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„Lassen wir es demokratisch aussehen, aber wir müssen es in unserer Hand halten.“

Diese Überschrift trifft exakt die Verhaltensweisen unserer heutigen Regierungseliten, wenn es den Staatslenkern darum geht, gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung Verordnungen, Verfügungen oder gar Gesetze durchzusetzen.

Viele, die in der ehemaligen DDR aufgewachsen sind, fühlten sich bei dem Orginalzitat mit Schaudern an das „Unrechtssystem" erinnert, zumal sie heute noch genau wissen, wer diesen Satz gesagt hat. Es war der damalige Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht bei einer Grundsatzrede vor dem Zentralkommitee.

Ich wills mal so sagen: Die eigentliche Infamie ist die Tatsache, dass "Ulbricht" an den Sozialismus glaubte, als er damals diesen Satz aussprach. Heute glauben unsere Protagonisten nur noch an Geld, Macht, Einfluss und Versorgung und bestimmen für die Bürger, was sie unter Demokratie zu verstehen haben. 

Die Erinnerung an das Zitat schoss jedem ehemaligen DDR-Bürger umso schmerzlicher in die Synapsen, als klar wurde, dass ein staatsfinanzierter und wissensresistenter Haufen linksideologischer Correctiv-Spitzel das Gästehaus des Potsdamer Hotels „Landhaus Adlon“, mit geheimdienstlichen Methoden und leistungsfähigen Mikrophonen „verwanzte“ und mit Minikameras ausstattete. Sodann wurde, das ist inzwischen bewiesene Tatsache, ein Treffen von Privatleuten, Unternehmern, sowie einigen CDU- und AfD-Politikern „ausgespäht und abgehört“.

Die bagatellisierende Reportage liest sich in der „Berliner Zeitung“ wie folgt: "Dass das rechtsextreme Treffen Ende November tatsächlich so stattgefunden hat, ist inzwischen auch von Teilnehmern bestätigt worden. Der Recherche, die vor knapp zwei Wochen veröffentlicht wurde, war eine aufwendige Vorbereitung vorausgegangen. Ein Reporter habe „undercover“ im Gästehaus eingecheckt, um das Hotel herum seien Kameras aufgestellt worden. Neben viel Beachtung gab es auch vereinzelt Kritik an den investigativen Methoden der Journalisten."

Hört man sich den Hotelier an, klingt das so: "Im Landhaus Adlon brennt kein Licht mehr. Thomas Gottschalk, der Besitzer ist seitdem vor allem mit einem beschäftigt: Schadensbegrenzung. Wir kämpfen gerade um unser Überleben." Nun ja, man kann auch mit einer "Rettungsaktion der Demokratie" einem Unternehmer den Garaus machen, notfalls auch mit Antifa-Aktivisten und grün-sozialistischer Unterstützung. Denn kein Unternehmer, der noch alle Tassen im Schrank hat, wird Firmenveranstaltungen im Gästehaus des Hotels buchen, wenn er befürchten muss, von links-ideologischem Gesindel aus der Abteilung „Horch und Guck“ unterwandert zu werden.

Die Drahtzieher und Ideengeber dieser „Staatsposse“ sind zweifellos in den Reihen hochrangiger SPD- und insbesondere Grünen-Politiker zu suchen, die bei der Planung des „Lauschangriffs“ zur Rettung unserer Demokratie die französische Redewendung „corriger la fortune“ als Credo ausgegeben haben. Beweggrund für die professionelle Bespitzelung ist einerseits die ohnmächtige Angst der „vielen kleinen Ulbrichts“ vor der weiteren Erstarkung der sogenannten „rechtsradikalen Partei AfD“, als auch die kollektive Panik vor Machtverlust und den damit verbundenen Absturz in die politische Bedeutungslosigkeit.

Auf den Punkt gebracht, handelte es sich in Potsdam um eine von langer Hand vorbereitete, ekelerregende Schweinerei, die, wenn man es genau nimmt, mit Steuergeldern und damit vom Bürger finanziert und mit dem Plazet von unseren ach so honorigen „Demokratie-Verteidigern“ versehen wurde. 

Ursache, Plan, Folge und Maßnahmen, sowie das „glückliche“ Ergebnis bei dem agitatorischen Anschlag auf das „private Treffen“, lieferte unserer Regierung, selbstredend mit tatkräftiger Hilfe der „medialen Komplizenschaft“, nicht nur eine gesellschaftspolitische Steilvorlage. Sie war auch eine geradezu perfekte Grundlage für eine groß angelegte, manipulative Propaganda-Show, mit der nun rund um die Uhr ein Millionenpublikum mit hohem pädagogischen und disziplinarischen Aufwand „beglückt“ wurde.  

„Seht her...!“, verbreiteten nun die Medien im maximalen Empörungsmodus, deren Moderatoren und Qualitäts-Redakteure „mit leichter Hand“ einen „geistigen Zusammenhang“ zur Machtergreifung der NSDAP und Hitlers im Jahr 1933 in Potsdam herstellten, um der deutschen „Erinnerungskultur“ und dem schlechten Bürgergewissen neuen Nachdruck zu verleihen. 

