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Der Vernichtungsfeldzug der Bärbel Bas – wer braucht schon noch den Mittelstand?

Endlich werden Nägel mit Köpfen gemacht. Bärbel Bas bläst zur Attacke. „Es ist besonders deutlich geworden, gegen wen wir gemeinsam kämpfen müssen“, nämlich gegen „die Herren in ihren bequemen Sesseln“ und „im Maßanzug“, erklärte die rote Bärbel letzte Woche auf dem Arbeitgebertag der Jungsozialisten. 

Jetzt dürfen wir nach Bärbels engagierter Rede wieder hoffen, weil sich endlich ein Silberstreif an der Arbeitgeberfront zeigt und sich erfreulich positiv entwickelnde Konkursanträge bei den Amtsgerichten abzeichnen.

Es wird auch allmählich Zeit, dass der sozialistische Klassenkampf endlich Fahrt aufnimmt und sich Bärbel nun konsequent den hart arbeitenden Mittelstand vorknöpft. Wie appellierte am 26. April 1997 im Hotel Adlon zu Berlin unser allseits geliebter Bundespräsident Roman Herzog so griffig? „Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen.“ Anschließend heiratete er den weiblichen Nachkömmling des berüchtigten „Götz“, die Baronin Alexandra von Berlichingen und verzog sich mit ihr auf das Schloss Stetten. Fortan konnte ihn die CDU mitsamt ihrer politischen Entourage am Stammsitz derer von „Regio Glutae“ im Allerwertesten besuchen.

Dieses Datum markierte auch das Ende des kapitalistischen Höhenflugs, der bis dato noch eine Steigerungsrate zwischen 2,9 und 8,1 Prozent des Bruttosozialproduktes verzeichnete. Für die Sozies ein nicht hinnehmbarer Zustand. Wenden wir also den Blick in Richtung Gegenwart, in der sich endlich wieder signifikante gesellschaftliche und sozialistische Fortschritte abzeichnen, die von den Grünen und den Hard-Core-Genossen energisch vorangetrieben werden. Ganz nach dem altbekannten Slogan: "Die Partei, die Partei, die hat immer recht", wird nun alles eingerissen, was nicht niet- und nagelfest ist.  

Doch es ist nicht alles Gold was glänzt, zumal unser aller Fritz bislang – so erklärte mein Kollege im WELT-Interview Hans Ulrich Jörges -, seit seiner Wahl zum Chef-Sanierer Deutschlands absolut nichts zustande gebracht habe und eine toxische Mischung zwischen Selbstüberschätzung und Unfähigkeit sei. Ich wills mal so sagen:  Ich sehe das ähnlich kritisch, wurden doch seit Jahresbeginn lediglich lachhafte 300.000 Arbeitsplätze in der Industrie abgebaut. Da ist noch gewaltig Luft nach oben.

Zum Glück hat unser Kanzler gerade noch rechtzeitig Bärbel Bas, eine hoch kompetente Ex-Bürogehilfin und nun Bundesministerin für Arbeit und Soziales, als linke Speerspitze in Stellung gebracht. Sie löste den Urvater industrieller Demontage ab, just als er sich auf seinem euphorischen Höhepunkt, dem Abrisses sämtlicher Heizungsanlagen in bundesdeutschen Wohnhäusern wähnte. Roberts Siegeszug war auch von der Abschaffung der Insolvenz gekennzeichnet, indem er erst Handwerks- und später auch Bäckerbetrieben den Rat gab, nicht mehr zu produzieren, um ihre hohen Energiekosten zu kompensieren. Gleich danach folgte die Industrie- und Kapitalvertreibung gesunder Unternehmen und Eigner ins sichere Ausland.

Energie für ein hoch technisiertes Land ist, wie wir seit Angela Merkel wissen, völlig überbewertet. Vor allem, wenn man sie zu Schleuderpreisen aus Russland beziehen müsste. Zu Glück sind die Amerikaner eingesprungen und verhökern uns zu Apothekerpreisen ihr Fracking-Gas, das sie mit Supertankern und Schweröldiesel 7.000 Seemeilen quer über den Atlantik zu uns transportieren. Natürlich kommen für die Verbraucher und die Industrie noch ein paar Steuerzuschläge hinzu, damit sich das betriebswirtschaftlich auch lohnt. 

