Direkt zum Hauptbereich

Die ARD warnt – wie beliebte Entertainer plötzlich zur „persona non grata“ erklärt werden.

Wäre die ARD objektiv, ausgewogen und konsequent, würde sie den Fernsehzuschauer vor ihren eigenen Sendungen warnen, insbesondere vor den Nachrichtensprechern und ihren staatlichen Volkserziehern in den Redaktionen. Derzeit laufen unsere Indoktrinations-Einrichtungen zur Hochform auf, wenn es darum geht, den von der Politik erwünschten Zeitgeist unserer Gesellschaft an ihr "eigenes Niveau" anzupassen.   

Seit gestern ist der nächste Volksschädling gefunden. Nach Otto Walkes, Harald Schmidt nun der Saarländer Gerd Dudenhöfer mit der Comedy-Sendung „Familie Becker“. Die begnadeten Entertainer und Satiriker werden – wie die BILD-Zeitung heute meldet, nur noch mit einem „Warnlabel“ gesendet, sollte der Bürger wider jeder Empfehlung unserer Staatsmedien sich aus der Mediathek intelligente Unterhaltung auswählen wollen.  

Wie gut, dass uns das öffentlich-rechtliche Disziplinierungsorgan stets rechtzeitig vor den Gefahren des Lebens und unseres Wohlbefindens warnt. Begibt man sich in der Mediathek der ARD mit dem Stichwort "Warnungen" auf die Suche, ist es ein kleines Wunder, dass wir noch leben. Da wird gewarnt vor Asbest und Lungenkrebs, vor dem Kliniksterben und nagelneuen Coronaviren, vor Cannabis und vor harten Zeiten – zumindest laut unseren Wirtschaftsweisen. Natürlich auch vor dem allgemeinen Praxissterben, vor einer Pleitewelle, vor dem Wetter, dem Klima und selbstredend auch vor giftigen Pilzen. Nur nicht vor grünen Politikern. 

Die Liste der Warnungen ist nahezu unendlich und wird nun zu unserem Glück und vor allem gerade noch rechtzeitig vor den Wahlen um einen gefährlichen Personenkreis bereichert. Nun sind es die Kabarettisten, Komiker und die kritischen Spottdrosseln, weil sie unsere Moral unterminieren, es handelt sich jetzt um Menschen, die die Autorität unserer Politiker untergraben und die Gefühle von Fernsehzuschauern verletzen. Tja, die Gebüren für Unterhaltungssendungen der ARD oder auch ZDF hat man trotzdem erhoben. Wie steht es nun mit einer Rückzahlung des Senders und Schadensersatz, wenn man uns doch jahrelang solche gemeingefährlichen Entertainer zugemutet und billigend in Kauf genommen hat, uns psychisch zu gefährden?

Ja, ja...! Satire kann tödlich sein, so ähnlich wie selbst gesammelte Pilze. Insofern kann ich – wie die ARD auch -, nur dazu raten, sowohl beim Pilzesammeln als auch beim Wählen verdammt vorsichtig zu sein. Es gibt gerade unter unseren derzeitigen Politikern mehr "Knollenblätterpilze", als man vermuten würde, denen man auf dem ersten Blick nicht ansieht, wie gefährlich sie sind.

Insofern ist es dringend geboten, sich vor der Wahl genau zu informieren und genau darauf zu achten, welche Pilze man in sein Körbchen legt und welche man besser stehen lässt. Inzwischen weiß ja jedes Kind, dass der grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalloides) tödlich ist. Man verwechselt ihn leicht, zumal er harmlos aussieht und man ihn durchaus mit dem schmackhaften Champignon verwechseln kann. So ähnlich verhält es sich auch mit diesem Robert. Er sieht harmlos aus und man würde sich ihn glatt als Schwiegersohn wünschen, solange man nur seine Fotos in den Zeitschriften oder in den schönen Werbesendungen seiner Partei bewundert.

der grüne Knollenblätterpilz

Auch der Karbol-Egerling, auch giftiger „Kobold“ oder auch Gift-Champignon genannt, gehört zu den Giftigsten, den unsere Wälder zu bieten haben. Der Pilz erinnert uns an Annalenchen. Sieht appetitlich aus, wirkt genießbar und wer sich nicht auskennt, wird sein blaues Wunder erleben, denn „sie“ ist saugefährlich. Man findet „sie“ auf grünen Wiesen, „sie“ enthält krebserregendes Phenol, weswegen "sie" deutlich nach Desinfektionsmittel riecht und Brechreiz verursacht. 

