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Das letzte Aufbäumen - ein Kanzler auf tönernen Füßen.

Dem Beobachter des politischen Schauspiels müssen die Haare zu Berge stehen, angesichts des kräftezehrenden Zweckoptimismus unseres Kanzlers, der längst weiß, dass er auf ganzer Linie verloren hat. Merz ist von seinem neurotischen Zwang zur Großartigkeit regelrecht umzingelt, aus dem es kein Entkommen gibt.


Es gibt keinen einzigen Misserfolg, den er nicht als großen Schritt, als triumphale Bilanz oder als Beweis seiner Durchsetzungskraft verkauft hätte. Fehlschläge, Bruchlandungen, demütigende Korrekturen und parteipolitische Niederlagen reihen sich jedoch wie Perlen an einer unendlich langen Schnur. Und wehe dem, der seine höchst eigene euphorische Sichtweise richtigstellt oder ihn entlarvt. 

Hunderte von Strafanzeigen gegen Bürger, die ihn vermeintlich beleidigt, herabgewürdigt, unangemessen kritisiert oder öffentlich „abgewatscht“ haben, sind mehr als nur ein starkes Indiz dafür, mit welch übermenschlichem Aufwand er sein Selbstbild verteidigt. Fritz, ein Mann, der sich selbst den Nimbus eines großen deutschen Kanzlers zuschreibt und dem nichts wichtiger ist, als Kanzler zu bleiben, ist in Wahrheit ein Getriebener. Er hat sich mit seinen großkotzigen und selbstgefälligen Inszenierungen zum Retter Deutschlands erhoben, - und damit zum Sklaven seiner überirdischen Eigenwahrnehmung gemacht. Er will und kann nicht begreifen, dass er seinem Selbstbild nicht ansatzweise gerecht werden kann.

So eilt dieser Mann von Termin zu Termin, von Sendeanstalten und zu Interviews, reist von Gipfel zu Gipfel, während um ihn herum das eigene Land in die Bedeutungslosigkeit abstürzt und die Bevölkerung Schritt um Schritt verarmt. Man fühlt sich nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten EU an Zeiten erinnert, als die DDR in den letzten Zügen lag und der Staatsrat samt Honecker mit 24-stündigen Propagandasendungen die bröckelnden Fassaden übertünchen wollte, obwohl er keinen Putz mehr hatte. Die Mauern fielen und das System brach zusammen.

Der Verputz hierzulande, das sind medial aufblähte, aufgebauschte und dramatisierte Meetings, Konferenzen und internationale Begegnungen, denen die Anwesenheit unseres Kanzlers eine überragende Bedeutung zugewiesen wird. Sie sind nichts weiter als sein lächerliches Fluchtalibi, um die Probleme im eignen Land nicht nur zu realisieren, sondern sie erst gar nicht aufgreifen oder gar lösen zu müssen. Man kann es kurz machen. Es gibt kaum noch Bürger, die dem politisch Weltreisenden zutrauen, substanzielle und tragfähige Lösungen zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verbesserung in Deutschland beitragen zu können. Erschwerend kommt hinzu, dass die Uschi aus Brüssel dem Kanzler Handschellen und Fußfesseln verpasst hat. Nur reden und versprechen darf er noch, der Fritz.

Auch hier bahnt sich der unvermeidliche Mauerfall an. Nicht nur symbolisch, sondern auch ganz praktisch und an Prognosen ablesbar. Die konservativen Kräfte wachsen dynamisch, nicht nur hierzulande, sondern auch in der ganzen EU. Es hat sich in den letzten Jahren ein systemisches Konglomerat von sich selbst überschätzenden und anmaßenden politischen Akteuren etabliert, die sich nur noch mit Betrug, Korruption, Hochstapelei, Vorspiegelung falscher Tatsachen, Verboten und Veruntreuung von Steuergeldern an der Macht halten. 

Gerechtfertigt wird dieser fest etablierte Mechanismus durch den pervertierten Migrations-Humanismus, dem "russischen Schreckgespenst" Putin, einem massiven, verbalen und diskriminierenden Kampf gegen kritische Geister und gegen immer unbequemer werdende Bürger im eigenen Land. Würde die abhängige Presse und ihre Vertreter frei und kritisch berichten dürfen, ohne schwere politische Sanktionen fürchten zu müssen, wäre dieser unser Staat, genauer gesagt, diese Regierung längst am Ende. Denn auch die Einschränkung der Meinungsfreiheit dient dazu, die Bürger in Schach zu halten. Noch...!

