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Bundesregierung spannt Wissenschaftler zur Rechtfertigung für Corona-Maßnahmen ein.

Man könnte es auch deutlicher formulieren. Die Bundesregierung kauft gesinnungsarme Wissenschaftler. Viele werden behaupten: das haben wir schon immer gewusst. Manche haben es befürchtet, viele werden es aber auch jetzt noch als völlig absurd bezeichnen und jeden, der so etwas behauptet, als Coronaleugner, schlimmstenfalls als Nazi beschimpfen. Und dennoch, die WELT am SONNTAG hat öffentlich darüber berichtet.

 


Dahintergekommen ist ein Rechercheteam der WELT, die vertrauliche Informationen aus dem RKI über eine Gruppe spezialisierter Juristen herausgeklagt hat. Die Korrespondenz zwischen RKI – einer Bundesbehörde – beauftragte Wissenschaftler, ihre Einschätzung hinsichtlich der Corona-Gefahrenlage nach dem gewünschten Szenario des Bundes auszurichten. Der Schriftverkehr Anfang letzten Jahres unterlag der Geheimhaltung, der aber beweist, dass man mitvöllig unrealistischen Modelrechnungen die harten Maßnahmen wie Lockdown vor den Bürgern gerechtfertigt hat.

Auf Druck des Innenministeriums wurden seit spätestens Beginn der Coronakrise Februar 2021 entsprechende Gutachten und Einschätzungen von unseren beinahe täglich in den Nachrichten zitierten Virologen, Immunologen, Epidemiologen und sonstigen Scharlatanen– anders kann man sie nicht mehr bezeichnen -, angefertigt. Hoch geschätzte Professoren, genauer gesagt Regierungs-Handlanger, haben monatelang anhand von Rechenmodellen irrwitzige Horrorszenarien beschrieben, und damit den Regierungsmitgliedern und Verantwortlichen ihr Alibi zur Notwendigkeit von Lockdowns, Geschäftsschließungen, Kontaktsperren bis hin zu existenzvernichtenden Einschränkungen geliefert.

Diese Tatsache zu Ende gedacht, legt den Schluss nahe, dass auch auf Basis von Gefälligkeitsgutachten bislang geachteter und vom Bund bezahlter Wissenschaftler die Begründung und die Voraussetzung für die Ausrufung der „epidemischen Notlage von nationaler Tragweite“ geschaffen wurde. Bei all dem kommt dem RKI eine Schlüsselrolle zu, das sich dem Druck und den Vorgaben des Innenministeriums von Horst Seehofer ganz offenkundig gebeugt hat.

https://www.youtube.com/watch?v=ZfTy1VlPd3Y

LINK: Nachrichtensprecher der WELT im Interview


Fest steht, und daran gibt es nichts zu deuteln, dass die Politik wissenschaftliche Erkenntnisse beim RKI „bestellt“ hat und mich würde es dabei nicht wundern, wenn bereits formulierte „Zielmarken“ vorgegeben worden sind. Da kann das Fazit nur sein: Wer in der Bevölkerung Angst erzeugt, um politische Maßnahmen besser durchsetzen zu können, legt die Axt an unsere demokratische Grundordnung.

Es geht unserer Regierung unübersehbar nicht darum, mündigen Bürgerinnen und Bürgern evidenzbasiert und sachorientiert politische Entscheidungen zu erklären, sondern darum, diese Entscheidungen auf repressivem Wege durchzuprügeln. Wie mir scheint – völlig unabhängig davon, ob wir nun eine Corona-Krise haben oder nicht.


ein Worst-Case-Szenario

LINK: Innenministerium Homepage


Das erst Wochen später veröffentlichte Papier beschrieb darin, dass mehr als eine Million Menschen am Coronavirus sterben könnten, wenn das Leben wie vor der Pandemie weiterliefe. Wer sich diesen Wahnsinn ausdenkt, das würde so mancher gerne wissen und er ist dennoch Tatsache. Politiker wie Wissenschaftler erarbeiteten allen Ernstes Vorschläge, wie man in der Bevölkerung die „gewünschte Schockwirkung“ erzielen könne, um den Fall des „normalen Weiterlebens“ zu vermeiden. 

