rühmt sich die SPD-Führung, die Demokratie (ja, wer denn sonst) habe erneut gesiegt, zumal man, wie im Fall Ludwigshafen, auch am Landgericht Minden einen Richter mit tiefrotem Parteibuch gefunden hat, der dem Kandidaten Uwe Detert kurzerhand die Verfassungstreue abgesprochen hat.
Geradezu euphorisch teilt die SPD mit, dass Uwe Detert im Verdacht steht, der Reichsbürgerszene anzugehören und zu behaupten, dass Deutschland kein souveräner Staat ist. Der Verfassungsschutz habe eine „dicke Akte“ über ihn angelegt. Und weil neuerdings der bloße Verdacht zu behaupten ausreicht, nicht jederzeit für unser Grundgesetz einzutreten, ist es Essig mit den Grundrechten. Sollte sich ein Jurist über diese blumigen Ausführungen beugen und diese Begründung bewerten müssen, würde er sich vermutlich die Frage stellen, ob er seinen Job nicht besser an den Nagel hängen soll.
Ich wills mal so sagen: Da die Eigentumsrechte für unsere Demokratie offenkundig in stalinistische Hände übergegangen ist und Grundrechte nur noch von SPD- oder Grünen Gnaden erteilt und nach Gutdünken auch wieder entzogen werden können, müssen wir Bürger wohl Demokratie vollkommen neu denken. Menschen, die mit der AfD sympathisieren oder gar Mitglied sind, haben nach dem Willen der SPD, der Grünen und der CDU jedes Anrecht verwirkt, an unserer Gesellschaft teilzunehmen -, schon gar nicht, sich für irgendein Amt zu bewerben.
Tut man es doch, wird von den „Schlapphüten“ eine dicke, belastende Akte angelegt, die selbstredend auf Hörensagen, Gerüchten und zweifelhaften Facebook-Einträgen beruht. Fehlen jene belastenden Indizien, greifen die Verfassungsschützer hilfsweise auf diskriminierende Mutmaßungen der Regierungsparteien zurück. Auch Denunzierungen werden gerne ungeprüft und zur Argumentationshilfe in Akten aufgenommen, um sie bei Klagen gegen Ablehnungen gegebenenfalls bei Gericht vorbringen zu können.
Bei den „Omas von Rechts“, den Mitgliedern der Sturmtruppe des „Zentrums für politische Schönheit“ oder den Anhängern der „sozial-ökologischen Alternative Attac“ herrscht derzeit Partystimmung, tut sich doch endlich einmal etwas Signifikantes bei der Neudefinition eines verkrusteten Demokratieverständnisses. Da fügt es sich doch, dass sich heute unser Kanzler mimender Bundesfritz beim panisch einberufenen Pleite-Gipfel in Berlin im Vorfeld eine gewisse Bereitschaft zeigt, die Areale zur Beseitigung der restlichen Demokratietrümmer für sozialistischen Abraumbagger freizugeben.
„Der Sozialstaat ist nicht mehr zu finanzieren“, so lautet sein heutiger Arbeitstitel, bei dem, so viel steht schon mal fest, der Koalitionspartner unserem „Zweite-Wahl-Kanzler ohne bürgerliche Mehrheit“ die Vorteile stalinistischer Demokratie schmackhaft machen wird. In Zeiten, wo das Geld knapp sind und die Bürger immer klammer werden, braucht das Land einerseits eine Erneuerung, andererseits auch die Erhaltung bewährter Sozialsysteme zur Sicherung der Migrationsrechte für Schutzbedürftige.
Nun ja, schlimm genug, da kein Geld mehr da ist. Aber ich vermute, dass bei dem Treffen nicht nur das Bürgergeld für Menschen mit einer gewissen Arbeitsaversion unangetastet bleibt und deutsche Rentner, die vom Flaschenpfand leben, am Ende ihres Arbeitslebens noch einmal ein paar soziale Jahre hinten dranhängen – verpflichtend, versteht sich. Sicher wird beim Koalitionsgipfel auch der nächste Schritt zur Abschaffung von passiven Wahlrechten für AfD-Politiker und die überbordende Meinungskriminalität zum Schutz gefährdeter Politiker thematisiert werden.
Die SPD kann nicht nur mit der erfolgreichen Verhinderung zweier AfD-Kandidaten in Ludwigshafen und Lage zwei schöne und geglückte Beispiele ihrer neuen totalitären Demokratie vorweisen. Auch das Sommerinterview der Co-Vorsitzenden der LINKEN Ines Schwerdtner, eine glühende Vertreterin der demokratischen Zwangskollektivierung, mit unserem allseits bewunderten Journalisten Wulf Schmiese, verriet uns ZDF-Konsumenten endlich das Geheimnis, wie sozialistische Demokratie funktioniert und wie man gegen den Willen der Bevölkerung Friedrich Merz als linken Kanzler installierte. Sogar Lenin hätte sich hier eine Scheibe abschneiden können.
Denn
Fritz konnte, wie hinreichend bekannt ist, nur mithilfe massiver links-sozialistischer
Kräfte ins Kanzleramt gewählt werden, – allerdings mit der Bedingung, dass
marxistisch-leninistische Wünsche ohne Widerrede und langen Diskussionen
erfüllt werden. Ich wills mal so sagen: Wie es aussieht, hängt die
Kanzlerschaft unseres „Leaders“ und ganz außerordentlichen „Staatsmannes“ mit geradezu
spektakulären Versager-Qualitäten in Zukunft ausschließlich vom Wohlwollen der
rührigen Architekten ab, die unsere neuen Rechte konzipiert und den Umbau unseres veralteten Staatssystems in eine "alternativen Demokratie" in Angriff genommen haben. Denn Fritz hat bei seiner
spektakulären Kanzlerinthronisation mit den Linken einen Pakt mit dem Teufel geschlossen, für den man allerdings noch einen geschmeidigen Namen sucht. Was da genau „gedealt“ wurde, das lässt Frau Schwerdtner allerdings unkommentiert. Wie sagte sie im Interview so treffend diesem Wulf? „Das sag' ich
Ihnen nicht!“
Fritz hat weder die Kraft, noch das Rückgrat, ja, noch nicht einmal einen Funken Anstand und Ehre im Leib, irgendetwas ohne die LINKEN oder die SDP entscheiden oder durchzusetzen zu können. Jedoch wissen wir nun, weshalb er alles abnicken muss, was ihm unsere roten Kommunisten zur Unterschrift vorlegen. Beispielsweise auch die flächendeckende Ausschaltung von Politikern, die sich erdreisten, Bürgermeister-, Landrats- oder Ministerposten annehmen zu wollen, obwohl sie von der Mehrheit der Bevölkerung gewählt wurden. Wie wir sehen, der Slogan: Demokratie neu gedacht -, hat gewisse Vorteile für Fritz, kann er sich doch auf diese Weise bis zum Ende der Legislaturperiode retten.
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