Direkt zum Hauptbereich

Martin von Mauschwitz - der Fleisch gewordene WDR-Systemling

Selten hat eine Aktion von 50 bekannten Schauspielern, man könnte auch sagen Fernsehlieblingen, mehr Wellen in die sozialen Medien geschlagen, als die satirische Regierungskritik #allesdichtmachen. 




Und selten wurde deutlicher, wie massiv der vom Staat ausgeübte Anpassungsdruck auf Moderatoren, Journalisten und sogenannte Meinungsbildner der TV-Sender in Deutschland ausgeübt wird. WDR-Moderator von Mauschwitz ist geradezu ein Paradebeispiel für duckmäuserische und willfährige Unterwürfigkeit.

Ja, man kann spätestens nach dem Interview mit Jan Josef Liefers behaupten: Staats-Opportunismus hat einen Namen: Martin von Mauschwitz, Moderator des bekannten Formats „Aktuelle Stunde“. Nun ja, der Zungenschlag dieses Herrn erinnert frappant an die „Aktuelle Kamera“, die "kommunistische Tagesschau“ der DDR. Dort war man knallhart auf Linie, wenn es darum ging, den Klassenfeind zu diskreditieren und das Volk "auf Spur" zu halten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Offen gestanden, böse denken war im Falle Mauschwitz und WDR nicht zu vermeiden. Denn ganz im Stil eines linientreuen, roten Sendes bewies dieser WDR-Günstling, mit welchen Methoden und Mitteln man die neue politische Unterdrückungsrichtung auf Kritiker optimal anwendet. Den offensichtlich provozierenden Zungenschlag, mit dem Mauschwitz versuchte, Jan Josef Liefers wegen des umstrittenen ironisch-satirischen Clips öffentlich in die Enge zu treiben, findet man gewöhnlich nur noch in der untersten Schublade dämlicher Journalistik. Aber wie es scheint, gehören seit einem Jahr verbale Maßregelungen zum Handwerkszeug eines gehorsamen TV-Schwätzers, um gute Argumente des Klassenfeindes im Keim zu ersticken und Antworten abzuwürgen. 

Der Wunsch Liefers, der wohl bei der überwiegenden Mehrheit in unserer Republik ebenso auf der Seele brennt, hörte sich wie folgt an: „Ich möchte gerne, dass diese Regierungsentscheidungen transparenter sind.“ Ja, was denn sonst?

Lieber Herr Mauschwitz, ist das etwa nicht das Anliegen aller Bürger? Gehört das in Ihrem Sender nicht zur Meinungsfreiheit? Wie verhält sich das eigentlich im WDR, verehrter Herr Mauschwitz? Ist die Vorsitzende des Verwaltungsrates im WDR Claudia Schare nicht SPD-Politikerin? Gibt sie nicht die politische Richtung im Sender vor? Ist die stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates im WDR etwa nicht Frau Roswitha Müller-Piepenkötter - ehemalige CDU-Justizministerin in Nordrhein-Westfalen?

Ein Blick in den Verwaltungsrat des Senders gibt, wie in allen deutschen Sendern, einen schönen Einblick, wer das Sagen hat. Sie alle sind gespickt mit Politikern, Ministerpräsidenten und Parteifunktionären, die selbstredend mit Willen und Wissen der Regierung eine klare und unmissverständliche Richtung ganz nach dem derzeitigen politischen Zeitgeist vorgeben. Mausbach ist eben einer ihrer „eierlosen“ Vasallen. Mir fällt es nicht schwer, dabei den Begriff Sytemhure anzuwenden, die gerne ihren Job behält, weil die Kohle stimmt und das Häuschen damit abbezahlt werden kann. Insofern hätte Jan Josef Liefers recht, obwohl von „Gleichschaltung“ nie die Rede war. 

Ins Wort fallen, Stellungnamen abwürgen, sofortiges überleiten zur nächsten Frage, wenn eine Antwort unbequem oder gar kritisch ausfällt, das sind die kleinen Kniffe eines schwachen und hilflosen Moderators. Dazu ein herablassender Ton und ein süffisantes Nachtreten. Der Tenor des inquisitorischen Interviews, die Einschüchterungsversuche dieses anmaßenden TV-Systemlings, seine unterschwelligen Schuldzuweisungen, sie waren unüberhörbar und vermutlich ganz im Sinne der Programmdirektion.