"Man müsse in den Köpfen der Menschen Bilder entstehen lassen", so die Berater Spahn, Merkel, Seehofer und Konsorten (dann gehen sie auch zum Impfen). Spätestens bei solchen Planspielchen muss jedes Verständnis für diese Spezies von Politikern enden. Denn diese Strategie erlebt gerade ihren Höhepunkt.

Es lohnt sich, einen Blick die Historie zurückzuwerfen, um die Rolle des RKI zu verstehen und vielleicht auch heute in einem neuen "alten" Licht zu sehen. Denn die Vergangenheit des Robert-Koch- Institutes markiert hier eines der düstersten Kapitel der deutschen Geschichte.

Wenige Monate nach der Machtergreifung 1933 wurde ein großer Teil der Mitarbeiter, überwiegend jüdische Wissenschaftler", ausgetauscht. Mindestens zwölf Forscher wurden entlassen. Neben der Qualifikation galt fortan die Nähe zum NS-Regime als Einstellungsvoraussetzung. Mitarbeiter, dieses renommierten Institutes besaßen bereits vor 1933 ein NSDAP-Parteibuch. Ab 1935 wurde das Institut organisatorisch im Reichsgesundheitsamt eingegliedert, als Spezialinstitut für medizinisch-bakteriologische Fragen. Im Laufe der 1930er Jahre wechselten auch die Abteilungsleiter, durchweg langjährige NSDAP-Mitglieder.

Man konzentrierte sich im RKI auf die Bekämpfung von Malaria, Fleckfieber und Gelbfieber – Infektionskrankheiten und arbeitete eng mit zivilen und militärischen Stellen zusammen. Im Rahmen dieser Forschung fanden Menschenversuche in Heilstätten und Konzentrationslagern statt, die RKI-Mitarbeiter zum Teil selbst organisierten und die hunderte von Menschenleben forderten. Infektionsversuche mit Malaria, experimentelle Typhusbehandlungen, Impf-Experimente mit Gelbfieber, Ruhr, Paradentose und Fleckfieber waren an der Tagesordnung. 

„Menschen wurden wie Meerschweinchen behandelt, weil es billiger und bequemer war.“ Der RKI-Arzt Claus Schilling hat nach Schätzungen seiner eigenen Mitarbeiter etwa 1200 Insassen im KZ Dachau mit Malaria infiziert, um Impfstoffe zu testen. Zwischen 300 und 400 Menschen sollen an diesen Versuchen gestorben sein. Wie viele es wohl heute sein werden, die sich duckmäuserisch und obrigkeitshörig „vakzinieren“ lassen, ohne eine einzige kritische Frage zu stellen? 

Denn Gründe und Anlässe gibt es inzwischen zuhauf. Zu viele Nebenwirkungen, zu viele Tote, falsche Zahlen, haarsträubende Prognosen, dumme Behauptungen und Betrügereien bei den Intensivbetten. Man könnte die Argumente noch endlos fortsetzen. Insofern ist es durchaus legitim darüber zu reflektieren, ob die Regierung wegen der exponentiell anwachsenden Inzidenzen in echter Panik neue Maßnahmen erarbeitet oder fragwürdige Motive hat und das Volk schlicht anlügt.

Nun ja, wie 1933 sind wir heute wieder einmal beim Volksimpfen angelangt, bei der wir wie die Karnickel in die "Impfställe" getrieben werden sollen. Sprache, Duktus, Diskriminierungen und Denunziationen, Diskreditierungen und Impfzwang-Diskussionen der Politik von heute erinnern verdammt an eine dunkelbraune Zeit. Mir wird übel bei dem Gedanken, dass wir möglichweise mit Vollgas zurück in Zeiten rasen, die längst vergessen schienen.


Lest auch hier RKI und ihre Heimlichtuerei

https://politsatirischer.blogspot.com/2021/11/heimlich-still-und-leise-rki-andert.html

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