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Wenn Wirtschafts-Hasardeure Politik machen

Es kann einem Angst und Bange werden, wenn Wirtschaftsversager die Geldpolitik bestimmen, wenn Medizin-Dilettanten Gott spielen wollen und hysterische Weltenretter glauben, als Notfall-Sanitäter für das Weltklima zuständig zu sein. Und nun gesellen sich auch noch Polit-Humanisten zum Reigen jener intellektuellen Notfälle, die schon vor fünf Jahren eine völlig verfehlte Flüchtlingspolitik betrieben haben und nun zum Endspurt ansetzen.

 


Drei Millionen Ukrainer sind derzeit auf der Flucht. Und wieder einmal diskutieren kompetenzbefreite Migrationsprediger über Quotenregelungen und europäische Verteilungsschlüssel für Kriegsflüchtlinge, während in Berlin und Bayern die ersten Ankömmlinge afrikanisch stämmiger Ukrainer randalieren, weil man ihnen das zugesagte Drei-Sterne-Hotel in Deutschland verweigert. Natürlich wird uns das schon aus humanitären Gründen Verpflichtung sein, alle zu versorgen - ob nun ukrainische Nigerianer, Donbas-Bewohner aus Kenia oder syrische Studenten aus Kiew. 

Es macht atemlos, wenn man zur Kenntnis nehmen muss, dass weder die Bürger und noch weniger ein politisch Verantwortlicher die Stimme erhebt, obwohl plötzlich mit unfassbar hohen Milliardensummen jongliert wird, deren Zinsen unsere nachfolgenden Generationen nicht einmal ansatzweise bezahlen können. Hundert Milliarden neues Geld für Rüstung und Militär. Zweihundert Milliarden fürs Klima. Von kriegsbedingten Einbußen unserer Industrie will ich noch gar nicht reden. Corona und die Staatshilfen ließen den Schuldenberg unseres Landes von 2,17 Billionen Euro um sage und schreibe 14,4 Prozent ansteigen.

Milliardensummen für bereits anwesende Wirtschaftsflüchtlinge verschwinden im Orkus parasitärer Sozialfälle. Und die neuen Flüchtlingsströme aus dem Osten sind noch gar nicht eingepreist. Nicht nur der Russen-Boykott, die Sanktionen und höheren Beschaffungskosten für Energie, die nun noch hinzukommen, werden unserem Land den Garaus machen. Den Bürger wird eine gewaltige Inflationswelle in den Abgrund reißen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Wer glaubt, der Krieg in der Ukraine sei der Hauptgrund für das Preisfeuerwerk an den Tankstellen, Lebensmittelmärkten, Bauwirtschaft und Logistik, irrt. Es sind die Folgen einer Geldpolitik, die nun von einem ehemaligen Bankrotteur und Insolvenzverschlepper Christian Lindner auf die Spitze getrieben werden. Ohne jedes Maß und ohne jede Voraussicht treibt er die Gelddruckmaschinen am Tegernsee zu maximaler Auslastung an und niemand bietet unseren Politikern Einhalt. Jede Art von Kontrollmechanismus sind außer Kraft gesetzt.

Zum besseren Verständnis für den Leser: Christian Lindner gründete im Jahr 2000 mit zwei Freunden und einem privaten Risikokapitalgeber sein zweites Unternehmen auf dem Höhepunkt der "Dotcom-Blase", die allerdings platzte, bevor man wirklich begonnen hatte. 2001 meldete das Unternehmen Insolvenz an. Schon bei dem ersten „Konkursunternehmen“ Lindners gingen viel Gläubiger leer aus. Heute ist er Wirtschaftsminister und "managed" unsere Geldpolitk.

2.251.800.000.000 Euro Schulden vermeldet das Statistische Bundesamt zum Stichtag 30.06.2021. Rechnen wir Lindners 300.000.000.000 Neuschulden hinzu, ergibt das  31.000 Euro Schulden für jeden Bürger einschließlich der Neugeborenen. Da nehmen sich die veranschlagten 80 Milliarden zusätzliche Ausgaben für Pfizer, AstraZenca oder Biontech & Co. mitsamt der kürzlich verabschiedeten Neuverträge von knapp 80 Milliarden Euro wie die berühmten Peanuts aus.

Wie es scheint, marodieren Minister wie die Berserker in Sphären unendlicher Geldberge, ohne die geringste Vorstellung zu haben. Ich bezweifle, dass eine Frau Baerbock oder ein Herr Hofreiter auf Anhieb sagen könnte, wie viele Nullen vor dem „Centkomma“ bei einen Billion Euro stehen. Den Herrschaften in Berlin ist jedes Verhältnis zu Wert und Geld abhandengekommen. Gott stehe uns bei, wenn wir wie einst vor der Währungsreform bald Hunderttausend Euro für einen Laib Brot bezahlen müssen.

Der Staat wird die Bürger enteignen müssen, Privatvermögen werden pulverisiert, Börsen werden zusammenrechen, Europa zerfallen und das Volk wie einst nach dem Weltkrieg die Scherben einsammeln. Wer stoppt diese Wahnsinnigen in Berlin?

 

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