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Ein Tatort wie aus dem Bilderbuch

Seit die Grünen mitregieren, scheint die ARD für die Tatorte nur noch progressive Drehbücher zu verfilmen. Der neue Trend: Bunte Lesbenkrimis, in denen stockschwule Veganer gefälschte Impfausweise für Transgender und diskriminierte Grünenwähler verhökern.  

 


Mit dem Gewinn haben sie aber auch vor, taubstumme Migranten aus den Fängen russischer Schleuser zu retten und mit humanistischen Werbekampagnen Aktivisten und NGO's zu finanzieren, die hungernde Nepalesen im Himalaya unterstützen. 

Die heimlich miteinander verlobten Kommissare Lutz und Detlev, beide von gegenseitiger Eifersucht geplagt, geraten kurz vor ihrem Einsatz am Arbeitsplatz in einen heftigen Streit. Der sensible Lutz -, in Tränen aufgelöst -, vertraut sich seiner Psychologin an. Was er allerdings nicht ahnt, weiß der Zuschauer schon längst. Lutz will sich in eine Frau umoperieren lassen und in Zukunft als Kommissarin Luzia den Dienst versehen.

Carla, eine androgyne Psychologin, die unter Bulämie leidet, lebt in einem heimlichem Verhältnis mit Lutz und Detlevs lesbischer Vorgesetzten Irmgard Kowalski. Aber eigentlich ist sie in Detlev unglücklich verliebt. Ihr Geheimnis vertraut sie nur ihrem Tagebuch an, obgleich jeder im Revier des 7. Kommissariats bescheid weiß

Das emotionale Drama nimmt volle Fahrt auf, als Lutz bei seinen Ermittlungen gegen eine russische Impfpass-Mafia auf den knallharten Esoteriker Igor Patuschkin stößt, der mit seinen Kumpanen im Milieu krimineller Tierretter in die Biontech-Labors einbricht, um die Versuchskaninchen vor dem nahen Impftod zu retten. Unterstützung erfährt er von einem knappen Dutzend Feministinnen, die allerdings keinen blassen Schimmer haben, was mit den Tieren anschließend geschehen soll. Auch der Zuschauer wird zunächst im Dunkeln gelassen.

Doch dann meldet sich ein Zeuge. Mbele Musamba, mittelloser Sozialgast aus Äthiopien wurde unfreiwilliger Zeuge eines brisanten Telefonats, als er gerade eine Brieftasche mit einem großen Geldbetrag neben einer Mülaltonne gefunden hatte. Sofort begibt er sich ins Revier, um den Fund abzugeben. Dentlevs inkontinente Kriminal-Assistentin, die gerade in einer Drogerie frischen Windeln gekauft hat, kehrt ins Kommissariat zurück und verwickelt den ehrlichen Finder in ein Gespräch. Der erzählt, was er gerade gehört hat. Er gibt zu Protokoll, ein russischer Desident habe angeblich einem unbekannten Usbeken, der bei einem Pharmakonzern arbeitet, Befehle erteilt. Auch der Name Irmgard soll gefallen sein. Lutz ist alarmiert und ermittelt verdeckt.

Erst nach und nach stellt sich heraus, dass die Kriminaldirektorin Irmgard Kowalski mit Igor Patuschkin vor Jahren in Novosibirsk ein intimes Verhältnis hatte und immer noch unter der unglücklichen Trennung leidet. Emotional hin und hergerissen schwankt die taffe Beamtin, sich bei dem verhaltensgestörten Detlev zu outen  und ihren sentimentalen, russischen Erinnerungen. Als sich die beiden bei einer konspirativen Verabredung in einem Restaurant wiedertreffen, kommt es zum Showdown, weil sich Igor Patuschkin trotz 3G-plus-Vorschrift mit einem gefälschten Impfpass Zutritt verschafft. Vorsätzlich infiziert er die Chefermittlerin Irmgard Weber mit der neuen Coronavariante Omikron. Zu tief saß bei Igor der traumatische Trennungsschmerz, weswegen er auch unter schweren Depressionen leidet und für die er jetzt späte Genugtuung sucht.  

Die sozialkritische Komponente in diesem Streifen findet ihren Höhepunkt darin, als allmählich ans Licht kommt, dass der schwerbehiderte Wirt Willi mit dem Anführer der taubstummen Migranten eng befreudet ist und dieser seit längerer Zeit die Kriminaldirektorin erpresst. Als er auf seinem Rollstuhl durch die Gaststätte kurvend für die Ermittler den Gemüseauflauf an den Tisch bringt, droht er unverhohlen, Irmgard wegen ihrer ominösen Verbindungen zu den Flüchtlingen anzuzeigen und sie überdies beim Gesundheitsamt zu verraten. Er verlangt von ihr, sie soll dafür sorgen, dass er in Zukunft auch Gäste mit 2G bewirten darf. Doch während der lautstarken Auseinandersetzung zwischen Willi, Igor und Irmgard stürmen Detlev und Lutz die Gaststätte. 

Hauptkommissar Detlev hat allerdings nicht mit seiner Psychologin gerechnet, die unterm Biertresen kauert und schon geahnt hatte, dass sich ihre große Liebe bei dem Einsatz in der Gaststätte in Lebensgefahr begeben wird. Sie wusste schon seit langem, dass der schwule Koch in der Gaststätte in die Machenschaften involviert ist. Seit geraumer Zeit wurde der ungelernte Koch aus Eritrea von Igor Patuschkin instrumentalisiert. Igor, der ein doppeltes Spiel bei der Tierrettung spielt, beliefert mit durchgeboosterten Versuchskarnickel von Biontech die Kneipe, die während der wöchentlichen Wildtage auf der Speisekarte als Delikatesse für 12 Euro 90 den Gästen angeboten werden.

Die Psychologin schleicht sich unbemerkt hinter den Tresen, um gegebenenfalls zu intervenieren. Dort erfährt sie, dass auch Lutz seit Jahren Stammgast bei Willi war, und ohne Detlevs Wissen mit dem Koch fremdgeht. Sex und gegen sein Schweigen. Genauer gesagt: Verseuchte Karnickel gegen Sex, das war der Deal. 

Die Sache droht zu eskalieren, als 17 taubstumme Migranten mit gültigen Impfpässen und ungültigen Personalausweisen ins Lokalströmen, in ihren Händen grüne Transparente, auf denen in großen Lettern steht: "Baerbock ist die Größte." Als sie an den Tischen Platz nehmen und Gemüseeintöpfe ohne Wildeinlage bestellen wollen, drehen Igor und Willi durch und nehmen die Kriminaldirektorin Irmgard als Geisel. Doch sie alle hatten nicht mit der Psychologin hinter dem Tresen gerechnet, die die beiden Gewalttäter und die Kriminaldirektorin im letzten Moment zu einer gruppendynamischen Sitzung überreden kann.  

Ich hab dann abgeschaltet, mir war der Thrill einfach zu nervenaufreibend.


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