Direkt zum Hauptbereich

Die vorsätzliche Verwechslung – Klimagipfel in Wahrheit Öl-Gipfel

Der Welt größter Klimagipfel mit 70.000 Teilnehmern ist genauer gesagt die weltgrößte Öl-Börse. Die Veranstaltung in Dubai mit dem Begriff „Klima“ zu verknüpfen hat schon Satirequalität, der den Pulitzer-Preis verdient. Das Theaterensemble für den größten „Erderwärmungs-Auftritt" aller Zeiten ist geradezu phänomenal.


Man kann ja als unbedarfter Zaungast wirklich nicht meckern. Bereits die grandiose Co2-Ouverture am klimaversauten Himmel konnte sich sehen lassen. 771 Privatjets, 312 Staatsmaschinen – das Kerosin-Schauspiel in luftiger Höhe suchte seinesgleichen. Ja, da wurde nicht gekleckert. Die 200 höchsten Volksvertreter klotzten was das Zeug hielt. Potentaten, Regenten, Herrscher und Despoten, sie schwärmten wie Zugvögel ins Land der Emire, des Öls und des Petrodollars, überwiegend mit Jumbo-Jets und unter Hinterlassung gewaltiger Emissionsausstöße. Man kann also mit Fug und Recht konstatieren: Die begabtesten Weltuntergangserzähler aller Nationen und Staaten haben dem verdammten Klima mal wieder so richtig gezeigt, wo der Hammer hängt.

Imposant auch die gigantische Theaterbühne. Halten wir einmal fest: Es gibt für unsere deutschen Feudal-Beamten kein luxuriöseres und teureres Pflaster als die Hauptstadt der Vereinigten Emirate. Einen dekadenteren Schauplatz als Dubai konnten sich unsere Regierungspleitiers nicht einfallen lassen. Immerhin könnte es ihr letzter Ausflug gewesen sein. 

Was kostet schon die Welt, wenn die Bürger mit kollektiv zwangsauferlegten Sparmaßnahmen die repräsentativen Auftritte unserer Staatsrepräsentanten ermöglichen. Das Schmierentheater mit Goldrand nimmt seinen Lauf. Ich will ja nicht unken, aber der Dubai-Kenner verdreht die Augen mit euphorischem Zungenschnalzen, wenn er an die Zimmerpreise der Luxusherbergen in den Emiraten denkt.

Wir dürfen sicher sein, dass Staatssekretäre, Minister, Regierungs-Loser und Polit-Versager sowie deren Koffer- und Aktenträger nicht etwa in spartanischen Souterrains preiswerter, arabischer Hinterhof- Pensionen unterkommen. Ich wills mal so sagen: Unter 1.500 Dollar für das schlichtere Gemach ist dort nix zu machen. Die Kanzlersuite kostet, wie man hört, 12.700 Dollar pro Nacht, einschließlich Butler und Zimmerservice, versteht sich. Bei 260 deutschen „Fernreisenden“ dürften sich nur die Hotelkosten für das 6 Tage-Klima-Happening bei etwas über 5 Millionen Dollar belaufen.

Doch wenden wir uns dem eigentlichen Theaterstück zu. Der Titel: „Orientalische Fata Morgana in drei Akten“, mit dem Untertitel: „Wie Klima-Milliarden in Öl-Verträge verwandelt werden.“ Für diese hochklassige Theateraufführung haben sich muslimischen Event-Manager so Einiges einfallen lassen, um die Bürger in der Heimat erfolgreich hinter die Fichte, ach, was sag ich…, hinter den Fichtenwald zu führen. Denn auch ein Öl-affiner Islamist weiß, dass nichts langweiliger ist, wenn der Pöbel zuhause schon weiß, dass der “Gärtner der Mörder“ ist. Da reicht die irreführende Ankündigung „Weltklimakonferenz“ bei weitem nicht aus.

Die Ideologie-Gläubigen von schlichtem Gemüt feiern natürlich das Engagement unserer Regierung, die Denkenden unter uns beäugen das Klima-Festival eher misstrauisch aus der Entfernung. Lassen wir uns nicht täuschen, wenn Olaf, die Aktentasche, vom Deutschen Volk verlangt, aus Öl und Gas auszusteigen. Es ist ein bewährter Klassiker der deutschen Politik, etwas anzukündigen, was niemals eintreten wird.