Unverkennbar ist natürlich der Fliegenpilz aus der Familie der Wulstlinge, der uns hinsichtlich seiner „wulstigen“ Familienherkunft, aber auch mit seinem farbenfrohen Aussehen unwillkürlich an Claudia erinnert. Ihr Outfit mindestens ebenso auffällig wie die tiefrote Kappe. Doch Vorsicht. Der Umgang sowohl mit Pilz und als auch mit Claudia ist zwar nicht zwingend tödlich, nichtsdestoweniger aber unerfreulich.  

Dann wäre da noch die Frühjahrs-Lorchel zu nennen. Ein richtig fettes, saftiges Ding, das man gerne mal mit Ricarda assoziiert, und die bei versehentlichem Konsum, ob auf der Mattscheibe oder aus der Pfanne, nachhaltige Schäden verursacht. Auch Ricarda Lorchel verursacht schweren Brechreiz, Durchfall, ja, und sogar ehebliche Magenkrämpfe.

Bei all diesen Gefahren ist es umso weniger zu verstehen, wenn uns die ARD ununterbrochen Pilzgerichte offeriert, in dem die stramm auf Linie gebürsteten Redakteure so ziemlich alle Schädlinge in einen Topf werfen, was Wald und grüne Wiesen hergeben. Dass uns deren Mahlzeiten stets gut gewürzt und mit schmackhaften Beilagen mundgerecht serviert werden, macht die Sache noch heimtückischer. 

Also, liebe Pilzliebhaber, seht euch vor, macht euch kundig, bevor ihr den Fernseher einschaltet und schaut genau hin, bevor ihr einem verführerisch aussehenden Pilz auf dem Leim geht. Es könnte eine baldige Beerdigung anstehen.

                  ICH BITTE EUCH UM EURE UNTERSTÜTZUNG

UNABHÄNGIGER JOURNALISMUS IST ZEITAUFWENDIG DIESER BLOG IST EIN "ONE-MAN-BUSINESS". WENN IHR MEINE ARBEIT UNTERSTÜTZEN WOLLT, NUTZT DAZU BITTE MEINE KONTOVERBINDUNG IM SPENDENLINK. 


         HIER GEHTS ZUM SPENDENLINK

                https://politsatirischer.blogspot.com/p/spende-fur-blog.html 

Kommentare

  1. Immer wieder gut und gern zu lesen.

    AntwortenLöschen
  2. Die political Correktness nimmt immer absurdere und lächerlichere Ausmaße an .Dies hat jedoch auch sein Gutes ,denn je absurder und dümmer diese wird ,umso mehr verlieren die ÖRR an Glaubwürdigkeit ,auch in den Augen der Naivsten. Häufig werden die Journalisten der Mainstream-Medien auch Journutten oder Presstetuierte genannt ,also auf eine Stufe mit Prostetuierten gestellt .Ich finde solche Vergleiche herabwürdigend und beleidigend - für die Prostetuierten.

    AntwortenLöschen
  3. Hier wird mal wieder Ursache und Wirkung (vermutlich absichtlich) verwechselt.

    Es liegt nicht am ÖR, dass Warnhinweise vorgeschaltet werden, sondern an der hochpulsierenden öffentlichen Meinung, die sich in den diversen unsozialen Netzwerken vollkommen unkontrolliert explosionsartig entlädt. Schon können nicht einmal die Märchen der alten Zeit gezeigt werden, weil die lautstarke Masse durchs Netz brüllt, dass der kleine Mohr viel zu schwarz oder die Hexenverbrennung bei Hänsel und Gretel zu brutal wäre.
    Die ÖR versuchen nur den zu erwartenden Shitstorm der grundsätzlich entrüsteten Zuschauerinnen und Zuschauer so weit wie möglich einzudämmen.

