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Der Klimatismus - unsere neue Religion

Der Kliamtismus ist schwer "en vogue". Im Vergleich dazu ist der Islamismus eine romatische Veranstaltung. Unsere Propheten, Dogmatiker, Wahrsager und Apokalyptiker, bis vor Kurzen noch unter Vollbeschäftigung bei ihrem Covid-Arbeitgeber unserer Regierung unter Vertrag, sie laufen unserem Dr. Lauterbach in Scharen davon. Es ist auf breiter Sachverständigenfront die Umschulung angesagt, um noch schnell einen alternativen Expertenjob als professioneller Klimawarner abzugreifen.


Der Milliardenmarkt für die Impffanatiker ist weitgehend abgegrast und immer mehr potentielle Lauterbach-Opfer mutieren zu renitenten Biontech-Verweigerern. Nachdem sogar der US-Präsident Jo Biden die Coronapandemie für beendet erklärte, schwimmen den Weltuntergangsprognostikern die Felle davon, zumal mit viralen Todesdrohungen und Zwangsbeatmungen auch im europäischen Ausland kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist.

Der Berufswechsel in die Glaubenslehre des menschengemachten Klimawandels verspricht in Zukunft gute Einkommensmöglichkeiten. Auch hinsichtlich der persönlichen Reputation bieten sich umgeschulten Corona-Fetischisten auf dem Tätigkeitsgebiet hellseherischer Verkündigungen besonders im Fernsehen gute Karrierechancen. Die Klimamissionare haben Hochkonjunktur und alle, die nicht dem umsatzergiebigen Glaubensbekenntnis folgen, werden gesellschaftlich ans Kreuz genagelt. Ganz gleich, ob sich das Klima seit 100.000 Jahren - mit oder ohne Dieselautos wandelt oder nicht.

Für die Neueinsteiger in Sachen Klima ist es für öffentliche Auftritte essentiell, mit einer Vita als erfolgreicher Warner oder als prophetischer Visionär Erfahrung gesammelt zu haben. Berücksichtigt werden auch engagierte Aktivisten, die sich entweder schon mehrfach auf Deutschlands Autobahnen festgeklebt haben, oder beispielsweise mit einer tagelangen Baumbesetzung versuchten, einen Wald vor der Abholzung zu retten.

Auch die Politik hat großes Interesse an Menschen, die ein Zeichen setzen wollen, ganz gleich, ob sie sich einer Bewegung angeschlossen haben, die sich zur Aufgabe gemacht hat, Gelbbauchunken oder gefährdete Ameisenvölker umzusiedeln, oder das natürliche Habitat herumirrender Blindschleichen vor dem Neubau eines Gemeindebrunnes zu schützen. Die TV-Sender suchen bereits händeringend nach Persönlichkeiten. Gern genommen werde auch arbeitslose Professoren, käufliche Klinikchefs oder auch verkannte Wissenschaftler, die, wie einst in besten Coronazeiten, über profunde Erfahrung bei der Verbreitung verheerender Zukunftsaussichten verfügen. Aber aber auch der Personenkreis mit Heimerfahrung dient bevorzugt als Talkshow-Gast, besonders solche, die 85-jährige Greise 14 Tage vor ihrem natürlichen Ableben noch einmal Doppelboostern immunisiert und vor dem Erstickungstod gerettet haben.

Selbstredend ist auch jeder Diskussionspartner, der glaubwürdig als Fachmann, Insider und profunder Klimakenner bei Anne Will, Maischberger oder Maybrit Illner sein Expertenwissen abgeben kann, eignet sich nahezu ideal als telegener Überbringer desaströser Botschaften. Vor der Sendung werden die Teilnehmer thematisch „gebrieft“, damit sie mit überzeugenden Argumenten über Betreiber von Kohlekraftwerken, Automobilhersteller oder Liebhaber von Fleischgerichten optimal herfallen können.

Ab und zu wird auch noch der hauseigene TV-Wetterfrosch hinzugezogen, der mit bedrückenden Einspielern über Feuersbrünste in Sizilien und schwitzende Eisbären in der Arktis klagen und im Schlussatz an die TV-Konsumenten den Appell richten: "keine eingeschweißten Salatgurken bei REWE zu kaufen." Das neue Credo: Tomaten nur noch in Papiertüten, des Klimas wegen.

Der mediale Dauerbeschuss über unseren Raubbau an Ressourcen und Zerstörung der Umwelt soll uns nicht nur klimapolitisch sensibilisieren, er soll auch Herzen und Brieftaschen öffnen, damit wir mit den Milliarden Euro an CO2-Abgaben noch rechtzeitig das Weltklima um 2 Grad absenken können. Hilfreich für unsere Regierenden ist jede aufsehenerregende PR-Maßnahme, die dem Steuersäckel nutzt. Ganz ähnlich wie in der Kirche, wird nach dem Gottesdienst der Klingelbeutel herumgereicht, allerdings mit dem Unterschied, dass der Obulus erzwungen wird.

Überschwemmungskatastrophen sind in den Augen unserer Politiker Kollateralschäden, die kaum eine Bedeutung haben. Sie sind im Gegenteil, hervorragende und nützliche Beispiele, mit dem man unter dem Deckmantel großer Unwetterereignissen noch erfolgreicher die Religion des Klimatismus verkünden kann. Die nützlichen Helferinnen Greta Thunberg, Luisa Neubauer, Isabelle Axelsson oder Loukina Tille, von professionellen Agenturen gemanagt, werden als Frontgirlies und Galeonsfiguren vor dem Bergpanorama von Davos als leuchtendes Klima-Rettungs-Fanal missbraucht.


Gleich im Anschluss schwadronieren die Millionärs-Mädels über nicht hinnehmbare Wetterkatastrophen, tödliche Hitzesommer, Sandstürme und Gletscherschmelzen. Ein drei Mal hoch aufs Klima!

 

                                    

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Kommentare

  1. Eine besondere Variante in dem Klimazirkus ist das 1,5 Grad Ziel .Diese 1,5Grad maximale Temperatursteigerung werden auf die Weltdurchschnittstemperatur zwischen 1850 bis 1900 bezogen .Jeder der auch nur ein bisschen Ahnung von Physik und Messtechnik hat ,weiß daß derartige Vergleiche Unsinn sind ,da die Messtechniken des 19ten Jahrhunderts und das damalige Messstellennetz überhaupt nicht mit den heutigen Messmethoden vergleichbar sind ,und schon gar nicht auf 10tel Grad genau . Der Gipfel dieser Lächerlichkeiten sind die Weltklimakonferenzen , auf denen dann hochbezahlte Wissenschaftler und Politiker aus aller Welt über 10tel Grade debattieren .

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