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Wenn hohl auf leer zusammentrifft

Am 23. November findet in Karlsruhe das 40-jährige Gründungs-Jubiläum statt. Ein Festtag für Grünen/Bündnis 90. Dann wollen sie sich in der „DM-Arena“ der barocken Residenzstadt versammeln. 

Und sie werden kommen, - all die Leeren, Hohlen, die Inhaltslosen und Substanzbefreiten, selbstredend auch die Perspektivlosen und Lebensvernachlässigten, kurz - die Elite der Loser und Loserinnen geben sich ein Stelldichein. Aber ich will nicht ungerecht wirken, es dürften auch ein paar Träumer, Phantasten und Romantiker unter den Anwesenden sein.

Nicht nur der "TiV" (Tag des intellektuellen Vakuums) soll in Karlsruhe gebührend gefeiert, es soll beim außerordentlichen Parteitag auch die Schmach aufgearbeitet werden, die den Grünen vom Bundesgerichtshof mit dem verheerenden Urteil der 60-Milliarden-Schlappe zugefügt worden ist. Jetzt hängt trotz des freudigen Ereignisses unter Gleichgesinnten der Haussegen gewaltig schief. Die Basis ist nicht gut auf ihre Parteiführer zu sprechen, was sich bereits in der Einladungsbroschüre an die Mitglieder andeutet.

Gleich auf der Seite Eins des Programmheftes werden die Teilnehmer in großen Lettern auf folgende Punkte hingewiesen: "Es werden am Eingang lückenlose Gepäck- und Taschenkontrollen durchgeführt" und, das ist Punkt Zwei:....,  "vor mangelnder Hygiene gewarnt". Anscheinend will man sicher gehen, dass sich kein "Normaler" mit einer Bombe einschleicht und andererseits alle Besucher vor Betreten des Tagungsortes ihre Hände gewaschen haben. In den Unterpunkten der Aufforderung kann man entnehmen, dass dem Mitglied mit Erkältungssymptomen, Hustenreiz oder dem Verdacht, etwa von Covid befallen zu sein, die Teilnahme verwehrt wird.

https://www.gruene.de/artikel/parteitag-23-bis-26-november-2023

Schwamm drüber, gehen wir in „medias res“. Der beschönigende Anlass des Freudentags, wie sollte man ihn auch anders nennen, ist natürlich das Jubiläum, wenngleich der tatsächliche Grund des Parteitages das desaströse Gerichtsurteil von Karlsruhe und dessen Folgen ist. Denn seit diesem fürchterlichen Genickschlag war zumindest jenen Parteimitgliedern, deren Synapsen einigermaßen funktionsfähig sind, klar, dass man programmatisch und inhaltlich in der Falle sitzt. 

Es stehen nicht nur Roberts feuchte Ofenträume zur Disposition, sondern auch die Finanzierung des gesamten Katastrophen- und Klimaklamauks. Schlimmer noch: Energiepreisbremse, Gebäudesanierungen, Strompreisförderungen und Digitalisierung dürften sich in der Vakuum-Pyrolyse grüner Denkmodelle vollkommen verflüchtigen. Über den grünen Weltrettungsplänen hängen nun jede Menge Damoklesschwerter an seidenen Fäden.

Und schon schwebt Ricarda elfengleich von Mikrofon zu Mikrofon, um mit ihrer pfundigen Präsenz die Öffentlichkeit zu warnen: Man dürfe Deutschland nicht kaputtsparen, so unsere grüne Glücksfee. Dass die Kassen längst leer sind und Deutschland mit 2,5 Billionen Euro Schulden längst „kaputt“ ist, scheint sich an ihrer gewaltigen Masse klammheimlich und unbemerkt vorbeigeschlängelt zu haben. Nur so ist zu erklären, dass sie mit ihrem Arbeitsappell an die Druckereimitarbeiter der „staatlichen Münze“ ein bisschen danebenliegt. Nach ihrem Willen soll ein neues Sondervermögen mit pinkfarbenen Scheinen demnächst aufgelegt werden.  