Das Hundert-Milliarden-Spektakel findet nicht versehentlich in Dubai statt. Dubai, „Allahs Moschee“ sprudelnden Geldes, ja, man kann sogar sagen, das heilige arabische Reich der Öl- und Gas-Oligarchen hat die Chef-Pharisäer und alimentierten Staatsheuchler dieser Welt unter dem sorgsam getarnten und mit dem Klima-Label verpackten Mega-Symposium eingeladen. Und was die Bürger zuhause nicht ahnen ist leicht aufgeklärt. Sie alle sind gekommen, um lukrative und langfristige Lieferverträge abzuschließen.

Dass die Marketingstrategie der Öl-Tycoone perfekt aufgegangen ist, zeigt sich in den hermetisch abgeschirmten Hotels-Suiten des Burj Al Arab. Man weiß: Ohne Gas und Öl wird sich die Welt ins Mittelalter verabschieden. Man ist sich auch darüber einig, dass man die Bürger zuhause nur in den Griff bekommt, wenn die Bedrohungsszenarien aufrechterhalten und glaubwürdig vermittelt werden. Das hat schon bei dem Erfolgsmodell Pandemie gut geklappt, das soll nun mit dem Klima fortgesetzt und perfektioniert werden.

Nahezu 200 Staatsführer und Regenten drängen sich derzeit in den Hotelfluren und stehen in langen Warteschlangen an, um sich mit Sultan Ahmed al-Dschaber, Ölminister und Konzernchefs des größten Ölunternehmen für die nächsten 30 Jahre über Liefergarantien von Öl und Gas zu einigen. Natürlich hat sich auch unser Olaf eingereiht. Der allerdings steht ziemlich weit hinten, weil zuvor seine Annalena versucht hat, die Scheichs und Emire mit feministischem Gedankengut und legasthenischer Überzeugungskraft das autoritäre Regime der Emirate für eine grüne Frauenquote zu erwärmen. 

König Muhammad bin Raschid Al Maktum, allmächtiger Herrscher seines Landes, schenkte Annalenes englischem Gestammel ganze zwei Minuten ein höfliches Gehör. Dann hatte er die Faxen dicke. Miit einem Anflug angeekelter Geringschätzung ließ er den deutschen Staatstrampel vom Hof-Eunuchen verabschieden. Doch zurück zur klimatologischen Öl-Party.

Keiner, der noch über alle Sinne verfügt und einigermaßen klar denken kann, wird ernsthaft annehmen, dass 70.000 Teilnehmer in medial aufgepimpten Debatten substantielle Ergebnisse erzielen würden. Ganz gleich, ob nun in internationalen Workshops über anstehende Weltuntergänge, tödliche Klimabedrohungen oder ob es sich um derzeit epidemisch ausbreitende Sonnenbrände handelt. Selbst mangelnde Schneegestöber und Wintereinbrüche in afrikanischen Wüsten sind in den öffentlichen Statements einer Erwähnung wert. Auch Habecks weltumspannende Ofenbau-Pläne, und seine windigen Energieversorgungsträume oder gar der Sonnenkollektoren-Kult bleiben unbeachtet.

In Dubai geht es in Wahrheit nicht ums Klima oder gar um die technische Evaluierung oder späterer Versorgung mit Energie aus Wasserstoff. Hier irrt die Welt – besser gesagt das Deutsche Fernsehen. Gewinnbringende Öl-Deals haben unter Wahrung höchster Vertraulichkeit absolute Priorität, zumal selbst unser Habeck befürchtet, dass Deutschland auf Dauer ohne Öl- und Gaspipelines und flankierend arbeitende Kernkraftwerke wohn nicht auskommen.

Kein Anlass hätte also idealer sein können, als der Welt-Klimagipfel. Deshalb wurde er auch von Anfang an als konzertierte Weltaufführung mit höchster Priorität inszeniert. Aus den USA kommen markige Ankündigungen, die Welt könne ohne Kernkraftwerke nicht gerettet werden. Für Robert, Ricarda und Olaf kommen solche Stimmen zur Unzeit, war man doch schon auf einem guten Weg, wenigstens Deutschlands Autofahrer und Heizungsbesitzer zur Raison zu bringen.