Seit einem Jahr rast nunmehr in unserer Republik nicht nur eine Pleitewelle durchs Land. Mehr als 125.000 Firmen haben aus Solidarität mit den Sozialisten und den grünen Buntwelt-Architekten in diesem Jahr Insolvenz angemeldet – oder um es mit Robert Habecks Worten zu sagen –, sie haben aus Einsparungsgründen aufgehört zu arbeiten. Dennoch ist dieser Wert verbesserungsfähig. Bärbel Bas Aufruf, Arbeitgebern den unerbittlichen Kampf anzusagen, wird bei den Genossen und den Grünen sicher auf fruchtbaren Boden fallen, zumal sie ihr Auskommen über das strittige Bürgergeld finden.

Einen groben Blick auf die Erfolgsbilanz unserer Regierungs- und Rettungskoalition, die mit maßgeblicher Unterstützung der Grünen den Kahlschlag in Deutschland mit Verve und Weitsicht auf die Spitze getrieben haben, gibt uns einen genaueren Überblick: Der Stellenabbau in der KFZ-Industrie betrifft in diesem Jahr etwa 220.000 Mitarbeiter. Ihre Zulieferer mit weiteren 47.000 hoch bezahlten Stellen. Nahrungsmittel- und Möbelindustrie mit jeweils über 15.000 Arbeitsplätzen. Jedes 4. Einzelhandelsunternehmen hat bis Ende dieses Jahres seine Pforten geschlossen. Lediglich in Solingen ist die ökonomische Welt noch in Ordnung, was wir wahrscheinlich den hohen Zuwanderungszahlen aus fernen Ländern zu verdanken haben. Wenn das nicht Roman Herzogs „Ruck im Land“ bedeutet…!

Deutschland ist mit der roten Schlusslaterne in Europa unangefochtener Spitzenreiter im Wettstreit wirtschaftlicher Marginaldenker. Italien, Polen, Malta, Kroatien, Zypern, Spanien, Portugal – sie haben die höchsten wirtschaftlichen Zuwachsraten, gefolgt von Litauen, Niederlande, Tschechische Republik, Österreich und Finnland. Mit Null Prozent Zuwachs im 4. Jahr in Folge könnte Deutschland im Jahr 2025 erstmals wieder ein sattes Minus erreichen. Ich wills mal so sagen: Im Vernichten macht unseren Regierungskoalitionären so schnell keiner etwas vor.

Ich jedenfalls bin da guter Hoffnung. Setzt sich die Idee unserer Frau Bas durch, dürften wir uns bald in die Rangreihe der ärmsten Länder Afrikas einreihen. Sprechen wir es doch offen aus: Wer braucht schon qualifizierte Arbeitsplätze, wenn die migrantischen Garanten unserem Land einen neuen Innovationsschub, ausreichende Steuereinnahmen und sichere Renten bescheren? Die Prognosen für das Jahr 2025, was die erwartete Leistungsbilanz unserer Sozialbesucher anbetrifft, sind durchaus positiv, weil sie erst gar keine Arbeitsstellen antreten. Rechnet man bei den Industrie- und Mittelstandsverbänden mit weiteren 250.000 Arbeitsplätzen, die "eingespart" werden können, sehen wir: Da bewegt sich etwas. Hinzu kommen mindestens 90.000 Mittelstandsunternehmen, die von der Bildfläche verschwinden. 

Frau Bas ist auf einem guten Weg. Und mal ehrlich! Ackerbau und Viehzucht hat uns schon früher einigermaßen ernährt. Wer, wenn nicht Frau Bas, sollte uns daran hindern, uns wieder vergangener Werte zu besinnen und die nächste Wohnhöhle in der Eifel oder im Schwarzwald zu beziehen. Ich geh schon mal in den Wald, Pilze sammeln.

                                         

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Kommentare

  1. Nachdem die Linken und die Grünen inzwischen Merz fest am Gängelband durch die Manege führen, können all die woken ,linken und grünen Traumtänzer und Chaoten jetzt voll die Sau rauslassen. Merz müste eigentlich vor Scham im Boden versinken.

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