Halten wir einmal fest: Der publizierte Correctiv-„Artikel“ mit anschließendem Theaterstück ist journalistisch gesehen eine Bankrotterklärung: unseriöse Inszenierung als Kammerspiel, propagandistische Aufbereitung, Framing, Substanzlosigkeit, fehlende Belege, Falschbehauptungen laut Teilnehmern und holocaustverharmlosende Bezugnahme auf die Wannseekonferenz. Dennoch, der Artikel erfüllte exakt den von staatlicher Seite erwünschten Effekt.

Und nicht nur das: Im Zusammenwirken dieser höchst willkommenen politischen Zukunfts-Sicherungs-Formel „Ursache, Plan, Folge und Maßnahme“ in Potsdam, konnten Drahtzieher, Akteure und Komplizen mit vernebelnder Rhetorik eine subversive und staatsfeindliche Veranstaltung konstruieren und einen bevorstehenden Umsturz implizieren. Regie führt der Staat, die Dramaturgie obligt den Medien - ganz so, als handle sich um einen Tatort-Krimi.

Es ist eine „Binse“, dass die moralisch und ethisch ganz und gar verkommenen „Correctiv-Aktivisten“ nicht nur eng mit dem grünen und roten Führungskader verzahnt sind, sondern sich auch viele der „Mitglieder“ aus dem „FFF-Milieu“ zusammensetzen. Es ist ebenso unübersehbar, dass Dutzende „Möchtegern-Ulbrichts“, grüne „Hardcore-Ideologen“ und rote „Volkserzieher“ in einem Boot sitzen, das im Sturm der bedürfnisorientierten, konservativen Politik der AfD zu kentern droht. Dieser Sachverhalt führt zwingend zur logischen Konsequenz der schiffbrüchigen Regierung, deren Kapitän zwar eine Aktentasche besitzt, jedoch nicht über ein „Hochseepatent“ verfügt und wesentliche Vorkommnisse vergisst.

Die Bauernproteste mussten „raus aus dem Fokus“ der Berichterstattung. Die massenhaft organisierten „Gegen-Rechts-Demonstrationen“ in nahezu allen großen Städten, für die selbst ein professioneller Veranstalter Wochen benötigen würde, um Hundertausende aufgebrachte Bürger auf die Straße zu bringen, wurden eigens für Nachrichtenkonsumenten binnen weniger Tage aus der Taufe gehoben und in den Medien als „Spontanprotest“ verkauft. Auch hier ist inzwischen herausgekommen, dass Kommunen und Gemeinden die maßgeblichen Finanzgeber, Unterstützer und Motivatoren für die "Gegen-Rechts-Veranstalter" waren. 

Diese Vermutung ist nicht nur naheliegend, sondern zwingend, da unser Verfassungsschutzpräsident Haldenwang vor den Kameras wohl eher versehentlich eingeräumt hat, lange vor dem Geheimtreffen über die Anzahl der Teilnehmer und deren Namen Bescheid gewusst zu haben. Zeit genug, um die nachfolgende mediale "Bürgershow" vorbereiten zu können. 

Griffige und bewährte Aktivierungs-Slogans wie „Nie mehr“ oder „Gegen Rechts“ und „Nazis raus“ dienten der geballten orchestrierten Protestwelle gegen das „Potsdamer Geheimtreffen subversiver Staatsfeinde“ einerseits, andererseits als Ablenkungsmanöver vor den Bauern- und Bürgerprotesten gegen unqualifizierte Politiker und Regierungsdilettanten.  

Nach und nach sickerte durch, dass die inszenierten Protestaktionen in eben die gleiche Kategorie "Posse" oder auch "Farce" einzuordnen sind, wie unser "Potsdam-Gate". Fazit: Dümmer gehts nimmer! Erinnert die Sache nicht verdammt an Watergate, als man in ein Hotel eingebrochen und überall Wanzen installiert hatte? Als die Sache aufgeflogen war, musste Nixon zurücktreten, um einem Amtsenthebungsverfahren zuvorzukommen. 

Heute geht man gegen die Ausgespähten auf die Straße, obwohl man bis zum heutigen Tag keine Straftaten, oder etwas strafrechtlich Relevantes gefunden hat. Müssen wir uns jetzt darauf einrichten, dass wir in fast jedem Hotel demnächst Wanzen finden? Doch bei keinem der grölenden Hardcore-Mollusken auf der Straße rühren sich beim Gebrüll gegen „Rechts“ und gegen die "Nazis" deren Amöbenhirne. Nun ja, Pisa lässt grüßen! Erinnern wir uns doch einfach: Nixen trat zurück, unser aller Bundeskanzler Scholz dagegen demonstriert gegen die Ausgespähten.

Man möchte verzweifelt ausrufen: Es lebe die Demokratie und möchte die wahren Anti-Demokraten in die Wüste jagen. Allesamt. Doch wer sich mit offenen Augen und wachen Sinnen umschauft, wird sich auch eingestehen müssen, dass man eine Tote - die Demokratie -, nur schwer zur Auferstehung animieren kann. Man muss vorher die Ampel beerdigen, das ist die einzige Chance.

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