Währenddessen lässt Unionsfraktionschef Friedrich Merz nach dem Karlsruher Urteil auch das vorher beschlossene Sondervermögen für die Energiepreisbremsen, den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), auf Verfassungsmäßigkeit prüfen. Da geht es noch einmal um 200 Milliarden Euro. Er rechne spätestens Anfang übernächster Woche mit einem ersten Ergebnis eines von ihm in Auftrag gegebenen Rechtsgutachtens. Sollten die karlsruher Richter den „Kredit“ erneut als verfassungswidrig einstufen, müssen unsere Koalitionäre vermutlich ins Exil nach Sibirien umsiedeln.

Geben wir doch mal „Butter bei die Fische“. Die sogenannte Dekarbonisierung wäre selbst bei optimaler Wirtschaftsleistung nicht zu finanzieren und wie die Sache aussieht, wird man sich in Kürze von einigen grünen Wünschen verabschieden müssen. Seien wir ehrlich: Das 35-Milliarden-Budget des jährlichen „Unterstützungsvolumen“ für Migranten böte durchaus ein signifikantes Einsparungspotential, würde unseren grünen Denkvermeidern ein Licht aufgehen, dass Deutschland nicht in der Lage ist, weitere 200 Millionen Afrikaner mit dem Bürgergeld zu beglücken.

Der in unseren Medien und von unseren Führungseliten immer wieder kolportierte Terminus „Asylrecht“ ist ein hinterfotziger Pleonasmus, dem man ein humanitäres Mäntelchen umgehängt hat. Kein einziges Land der Erde kennt ein „Asylrecht“. Um es ein für alle mal klarzustellen...: 

Ein Land „kann Asyl gewähren“, ein Asylsuchender jedoch kann kein Asyl „verlangen“. Das indoktrinierende Humanitätsgeschwafel, mit dem man die deutsche Bevölkerung mit einem irreführenden Terminus seit Jahren hinter die Fichte führt, ist insofern obsolet, da die meisten „Flüchtlinge“ aus wirtschaftlichen Erwägungen und nicht etwa aus Verfolgungsgründen in unser Land gekommen sind. Da haält sich das unbegrenzte "Gewähren" von Asyl gewaltig in Grenzen.

Die Einsparung von 35 Milliarden Euro pro Jahr, ohne die verdeckten Kosten (Gesundheit, Integration, Verwaltung, Strafverfolgung und zusätzlicher Sicherheitsaufwand) - versteht sich -, wäre schon mal ein Anfang. Stattdessen mit Steuerhöhungen zu reagieren, um das weiter ins Land ströhmende Dilemma zu "verköstigen", zeigt nachdrücklich, dass die von jeder intellektuellen Substanz befreite Hohlkörperversammlung in Karlsruhe vermutlich immer noch nicht begreift, was die Stunde geschlagen hat. 

Nun wäre die ganze Entwicklung ja eine gute Gelegenheit, sich elegant von ein paar Lebenslügen zu verabschieden. Vom Traum eines Landes voller Windmühlen und Löwenzahnwiesen, von einem Volk der Gemüse-Esser, vom leistungsfreien Leben und vom bunten Paradies. Doch was soll man den Verwandten sagen, mit denen man seit Jahren verfeindet ist, weil sie mit ihrem Diesel zum Metzger fahren, weiterhin morgens Fleischwurst aufs Brot oder mittags sogar Schnitzel essen? Wie, vor allem, steht man vor all den gebildeten Rechthabern da, die schon immer recht gehabt haben und sagen: Wir haben es dir doch gleich gesagt!?  

Lange Rede, kurzer Sinn. Der grüne Parteitag hat alle Zutaten, um die gesamte Regierungskoalition in Frage zu stellen. Es wird sich erweisen, was unseren Politikern wichtiger ist. Die Sicherung des eigenen Jobs unter Inkaufnahme einer massiven, inflationären Entwicklung, oder das Wohl der deutschen Wirtschaft, ihrer Bürger und den bislang erarbeiteten Wohlstand. Man darf gespannt sein.

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Kommentare

  1. Dieser grüne Parteitag wird diesmal eine besonders gut abgestimmte Mischung aus Dummheit ,Naivität, Arroganz, moralischer Überheblichkeit und völliger wissenschaftlich ,technischer und ökonomischer Inkompetenz . Produzieren wird er Sprechblasen ,hohle Phrasen eitle Selbstdarstellungen und Macht- und Pöstchengeschacher. Was dort abgehen wird ist schwer zu karikieren ,denn es karikiert sich von selbst .

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