Direkt zum Hauptbereich

Wenn uns bewaffnete Polizisten und Betonsperren beschützen, dann weihnachtet es sehr.

Noch vor wenigen Jahren waren die Weihnachtsmärkte Orte für staunende Kinderaugen, für Glühwein, gebrannte Mandeln, stimmungsvolle Weihnachtslieder und ein bisschen Kitsch und Lametta. Heute sind sie militärische Großprojekte, Hochsicherheitszonen mit aufgeschichteten Betonsperren und schwer bewaffneten Polizei- und Sicherheitskräften.

Jeder Bürger weiß, warum das so ist, - keiner traut sich, das Offensichtliche als Perversion anzuprangern und die Gründe laut auszusprechen. Die politisch verhängten „Wahrnehmungsvorschriften“ sollen gesellschaftlich akzeptiert und die Realität des Angst einflößenden Wandels als „Normalität“ empfunden werden. „Süßer die Glocken sie klingen“ und Maschinenpistolen könnten kein größerer Widerspruch sein. Das Fest der Liebe - ein Sperrgebiet mit Hochsicherheitsfeeling und dem Charme von Fort Knox. Schlimmer noch - die die Initiatoren und Verursacher entlarven die Hoch-Risiko-Veranstaltungen und somit ihre eigene katastrophale Migrationspolitik.

Dennoch, die individuelle Wahrnehmungsverleugnung ist längst lethargischer Bestandteil in der Bevölkerung geworden, die offenkundig nicht willens und in der Lage ist, sich gegen die selbstherrlich-diktatorisch aufgezwungene „Normalität“ aufzulehnen. Unser friedvolles Weihnachtsfest ist Opfer einer rigorosen und woken Politik geworden, die einer uns fremden Kultur im Namen eines selbstzerstörerischen "Humanismus" den Vorzug gibt.

„Ihr Kinderlein kommet?“ oder „Still, still, weil das Kindlein schlafen will…?“ Jene Frieden versprechenden, beschützenden, hoffnungsvollen und tief in unserer Tradition verankerten Lieder, haben dank eines ideologischen Amoklaufes unserer Regierenden nicht nur einen bedrohlichen Beigeschmack. Die tragen auch die Insignien des Unheils, der Gefahr und die Anmutung von glimmenden Lunten am Pulverfass und türmen sich als buntlackierte politischen Schandmale aus Beton rund um die Märkte auf, während zwischen Lebkuchenherzen, geschnitzten Kinderkrippen und Zimtgeruch waffenstrotzende Polizisten Besucher vor islamistischen Todfeinden der Christen beschützen.  

Wokes und pseudo-humanistisches Gesindel mit biedermännischem Habitus und Gutmenschen-Stimmen haben uns eine kollektive Verdrängungsneurose beschert, mit der wir mittlerweile abstruse Realitäten unwidersprochen hinnehmen und sogar verleugnen. Die uns vorgegaukelte schöne, bunte Welt von Frieden, Freude, Eierkuchen erweist sich mehr und mehr als eine uns aufgezwungene pervertiere Normalität, für die sich die Bürger, unter Androhung von Sanktionen, bei den Urhebern dankbar erweisen sollen.

Dann stimmen wir sie an, unsere christlichen Lieder! „Leise rieselt der Schnee“ oder auch „Oh Tannenbaum“ und hoffen im Stillen, dass kein 40-Tonner-LKW die Sperren durchbricht, zwischen mit Tannenzweig und Lametta geschmückten Buden keine muslimische Bombe hochgeht oder gar ein Macheten-Mann die Besucher an der Weihnachtskrippe attackiert. Was uns bleibt, ist der ängstliche Blick über die Schulter, wenn wir am Bratwurst- oder Glühweinstand stehen, während aus den Lautsprechern des Weihnachtsmarktes die Regensburger Domspatzen dreistimmig „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ anstimmen. Welch ein Farce!

Entchristlicht, verramscht, festungsgerecht gesichert und zur Freude stumpfsinniger Bundesbürger bunt aufgehübscht. Sie heißen nun Wintermarkt und Genussmarkt. Mit leichter Hand fegen die Verantwortlichen christliche Gebräuche und Traditionen vom Tisch, nur um mit Messern bewaffneten Muslime, die hier lediglich ein Gastrecht genießen, nicht zu provozieren. Akzeptieren wir dies nur aus Gewohnheit nach einem perfiden politischen Umerziehungsprozess? Ertragen wir diese Zustände, weil wir zu träge, uninteressiert, ignorant oder gar zu ängstlich sind? Ist es vielleicht bequemer, sich selbst und die eigenen Gefühle einfach zu verleugnen und die politisch erstrebte Wahrnehmung zu unserer eigenen zu machen? 

