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Deutschlands Politik – man wird allmählich irre!

„Die deutsche Wirtschaft muss schnellstens anspringen“, das war gestern die panische Botschaft unserer 1 Meter 92 hohen Worthülse. Der Mann muss auf einem entfernten Orbit leben. „Mit einer Viertagewoche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand dieses Landes nicht erhalten können“, sprachs, und wandte sich wieder der Pflege seines großartigen Welt-Images zu. Dieses Mal erneut Indien. Der hart arbeitende Bürger mit perspektivischer Rentenarmut nimmt die messerscharfe Analyse unseres Fritz nur noch achselzuckend zur Kenntnis. 

Massenmörder Ahmed al-Shara
von Friedrich Merz nach Berlin eingeladen

Sei’s drum. Seltene Erden will Fritz beim Ministerpräsidenten Narendra Modi kaufen, obwohl der Inder trotz striktem Embargo tankerweise bei Deutschlands Todfeind Putin billiges Erdöl und Gas einkauft, beste Beziehungen nach Russland pflegt und die Ukrainer zum Teufel wünscht. Und weil es bei Fritz charakterlich gerade so schön flutscht und er seiner Geradlinigkeit hinsichtlich seines „Arbeitsstils“ treu bleiben will, hat er ganz nebenbei den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Shara zu einem Plausch nach Deutschland eingeladen. Man kann dem Mann, der keine Gelegenheit versäumt, die eigenen Bürger hinters Licht zu führen, einen konsequent-stabilen Politikstil nicht absprechen.

Halten wir fest: Fritz will mit einem der schlimmsten Schlächter und blutrünstigsten Massenmörder Ahmed al-Shara, auf dessen Kopf die Amerikaner 20 Millionen Dollar ausgesetzt haben, im Kanzleramt über die Abschiebung syrischer Straftäter verhandeln. Ja, er versprach dem schlimmsten Verbrecher aller Zeiten dabei zu helfen, dessen Land zu stabilisieren, – vermutlich mit üppigen Geldzuwendungen. Mal sehen, wann die ersten Mullahs aus dem Iran mit blutigen Händen ihre Antrittsbesuche in Berlin machen und den Kanzler um ein Bakschisch bitten. 

Bei genauer Betrachtung hat das Hofieren dieses Metzel-Ahmeds auch den Hintergrund, da sich Wolodymyr Selenskij prächtig mit dem syrischen Monstrum versteht und sie wohl Brüder im Geiste sind. Immerhin sind wir auch gut Freund mit dem kriminellen "Wolly" und in der Ukraine gern gesehene Geldgeber. In Sizilien sagt man dazu: Una faccia - una razza. Man halte sich einmal vor Augen, dass bei Habecks "Schwachkopf-Post" eine Polizeieinheit des Sonderkommandos vor der Tür des Beleidigers steht, dessen Bude auf den Kopf stellt, Rechner und Handy beschlagnahmt und ein Richter den Mann verurteilt, - der syrische Massenmörder Ahmed dagegen wird im Kanzleramt als Staatsgast empfangen und von Merz hoffähig gemacht. 

Nein, ich rege mich nicht mehr auf, zumal es ja auch ganz normal ist, wenn unser Kanzler in der gemütlichen Couchecke seines Kanzlerbüros mit einem per Haftbefehl gesuchten Verbrecher ein Tässchen Kaffee schlürft und über syrische Verbrecher plauscht, die er vorher vor den afghanischen Taliban per Lufttransfer gerettet hat und in unser Land hat bringen lassen. Doch die anderen politischen Superhelden sind nicht viel besser.

Auch Klingbeil düste in die USA, um den Amis vor Ort die Leviten zu lesen. "Ich bin jemand, der sehr viel Wert darauf legt, dass wir internationales Recht hochhalten", sagt der Vizekanzler mit Blick auf den US-Angriff auf Venezuela. Es war mir auch wichtig, dass wir deutlich machen: Hier wurde Völkerrecht gebrochen. Und diese Kritik habe ich in den USA auch formuliert und werde das weiter tun. Folge – der deutsche Vize wurde freundlich aufgefordert, wieder nach Hause zu fliegen. Diplomatische Supergaus mit politischen Irrlingen!

Außenminister Wadephul tingelt gerade ebenfalls durch die Welt und beschreibt seine Glanztaten in den USA mit solch hochtrabenden Floskeln, dass selbst die Ochsenfrösche im Tümpel seines Heimatdorfes Husum überrascht ihr Quaken einstellen. Er habe, so im WELT-Interview, mit Dutzenden Senatoren Einzelgespräche geführt, um nicht nur die transatlantische Partnerschaft zu stärken, politische Differenzen zu minimieren, sondern auch die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland zu stabilisieren. Überdies, so unser nichtssagender Außendingsda, hätte er mit seinem amerikanischen Kollegen die wichtigen Themenbereiche wie Grönland, Hamas, Israel, Iran abgehandelt.