Aber sehn wir einmal der Wahrheit ins Auge: Mit der Ölproduktion wird weltweit jährlich ein Billion Dollar Gewinn erzielt. Schon deshalb haben das arabische Propagandaministerium dafür gesorgt, dass nicht einmal der Satz: „Weil Öl und Gas als Energieträger für das Klima schädlich sind, wollen wir nach Möglichkeit darauf verzichten“, in das abschließende gemeinsame Kommuniqué geschrieben wird. 

Aber sehen wir der Wahrheit ins Auge: Mit der Ölproduktion wird weltweit jährlich ein Billion Dollar Gewinn erzielt. Schon deshalb haben das arabische Propagandaministerium dafür gesorgt, dass nicht einmal der Satz: „Weil Öl und Gas als Energieträger schädlich ist, wollen wir nach Möglichkeit darauf verzichten“, in das abschließende gemeinsame Kommuniqué geschrieben wird. Stattdessen dürfte die gemeinsame Sprachregelung beim großen Abschiedsauftritt der deutschen Delegation lauten: „Wir werden auch in Zukunft die Energiesicherheit Deutschlands gewährleisten."

Gruppenbild – alle werden zufrieden lächeln. Der Bürge zahlt die Zeche. Die Kommentatoren unserer Gefälligkeitssender und Gesellschafts-Moderatoren von Will bis Lanz, den Klimagipfel als Erfolg feiern, während die Kaviar fressenden Heuchler sich die Bäuche vollschlagen. Man könnte nur noch kotzen ...  


               ICH BITTE EUCH UM EURE UNTERSTÜTZUNG

Unabhängiger Journalismus ist zeitaufwendig und bedarf solider Recherchen. Dieser Blog ist ein "one-man-business". Wenn ihr meine Arbeit schätzt und unterstützen wollt, nutzt dazu bitte den Spendenlink zu meiner Kontoverbindung. Herzlichen Dank für eure Hilfe.


HIER GEHTS ZUM SPENDENLINK

                                                          auch der kleinste Betrag hilft.

 https://politsatirischer.blogspot.com/p/spende-fur-blog.html

 

Kommentare

  1. Mal wieder hervorragend! Danke
    Dazu noch:
    https://vera-lengsfeld.de/2023/12/03/klimanistan-ist-am-ende-leseempfehlung/
    Weiter: Klima, ein mörderisches Geschäftsmodell?
    Alles Klima oder was? Irgendwie müssen schließlich Milliarden verdient, umverteilt und ausgegeben werden.
    Klimatote. Klimapolitik. Klimawissenschaft. Klimafreundliches einkaufen. Nahrungsmittelindustrie in Zeiten des Klimawandels. Klimarisiken.
    Klimapositive Logistikzentren. Klimabilanz Onlinekauf. Klimaneutrale Unternehmen.
    Klima-Sofortprogramm. Klimabonus. Klimaticket. Klimawandel und Klimahysterie.
    Klimaaktivisten. Klimakleber. Usw. Lt. ZDF ist der Schnee zu nass, weil Klimawandel.
    https://journalistenwatch.com/2023/12/02/klimafonds-als-sozialistische-waffe/

    Artikel bereits aus 2019: https://sciencefiles.org/2019/03/20/klimawandel-das-milliarden-geschaft-daten-und-fakten/
    Mehr:
    https://eike-klima-energie.eu/2023/08/20/ein-sagenhaft-erfolgreiches-geschaeftsmodell/
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/11/PD23_N062_32.html

    Weiter: Baumfällungen/Waldrodungen in DE? Kohlekraftwerke DE? Solarparks statt bewirtschaftete Flächen? Passt hervorragend zum Klimawandel, oder nicht?
    Doch dafür gibt es den CO2-Ablasshandel für alles und jedem. Zudem wer braucht schon was zu futtern? Fleischprodukte, Milchprodukte, etc. war gestern – morgen gibt es Insekten auf den Tisch, zwecks Proteinaufnahme.
    https://www.euractiv.de/section/energie-und-umwelt/news/warum-europa-auf-der-cop28-der-eu-klimazoll-im-weg-stehen-wird/

    AntwortenLöschen
  2. "Der britische König Charles hat gefordert, dass die Steuerzahler auf der ganzen Welt jedes Jahr 5 Billionen Dollar aufbringen, um die globalistische “NetZero”-Agenda voranzutreiben. Das erinnert stark an ZeroCovid, Den Zero-Initiativen sind die gleichen (Miss-)Erfolge beschieden.