Was, so frage ich, haben uns unsere Politiker nur angetan? Heuchler und Mitläufer allenthalben. Und wie tief haben wir selbst unser Land sinken lassen? Helga und Max Mustermann - aktive Schweiger und Duckmäuser - sie waren es, die der anmaßenden Elite im vorauseilenden Gehorsam die Steigbügel gehalten und zustimmend genickt haben. Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.

                                         

Für eine Patenschaft mit einem monatlichen Betrag bin ich sehr dankbar. Selbst die kleinste Spende hilft mir, diesen völlig unabhängigen Blog stets aktuell, spannend und informativ zu halten. 

Auch ein Klick auf einen der Werbebanner im Lesetext oder das Teilen in anderen Netzwerken (FB oder X) hilft mir bei der Arbeit und der Finanzierung meines Blogs.

Herzlichen Dank - euer Claudio Michele Mancini

SPENDENKONTO
siehe auch SPENDENLINK
Claudio Michele Mancini
Unicredit Santo Stefano
IBAN IT03S0200882540000106185335

BIC/Swift: UNICRITM1892

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Lage ist komplex – Anarcho-Truppen stürzen Berlin ins Chaos

Es ist ja nicht so, als hätten wir nicht schon Probleme genug in unserem politischen „Wunderland“, das von unseren geistigen Top-Eliten an der Spitze unserer Nation mit gewaltigem Einsatz den eigenen Bürgern den Garaus macht. Während sich dumme Länderchefs in der westlichen Hemisphäre der Stärkung ihrer Wirtschaft und dem Wohlergehen ihrer Bürger widmen, verfolgt unser „Über-Fritz“ mit seinen roten Genossen eine antizyklische Strategie. Deutschland wird nun mit der Brechstange abmontiert.   Bei winterlich-knackigen Minusgraden frönen seit dem frühen Samstagmorgen gut situierte Bunt-Bürger, grün-woke Hochleistungsmoralisten und dekadente Migrationsfetischisten mit Hang zum linken Milieu in ihren hochnoblen Villen, teuren Altbau-Domizilen und gepflegten Anwesen aus der Gründerzeit dem totalen Energie-Blackout. Die gegen rechts kämpfenden Omas müssen, überwältigt von der eigenen Bedeutungslosigkeit, nun neue griffige Slogans erfinden, um auf den Straßen die immer seltener werdende...

Kai Wegner und seine Kältestrategen schmieden neue Rettungspläne

Im Sitzungssaal des Berliner Bürgermeisters herrschte eisige Stimmung, ja, man kann sogar sagen, Kai Wegners politischer Sensenmann saß bereits am Kopfende des Konferenztisches und schärfte mit einem Wetzstein genüsslich die gebogene Schneide seines Arbeitswerkzeugs. „Ich hab‘ eine Idee“, durchbrach eine zaghafte Stimme die Friedhofstille im Sitzungssaal. Alle Senatsaugen richteten sich hoffnungsvoll auf das Blondchen Iris Spranger, Innensenatorin und rote Speerspitze des regierenden Bürgermeisters. Während Kai angesichts der hoffnungslosen Frostlage und des scharfen Gegenwindes aus der CDU-Parteispitze in tiefer Agonie und mit gequälter Miene dumpf vor sich hinbrütete, kicherte Franziska Giffey glucksend auf.          „Wir hatten seit der Senatsbildung noch nie eine gute Idee“ , gab sie mit ihrer Kleinmädchenstimme zu bedenken. Giffeys Galgenhumor traf auf wenig Resonanz, was sie dazu veranlasste, noch einmal nachzulegen. „Wir haben ja geseh...

Der Kanzler weint!

Ich wills mal so sagen. Fritz, von sich selbst tief ergriffen und von der Last seiner nächtlichen Alpträume übermannt, ließ uns uns der aufgewühlte Kanzler an seiner sensiblen Gefühlswelt teilhaben. Großartig, wenn ein richtiger Mann auch mal Gefühle zeigen kann. Jetzt wissen wir, Fritz hat nah am Wasser gebaut. Am Pathos und an seiner Theatralik allerdings  könnte er noch ein wenig arbeiten.   Dennoch, - das Volk lauschte tief bewegt seinen Worten, als er sich öffentlich vor dem Mikrofon offenbarte und mit tränenerstickter Stimme, ja, man kann sagen,  mit brüchigem Timbre  seinen Untertanen erklärte, dass er jede Nacht, ja, sogar auch morgens, wenn er erwacht, erst furchtbar leidet und dann einen kurzen Augenblick ein wenig denkt. Sprechen wir es doch offen an! Bei diesem erschütternden Eingeständnis am gestrigen Nachmittag ging ein gewaltiger Ruck durchs mitfühlende Deutschland. Ein weinender Kanzler? Und niemand reicht ihm ein Taschentuch? Herzergreifend! ...