Einer wie Merz, der "Putins Krieg" öffentlich verurteilt und die vielen Toten in der Ukraine bedauert, den starken Mann markiert und ankündigt, die Haftungsgarantie für Belgien zum Diebstahl russischen Vermögens zu übernehmen, der will bewusst und vorsätzlich den Anreiz schaffen, den Krieg in der Ukraine mit Verve fortzusetzen. Ein Kanzler, der keinen Finger für einen Friedensdialog oder eine diplomatische Annäherung gerührt hat, provoziert, agitiert und schafft weiter Feindbilder. "Mit Putin spreche ich nicht." Das ist nicht nur ein Armutszeugnis, das ist tief sitzender Hass und seine Maxime, die sich hier entlarvend offenbart. 

Die Angst, die Medien, Putin und die Migration mitsamt ihren kriminellen Auswüchsen sind der Mörtel und der Kitt, der die schäbige und heruntergekommene politische Fassade noch gerade so zusammenhalten kann, ohne dass die Bürger auf die Barrikaden gehen. Und jeder der Akteure und Mitwirkende kennt die Leichen im Keller des politischen Konkurrenten und das fein gewobene Netz fragwürdiger Bereicherungen, kleiner Gefälligkeiten, Abhängigkeiten und gegenseitiger Begünstigungen. 

Machen wir uns nichts vor: Das Dilemma politischer Paralyse liegt in der Tatsache begründet, dass die politischen Akteure, ob Parteifreund oder Parteigegner, gleichzeitig Erpresser, Korrumpierte und Mitwisser sowie Komplize und Denunziant in Personalunion sind oder auch werden, sofern es die Sach-, Karriere- oder Gefahrenlage erforderlich macht. Der derzeitige Kulturstaatsminister Weimer ist mit seinen unappetitlichen Geschäften und seinen Lügenmärchen ein Paradebeispiel aus dem politischen Lehrbuch. Du tust mir nichts, ich tue dir nichts und bleibe im Amt. Und dann gibt es noch den guten Freud - den Fritz.

Auch die "jungen Wilden" in der Union belegen eindrucksvoll, wie Erpressungen und Drohungen, verbunden mit Ankündigungen vom Ende der Karrieren zu "positiven" Ergebnissen führen. Jens Spahn, Chefinquisitor und Richter zugleich verlangte gegen die Überzeugungen der "Abtrünnigen" in "Beichtstuhlgesprächen" Wohlverhalten in der Rentenfrage, weil es anderenfalls keine "Kanzlermehrheit" gegeben hätte. Die Regierung wäre am Ende gewesen und der Kanzler hätte seinen "persönlichen Konkurs" anmelden müssen. Und die Bürger? Die Wähler? Besser, man macht sich erst gar keine Hoffnungen. Was scheren Friedrich Merz schon lästige Untertanen...? 

Das erklärt auch die tiefen Risse im Zusammenhalt - sowohl innen-, als auch außenpolitisch. Und so wenig, wie die Bürger mittlerweile am weiteren Bestand und Erhalt einsturzgefährdeter Fassaden und an den bis in die Wurzeln verrotteten Geist in der Politik glauben, so wenig trauen sich die „politischen Geisterfahrer“ im handlungsunfähigen Machtzentrum untereinander. Denn wenn einer fällt, fallen andere mit - so einfach geht das Spiel. Wie nennt man das? Richtig! Ein gemeinsam vereinbartes, andauerndes, nicht endendes Moratorium für die politische Untätigkeit, die man in Berlin als Perspektive verkauft. 

Abgewirtschaftet, reformunfähig und beratungsresistent, das sind die herausregenden Attribute unserer politischen Eliten, denen individuelle Karrieren weit wichtiger sind als die Bedürfnisse und Nöte der Bürger und die Regeneration eines kranken Landes. Stattdessen Inszenierungen mit schamloser Selbstbeweihräucherungsrhetorik, während Deutschland weiter verrottet. In vorderster Reihe ein Kanzler, der sein Volk belügt, das Grundgesetz mit Füßen tritt und glaubt, er sei der einzige qualifizierte Heilsbringer. Welch eine Selbsttäuschung.