    “NetZero” ist eine Liste unrealistischer Ziele, die vom Weltwirtschaftsforum (WEF) mit Unterstützung der Vereinten Nationen (UN) aufgestellt wurde, um eine globalistische Agenda voranzutreiben. Unter dem Deckmantel des Umweltschutzes würden die unerreichbaren Ziele von “NetZero” die Gesellschaft in den Bankrott treiben und die Öffentlichkeit von einer nicht gewählten korporatokratischen Elite abhängig machen."
    Quelle: https://tkp.at/2023/12/03/weltklimakonferenz-im-warmen-dubai-uk-koenig-charles-will-5-billionen-fuer-netzero-und-andere-absonderlichkeiten/

    AntwortenLöschen
  3. Was Frau/Mann/Bürger NICHT von den öffentlichen Medien/TV erfährt sind die diversen „verborgenen“ Veranstaltungen jedoch gleichwertig Brisantes für DE und deren Bürger für die Zukunft der Bürger bedeuten.
    Z.B.: https://ansage.org/planetary-health-forum-globalisten-im-pandemie-und-klimarausch/

    Wer Kinder und Nachkommen für sich zu verzeichnen hat, sollte sich auch informieren,
    sich schlau machen, recherchieren. Es geht mitunter um die Existenz und Freiheit der Nachkommenschaft. Zuviel (Gottlob nicht alle) der Kinderlosen ist es egal was beschlossen wird, wenn sie wählen, was sie selbst vollbringen. Grün wählen, als „Gutmensch“ fungieren jedoch selbst nichts auslassen genau im Gegensatz zu handeln nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“.
    Der Rahmen zur Zukunft zum freiheitlichen Leben der Nachkommenden passt längst nicht mehr. Diejenigen der Jugend und Alten die sich der Ersatzreligion dem Klima verschrien haben, finanziert durch globale Organisationen, werden eines Tages feststellen müssen das ihr Weg ein Irrweg war. (Nicht nur bei den Grünen, Rot, Schwarz, Linke Stecken mit in diesem Sumpf)
    Das Jeder einen gewissen Teil selbst beitragen kann für eine bessere Umweltqualität ist unumstritten. Doch was seit X-Jahren von den „Eliten“ und angeblichen „Weltverbesserern“ abgeht, verfasst wird, gesetzlich verankern wird hat nichts mehr mit Klima, Umwelt, Gesundheit, Ernährung zu tun.
    Dazu gibt es 1000de von Beispielen um nur einige zu nennen: Solarflächen kontra Anbauflächen, Umwelt-Energiegewinnung: Atomkraft abschalten kontra Kohlekraft anwerfen, Glyphosat verlängern kontra gesunde Produkterzeugung, Industrieerzeugnisse Lebensmittel kontra Inhaltsstoffe, Zuckerbeschränkungen kontra Lobbyismus, usw., usw.
    Interessiert und informiert sich der einzelne Bürger was, warum, wieso ein derart schnelles Vorgehen plus Umsetzung in der Politik zu den globalen Umwälzungen so außerordentlich wichtig ist?
    Welche Politiker aus der Kaderschmiede bestimmter Organisationen, Verbände kommen?
    Was es mit den gesamten NGO`s – Netzwerken, etc. auf sich hat?
    Welche Firmen, Industrien, Bereiche, Verbände, usw. in dieser „Umwälzung“ kräftig mit agieren? Was es mit der WHO (u.a. ePA, Gentherapien, Pandemien, etc.) auf sich hat und künftig über das „Wohl“ der Menschen weltweit allein alle Entscheidungen trifft?
    Wie mächtig private Organisationen z.B. WEF die Vorgaben für ein globales Leben der Menschheit bestimmen und durch die Politik weltweit umsetzen?
    Warum Bargeld in Zukunft keine Rolle mehr spielen wird?
    Nein, zu wenige sind darüber informiert!
    Verschwörungen?
    Nein, dass wird den Menschen nur zur Abschreckung aufgebürdet um sich nicht zu informieren was SIE in Wahrheit mit der Menschheit vorhaben!