Und scheinbar wirkt sie, die Einschüchterung von Staat und Medienmacher, die in der Gesellschaft längst tiefe Spuren hinterlassen hat. Denn die drohende Existenzangst ist ist tiefgreifend und Panik erzeugend. Insofern kann ich auch nachvollziehen, wenn sich einige der Schauspieler von der eignen Videoaktion distanzieren. Dennoch, der WDR betreibt die politische Agitation in seiner reinsten Form, gegen die man sich als Künstler wie auch als verantwortungsvoller Bürger wehren muss.

So entblödet sich Mauschwitz nicht, Liefers und Kollegen mit ihren witzigen und intelligenten Satiren implizit in die Ecke der Corona-Leugner und Schreihälse zu verorten, weil sie auch aus dieser Richtung Applaus erhielten. Wie will man verhindern, wenn sich in friedliche Demonstrationszüge unerwünschterweise rechtsnationale Krawallmacher mischen? Wie will man verhindern, dass auch Menschen applaudieren, die man nicht gerufen und nicht dazu aufgefordert hat. Wer will in unserer so gerühmten Demokratie Chaoten davon abhalten, sich klammheimlich unter Demokraten zu mischen, um Aufmerksamkeit zu erreichen? 

Ich weiß, es findet sich an jeder Ecke ein klugscheißender Journalist, der seine kümmerliche Existenz mit "passenden" Themen ein wenig lukrativer gestalten möchte und sich überdies gleich noch den Applaus von Politikern und Medienmachern zu verdient. Zur Optimierung seines Berichtes hält sein Kameramann exakt auf die eine Reichsfahne, auf die fünf Lederjacken und drei Nazisymbole, um seine jämmerliche These von Coronaleugnern, Judenhasser oder Fremdenfeinde zu untermauern. So entstehen dann für schreibende Schmierfinken und rote Moderatoren würdige Schlagzeilen wie "Treibjagd in Chemnitz". 

Ich wills mal so sagen: Wenn der WDR es gutheißt, dass mit höchst fragwürdigen Journalisten wie Mauswitz 50 Kritiker in suggestiver Form eingeschüchtert werden sollen, ist das Beweis genug für die gelenkte und erwünschte Indoktrinierung. Wenn dann noch beim TV-Konsumenten der Eindruck zu erwecken soll, dass 50 Schauspieler bewusst die "rechtsextremen Lügenpresse-Schreihälse" bedient oder zumindest billigend in Kauf genommen hätten, halte ich diese Art von Bürgererziehung für Totalität.

Mausbachs „Befragung“ darf man getrost zum Paradebeispiel aufzählen, was sich gerade in unserer Medienlandschaft seit geraumer Zeit abspielt. Künstler, Schauspieler, Comedians, Satiriker, Schriftsteller und all jene, die in der Öffentlichkeit wirken, werden entweder massiv unter Druck gesetzt, staatskonform und willfährig Botschaften zu verbreiten, die unseren Politikern nicht nur genehm sind. Notfalls droht ihnen die Arbeitslosigkeit. Unsere TV-Sender sind lange Arm des politischen Wirkens, deren Desinformationen und Manipulationen, Indoktrinierungen und Agitationen genau von solchen Moderatoren wie Mauschwitz kolportiert werden.  

Es gibt inzwischen Dutzende von Beispielen, die politisch in Ungnade gefallen sind und unter Berufsverboten zu leiden haben. Man hat sie abserviert. Natürlich spricht man dieses böse Wort nicht aus und weist Sanktionen dieser Art empört zurück. Aber die Volksseele ist wahrlich eine sensible Angelegenheit. Sie hört längst genauer zu. Auch die schweigende Mehrheit hat es bemerkt. Diese Mauschwitzes und Konsorten, sie haben sich wegen des sicheren Einkommens entweder selbst zu Hampelmännern gemacht oder sie hängen an den Fäden wie Marionetten.

Unsere Politiker sollten sich ihres Amtes und ihrer Macht nicht zu sicher sein. Denn das Klima von Denunziation, Grundrechtsverletzungen, Spaltung der Gesellschaft, politischer Korruption, Käuflichkeit und Vorteilsnahmen in Verbindung mit Diskreditierungen und Diskriminierungen von Kritikern ist eine Zeitbombe, bei der man nie wissen kann, wie heftig die Explosion sein wird. 