Wie darf ich mir das vorstellen, da das Treffen – mit wem auch immer -, laut offiziellen Angaben knapp 30 Minuten dauerte? Der Verbrauch von zwanzig Tonnen Kerosin und 200.000 Euro Reiskosten muss es uns wert gewesen sein. Während so richtig echte Minister für die Fülle der Themen und anliegenden Problembereiche eine Woche benötigen würden, um sie angemessen zu diskutieren, schafft Johann das Mammutprogram in atemberaubender Kürze. Vermutlich übertrifft er hinsichtlich seiner Effizienz in weltpolitischen Fragen sogar unsere ehemalige Außenlena.

Ich habe das Bild förmlich vor Augen: „Whatafool“ – wie er liebevoll in den USA genannt wird, entstieg vor dem White House der Staats-Limousine, wurde jedoch nur vom Pförtner empfangen und ungesehen und in aller Eile in ein Sachbearbeiter-Büro bugsiert. Von Donald natürlich weit und breit nichts zu sehen. Marco Rubio hat den kleinen Störenfried aus Deutschland im Vorbeigehen, sozusagen ersatzweise begrüßt und wird ihm höflichkeitshalber aber noch einen kalten Kaffee angeboten und sich beiläufig erkundigt haben, was er in den USA eigentlich will. Kaum hatte „Johann“ in Demutshaltung seine Stichworte Grönland, Hamas, Israel, Iran über die Lippen gepresst, war die Unterredung bereits zu Ende. Rubio verabschiedete sich freundlich mit den Worten: Danke für ihren Besuch. Ob "Whatafool" seine Kaffeetasse noch sitzend oder schon stehend gelehrt hat, ist bedauerlicherweise nicht überliefert. Solche Highlights werden uns Bürgern leider immer wieder vorenthalten.

Nun ja, was soll man sagen? Die übliche Pressekonferenz entfiel und der Pförtner wird unseren Außenminister schnell wieder ins Freie geschoben haben, zumal Rubio vermeiden wollte, von Journalisten und Kameraleuten mit seinem Kollegen aus Europa gesehen zu werden. Immerhin konnte Johann, das möchte ich hier hervorheben, übers Mikrofon eines mitgereisten Journalisten von seinen konstruktiven Gespräche mit der US-Administration, den vielen Senatoren und Marco Rubio berichten. Nichts Substanzielles, möchte ich hier am Rande erwähnen.

Seien wir ehrlich, schon seit Jahren hören wir von unseren Politikern nichts Belangvolles, außer jetzt wieder von Söder. Der wiederum lässt mit grandiosen Ideen aufhorchen. „Kleine Länder sind nicht überlebensfähig“, ließ er die Berichterstatter unserer Qualitätsmedien wissen. Nun ja, er hätte es auch geschmeidiger ausdrücken können. Länder, in denen sich die AfD der magischen 40-Prozentmarke annähern, sind verzichtbar und müssen „outgesourced“ werden. Nun ja: Trump will Grönland, da liegt es nahe, dass sich Söder Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Meckpom und das Saarland einverleibt. Und sollten die Wähler von Baden-Württemberg vergessen haben, dass die CDU/CSU Volkspartei bleiben will und über die Brandmauer schielen, wird dem Markus sicher auch noch etwas einfallen.

Doch jetzt will Boris Pistorius erst einmal Grönland mit eigenen Soldaten vor dem völkerrechtswidrigen Zugriff der Amis verteidigen. Blöd nur, dass die USA nicht nur der wichtigste Nato-Partner sind, sondern Deutsche Bürger auch vor ihren Politikern schützt. Noch blöder allerdings ist die Tatsache, dass der aktuelle Generalleutnant und Oberbefehlshaber der Nato mit Namen Alexus Grynkewich, ein Amerikaner ist und für die adäquate Bewaffnung der Bundeswehr verantwortlich zeichnet. Da dürfte sich die Frage stellen: Wann wird das NATO-Mitglied Deutschland mit seiner geballten Militärmacht gegen die USA zu Felde ziehen, um im Rahmen des Beistandspaktes Dänemark zu verteidigen?

Als hätten wir nicht schon genug Sorgen, hat die ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko versucht, das Abstimmungsverhalten von Abgeordneten durch Geldzahlungen zu beeinflussen. Das scheint allerdings nicht so richtig geglückt zu sein, zumal dieser Wolodymyr die erheblichen Eurozuwendungen aus Deutschland längst schon für sich abgezweigt hat, um seine Wiederwahl zu finanzieren.

Und während Deutschland noch gegen die klirrend kalte Schneebombe kämpft, Fritz mit Verbrechern verhandelt, Klingbeil die Erbschaftssteuern erhöhen will, Wadephul sich die Wunden leckt und Boris die Dänen, die Ukrainer, die Hamas und die iranischen Widerstandskämpfer mit der Kampfkraft unserer Armee beschützt, haben sich unser Ex-Bundespräsident Christian und Bettina Wulff wegen unüberbrückbarer gegenseitiger Abneigung schon wieder getrennt. Offen gestanden, diese brandneue Nachricht hat mir den Rest gegeben. Man wird noch ganz irre in diesem Land. Über diese Weimers, Günthers und Wegners will ich schon gar nicht mehr nachdenken.

                                             

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Kommentare

  1. Vererhrter Herr Mancini, immer wieder herrlich, wie Sie den Untergang mit Ihren Texten begleiten. Herzliches Dankeschön ins Oberland. Sehe gerade, Sie nutzen jetzt Ihre italienische Adresse, sehr vernünftig.

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