    Nur schade, dass selbst diese Verteidigung auch gleich wieder für das ÖR-Bashing mißbraucht wird, anstatt mal an die eigene Nase zu fassen und sich selbst zu fragen, ob mit dem Rundum-Bashing gegen alles und jeden nicht die eigene Lebensqualität so langsam leidet. Man könnte in allen Bereichen sich selbst und die eigene Meinung ein wenig zurück nehmen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Frank-Michael Pfau7. September 2023 um 14:20

      Und wer steuert diese hochpulsierende "öffentliche" Meinung? Wer veröffentlicht immer nur die ihm genehmen "Wortmeldungen"?

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Lage ist komplex – Anarcho-Truppen stürzen Berlin ins Chaos

Es ist ja nicht so, als hätten wir nicht schon Probleme genug in unserem politischen „Wunderland“, das von unseren geistigen Top-Eliten an der Spitze unserer Nation mit gewaltigem Einsatz den eigenen Bürgern den Garaus macht. Während sich dumme Länderchefs in der westlichen Hemisphäre der Stärkung ihrer Wirtschaft und dem Wohlergehen ihrer Bürger widmen, verfolgt unser „Über-Fritz“ mit seinen roten Genossen eine antizyklische Strategie. Deutschland wird nun mit der Brechstange abmontiert.   Bei winterlich-knackigen Minusgraden frönen seit dem frühen Samstagmorgen gut situierte Bunt-Bürger, grün-woke Hochleistungsmoralisten und dekadente Migrationsfetischisten mit Hang zum linken Milieu in ihren hochnoblen Villen, teuren Altbau-Domizilen und gepflegten Anwesen aus der Gründerzeit dem totalen Energie-Blackout. Die gegen rechts kämpfenden Omas müssen, überwältigt von der eigenen Bedeutungslosigkeit, nun neue griffige Slogans erfinden, um auf den Straßen die immer seltener werdende...

Kai Wegner und seine Kältestrategen schmieden neue Rettungspläne

Im Sitzungssaal des Berliner Bürgermeisters herrschte eisige Stimmung, ja, man kann sogar sagen, Kai Wegners politischer Sensenmann saß bereits am Kopfende des Konferenztisches und schärfte mit einem Wetzstein genüsslich die gebogene Schneide seines Arbeitswerkzeugs. „Ich hab‘ eine Idee“, durchbrach eine zaghafte Stimme die Friedhofstille im Sitzungssaal. Alle Senatsaugen richteten sich hoffnungsvoll auf das Blondchen Iris Spranger, Innensenatorin und rote Speerspitze des regierenden Bürgermeisters. Während Kai angesichts der hoffnungslosen Frostlage und des scharfen Gegenwindes aus der CDU-Parteispitze in tiefer Agonie und mit gequälter Miene dumpf vor sich hinbrütete, kicherte Franziska Giffey glucksend auf.          „Wir hatten seit der Senatsbildung noch nie eine gute Idee“ , gab sie mit ihrer Kleinmädchenstimme zu bedenken. Giffeys Galgenhumor traf auf wenig Resonanz, was sie dazu veranlasste, noch einmal nachzulegen. „Wir haben ja geseh...

Die monströse Menschlichkeits-Show des Kai Wegner und seines linksgrünen Senats.

Kai Wegner benötigte geschlagene 10 Stunden, bis er sich nach dem „Stromkollaps“ endlich durchringen konnte, sich an die Bevölkerung zu wenden. Nicht etwa mit einem professionell erstellten Maßnahmenkatalog, einem schlüssigen Evakuierungsplan oder einer sauber koordinierten Unterbringungsstrategie für besonders hilfsbedürftige Personen. Wie sagte er nach 10 Stunden synaptischer Lähmung der Presse? „Ich habe mich eingeschlossen und Telefonate geführt und koordiniert.“ Ich sehe es bildhaft vor Augen, wie Kai im Bewusstsein katastrophaler Folgen mit seinem Mitarbeiterstab einen Notfallplan zur Verharmlosung eigenen Versagens im Sitzungszimmer diskutierte. Man braucht keine Fantasie, um sich vorzustellen, wie die Rettungsmaßnahmen der eigenen Wiederwahl außer Kontrolle gerieten und in eine monströse Idee mündeten. „Wir brauchen eine Geschichte“, so muss wohl Kais Forderung an seine ebenfalls panischen Senatsmitglieder am Tisch gelautet haben. "Wir benötigen schnellstens aktivistisc...