 

Kommentare

  1. Selten habe ich so ein anmaßendes Interview erlebt (Ausnahmen bei Lanz, aber der bog dann, wenn auch nicht immer in gleicher Sendung,, dann doch ein). Inhaltlich war das Interview, das eher einer Inquisition und einem Höchst-Richterlichen Rechtspruch glich, ein Ausflug in die alte Tage der NRW Filzokratie. Hier wurde Recherche (i.S. um welche Gruppe handelst es sich hier) und Gesprächsführung verbunden mit einem wohl-strukturierten Fragenkatalog kompensiert durch Anpassung und Willfährigkeit des Interviewers.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Obermessdiener und Chefopportunist in Mainz ist alles andere, nur nicht lustig.

Der Sitzungspräsident des Mainzer Karnevalsvereins Andreas Schmitt, physiognomisch gesehen einem drall gefütterten Hausschwein näher als einem frommen Betbruder, hat in der Bütt wieder einmal nachhaltig bewiesen, dass die Mainzer Fasnacht so viel mit Humor zu tun hat, wie der dümmliche Kampf der Omas gegen rechts. Nein ..., bei diesem Herrn vergeht einem das Lachen. Da hilft nur noch ein Stoßgebet gen Himmel. "Mainz wie es singt und lacht" ist für ihn und die humorbefreiten Berufskarnevalisten an seiner Seite eine todernste Angelegenheit. Ich wills mal so sagen: Das, was Schmitt als Büttenredner zelebriert, ist weder komisch, oder humoresk, noch witzig oder auch nur anasatzweise amüsant. Noch nicht einmal intelligent.  Mir drängt sich bei dem "närrischen Vortrag" Schmitts inhaltlich wie optisch unwillkürlich die Karikatur der „Reformation und Totenfresser“ von Pamphilus Gengenbach aus dem Jahr 1620 auf. Das Bild zeigt Bischöfe und Mönche, die sich an einer festli...

Politische Schwurbelfachkräfte, Fake-News-Meister und ideologische Leistungsträger

Alter Falter – in diesen Tagen kommt man bei der Berichterstattung politischer Paukenschläge kaum hinterher. Wenn der unschuldige Bürger bei seinem morgendlichen Informationsanliegen versehentlich auf den Kanälen unserer Qualitätsmedien landet, erhält er gegen eine bescheidene Monatsgebühr weit mehr, als er mental jemals verkraften kann. So ging es mir heute Morgen. Kaum hatte ich die Fernbedienung meines TV-Gerätes betätigt, erreichten mich die neuesten Verbal-Pläne unseres Kanzlers. Ja, man kann sagen, Friedrich Merz hatte wieder einmal als intimer Kenner seiner eigenen Gedanken vor einem großen Publikum den großen Auftritt beim „politischen Aschermittwoch“ in Trier. Erlauben Sie mir, liebe Leser, dass ich zu diesem Anlass kurz in die Antike abschweife. Alle kennen ja das berühmte geflügelte Wort der alten Römer, - so um die Zeit von Kaiser Nero -, das sich bei Fritz als verlässliche Verhaltensnorm tief verankert hat und uns regelmäßig zum Staunen bringt. 𝐐𝐮𝐢𝐝𝐪𝐮𝐢𝐝 𝐚𝐠𝐢...

Unsere Annalena mit Völkerrechtshintergrund verschiebt Grönlands Grenzen.

Annalena hat in ihrem glanzvollen Talk-Auftritt bei Maischberger wieder einmal einen ihrer weltpolitischen Rohrkrepierer gelandet. Man könnte auch sagen: Wir und Dänemark sind haarscharf an einer bearbock‘schen Eingemeindung Grönlands vorbei geschreddert. Immerhin, wie die "Diplom-Volksrechtlerin" (WIKIPEDIA) und Präsidentin der UN-Generalversammlung messerscharf und unmissverständlich feststellte, sind Grönländer auch Bürger. Nur wohin sie genau gehören, das ist unserer Vorzeigepolitikerin nicht so ganz geläufig. Politische Landesgrenzen jedenfalls spielen in einem grünenbunten Weltbild keine große Rolle. Was Annalena sagt, ist in Stein gemeißelt. Basta! Die gefährlichsten Potentaten und gewieftesten Staatsführer wie Putin, Xi Ping, Trump, Netanjahu oder Orban können ein Lied von den Begegnungen mit unserer EX-Außenministerin singen. Wenn sie vom Leder zieht, bleibt kein Auge trocken.. Wenn man es genau nimmt, hat hierzulande das Publikum des beliebten Polit-Talks von San...