Ausgerechnet jetzt melden sich starke Stimmen aus Übersee, genauer gesagt aus den USA, die Deutschland mitsamt Kanzler Merz nicht nur als unsicheren, sondern auch als vertrauensunwürdigen „Partner“ bezeichnen. Mental hat sich Präsident Trump und seine Administration von der derzeitigen deutschen Regierung abgewendet und will die AfD als einzige alternative Kraft unterstützen. Auch wenn unsere Regierungsverantwortlichen noch die Souveränen und die moralisch Überlegenen spielen, insgeheim wissen sie: Die Würfel sind gefallen. Auch in Brüssel. Denn auch dort wird die Herrschaft der Bürokraten zu Ende gehen.

Es gibt kaum noch ein Mitgliedsland, das willens oder in der Lage ist, die größte Geldvernichtungsmaschine in Brüssel finanziell in der Waage zu halten. Auch deshalb nicht, weil dort gigantische Summen veruntreut, zweckentfremdet oder für NGO’s beiseitegeschafft werden. Kein Mensch weiß genau, in welchen Kanälen die milliardenschweren „Mitgliedsbeiträge“ versickern. Das EU-Sammelbecken machtbesoffener Bürokraten mit ihrer sprichwörtlichen Regulierungswut erweist sich mehr und mehr als parasitärer Moloch und weltfremder Arbeitsplatz- und Unternehmensvernichter. Die ausgebluteten „Wirte“ sind schon jetzt vollkommen kraftlos, allen voran Frankreich und Deutschland.

Die EU ist bei den Amerikanern verhasst und Donald Trump hat keine Lust mehr auf Uschi und ihre Versager. Trump hat auch keine Lust mehr auf "impotente Europäer", die nichts zuwege bringen, - und damit meint er unmissverständlich Friedrich Merz. Trump hat keine Motivation mehr auf den kleinen, schmierigen, korrupten Schauspieler in Kiew, dessen Überleben im Übrigen an einem seidenen Faden hängt. Ohne Geld und ohne Waffen ist nicht nur sein Krieg verloren, er muss auch um sein Leben bangen. Die veruntreuten Dollar-und Euro-Milliarden werden ihm nicht mehr helfen. Die Fortsetzung des Krieges ist seine einzige Chance, noch eine Weile sein Leben als Schnorrer zu „verlängern“.

Aber auch Merz und seine kriegsaffinen Marktschreier in Berlin stehen wie Wolodymyr mit dem Rücken an der Wand, zumal sie dem selbst aufgehängten Damoklesschwert über ihren Köpfen nicht entkommen. Ihre Parole: Der Krieg muss weitergehen, notfalls bis zum Ende der Legislaturperiode, schon der Gesichtswahrung wegen. Sollte das vorzeitige Ergebnis in der Ukraine jedoch lauten: Insgesamt 120 Milliarden Euro Steuergeld für einen Krieg und einen hoch korrupten Selenskyj in den Sand gesetzt und das eigene Land an die Wand gefahren, dann Gnade den Kriegsschreiern Gott. Und dieser Zeitpunkt wird kommen – so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Gruben für die parteipolitischen Beisetzungen sind von der AfD bereits ausgehoben.

Man kann die Totenglocken über unserem Land läuten hören. Wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch. Zurückbleiben wird ein Trümmerfeld, das keine neue Regierung ohne schwerste Einschnitte für die Bürger wieder aufbauen kann. Viele werden aus einem Alptraum erwachen und wutentbrannt mit Fingern auf jene deuten, die sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht haben. Man muss sich ihre Namen merken, bevor sie entkommen, man muss sich an die erinnern, die uns die Hucke vollgelogen und viele jahrelang hinter die Fichte geführt haben, um zu verhindern, dass sie jemals wieder in ein Amt kommen. 

Ganz sicher aber werden jene plötzlich Aufgewachten, Gläubigen, Naiven, auch die ideologisiert-bunten und dem Schlaf entrissenen nicht auf sich selbst deuten, jene von unseren Medien Gehirn gewaschenen Bürger also, die unsere heutige Regierung nicht nur möglich, sondern auch mit verbalen Diffamierungen und Ausgrenzungsgebrüll Andersdenkender erzwungen haben.

                                           

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Kommentare

  1. "Mr. Trump, Friedrich Merz on the phone."
    "Friedrich who?"

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  2. Sehr gute Analyse. Als Deutscher in Deutschland lebender machen mich deine Worte traurig. Das ist eine 1a Trauerrede. Ich hoffe, Du musst Sie noch eine Zeit in der Schublade halten.

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