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

ich freue mich auf jeden Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Jetzt muss sich die Welt warm anziehen! Annalenas neue Karriere in New York!

Wenn man es genau nimmt, hat der Bundesbürger in unserem Land keine andere Wahl, als sich angesichts der aktuellen Nachrichten mit einer Überdosis afghanischem Dope zu bekiffen. Was sich gerade im politischen Berlin abspielt, überschreitet bei Weitem die Grenzen des Ertragbaren, das man nur noch im zugedröhntem Zustand unbeschadet überleben kann.   Der „Politische Filmpalast in Berlin“ präsentiert seinen Zuschauern einen Actionthriller der außergewöhnlichen Art, den das erschauderte Publikum auf den Sitzen erstarren lässt. In dem knallharten Sciencefiction-Streifen wenden sich die Vereinten Nationen in höchster Not an die deutsche Bundesregierung und bitten um Unterstützung. Hierzulande weiß man Rat und schickt die „Grüne Terminator*in“ an die Frontlinie.  Annalena Baerbock, bei uns auch bekannt als "rhetorischer Auffahrunfall", ist die letzte Chance, Deutschland und die restlichen Kontinente mit feministischer Überlegenheit, dogmatischem Geschick, legasthenischer Sprachgewal...

Stegner verlangt Koalitionsverbot mit der AfD

Ich gebe zu, schon vor drei Jahren, als sich der politische Weltuntergang abzeichnete, stand ich des Öfteren mit meinen Espresso auf dem Balkon und gab mich dem wohligen Gedanken hin, dass es mit der CDU, den Grünen und der SPD nix mehr werden wird. Doch als ich heute Morgen den Nachrichtensender einschaltete, erschien Ralle auf dem Bildschirm. Die Zuschauer am Bildschirm rieben sich vermutlich erwartungsfreudig die Hände, versprachen sie sich doch vom kampferprobten Gladiator Ralf Stegner niederschmetternde Beleidigungen, hämische Herabwürdigungen, schöne Pöbeleien und degoutante Bösartigkeiten gegen alles, was schwarz, gelb, grün oder blau ist. Bedauerlicherweise beschränkte sich Ralle gestern mit  seinen Vernichtungsfantasien  ausschließlich auf die AfD. In der Rangreihe der unbeliebtesten SPD-Politiker ringt Ralle Stegner seit geraumer Zeit mit Saskia Esken, Karl Lauterbach und Nancy Faeser um einen der Spitzenplätze. Zugegeben, es ist ein zäher Kampf, genauer gesagt...

AusgeMerzt! Die SPD bestätigt den Mythos des schwachen Riesen

Eines steht fest: Friedrich Merz, imposante 1,98 Meter groß, dürfte seit wenigen Tagen nicht nur als die längste, sondern auch die bedeutendste politische Mogelpackung in die Geschichte seiner Partei eingehen. Es besteht auch kein Zweifel: Der eloquente Schaumschläger hat sich geradezu lehrbuchhaft entlarvt und gilt Dank der Überschätzung eigener Fähigkeiten und einiger unglücklicher Wählerentscheidungen an der Wahlurne, als Inkarnation professioneller "SelbstausMerzung". „Wir werden durch Träume groß. Alle großen Männer sind Träumer“ , so formulierte es einst der begnadete amerikanische Politiker und Staatsmann Woodrow Wilson. Wie es scheint, hat sich der 2-Meter-Mann Friedrich Merz die Maxime des Amerikaners zu eigen gemacht. Dem Latein kundigen Bildungsbürger schießt angesichts Friedrichs Gang zu Canossa die schöne philosophische Gehässigkeit ins Bewusstsein: „Ut desint vires tamen est laudanda voluntas!“ (Wenn auch die Kräfte fehlen, dennoch ist der Wille zu loben.) Kei...